Gibt es langzeitschäden wenn man Antidpressiva über Jahrzehnte einnimmt?

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7 Antworten

Bei hochdosierter medikamentöser Therapie können die Leberwerte ansteigen, die eine Belastung der Leber anzeigen. Darum sollten dann andere leberbelastenen Substanzen (zB Alkohol, Paracetamol usw) gemieden werden.

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Je nach Mittel können Schäden auftreten. Vor allem ältere Antidepressiva führen zu Gewichtszunahme, die manchmal auch einen Diabetes mit sich bringt. Allerdings sind Antidepressiva auch nicht für eine Langzeiteinnahme gedacht, heute ist man bestrebt, eine Einnahme auf ein paar Monate bis wenige Jahre zu begrenzen und auf psychotherapeutischem Weg zu einer Heilung zu kommen.

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Was körperliche Schäden angeht so durfte es sich um das Übliche handeln was Langzeitmedikamenteneinnahme so mit sich bringt. Angefangen bei Magenproblemen über Verdauungsprobleme bis hin zu Leber- und Nierenschäden.

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Kommentar von Chillersun03
02.12.2016, 16:16

Ist es aber nicht. Magen und Verdauung besonders nicht und Leber und Niere nur bei bestimmten AD`s und selbst dann sind es seltene Einzelfälle.

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Hallo!

...........auf längere Sicht Körperliche Schäden anrichten kann.

Kann schon - aber nicht zwingend.

Aber im Beipackzettel steht mehr als wir hier anführen können, alles Gute

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Insbesondere bei der Langzeiteinnahme von Psychopharmaka ist die Gefahr der Abhängigkeit sehr groß. Auch muss die Dosierung meist erhöht werden, damit die Medikamente ihre Wirkung noch zeigen können.

Auch sind organische Schäden von Magen, Darm, Leber, Niere, Galle und CO keine Seltenheit.

Nicht zuverachten sind auch die Wesensveränderungen so wie die Eintrübung des Gehirens.

Beides stellt eine beachtliche negative Wirkung dar.

Deshalb ist es sinnvoll auf lange Sicht gesehen von Antidepressiva weg zu kommen.

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Kommentar von Seanna
29.11.2016, 10:48

Die Benzodiazepine mal beiseite gelassen: woher nimmst du diese Informationen? Wie ist das begründet, dass Antidepressiva abhängig machen?

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Kommentar von Seanna
29.11.2016, 10:49

Ach und dasselbe gilt für Toleranzentwicklung: wie ist das begründet?

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Kommentar von Chillersun03
02.12.2016, 16:21

Auch sind organische Schäden von Magen, Darm, Leber, Niere, Galle und CO keine Seltenheit.

Nichts davon gehört zu den klassichen Langzeitnebenwirkungen von Antidepressiva.

Auch muss die Dosierung meist erhöht werden, damit die Medikamente ihre Wirkung noch zeigen können.

Auch das ist nicht der Fall. Die antidepressive Wirkung tritt nämlich erst nach 3-4 Wochen voll ein, wenn die Toleranz und Abhängigkeit ihr Maximum erreicht hat.

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Du hast hoffentlich noch den Beipackzettel, der in der Schachtel mit den Antidepressiva war. Ließ ihn ! Da müßte auch etwas über die Langzeitwirkung drin stehen.

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Körperlich denke ich nicht, aber psychisch schon eher. Antidepressiva greifen extrem in die Abläufe im Gehirn ein.

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