Gibt es Gefahren bei der Beachtung der 10 Gebote der Bibel?

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14 Antworten

Die Gefahr ist, dass du mit der Befolgung der 10 Gebote sowohl Gott gefällst, als auch der Regierung. Du hast ein reines Gewissen und baust deine Existenz nicht auf Lug und Trug auf. DAS ist die größte Gefahr.

Also töte möglichst wenig Menschen, brich nicht die Ehe, beklau deine Freunde und Nachbarn nicht, leiste keinen Meineid etc.

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Kommentar von Buchenblatt
23.02.2017, 16:24

es ist doch gut wenn man seine existenz nicht auf lug und trug aufbaut. oder siehst du das anders?

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Ja, es gibt negative gefahren bei "dir 10 Gebote"
Die schlimmste Gefahr ist, daß man sich daran orientiert und meint, man sei schon ein guter Mensch (oder gar guter Christ !!) wenn man nicht mordet, stiehlt oder anderen durch Lüge Schaden zufügt usw.
Leider gibt es sehr viele "Gläubige" welche dieser Gefahr erlegen sind.
Ansonsten:Gibt es auch "positive gefahren" nach deiner Ansicht -  weil du so fragst ?


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Kommentar von Viktor1
22.02.2017, 20:54

die Schreibfehler, welche ich von dir (provokativ) übernommen hatte hast du ja jetzt korrigiert. Warum nicht gleich so ? Aber trotzdem Anerkennung, viel Andere nehmen sich das nicht zu Herzen sondern schmuddeln weiter drauf los.

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Zb, dass man den sabbat halten soll, wenn man samtag zu offt frei will, kann es passieren, dass man seinen job verliert! Lg

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Die 10 Gebote sind als Pflichten gedacht und Pflichtethik im Allgemeinen hat das Problem, häufig sogenannten moralischen Horror zu ermöglichen.

Moralischer Horror ist die unerträglich schreckliche Konsequenz bei der Erfüllung einer Pflicht. Das könnte zum Beispiel die Duldung eines Tyrannen sein (wenn man die Pflicht hat niemanden zu töten).

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Dabei besteht eine allgemeine Gefahr, die u. a. durch den Spruch erklärt ist "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.".

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Hallo,

zunächst einmal wäre grundsätzlich die Frage zu klären: Aus welcher Motivation heraus wollen wir die Gebote halten?

Wollen wir sie halten, weil wir meinen, Gott damit gefallen zu können und mit unseren "Guten Taten" beeindrucken zu können oder zu müssen?

Oder wollen wir sie erfüllen, um damit zum Ausdruck zu bringen, dass wir erkannt haben, dass Jesus uns zuerst geliebt hat, und wir die Gebote halten wollen, weil dies zu unserem und unseres Nächsten Besten dient?

Jesus weist diesbezüglich auf einige Gefahren hin. Gerne suche ich DIr einige Texte heraus, möchtest Du?

Herzliche Grüße, Moritz


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Christliche Werte und Menschenrechte haben nicht viel miteinander zu tun sondern widersprechen sich in wesentlichen Teilen. Daher wurden diese auch lange Zeit von der Kirche bekämpft. 



Die Menschenrechte werden und wurden aber niemals mit einem Gottesbezug begründet sondern sind ein Resultat der Aufklärung und des Humanismus. Durchgesetzt wurden sie von Freimaurern gegen den Widerstand insbesondere des Vatikans.



Religion und Menschenrechte haben keinesfalls den Weltfrieden als gemeinsames Ziel. Ziel des Katholizismus und des Islams war immer die Weltherrschaft und dazu wurden immer auch Kriege gerechtfertigt sowie Methoden, die den Menschenrechten ausdrücklich widersprechen.



Im Einzelnen kann ich das an den 10 Geboten erläutern:



1. „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.“

Dieses Gebot verstößt gegen das Recht auf Religionsfreiheit sowie gegen das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Mit diesem Gebot rechtfertigte Mose die Ermordung von 3000 Landsleuten, die sich dem nicht unterwerfen wollten (Tanz um das Goldene Kalb) und auf diesem Gebot beruht die Rechtfertigung von religiösem Terror bis heute. 



2. „Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.“

Dieses Gebot verstößt gegen die Freiheit der Kunst sowie der freien Meinungsäußerung



3. „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.“

Auch das verstößt gegen Religions-, Meinungs- und Kunstfreiheit. Religionsfreiheit bedeutet, es darf keinen Zwang zum Glauben und damit zum Kirchgang geben.



4.„ Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. “

Zunächst ist das kein Verstoß gegen ein Menschenrecht. Menschenrecht ist die freie Entfaltung der Persönlichkeit und dazu muss die Freizeit, soweit möglich, am Sonntag gewährleistet sein. Wird mit dem Sonntag jedoch ein Kirchgang als Pflicht verbunden, verstößt es gegen Religionsfreiheit und freie Entfaltung der Persönlichkeit.



5. "Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt."

Direkt betrifft das kein Menschnerecht. Es ist nur einfach Blödsinn, weil wir heute wissen, dass das Lebensalter überhaupt nichts mit Glauben zu tun hat.
 Aus obigem Gebot schließt Mose im Umkherschluss, dass ein Vater das Recht hat, missratene Kinder töten zu dürfen. Das ist allerdings ein massiver Verstoß gegen Menschenrechte.



6. "Du sollst nicht morden."

