gibt es länder in dennen der islam verboten ist?

10 Antworten

Per Gesetz verbotene Länder fällt mir keines ein außer Angola. Aber es gibt viele christliche/hinduistische/buddhistische Länder in denen Moslems gesellschaftlich ausgestoßen werden. z.b. China, Russland, teile deustchlands und der usa....

In Saudi.Arabien ist das Christentum an und für sich nicht verboten. Wenn du allerdings christlich lebst wirst du Schwierigkeiten haben, die bis zur Todesstrafe reichen, besonders wenn missioniert wird. Bereits das Weitergeben eines Traktats kann schon so ausgelegt werden. Anscheinend sind die Wahabiten so glaubensschwach, dass so etwas notwendig ist.

Nicht einmal im Vatikan ist der Islam verboten. Das ist ja genau eine der Heucheleien (neben anderen) der Muslime, dass sie bei uns Rechte einfordern, die sie selbst nicht gewähren wollen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Koranschule und 20 Jahre praktische Erfahrung

Saudi-Arabien ist nicht der Islam, sondern Islam ist Qur´an und Sunnah und darauf berufen sich die Muslime und nicht auf irgendein Land.

Bemerkung: auf meinem Nilesat (Arabischer Sat. für Empfang arabischer Sender) gibt es Dutzend, wenn nicht noch mehr christliche Sender, die tagtäglich für ihren Glauben missionieren.

Ich betrat damals oft islamischen/arabischen Boden. Die Probleme, die wir haben, hatten sie vor dem Krieg nicht. (Syrien, Libanon, Ägypten, Tunesien..)

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@WegdesIslams
Saudi-Arabien ist nicht der Islam, sondern Islam ist Qur´an und Sunnah und darauf berufen sich die Muslime und nicht auf irgendein Land.

Für wie doof hältst du eigentlich die Leute hier? In den einzelnen islamischen Gruppen beruft man sich hauptsächlich auf Hadithe, um sich von anderen zu unterscheiden.

Die Lehre von der 'Einheit des Islam' ist eine ausgemachte Lüge. Jede Gruppe pickt sich aus den Hadithen dasjenige heraus, was ihr gerade passt. Die anderen werden schlicht und einfach ignoriert. Das ist ja auch notwendig, da sich einzelne Hadithe widersprechen.

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@WegdesIslams

Saudi-Arabien ist nicht der Islam

Hat auch niemand behauptet, aber es ist ein islamisches Land.

Falls du das anders siehst: wie kommst du damit klar, dass Mekka und Medina unter der Kontrolle von Nicht-Muslimen sind?

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@WegdesIslams

In Saudi-Arabien wird der Islam am stärksten praktiziert. Es ist das Mutterland des Islam.

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Nein, kein mir bekanntes christliches Land verbietet den Islam generell.

In China und NordKorea sind aber die meisten Religionen verboten bzw unterdrückt soweit ich weiß.

Ich muss mich korrigieren, je nach definition von Verbot, kann man den Vatikan als Beispiel für ein christliches Land nennen, das u.a. den Islam verbietet bzw unterdrückt.

Denn: Staatsbürger und Berufstätig werden kann nur wer Katholik ist. Auf Konvertierung folgt die Entlassung aus Beruf und Staatsbürgerschaft

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@TUrabbIT

Nun ja.

Die Staatsbürgerschaft des Vatikan erhält man nur, während man dort in bestimmten Positionen beruflich tätig ist.

Spätestens mit Eintritt des Rentenalters würde man die Staatsbürgerschaft sowieso verlieren; gebürtige Staatsbürger (Kinder von Vatikanangestellten) verlieren die Staatsbürgerschaft in einem gewissen Alter (mit Mitte 20).

Wohnhaft im Vatikan werden wohl die wenigsten Menschen sein - die meisten Vatikanbürger werden wohl auf Italienischem Territorium leben.

Im Gegensatz dazu gibt es muslimische Länder (die Malediven, zum Beispiel), wo es "echte" (dauerhafte) Staatsbürger gibt, die auch dort leben, und wo das Konvertieren zu einer anderen Religion zwangsweise den Verlust der Staatsbürgerschaft bedeutet.

Ich glaube, dass der Fragesteller so etwas gemeint hat.

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In China und NordKorea sind aber die meisten Religionen verboten bzw unterdrückt soweit ich weiß.

In China ist die Lage nicht einheitlich, aber generell kann gesagt werden, dass dort Religionen nicht verboten, sondern "nur" stark diskriminiert sind. In manchen Gegenden (v.a. in Großständen) gibt es auch für Gemeinden außerhalb der offiziellen Staatskirchen (3-Selbst-Bewegung und Chinesische Katholische Kirche) einen modus vivendi.

Regelrecht verboten sind in China nur wenige Religionen, konkret weiß ich das nur für Falun Gong.

In Nordkorea ist dagegen jede Religion verboten, abgesehen von ein paar Scheinkirchen und -tempel in Pjoengyang und einigen Lockerungen in "Sonderwirtschafstzonen".

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@helmutwk

Da eben hier jemand gepostet hat, also das noch gelesen wird, mach ich ein kleines Update: Inzwischen hat sich die Lage der Religionen in China verschlechtert, im Nachhinein ist zu erkennen, dass dies (allmählich) ca. 2012 begann. In Nordkorea gibt es keine Sonderwirtschaftszonen mehr, Kim Jongun hat es geschafft, sich außenpolitisch endgültig ins Abseits zu stellen. Wenn Trump nicht wäre, hätte er überhaupt keine Freunde mehr. ;)

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Also, erst einmal steht in Saudi Arabien keine generelle Todesstrafe darauf Anhänger des christlichen Glaubens zu sein.

Dafür gibt es genügend christliche Geschäftsleute, die beruflich dorthin reisen. Die kommen im Allgemeinen alle lebend wieder nach Hause!

Also: Kein 100%iges Verbot, keine Todesstrafe!

Ebenso wird man kaum ein Land finden, das man als Anhänger des Islams generell nicht besuchen darf.

Der Vatikan, sofern man diesen als "Land" bezeichnen möchte, wird dir sicher als Moslems keine Staatsbürgerschaft erteilen. Arbeiten und Wohnung mieten könnte ebenfalls problematisch werden. Besuchen ist aber sicher kein Problem!

Da dürfte es schon weitaus schwieriger werden, als Nicht-Moslem Mekka und Medina zu besuchen. Aber selbst das ist schon vorgekommen.

Länder mit Todesstrafe gibt es. Aber diese wird staatlicherseits nicht allein für die passive Zugehörigkeit zu einer Religion an Touristen vollstreckt. Dafür ist schon mehr nötig!

Dafür gibt es genügend christliche Geschäftsleute, die beruflich dorthin reisen. Die kommen im Allgemeinen alle lebend wieder nach Hause!

Das liegt dann aber daran, dass sie

  • keine Bibel mit ins Land nehmen bzw. es dulden, dass ihnen bei der Einreise ihre Bibeln abgenommen werden
  • sie nicht mit Muslimen über ihren Glauben sprechen
  • auch sonst nichts tun, was als Werbung für den christlichen Glauben ausgelegt werden könnte
  • sie nicht versuchen, Gottesdienste, Gebetskreise o.ä. für Christen zu organisieren
  • Staatsangehörige westlicher Länder schonender behandelt werden als z.B. philippinische o.ä. Gastarbeiter, die bei Verstößen gegen die obigen Punkte schon mal exekutiert werden.
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Mein Gott ! Aber in Iran Christ zu sein verboten 😀

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Natürlich man weiß nicht alles

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