Gibt es Menschen die keine Emptahie haben?

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11 Antworten

Ja leider schau dir mal die vielen Verbrecher an, allen voran, Menschen mit Narzisstischer Persönlichkeitsstörung, die kennen Freundlichkeit nur zur Erfüllung ihrer Ziele, was mit Mitgefühl gar nichts zu tun hat.

Die wird es bestimmt geben.

Aber die schon erwähnten Asperger-Autistin können sehr wohl empathisch sein. Sie müssen halt nur den Zusammenhang kennen, warum ein Mensch gerade traurig ist.

Gibt es. Authismus kann bis zu völliger Ignoranz anderen gegenüber ausgeprägt sein. Aber es gibt auch Menschen ohne Krankheit oder psychische Störung, die nur wenig Einfühlungsvermögen haben - vllt. weil sie sich selbst zu wichtig nehmen.

Richtig, Menschen mit Asperger-Syndrom gehören auch dazu.

Manchmal frage ich mich, gibt es wirklich noch Menschen OHNE psychische Störungen...ich glaub es ist eine mittlerweile verschwindent geringe Anzahl, die sich noch als Gesund betiteln kann...

Ausgeprägter Egoismus, wie er heutzutage ständig vor kommt, ist für mich auch eine psychische Störung und ganz gefährlich für unser Gesundheitssystem.

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@user1245

in die Tischkante beiß

Asperger-Autisten können sehr wohl empathisch sein - auch wenn es uns "Normalos" nicht immer auf den ersten Blick auffällt.

(...)Mitfühlen, wenn die Lage klar ist... Dass Autisten mitfühlen können, wenn sie eine Situation erst einmal erfasst haben, darauf weist auch eine andere Studie der Autismusforscher um Isabel Dziobek hin. Die Berliner Experten zeigten Versuchsteilnehmern Fotos, in denen Menschen in hochemotionalen Situationen zu sehen sind, etwa in starkem Leid oder großer Freude. Autisten hatten im Vergleich zu Nichtautisten oft große Schwierigkeiten, diese Emotionen richtig zu deuten. Sie konnten zum Beispiel nicht erkennen, dass ein Kind vor einem zerstörten Haus weint. Wenn ihnen aber dann die Situation erklärt wurde und sie den Kontext verstanden hatten, dann zeigten sie sich genau wie Nichtautisten betroffen vom Leid oder der Freude der Personen auf den Fotos. Ein Ergebnis, dass dem gängigen Bild vom gefühlskalten Autisten deutlich widerspricht! Diese Berliner Studie widerlegt zwar keineswegs, dass Autisten Schwierigkeiten haben, sich in andere Menschen einzufühlen, aber sie zeigt doch, dass die Wahrnehmung von Autisten bislang vielleicht zu einseitig auf Defizite hin analysiert wurde.(...)

http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2009/0428/003_autismus2.jsp

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@kiniro

Richtig! Dazu muss man die Empathie erstmal in kognitive und emotionale Empathie unterscheiden, wie Paul Ekman das tut. Mit kognitiver Empathie haben Autisten Schwierigkeiten, einfach weil ihnen das Lesen von Mimik, Gestik und Zwischen-den-Zeilen-Gesagtem schwer fällt. Die emotionale Empathie ist, je nach Charakter, genauso ausgeprägt wie bei Nicht-Autisten (auch bei jenen je nach Charakter).

delyla, Autismus bitte ohne h.
Autismus ist auch keine Krankheit, man erkrankt nicht daran.

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Hey,

auch auf dieser Seite hier gibt es mehr als genug davon. User, die sich über eine Frage lustig machen, die der Fragesteller durchaus ernst gemeint hat, beispielsweise.

Natürlich gibt es solche Menschen, und zwar insgesamt nicht zu knapp. Die Schwierigkeit liegt darin, jemanden zu finden, der es (noch) kann!!

Das hat etwas mit der emotionalen Intelligenz sein. Ein Mensch kann auch an sich hochbegabt sein, aber gleichzeitig keinerlei Interesse an Anderen haben und keine Emotionen ausdrücken (oder einordnen), auch das kommt vor.

Liebe Grüße

Ja klar, google mal "Dissoziale Persönlichkeitsstörung", "Soziopathie" oder "Narzissmus". Liegt an mieser Erziehung. Allerdings wollen diese Personen sich auch nicht einfühlen..

Hauptsächlich wird Autisten eine fehlende Empathie zugeschrieben.

Ich erlebe jedoch im Alltag immer wieder Menschen, bei denen das Krankeitsbild "Autismus" zwar nicht diagnostiziert wird, aber die auf mich den Eindruck erwecken, dass sie sich in andere Menschen gar nicht hineindenken können bzw. kein Verständnis für die Belange der Menschen in ihrer Umgebung haben.

Solche Menschen sehen sich als "Mittelpunkt der Welt", die die Verhaltensweisen ihrer Mitmenschen übertrieben sensibel wahrnehmen, oftmals unangnehm kritisieren, aber gar nicht merken, dass sie sich selbst fortlaufend "wie ein Elefant im Porzellanladen" benehmen.

^Du hast vollkommen recht, liebe Katwal. Ich erlebe auch solche Menschen.

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Du sprichst hier nicht von Autisten mit dem Mittelpunkt und Kritisieren, sondern von Narzissten, liebe Katwal.

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@onesubject2

@onesubject2: Genauso ist es!

Unabhängig von den Autisten, deren Verhaltensweise ein eindeutiges Krankheitsbild aufweist, gibt es im Alltag eine Vielzahl Narzissten, die die dargelegten Eigenschaften (wenig oder keine Empathie) besitzen; es kann sich dabei um eine Narzisstische Persönlichkeitsstörung handeln.

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@katwal

Autismus ist keine Krankheit, sonst könnte man daran ja erkranken. Es ist aber angeboren.
Zudem haben Autisten durchaus Empathie, und zwar emotionale Empathie. Die kognitive Empathie ist auf Grund der Probleme, Gestik, Mimik und Zwischen-den-Zeilen-Gesagtes zu deuten, oft eingeschränkt.

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Gibt es schon,wenn auch recht selten..

Der sogenannte EQ ,also die emotionale Intiiligenz ist bei jedem anderes.Diese kann man sich aber "antrainieren".

Ja Autisten zum Beipiel.

Nein, siehe Kinoros und meinen Kommentar bei delyla.
Ich hab es so satt, dass Autisten ständig pauschal für gefühlskalte Arschlöcher gehalten werden. Das ist schlicht falsch.

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Ja man nenn diese Menschen auch Soziopathen

Also meine Lehrerin sagt ich sei anemphatisch

Ja auch das gibt es.

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