Gibt es Nachteile, wenn man den Besitz von C: übernimmt?

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5 Antworten

Nein, Nachteile nicht... nur hast du gerade die komplette Sicherheitsvorrichtung ausgehebelt. Es ist gut, dass man mit Windows nicht in jedem Ordner schreiben kann, eben damit Anwendungen dort keinen Stuff abladen. Auch als Administrator hast du auf diese Ordner keinen Zugriff, allerdings kannst du als Admin diese Berechtigungen im Notfall auch einfach über die Eigenschaften > Sicherheit > Erweitert ändern, wenn du den Ordner vorher in Besitz genommen hast.

Das solltest du aber nur mit Ordnern machen, wo es sonst keine andere Möglichkeit gibt.

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Es kann also gut sein, dass ich erst dann Nachteile entdecken würde,
wenn ich wieder mit meinen extremen Spielereien an Regedit und sonstigen
Systembestandteilen anfange.

Deswegen hast Du erst die Probleme bekommen! Normalerweise muss man den Besitz von C: nicht übernehmen und kann natürlich problemlos die Beispiel-Dateien löschen...

Bei Problemen durch Deine Registry-Spielereien (die Dir unbenommen sind) kann Dir niemand einen vernünftigen Rat geben - das muss Dir auch klar sein.

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Hallo,

dein Spieltrieb in Ehren, aber es macht nach meiner Erfahrung wenig Sinn, die Sicherheitsstrukturen, die sich die Microsoft-Ingenieuren erdacht haben, auf diese Art empfindlich zu beeinflussen. Was in deren klugen Köpfen genau vorging, weiß ich natürlich nicht, daher aus Respekt meine Device: Nur dort Rechte punktuell erlangen, wo es unbedingt notwendig erscheint.

Du kannst als Administrator auch von jedem Unterordner oder jeder Datei den Besitz übernehmen, meist genügt es aber bereits, dich selbst in die Liste der Gruppen- oder Benutzernamen einzutragen und dir anschließend den Vollzugriff zugewähren. Das erscheint mir viel schonender bzw. ungefährlicher. Nach deiner Operation solltest du deine notwendigen Rechte wieder überprüfen und  ggf. zurücknehmen.

Diese Problematik hat aber nichts mit deinem Papierkorb zu tun. Seine Infizierung wird dir sicherrlich von deinem Malwareschutz gemeldet. Du solltestest mit einem Tool wie Malwarebytes free, dein System zusätzlich auf eine mögliche Infektion scannen.

Zur Zeit verwende ich überwiegend Windows 10. Da werde ich von Meldungen bezüglich Zugriffsverletzungen glücklicherweise nicht mehr genervt: Ich kenne das aber noch aus meiner Vista-Zeit; irgendwann fing es an und ließ mich nicht mehr los. Die eigentliche Ursache habe ich aber leider nie gefunden. Aber seit Windows 7 ist bei  mir der Spuk vorbei.

Wenn dir Sicherheit also wichtig erscheint, solltest du dein System neu aufsetzen, denn nur so bekommst du die Zugriffsverrwaltung wieder in den Griff.

LG Culles

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Meine eigene Antwort: Soweit habe ich keine direkten Nachteile gefunden, allerdings dient diese Beschränkung auch als zusätzliche Warnung, dass diese Dateien vielleicht doch recht wichtig sein könnten. Wenn man (wie ich) auch mal Systemdateien aussortiert, kann diese Warnung helfen. Falls also später mal jemand das hier liest, ich empfehle das hier:

howtogeek.com/howto/windows-vista/add-take-ownership-to-explorer-right-click-menu-in-vista

Damit bekommt man "Besitz übernehmen" in das Kontextmenü aller Ordner und Dateien und kann sich so einige Schritte sparen.

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Kommentar von FabianRoeling
17.02.2017, 18:16

Anmerkung: Aktuell funktioniert diese Registry-Änderung bei mir nicht richtig, der Besitz wird nicht übernommen. Schade.

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Nachteile sollte es meiner Meinung nicht geben.
Warum möchtest du denn überhaupt den Besitz übernehmen?

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Kommentar von FabianRoeling
06.02.2017, 22:30

Zum Beispiel möchte ich die Beispiel-Bilder, -Musik und -Videos löschen und es ergeben sich bestimmt in der Zukunft noch jede Menge Situationen, in denen ich das brauchen kann.

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Kommentar von Kevinsky123
06.02.2017, 22:32

Ok. also Nachteile keine wie schon gesagt. Eine alternative meinerseits ist nur den Benutzer und nicht den Windowsordner einzubeziehen.

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Kommentar von PWolff
06.02.2017, 22:55

Das System muss nach wie vor "Vollzugriff" haben.

Andererseits sollte es reichen, sich selbst "Vollzugriff" zu gewähren (als ein Benutzer der "Administratoren"-Gruppe!), um alles zu tun, was getan werden muss.

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