Gibt es irgendeine Möglichkeit sich in einer Bewerbung zu rechtfertigen?

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5 Antworten

Sofern es möglich ist, solltest du erst mal nicht einen so großen Schritt wie eine Ausbildungsbewerbung machen.

Es gibt viele Möglichkeiten für junge Menschen ohne Ausbildung bzw. für junge Mütter: mache so schnell wie möglich einen Termin bei der Arbeitsagentur aus und lasse dich beraten. Du kannst Bildungskurse absolvieren, Praktika machen, einen Nebenjob annehmen usw. Dann hast du schon mal etwas vorzuweisen, was du auch einem Arbeitgeber anbieten kannst.

Außerdem gibt es für später dann auch Teilzeitausbildungen. Einfach informieren, denn nur wenn du informiert bist, kannst du gute Entscheidungen treffen.

Außerdem suche dir mal Alternativen für deinen Ausbildungswunsch. Masseberufe sind für Menschen mit Hindernissen nicht immer zukunftssicher, weil die Konkurrenz hoch ist. Du müsstest dich eher in Mangelberufen bewerben. Aus welcher Stadt/Region kommst du denn?

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Hallo flyppy,

weder eine schriftliche Bewerbung noch ein Vorstellungsgespräch ist der richtige Ort für eine Rechtfertigung.

Stattdessen empfehle ich Dir dasselbe, was ich jedem Schulabgänger mit unterdurchschnittlichen Noten empfehle, nämlich bei Bewerbungen den ersten Kontakt nach Möglichkeit persönlich oder zumindest telefonisch herzustellen. Wenn man keine guten Noten vorzuweisen hat, muss man eben auf anderem Wege überzeugen, z. B. durch persönliches Auftreten.

Nimm mit den in Frage kommenden Ausbildungsbetrieben persönlich Kontakt auf und bringe so in Erfahrung, ob dort überhaupt ausgebildet wird und ob es für Dich passen könnte. Falls Du dann noch eine schriftliche Bewerbung brauchst, solltest Du darauf große Sorgfalt verwenden (erste Arbeitsprobe!) und jemanden um Rat fragen, der sich damit auskennt.

Durch den persönlichen Zugang machst Du im Bewerbungsverfahren schon mal die ersten Punkte in Sachen Initiative und Kontaktfreudigkeit, und darüber hinaus hast Du dann einen ersten Kontakt, weißt, an wen Du schreiben musst, kannst Dich im Anschreiben darauf beziehen und bist dann für denjenigen schon nicht mehr total fremd. Und falls Du irgendwelche Fragen hast, die Du schon vor der schriftlichen Bewerbung klären möchtest, hast Du damit auch die Gelegenheit dazu.

Aber auch im negativen Fall, falls es also dort keine Ausbildungsmöglichkeit für Dich gibt oder Du kein Interesse mehr daran hast, nachdem Du dort warst, hättest Du einen Vorteil, und zwar könntest Du Dir Zeit und Kosten für die schriftliche Bewerbung sparen.

Falls Du eine schriftliche Bewerbung brauchst, stellst Du am besten erstmal Deinen Entwurf hier ein (bitte vollständig und anonymisiert) und fragst nach Verbesserungsmöglichkeiten. Erfahrungsgemäß gibt es immer noch was zu verbessern. Anregungen findest Du z. B. hier: karrierebibel.de/bewerbung-fuer-ausbildung/

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Kommentar von Twinkles
19.11.2015, 00:09

Auf diese Antwort solltest du Wert legen, denn das ist der richtige Weg.

