Gibt es Internetseite zum Thema gesunde Ernährung?

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7 Antworten

Gesund ist generell, wenn du...

  • ... mindestens deinen Grundumsatz deckst
  • ...deine Mikronährstoffe ausreichend zuführst
  • ...deine Makronährstoffe möglichst optimal verteilst (dge empfiehlt etwa: 30% Fett, 15% Eiweiß, 55% Kohlenhydrate; ich persönlich schraube die Eiweißzufuhr noch etwas hoch, einer gesunden Niere schadet das im Übrigen nicht)
  • ...keinen längerfristigen Kalorienüberschuss erzeugst (je nach Ziel)

Nun klingt das womöglich sehr kompliziert. In der Praxis ist das gar nicht das Thema, mit der Zeit hast du die Übung raus und weißt was du noch essen kannst, solltest - wie auch immer.

Achte am besten darauf etwa 80-90 % deiner Kalorienzufuhr großteils auf unverarbeitete Lebensmittel zu beschränken. Wenn du das tust, die obigen Punkte sofern möglich erfüllst kannst du auch die restlichen Kalorien deines Gesamtbedarfs, also etwa 10-20%, aus Süßigkeiten, Fast-Food und Co. beziehen. Es bleibt dennoch gesund und du wirst auch nicht zunehmen.

http://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/ernaehrungskreis/

http://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/lebensmittelpyramide/

  1. Die Lebensmittelvielfalt genießen
    Vollwertiges Essen und Trinken beinhaltet eine abwechslungsreiche Auswahl, angemessene Menge und Kombination nährstoffreicher und energiearmer Lebensmittel. Wählen Sie überwiegend pflanzliche Lebensmittel. Diese haben eine gesundheitsfördernde Wirkung und unterstützen eine nachhaltige Ernährungsweise.
  2. Reichlich Getreideprodukte sowie Kartoffeln
    Brot, Getreideflocken, Nudeln, Reis, am besten aus Vollkorn, sowie Kartoffeln enthalten reichlich Vitamine, Mineralstoffe sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Verzehren Sie diese Lebensmittel mit möglichst fettarmen Zutaten. Mindestens 30 Gramm Ballaststoffe, vor allem aus Vollkornprodukten, sollten es täglich sein. Eine hohe Zufuhr senkt die Risiken für verschiedene ernährungsmitbedingte Krankheiten.
  3. Gemüse und Obst – Nimm „5 am Tag“
    Genießen Sie 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag, möglichst frisch, nur kurz gegart oder gelegentlich auch als Saft oder Smoothie – zu jeder Hauptmahlzeit und als Zwischenmahlzeit: Damit werden Sie reichlich mit Vitaminen, Mineralstoffen sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt und verringern das Risiko für ernährungsmitbedingte Krankheiten. Bevorzugen Sie saisonale Produkte.
  4. Milch und Milchprodukte täglich, Fisch ein- bis zweimal in der Woche, Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen
    Diese Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe, wie z. B. Calcium in Milch, Jod, Selen und n-3 Fettsäuren in Seefisch. Entscheiden Sie sich bei Fisch für Produkte mit anerkannt nachhaltiger Herkunft. Im Rahmen einer vollwertigen Ernährung sollten Sie nicht mehr als 300 – 600 g Fleisch und Wurst pro Woche essen. Fleisch ist Lieferant von Mineralstoffen und Vitaminen (B1, B6 und B12). Weißes Fleisch (Geflügel) ist unter gesundheitlichen Gesichtspunkten günstiger zu bewerten als rotes Fleisch (Rind, Schwein). Bevorzugen Sie fettarme Produkte, vor allem bei Fleischerzeugnissen und Milchprodukten.
  5. Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
    Fett liefert lebensnotwendige (essenzielle) Fettsäuren und fetthaltige Lebensmittel enthalten auch fettlösliche Vitamine. Da es besonders energiereich ist, kann die gesteigerte Zufuhr von Nahrungsfett die Entstehung von Übergewicht fördern. Zu viele gesättigte Fettsäuren erhöhen das Risiko für Fettstoffwechselstörungen, mit der möglichen Folge von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Bevorzugen Sie pflanzliche Öle und Fette (z. B. Raps- und Sojaöl und daraus hergestellte Streichfette). Achten Sie auf unsichtbares Fett, das in Fleischerzeugnissen, Milchprodukten, Gebäck und Süßwaren sowie in Fast-Food und Fertigprodukten meist enthalten ist. Insgesamt 60 – 80 Gramm Fett pro Tag reichen aus.
  6. Zucker und Salz in Maßen
    Verzehren Sie Zucker und Lebensmittel bzw. Getränke, die mit verschiedenen Zuckerarten (z. B. Glucosesirup) hergestellt wurden, nur gelegentlich. Würzen Sie kreativ mit Kräutern und Gewürzen und wenig Salz. Wenn Sie Salz verwenden, dann angereichert mit Jod und Fluorid.
  7. Reichlich Flüssigkeit
    Wasser ist lebensnotwendig. Trinken Sie rund 1,5 Liter Flüssigkeit jeden Tag. Bevorzugen Sie Wasser – ohne oder mit Kohlensäure – und energiearme Getränke. Trinken Sie zuckergesüßte Getränke nur selten. Diese sind energiereich und können bei gesteigerter Zufuhr die Entstehung von Übergewicht fördern. Alkoholische Getränke sollten wegen der damit verbundenen gesundheitlichen Risiken nur gelegentlich und nur in kleinen Mengen konsumiert werden.
  8. Schonend zubereiten
    Garen Sie die Lebensmittel bei möglichst niedrigen Temperaturen, soweit es geht kurz, mit wenig Wasser und wenig Fett – das erhält den natürlichen Geschmack, schont die Nährstoffe und verhindert die Bildung schädlicher Verbindungen. Verwenden Sie möglichst frische Zutaten. So reduzieren Sie überflüssige Verpackungsabfälle.
  9. Sich Zeit nehmen und genießen
    Gönnen Sie sich eine Pause für Ihre Mahlzeiten und essen Sie nicht nebenbei. Lassen Sie sich Zeit, das fördert Ihr Sättigungsempfinden.
  10. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben
    Vollwertige Ernährung, viel körperliche Bewegung und Sport (30 – 60 Minuten pro Tag) gehören zusammen und helfen Ihnen dabei, Ihr Gewicht zu regulieren. Gehen Sie zum Beispiel öfter einmal zu Fuß oder fahren Sie mit dem Fahrrad. Das schont auch die Umwelt und fördert Ihre Gesundheit.

