Gibt es neurologische Medikamente, die Schäden im Gehirn anrichten?

4 Antworten

Da hat sie nicht ganz unrecht,

https://www.beobachter.ch/gesundheit/medizin-krankheit/depressionen-wem-helfen-pillen

ist ein älterer Artikel, quelle jedoch zuverlässig. hab den mal im wartezimmer eines doc's gelesen.

musste googeln.

http://www.dailymail.co.uk/health/article-4197460/Could-antidepressants-damage-brain.html

ist in englisch, vom februar dieses jahres, jedoch genau so beängstigend.

Dieser Post soll nicht als Ratschlag gelten um mit den Medikamenten aufzuhören. Ein sofortiger Stop kann gefährlich werden. Also bitte mit dem Doc bereden.

Hallo,
auch ich bin kein Freund von Psychopharmaka - egal was sie auch bringen sollen. Trotzdem würde ich mich darüber wundern, wenn in Deutschland zugelassene Medikamente dauerhafte Gehrinschäden verursachen würden.
Vor jeder Zulassung hat der Hersteller ziemlich hohe Hürden zu überwinden.
Auch wenn der Spruch "Zu Risiken und Nebenwirkungen blablabla" nicht gerade vertrauenserweckend klingt - ich kann mir nicht vorstelllen, dass es nochmals eine Katastrophe wie damals beim Medikament "Contergan" geben wird. Auch der Gesetzgeber lernt permanent dazu.

Ja, Antidepressiva hinterlassen Schäden im Gehirn. Aber wenn sie einem helfen würden, und man nimmt sie nicht, dann hinterlässt die Depression noch viel schwerwiegendere Langzeitschäden im Gehirn. 

Überlege doch einmal selbst: ALLE Rauschdrogen hinterlassen bei Dauergebrauch Schäden im Gehirn. Wie sollte es denn da möglich sein, dass Antidepressiva, z.B. selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer, oder reversible MAO-Hemmer (mitunter werden auch irreversible MAO-Hemmer verabreicht) keine dauerhaften Schäden - zumindest kleine - hinterlassen?! 

Aber die belastende Situation selbst, die Depression, hinterlässt natürlich ebenfalls dauerhafte Schäden. Das wirkt sich auch messbar auf den Intellekt, bzw. die kognitiven Fähigkeiten aus, und natürlich auch auf das Vermögen Lust und Freude zu empfinden. 

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1. Antidepressiva sind keine Rauschdrogen.                                           2. Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, davon bekommt man keinen Hirnschaden.

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@EmmyCurlieSue

>1. Antidepressiva sind keine Rauschdrogen.  

Antidepressiva greifen so wie Rauschdrogen in den Stoffwechsel von Nervenzellen ein. In Kombination mit den körpereigenen Regulationsmechanismen entstehen IMMER physiologisch nachweisbare Veränderungen.

>2. Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, davon bekommt man keinen Hirnschaden.

Wenn z.B. die Nieren krank sind, wirkt sich das langfristig auch auf das Herz aus. Wenn die Psyche krankt ist, wirkt sich das langfristig auch auf andere Bereiche des Gehirns aus.

Man kann bereits nach einem 3-wöchigen Urlaub einen Abfall des IQs nachweisen. 

https://www.neuronation.de/science/faulenzer-urlaub-senkt-den-iq-%E2%80%93-das-gegenmittel-gibt%E2%80%99s-als-brainsnack-im-app-format

Nur ist dieser Abfall des IQs schnell wieder heilbar. Trauer und Depression jedoch wirken sich sehr viel nachhaltiger auf den IQ aus. Das lässt sich erst mit JAHRELANGEN Therapien einigermaßen heilen. 

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