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Deine Frage hat mich sehr bewegt. Zuerst einmal möchte ich dir dazu gratulieren, dass du dein jetziges Leben in die richtigen Bahnen lenkst. Und ja, ich kann mir gut vorstellen, was das für dich für ein harter  Kampf war. Auch gebe ich dir absolut recht, wenn du sagst, dass deinKind dein Leben verändert. Man wird einfach ein verantwortungsvollerer Mensch! Und den Rat möchte ich dir geben, diesen " Joker" auch direkt im Bewerbungsschreiben auszuspielen!!! Das macht dich glaubwürdig und interessant! Bring rüber, dass du dich mit Haut und Haar für genau diese Stelle und für dieses Unternehmen interessierst und dich auch im Falle einer Einstellung voll hinter demUnternehmen stehen kannst! Ich selbst habe viel mit Bewerbern zu tun, darum kann ich dir das so sagen. Aber ich muss dir auch sagen, dass du genau schauen musst, für was du dich bewirbst. Der Job muss zu dir passen! Es nützt dir gar nix, wenn du dich auf eine Stelle bewirbst, die einen Dr. sucht ( übertrieben dargestellt). Bleib bei deiner Basis, nur dann bist du glaubwürdig, dann spielen auch deine Noten nur die zweite Rolle! Ich schaue immer zuerst auf das Bewerbungsanschreiben, dann habe ich einen Stapel mit "anschauen" und "gleich ablehnen", dann erst schaue ich auf die Zeugnisboten! Dann lade ich zum Vorstellungsgespräch ein, wenn der "Mensch" hinter der Bewerbung ins Unternehmen passt. Wenn er für mich glaubwürdig ist! Ich finde es sehr mutig und anerkennenswert, wenn du deine Frage hier so formulierst. Bau darauf bitte auf und verliere niemals den Mut und die Hoffnung. Kämpfe! Es lohnt sich ( früher oder später, egal, bleib drann!) alles, alles Gute für dich! Deine Einstellung ist super und lass dir das von keinem zerstören.

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Aus deinem Text geht hervor, dass immer alle anderen an allem Schuld sind, vielleicht solltest du mal an deiner Wahrnehmung arbeiten und zu Fehlern stehen. Das sieht und hört ein Chef auch viel lieber. Damit kann man dann Aspekte auch viel besser "rechtfertigen". Außerdem solltest du mit diesem Abschluss deinen Berufswunsch überdenken. Viel Glück.

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Kommentar von flyppy
18.11.2015, 23:48

Ich sage nicht dass immer alle anderen Schuld sind, aber alle anderen sind auch nicht immer unschuldig. Schonmal so gedacht? In diesem Fall war es nun leider wirklich so.

"Mein Arbeits und Sozialverhalten ist das Ergebnis davon, dass mich extrem dumme Menschen aggressiv machen. Und da das eine Hauptschulklasse in einer Berufsschule war, saßen darin leider keine Intelligenzbestien."

Damit sage ich beispielsweise nicht aus dass meine Mitschüler Schuld waren, sondern dass ich mit ihnen nicht klarkam und auch mal dementsprechen reagiert habe.

Also wie bereits erwähnt, ich habe nicht gesagt dass alle außer mir Schuld daran tragen.

Und warum sollte ich wegen einem Abschluss meinen Berufswunsch überdenken? Ein Abschluss sagt oftmals einfach NICHTS über das Können, die Intelligenz, das Potenzial o.ä. eines Bewerbers.

Also solltest DU in diesem Fall vielleicht deine Ansicht überdenken.

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Kommentar von MaggieSimpson91
19.11.2015, 00:00

Und die Sache mit den Fünfen? Aber darauf wollte ich ohnehin nicht hinaus, ich habe mich vermutlich unklar ausgedrückt. Ich rede davon, dass Chefs Rechtfertigungen oftmals nicht ausstehen können. Wenn man aber gar nicht so sehr ins Detail geht, seine Fehler erkennt und die Fehlerquellen beseitigt hat und das überzeugend darlegt, der Chef viel eher dazu neigt, dies als positiv zu empfinden. Deswegen sollte im Abschreiben, relativ am Ende, nur ein kurzer Satz vorhanden sein. Zu dem zweiten Punkt verbitte ich mir deine Unterstellung. Es ging darum, dass es sehr unrealistisch ist, mit einem Hauptschulabschluss einen Beruf zu ergattern, für den unzählige andere Bewerber zur Verfügung stehen. Mir ist durchaus bewusst, dass an einer Hauptschule nicht nur intelligenzgeminderte Existenzen herumlaufen (oh Wunder, ich habe Abitur und bin mit einem Hauptschulabsolventen verheiratet, soviel dazu), aber es ist nicht zu leugnen, dass sich die Auswahlkriterien heftig verschoben haben, und man für so gut wie alle kaufmännischen Berufe mindestens die mittlere Reife benötigt. Dass dieses Kriterium oftmals Schwachsinn ist, ist mir durchaus bewusst, aber es existiert nun einmal. Jetzt habe ich allerdings genug Zeit an einen aggressiven Mensch wie dich verschwendet.

