Gibt es Menschen, die, wenn sie alleine sind, in depressionen verfallen und daher immer jemanden bei sich haben müssen, damit es ihnen besser ergeht?

...komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Ich denke solche Menschen gibt es mehr als man sich vorstellen will. Wie nennt man sie? Kann ich dir nicht sagen kommt immer darauf an. Genauso wie es auf die Umwelt wirkt - das kommt ganz darauf an in welcher Ausprägung und in welche Richtung das stattfindet. Menschen mit Helfersyndrom zum Beispiel gibt es extrem viele die in diese Schiene fallen. Mit einem konkreten Beispiel ist so etwas viel einfacher zu beantworten.

Abgesehen davon, dass der Mensch an sich eh ein "Gemeinschafts/- Sozialwesen" ist und soziale Kontakte braucht um zufriedener zu sein, ist das bei jedem unterschiedlich stark ausgeprägt.

Menschen die z. B. in ihrer Kindheit oft allein gelassen wurden, auch emotional, versuchen das in Zukunft unbedingt zu vermeiden wieder in so eine Situation zu kommen.

Manche Menschen brauchen auch einfach die ständige Zerstreuung, weil sie nicht mit sich selber klar kommen und alleine anfangen sich Gedanken zu machen.

Man kann natürlich depressiv davon werden, wenn man wegen dem Umstand permanent unglücklich ist und das kann für die Umwelt zum Teil sehr belastend sein, denn nicht jeder braucht das gleiche Maß an Gesellschaft.

Es gibt Menschen, die einen gesetzlichen Betreuer haben. Das kann passieren, wenn ein Mensch zum Beispiel so schwere Depressionen hat und deshalb unsinnige Entscheidungen trifft.

Das kann auch bei anderen Krankheitsbildern auftreten.

Klingt vielleicht hart - aber ich nenne sie "Energieräuber".

Von solchen Menschen nehme ich grundsätzlich Abstand. Ab und an besuche ich sie (in meiner Familie gibt es so jemanden), aber dann ist es auch gut. Ich will dieses ständige wehleidige Gejammere einfach nicht sehen. Jeder hat die Wahl. Rausgehen und sich Gesellschaft suchen, Vereine etc.! Selbst aktiv werden.

Und nicht darauf warten, bis einer kommt und sie bespaßt.


Ich bin das absolute Gegenteil. Ich bin glücklich, wenn ich alleine weggehe, alleine ins Café gehe und ein wenig zu lesen, alleine in Urlaub zu fahren, um das Programm alleine zu gestalten. Ich habe einige wenige Freunde, mit denen treffe ich mich trotzdem ab und an, weil sie mir sehr am Herzen liegen. Aber die meiste Zeit will ich einfach mein Ding alleine durchziehen.


Wenn jemand allerdings zu aufdringlich wird, und da gab es einige, die wohl meinen Standpunkt nicht nachvollziehen konnten, nehme ich reissaus. Ich empfinde solche Menschen auch als Energieräuber. Allerdings gibt es auch Menschen, mit denen ich sehr gerne zusammen bin, ganz besonders, wenn ich verliebt bin oder mir eine Person unendlich symphatisch ist. Diese Menschen geben einem sogar Energie. Leider gibt es von der letztgenannten Gruppe nicht soviele.

2

Energievampire sind nur eine Art davon. Sie ziehen einen runter. Helfersyndrom wäre das Gegenteil - fällt aber auch in die Schiene. Bin sicher es gibt noch mehr "Varianten" des Ganzen.

1

Habe ich auch , deshalb versuche ich mich mehr mit Freunden zu treffen und nicht wie in den Sommerferien , 6 Wochen alleine in meinem Zimmer zu hocken.

Häufig wechselnde aber intensive Partnerschaften sind auch ein typisches Anzeichen für Borderline. 

Es gibt viele so viele menschen und oft liegt es daran weil sie einen vermissen deswegen würde ich mir freunde suchen und wenn du schon welche hast dann geh doch raus mit ihnen oder geh gamen oder so

Ja gibt es. Eine genaue Bezeichnung wüsste ich jetzt nicht, vielleicht Gruppenmensch.

Was möchtest Du wissen?