Gibt es mehr positive als negative Ladungen?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Soweit wir das bis jetzt beobachten konnten sind glaube ich die Ladungen ausgewogen, sprich es gibt gleich viele Positive wie Negative Ladungsträger.

Das ist allerdings nur eine Vermutung aus Messungen und aus Theorien, ist also keines Wegs in Stein gemeißelt.

Es gibt keine elektrisch geladenen Himmelskörper. Wäre aber lustig, denn die elektromagnetische Wechselwirkung ist ja um viele Größenordnungen stärker als die Gravitation. Gäbe ein ziemliches Spektakel... 

Lies http://what-if.xkcd.com/140/ - dann wird Dir klar, was echte Probleme wären.

Bei dem Artikel wäre die Elektronendichte ganz gut zu wissen, denn ich denke es würde den Elektronenmond ganz einfach radialsymmetrisch zerfetzen.

0
@Usedefault

Nein, er ist ja ein schwarzes Loch. Die Energiedichte ist zu hoch, als das da etwas nich zerfetzen kann.

0

Ich denke, dass du von negativer/positiver Materie sprichst.
Es gibt mehr negative Materie bzw. Dunkle Materie als "normale". Doch anfangs war es ausgewogen, als das Universum entstand. Warum das so ist, weiß man noch nicht.

Lg

Nein den Raum außerhalb des Universum meine ich nicht.

Ich meine eher den Bereich, über den man Aussagen treffen kann.

Und ich glaube nicht, dass z. B. die Expansion des Universums auf einen Überschuss an negativer dunkler Materie rückzuführen ist, eher auf Gravitation.

0

Was meinst Du mit negativer Materie genau? Sind das keine Elektronen bei Dir? Und was hat das mit dunkler Materie zu tun?

0

Verwechselt bitte nicht dunkle Materie mir dunkler Energie: dunkle Energie ist für die Expansion des Universums verantwortlich, wohingegen dunkle Materie für den Zusammenhalt der Galaxien zuständig ist, die sonst instabil wären. Guckt mal nach im wiki

0

Genau kann man es wohl nicht sagen. Dass sich beide Ladungen aber ausgleichen ist ein Irrglaube. Wie bei der sichtbaren Materie auch, geht man davon aus, dass es bei Ladungen nach dem Urknall ein Ungleichgewicht gegeben hat.

Und wie kommt man zu dieser Annahme?

0
@Usedefault

durch Analogien: genauso wie es negative und positive Ladungen gibt, gibt es auch negative und positive Materie, die sich gegenseitig neutralisieren können. Kurz nach dem Urknall gab es wohl eine kleine Anomalie bzw. Störung im Gleichgewicht der positiven und negativen Materie, d.h. es gab geringfügig mehr positive als negative Materie. Die Differenz der positiven Materie ist heute das, was wir im Universum als Sterne, Galaxien, etc. beobachten können.

1
@Katzenpfote73

Verwechselst du Materie und Antimaterie vielleicht mit positiver und negativer Ladung? Ich wüsste nicht, was das eine mit dem anderen an sich zu tun hat?

0

Katzen haben davon keine Ahnung, Menschen schon.

Du solltest nicht im Namen der Menschen sprechen.

Zumal dann, wenn du nicht die geringste Ahnung hast.

1
@Katzenpfote73

Du hast keine Ahnung von meinen Ahnungen.

Und was gibt dir die Frechheit, mich mit Dummheit in Verbindung zu bringen?

Deine Katze ist ein saublödes Tier, zu dir kann ich nichts sagen.

0
@ThomasJNewton

zu was anderem scheinst Du ja nicht fähig zu sein, als  voreingenommene und unqualifizierte Kommentare abzugeben, oder? Einfach nur dumm, sorry (da hilft auch Dein Studium nichts, sorry Akademiker bin ich auch) ... . Aber eins kann ich zu 100% sagen: Physik hast du garantiert nicht studiert.

0

Eine Ungleichheit von Materie und Antimaterie muss nicht zwingend in einer Ungleichheit von Ladungen resultieren. Kommt hald drauf an was man annimmt, wenn man annimmt, dass alle Kernbestandteile in Atomen gebunden sind, ist die Ladung zwingend ausgeglichen.

In dem bisher beobachtbaren Universum dominiert die Gravitation weswegen davon auszugehen ist, dass Sterne und Galaxien elektrisch neutral geladen sind, gleichermaßen dominiert hier aber auch Materie und Antimaterie wurde hier auch noch nicht beobachtet (zumindest nicht in größeren Mengen).

Im Gegensatz zu Materie und Antimaterie löschen sich gegenseitig geladene Teilchen aber nicht aus. Sprich wenn man davon ausgeht, dass zu Beginn mehr Materie als Antimaterie vorhanden ist und die Materie und Antimaterie sich gegenseitig vernichtet hat, haben wir die heutige Beobachtung. Eine Ungleichheit der Ladungen hätte aber geladene Himmelskörper zur Folge, weil sich die ja nicht gegenseitig auslöschen. In weiterer Folge müsste das bedeuten, dass neben der Gravitation auch die Elektrostatische Anziehung im Universum wirksam ist, allerdings hat man dafür noch keine Anzeichen gefunden.

Es ist also alles in allem ein kompliziertes Thema, aber ob man nun zwischen der Ungleichheit von Materie und Antimaterie auf die Ladungsungleichheit schließen kann, kann ich so nicht ganz nachvollziehen.

Btw das ist keine Kritik an deiner Antwort und ich stimme dir absolut zu, dass Analogien ein Kernbestandteil der Physik sind, allerdings würde ich nicht mit 100% davon ausgehen, dass es wirklich eine Ladungsungleichheit gibt.

Ich würde nur zu 50% davon ausgehen und behaupten: Scio me nihil scire ;)

1

Ich glaube es ist gleichviel.

Das ist wie bei Schatten und Licht. Wenn es viel Licht gibt, muss es auch Viel Schatten geben...

Was möchtest Du wissen?