Gibt es Kulturen in denen der natürliche Tod positiv oder sogar lustig ist?

3 Antworten

In Regionen Süd-/Lateinamerikas, Ozeanien oder Afrika sind Beerdigungen tatsächlich Trauerfeiern im Sinne von "feiern". Die Menschen sind ausgelassen, tragen statt Trauerschwarz weiß oder bunt, es werden, teilweise fröhliche, Lieder gesungen.

Die Zeremonien dauer sehr lange, oft Stunden, der Sarg bleibt bis zuletzt, am offenen Grab offen. jeder kann sich vom Verstorbenen verabschieden, der im Mittelpunkt steht. Es ist sein Abschiedsfest, das gefeiert wird. Die Seele des Toten geht nach dem Glauben dieser Menschen woanders hin und wird von ihnen deshalb angemessen verabschiedet.

Trotzdem wird auch dort der Tod nicht etwa als "lustig" empfunden. Auch diese Menschen, die Familien des Toten sind traurig darüber. Aber sie sehen Tod und zelebrieren ihn auf eine andere Art und Weise als unsere Gesellschaft -positiver eben.

Woher ich das weiß:Recherche

is ja geil :D

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' Dia de Muertos' ist Party pur!

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Bei uns gibt es vom strengen Trauerschwarz leider sehr wenige Ausnahmen.

Eine Verwandte einer Freundin hatte einige Monate vor ihrem Tod (Krebs) schon die Beerdigung organisiert, mit einer klaren Botschaft an die Gäste. "Kommt nicht in schwarz, ich werde an diesem Tag auch kein Schwarz tragen" Die Trauernden hielten sich natürlich an den letzten Willen. Auch die Beisetzung sei eine eher heitere Veranstaltung gewesen, nach Wunsch der Verstorbenen.

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Ja im Islam sollte man positiv sein wenn jemand stirbt, also man darf nicht die ganze zeit traurig sein, weil wir glauben dass das wahre leben erst nach dem Tod entsteht und dieses leben nur eine Prüfung ist bzw war, darum darf man eigentlich auch nicht sagen dass jemand Tod ist da er weiterhin noch lebt

Bei den Zoroastrieren im Iran/indien gibt es, wenn ich richtig verstanden habe, ein Trauerverbot... man soll nicht trauern, wenn jemand stirbt sondenr den Tod positiv aufnehmen...

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