Gibt es kein Recht auf den Tod?

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7 Antworten

JA - da stimme ich dir zu: es sollte ein Recht auf einen würdigen und friedlichen Tod geben –genau so wie das Recht auf eine störungsfreie und friedliche Geburt. Bei der Organspende (schau auf mein Profil) und bei Schwerstkranken ist das leider nicht gegeben.

Wenn jemand chronisch krank und arbeitsunfähig ist – muss das allerdings  kein Dauerzustand sein.

Wenn er trotzdem eine positive Einstellung zu sich selbst, zu anderen Mitmenschen und zum Leben hat – und bereit ist,für eine bessere Gesundheit zu kämpfen – dann hat er die richtige Einstellung. Und viele schaffen das auch.

Einfach abhauen und Schluss machen – das ist eher was für Feiglinge, die sich nicht dem Leben stellen wollen, weil sie nicht akzeptieren können, dass das Leben eben auch Kampf ist..

Oft hilft es, sein Leben und seine Ernährung entsprechend umzustellen und eine brauchbare Therapie zu finden. Wichtig ist vor allem, seine Liebesfähigkeit zu entwickeln, sich selbst zu lieben und zu akzeptieren und anzunehmen– wie man ist
................und zu erkennen, dass man oft selbst einiges dazu beitragen kann, seine gesundheitlichen Probleme zu überwinden.

Und natürlich zu kämpfen – denn das Leben ist auch Kampf. Und den muss man annehmen, sonst hat man von vornherein verloren.


Und ob der Staat davon profitiert, ist sekundär.

Du hast natürlich Recht, wenn du sagst, dass es nicht sinnvoll erscheint, dass Schwerstkranke, bei denen keine Hoffnung auf >Besserung besteht, unbedingt am Leben erhalten werden. Das ist auch meine Meinung.


Aber wenn du hinter die Kulissen schaust, wirst du erkennen, dass das Teil des Geschäfts mit der Krankheit ist. An denen kann man dann noch sehr viel Geld verdienen, indem man sie mit Tabletten vollstopft und zum Teil künstlich am Leben erhält. Das ist zwar pervers - aber so ist unsere Welt zum Teil nun mal. 

Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen - das ist leider die Realität: Das Gesundheitssystem kann vom Gesunden nicht existieren. Es braucht die Kranken. Und deshalb produziert es diese zum Teil selbst.


Es gibt ein Buch, welche diese Zusammenhänge sehr gut erklärt – und zwar vom Medizinjournalisten Jörg Blech. Der Titel:

 „Die Krankheitserfinder – Wie wir zu Patienten gemacht werden.“

Ein Recht auf den Tod wird es aus den genannten und weiteren Gründen nicht geben.

Es sollte aber – und da stimme ich dir voll zu – Ausnahmen geben, wenn der Patient sehr leidet und keine Hoffnung auf Heilung oder Besserung besteht. Das wäre sicher humaner als die jetzige
Praxis.


Alles Gute !

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Es gibt ein moralisches Recht auf Leben, und auch ein im Grundgesetz verankertes.

Das bedeutet, dass man jemanden, der suizidal ist nur aufgrund einer akuten psychischen Erkrankung vor sich selbst retten muss, wenn möglich. Danach können ihm nach der Heilung Jahrzehnte eines glücklichen Lebens bevorstehen.

Jemand, der im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte und frei entscheidungsfähig ist, hat auch die Freiheit , sich für den Tod zu entscheiden.

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Kommentar von Tegor919
08.08.2017, 21:22

Aber ich bin nicht Arbeitsfähig ich würde euch Steuerzahler nur Geld kosten.

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Das ist kein Grund für Suizid oder Sterbehilfe. Du kannst einem ja richtig leid tun. Stellst seit na Stunde immer die selben fragen ob du nicht ein armer (Wie du es beschreiben hast) krüppel der dem Steuerzahler nur sein Geld weg nimmt bist. Mann könnte ja Komapatienten auch einfach erlösen weil sie Geld kosten. Aber das tun wir nicht weil wir ein zivilisiertes Land sind und jedem geholfen werden kann. Was wäre wenn du dich umbringst und ein paar Jahre später eine Heilung für dich gäben würde? Schlecht nicht war? Ich bitte dich diese Worte zu Herzen zu nehmen und deine letzten Kräfte zu sammeln und dich zumindest versuchen wieder aufzurappeln. Man bekommt das hin keine Sorge. Wünsche dir viel viel Glück das du es schaffst.

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Kommentar von Tegor919
08.08.2017, 21:37

Ja aber ich fühle mich irgendwie Schuldig. Aber ich habe nunmal
chronische Schmerzen undb in deswegen nicht Leistungsfähig. Ja ich habe
nichtmal einen Schulabschluss. Auch wegen meinen psychischen Problemen.
Das kommt dazu.

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Kommentar von AufRilleee
08.08.2017, 21:40

Das habe ich schon gelesen mit dem Abschluss (wo du es zum erstem mal gepostet hast).  Es gibt Wege den nachzuholen wenn es halbwegs besser geht. Du musst dich nicht schuldig fühlen.  Ganz im Gegenteil. Es wird Heilung geben.Nicht morgen oder in ein paar Monaten aber vielleicht in einem Jahr oder doch früher! Dann wirst du dir danken das es nicht zum Suizid kam.

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Kommentar von AufRilleee
08.08.2017, 21:58

Doch du wirst es schaffen. Aber wenn du nur rumheulst und jammerst dann wird dir a nicht geholfen und b hilfst du dir selber nicht.

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Kommentar von AufRilleee
08.08.2017, 22:01

Ja und? Du bist nicht an einem Rollstuhl gefesselt oder erblindet. Du kannst mit mir schrieben. Deine Sätze sind nicht schlechter als viele andere hier. Rechtschreibung. Ich denke das du es schaffen wirst aber hör auf dir ein zu reden ist das es vorbei ist und es nicht besser wird. Vertrau mir!!!!!!!!

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Kommentar von AufRilleee
08.08.2017, 22:19

Da ist es wieder. Du jammerst die ganze Zeit. So wird das nichts. Gehe schlafen. Gute Nacht

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Kann es sein, dass du hier schon einige Accounts durch hast??

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Es gibt sogar eine Pflicht auf den Tod. Wenn du nämlich stirbst, musst du tot sein ansonsten lebst du noch. Das Recht nach dem Tod weiterhin tot zu bleiben bezeichnet man im übrigen als Mausetot !  

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Da gibt es heute etliche Mittel und Wege... du kannst den Freitod wählen oder aber einfach in ein Land reisen, wo Sterbehilfe von Gesetzes wegen gestattet ist.

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Kommentar von Tegor919
08.08.2017, 21:19

Was bringt es einen Krüppel wie mich am Leben zu halten? Ich würde dem Staat nur sehr viel viel Geld kosten.

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Kommentar von AufRilleee
08.08.2017, 21:35

Du wirst nicht vors Gericht gezerrt wenn du einen selbstmord nicht ausführen könntest

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jede lebenssekunde ist wertvoll

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