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Kommentar von Twinkles
19.11.2015, 00:07

Du musst gar nix rechtfertigen bei einer Bewerbung! Hör nicht auf diesen Blödsinn!!!! Du musst dich gut verkaufen können!!!!

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Kommentar von MaggieSimpson91
19.11.2015, 00:09

Twinkles, gehts dir noch gut? Vielleicht habe ich das rechtfertigen deswegen in Klammern gesetzt? Und auch darauf hingewiesen, dass man im Gespräch immer noch Rede und Antwort stehen kann? Lass du dein Blödsinn bitte weg, wenn du keine Ahnung hast.

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Kommentar von Twinkles
19.11.2015, 00:18

😁 davon habe ich mehr Ahnung, als du dir zu träumen wagst 😁 mein Erfolg gibt mir recht 😁

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Kommentar von Twinkles
19.11.2015, 00:23

Genau, Maggie....irgendwas.... Von Bla, Bla kannst du ein Buch schreiben....

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Kommentar von MaggieSimpson91
19.11.2015, 00:24

Ach Gott, hast du ein Geltungsproblem😂 Gute Nacht:)

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Kommentar von Twinkles
19.11.2015, 00:26

Gute Nacht Maggie...irgendwas.... Abhauen ist eine gute Lösung 👍

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Du könntest doch z.B. in die Bewerbung schreiben, dass du in der Vergangenheit oft psychische Probleme hattest, dass du das aber überwunden hast und nun einen Neustart machen möchtest. Oder, dass du jetzt vor längerer Zeit einen Neustart gemacht hast und es jetzt wichtig für dich ist, eine Ausbildung zu machen.

Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen :)

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Kommentar von flyppy
18.11.2015, 23:42

Aber wie und wo baut man sowas am Besten ein? Ich hab da leider absolut keine Idee..

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Kommentar von MaggieSimpson91
18.11.2015, 23:44

Psychische Probleme sollte man im Abschreiben nicht erwähnen.

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Kommentar von Knucki911
18.11.2015, 23:47

Ich würde es ins Anschreiben schreiben. Da soll man ja unter anderem die Motivation, warum man sich bewirbt hinschreiben. Und wenn dir das unlieb ist, könntest du es ja auch im persönlichen Gespräch sagen, wenn du eingeladen wirst.

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Kommentar von Twinkles
19.11.2015, 00:05

Nein! Um Himmels Willen, NEIN! Bau das NIEMALS in eine Bewerbung ein, die legen dich sofort auf den "Abgelehnt-Stapel"!!!! Du bist ein selbstbewusster Mensch, der eine klare Linie im Leben hat!!! Das ist dein jetzt und hier und nur das zählt! So solltest du das rüberbringen!!!!

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Kommentar von MaggieSimpson91
19.11.2015, 00:05

Man kann von unglücklichen Umständen zB sprechen, aber bei psychischen Problemen geht die Bewerbung sofort in Ablage P, so ungerecht das ist, aber die Akzeptanz ist noch nicht vorhanden in der Gesellschaft . Man könnte zB schreiben: Unglückliche Umstände in meinem Leben haben zu schulischen Problemen geführt, diese habe ich jedoch überwunden und möchte Sie in einem persönlichen Gespräch davon überzeugen."

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Kommentar von Twinkles
19.11.2015, 00:20

Hör nicht auf diesen diesen Quatsch! Damit manövrierst du dich gleich ins Aus.

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