http://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/10-regeln-der-dge/

Rezeptseiten brauchst du nicht wenn du dich etwas mit dem Thema befasst. Bei vorgegebenen Rezepten bist du doch immer recht gebunden. Wenn du weißt was wichtig ist so kannst du dir deine Rezept mithilfe der entsprechenden Nährwertangaben völlig frei selbst zusammenstellen.

Lg

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Kommentar von educare
03.08.2017, 12:55

"Milch und Milchprodukte täglich, "

wieso, sind wir Kälber?

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das kannst du in kurzer Form schon jetzt haben: überwiegend fettarm pflanzlich essen, es ist unsere natürliche Ernährung, weil wir von Natur aus Pflanzenesser sind, unsere Anatomie/Physiologie bestätigt das.

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Kommentar von HelpfulMasked
03.08.2017, 12:49

unsere Anatomie/Physiologie bestätigt das.

Eben nicht. Ein Blick auf die Anatomie des Menschen beweist (bspw. bzgl. der Zähne, des Verdauungstrakts) das der Homo Sapiens sich zw. Pflanzen- und Fleischfressern als sog. Allesfresser einreiht.

Alleine der Verdauungstrakt des Menschen weißt mehr Gemeinsamkeiten mit anderen Carnivoren als mit anderen Herbivoren auf.

Nur weil du Vegan lebst heißt das noch lange nicht das alle Menschen so zu leben haben, vorallem eben weil es von der Anatomie her auch nie so vorgesehen war.

Fakt ist: Der moderne Mensch ist ein Allesfresser. Kein Fleischfresser, kein Pflanzenfresser, sondern Omnivore. Das wurde dir ja aber bereits zu genüge erklärt.

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Kommentar von Paulina42
03.08.2017, 16:20

Also: zum Vegetarier werde ich niemals!

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Schau mal:  http://eatsmarter.de/

Du kannst auch bei deiner Krankenkasse nachfragen. 

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Hier ein Link zu einer "neutralen" Website, die sich an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung  (DGE) orientiert.

Den Newsletter finde ich richtig gut. In Baden Württemberg gibt es auch viele kostenlose Kochkurse  in Landratsämtern usw. 

 http://machs-mahl.de/,Lde/Startseite

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Hol dir lieber Bücher, im Internet steht viel Unsinn darüber drinnen 

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Ich kann dir die LOGI-Methode empfehlen. Das ist eine Ernährungsumstellung, also keine Diät. Du ernährst dich dadurch nach dem Low carb Prinzip. Dies empfehlen die heutigen Ernährungswissenschaftler.

http://www.logi-methode.de/

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Achte auf jeden Fall darauf, dass du an eine seriöse Quelle gelangst. Heißt: Immer auch auf anderen Seiten/in Büchern etc. nachlesen, ob es überhaupt stimmt, was die da so schreiben.

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