Gibt es Menschen, die noch nie an Suizid gedacht haben?

15 Antworten

Natürlich hat schon jeder Mensch an Suizid gedacht. Vielleicht nicht es zu machen, aber die Vorstellung.
98% der Menschen die an Suizid denken , bzw. es ausführen wollen tun es gar nicht.
Es ist in erster Linie ein Hilfeschrei des Menschen.
Ein Mensch denkt darüber nach sich umzubringen, macht es aber nicht weil der Wille zu stark ist.
Der größte Wille des Menschen ist der Überlebenswillen. Denn kann man nicht einfach so ausschalten wie man gerade Lust hat.
Um diesen Willen zu besiegen muss erst sehr viel passiert sein.
Menschen die es schaffen und sich umbringen, müssen wirklich sehr viel Leid ertragen haben.

Woher willst Du wissen, was andre Menschen denken? Du verallgemeinerst hier drauflos ohne irgendwelche Beweise, die Du schwerlich finden wirst.

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@Dichterseele

Dazu gibt es belastbare Zahlen. Unter anderem von Bundesverband deutscher Psyhologinnen und Psychologen.

Wenn ich mich recht erinnere, haben 80% der Deutschen mindestens eine depressive Episode in ihrem Leben erlebt. Was natürlich nicht mit Suizidgedanken gleichzusetzen ist.

Man schätzt, dass Suizidgedanken etwa 10-15 mal häufiger sind, als Suizidversuche. Auch diese Zahlen kannst du dir im Netz raussuchen und dann hochrechnen, wenn das der Autor nicht schon gemacht hat. ^^

Ich habe eben von 100.000 Suizidversuchen in Deutschland 2015 gelesen. Aber keine offziellen Zahlen. Lassen sich aber sicherlich bei Bedarf finden.

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Ja hier 🙋 wurde schonmal von meinem onkel und vater vergewaltigt meine mutter ist nicht für mich dah und besauffte sich jeden tag, wohne seit 3 jahren mit meinem bruder in einem heim wurde gemobbt weil ich mir keine kleider leisten konnte aber hey ich hab nie an suizid gedacht weil mein leben noch nicht vorbei ist bin erst 13 wenn ich mein leben jetzt aufgeben würde wegen menschen die immer sowas von egal sind wäre ich ein feigling.

Hallo orphelia85,

ja, die gibts - mich zum Beispiel.

Ich hatte noch nie Selbstmordgedanken, noch nie Depressionen oder sonstige Störungen oder Erkrankungen.

Ich bin aber auch schon über 50 Jahre alt und bin zu einer Zeit aufgewachsen, als es noch keine PCs, keine Smartphones oder Handys gab.

Wir (die Nachbarskinder) haben uns auf der Gasse getroffen, vieles zusammen gemacht, was die Jugend heute so über's Internet macht.

So hab ich Fahrradfahren gelernt, habe damals das erste Mal ein Mädchen nackt gesehen, haben Penisvergleiche etc. gemacht, und ... und ...

Heute beschäftigen sich sehr viele Jungs und Mädels doch nur noch mit ihrem Schmartföhn und haben "virtuelle Kontakte" über die Social Media.

Was aber fehlt, ist der persönliche Kontakt mit Gleichaltrigen. Das Sich-Austauschen und das "Dem Anderen was beibringen" usw.

Da es damals diese ganzen elektronischen Dinger nicht gab, waren psychische Erkrankungen relativ selten. Vielleicht hat man aber auch nicht darüber gesprochen. Kann natürlich auch sein.

Ich wünsch' dir alles Gute.

Liebe Grüße

ichausstuggi

Ich bin 85 geboren und hatte genau so eine Kindheit. Mein erstes "handy" hab ich erst mit 13 bekommen. Internet mit Facebook gabs nicht.
Bin am land aufgewachsen, um mich herum kinder und tiere, familien mit großen gärten, freunde mit dem fahrrad getroffen, der ganze scmarrn wie im heimatfilm.

Ist keine zuverlässige vorbeugung

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@orphelia85

Ich bin 1963 geboren worden. Damals fand man(n) und frau noch an fast jeder Ecke eine Telefonzelle - es dachte noch niemand an Handys etc.

Und eben das war das Entscheidende: Die direkte Kommunikation zwischen den Menschen und ein Sich-gegenseitig-helfen.

Dies ist leider auf der Strecke geblieben. Heute verarmen die Menschen geistig, wenn sie zwar zig-tausend Freunde auf Facebook haben, aber keinen oder nur wenige von denen persönlich kennen.

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@ichausstuggi

Seit 1980 ist die Zahl der Suizide deutlich rückläufig. Ältere Daten habe ich beim statistischen Bundesamt nicht gefunden.

Es reicht aber, um zu belegen, dass deine Internetthese so nicht richtig sein kann. Die höchste Suizidrate hat übrigens traditionell die Gruppe der 50 bis 60-jährigen. Und die waren 1980 sicher nicht so Internet-affin. ;-)

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ihr habt keine ahnung leute... logo war früher alles besser aber hier geht es jetzt um die depressionen und nich um dieses alters gesülze. jeder mensch hat depressionen aber 80% hat es in einem normalen rahmen. das heist es sind nur unsere natürlichen gefühle. bei leuten mit depressionen sind sie einfach stärker bis viel stärker ausgeprägt.

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80% der erdbevölkerung*

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Nicht die Händis sind schuld, sondern die Vereinsamung der Menschen - die Smartphonesucht ist eine Perversion des Wunsches nach Gemeinschaft.

Die Ursache liegt im Autoverkehr, der die Leute von der Straße verbannt, wo sie sich einst trafen, das Fernsehen, das zum Ersatz für Gespräche im Familien- und Freundeskreis wurde und die Kleinwohnungen, die ein Leben in größeren familiären Gemeinschaften unmöglich machen.

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Schön für jeden, der sein Leben lang sich mentaler Gesundheit erfreuen kann.

Die Depression hat es aber immer gegeben. Vor hundert Jahren hieß sie Neurasthenie, davor Melancholie (la bile noire, die schwarze Galle).

Die Liste früherer bekannter und weniger bekannter Schriftsteller und Künstler, die sich das Leben genommen haben; ist lang. Das waren die Fälle, die bekannt wurden. Über die anderen wurde kaum gesprochen.

Der Anteil an Schizophrenie Erkrankter beträgt in allen Kulturen der Welt ungefähr 0,7%.

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