Im weiteren Text erläutert Mose, was darunter zu verstehen ist. Demnach kann von Mord nur dann gesprochen werden, wenn das Opfer ein Israelit ist, der dem JHWH-Kult anhängt. Nicht-Israeliten und Ungläubige dürfen getötet werden, ohne dass dies Mord wäre. Das hat Mose auch praktiziert, indem er mal kurzerhand 3000 seiner Landsleute töten ließ, weil sie sich seinem Religionsdiktat nicht unterwerfen wollten. Das ist ein eindeutiger Verstoß gegen Menschenrechte.



7. "Du sollst nicht die Ehe brechen." und 
8. "Du sollst nicht stehlen." und 
9. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
"
Das sind Selbstverständlichkeiten in den meisten Kulturen unabhängig vom Glauben und das hat mit Menschenrechten auch nicht viel zu tun.



10. "Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört."

Hier wird Sklaverei hingenommen und die Ehefrau wird als Eigentum des Mannes geschildert. Das verstößt gegen jede Menge Menschenrechte. 




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Kommentar von danhof
23.02.2017, 08:28

Christliche Werte und Menschenrechte haben nicht viel miteinander zu tun sondern widersprechen sich in wesentlichen Teilen.

Au weia. Gut, wenn man natürlich alles falsch verstehen will, dann ist das richtig. Aber ansonsten...

Exemplarisch helfe ich dir aber erst mal nur bei dem ersten Punkt:

1. „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.“

Dieses Gebot verstößt gegen das Recht auf Religionsfreiheit

Nein, tut es natürlich nicht. Wenn Du in der CDU bist, darfst du nicht in die SPD eintreten.

Wenn Du Christ bist, sollst Du nicht Allah oder Buddha anbeten.

Du sollst nicht die Ehe brechen (...)
Das sind Selbstverständlichkeiten in den meisten Kulturen

Aha. Weil der Mensch von sich aus gut ist? Der war gut :-) Dann könnten wir ja die meisten Gesetze und Gerichte einfach abschaffen.

Ich erspare mir hier weitere Ausführungen, weil es eh sinnlos ist, gegen in Beton gegossene Vorurteile anzukommen.

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Nein, ganz im Gegenteil. Die größten Gefahren werden automatisch eingedämmt, wenn man sich an diese Grundregeln des menschlichen Miteinanders hält. 

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Keine. Die 10 Gebote sind eine Richtlinie, an die man sich versuchen soll zu halten. Was meinst du für negative Elemente?

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Kommentar von DarkSepia
22.02.2017, 22:11

Ein falscher Entwurf von Moral hat immer das Potenzial zu falschen Entscheldungen zu führen.

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Schau Dir dazu auch mal unter www Bibelant wortenpool de unter dem Stichwort 10 Gebote die Antworten zu diesen Fragen an:

  • Welche Folgen hat es für einen Christ, wenn er nicht nach den 10 Geboten lebt?
  • Stehen Christen heute noch unter den 10 Geboten?
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daß du dich ganz aufgibst, wenn du alle befolgst.

denn der mensch braucht auch seinen egoismus, im in unserer "kampfwelt" zu existieren

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Kommentar von danhof
23.02.2017, 08:32

Genau. Moral ist was für Weicheier, für Turnbeutel vergessende Beckenrandschwimmer. Bäh.

Man muss klauen, lügen und auch schon mal über Leichen gehen, wenn man es zu etwas bringen will. Nach mir die Sintflut!

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Sie könnten Dir auf die Füsse fallen ... weil Du Dich in der Sicherheit wiegst, sie alle zu befolgen.

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Negativ sind die vielen rein religiösen Regeln, die für viele keine  Relevanz haben.

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Kommentar von danhof
23.02.2017, 08:30

Ja, das ist oft putzig zu beobachten.

Wenn Konfuzius oder irgendein Zen-Buddhist einen schlauen Spruch ablässt, ist das total tiefsinnig und inspirierend und von Frieden beseelt und erstrebenswert.

Sagt Jesus dasselbe, wird gehetzt... bääääh buuuuh Christenzeug! Pfui, Jesus! Religion böse! Zeter und mordio!

Also muss ein anständiger Atheist NICHT prüfen, ob eine Regel sinnvoll oder schlecht ist, sondern ob sie iiiiiiiiiirgendwas mit GOTT zu tun hat oder nicht - denn dann ist sie per se vom Teufel.

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Dei 10 Debite sind nicht länger zu halten, denn der Gesetzeskunde wurde mit dem Tod von Jesus ausser Kraft gesetzt.

daher ist Deine Frage überflüssig.

cheerio

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Kommentar von GottLiebtSie
23.02.2017, 12:29

Wo wohnst Du? Dann komme ich morgen vorbei - ach besser gleich heute - und kille Dich und nehme mir Dein "Eigentum"! Weil - das darf ich ja dann...

Nein, Jesus hat keineswegs die Gebote aufgehoben, sondern Sein Opfer am Kreuz hat das darauf hinweisende "Zeremonialgesetz" zur Erfüllung gebracht, das dem Volk Israel vor Augen führen sollte, wozu Sünde führt - nämlich zum Tod. Das jährliche Schlachtopfer wies auf Jesu Tod am Kreuz hin und war mit Seinem Kreuzestod zur Erfüllung gekommen, nicht jedoch die Gebote.

Trink lieber keinen Alkohol mehr! Das "Cheerio" ist hier jedenfalls nicht angebracht.

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