Gibt es in Holland mehr von-harten-Drogen-Abhängige als in Deutschland?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Harte Drogen sind vermutl. noch nicht mal in Holland legal. Das kriegst Du wahrscheinl. in der Apotheke nur gegen entsprechendes Rezept, Berechtigungsschein o.Ä. Und die letzten Regierungen in Holland versuchen immer mehr von ihrer liberalen Drogenpolitik abzurücken. Das war so ein Experiment, was nach Meinung der meisten nicht recht funktioniert hat/ gescheitert ist. Mehr Drogenabhängige gibt, bzw. gab es in Holland aber mit Sicherheit als in Deutschland; schon alleine, weil ja die ganzen Junkies da rübergemacht haben, weil sie da leichter an das Zeug gekommen sind. Dann sind da die riesigen Häfen von Rotterdam: darüber wird auch viel geschmuggelt aus Übersee. Ich habe mal an der holländigschen Grenze einige Jahre gelebt (allerdings nicht aus dem Grund!); und da habe ich zufällig erfahren können, dass es (in diesem Fall auf der deutschen Seite der Grenze) von Junkies nur so wimmelt(z.B. im sog. "Knochenpark" in Emmerich), weil die da schnell nach Holland rübergehen können, um sich ihr Zeug zu besorgen ("Drogentourismus"). Finden natürlich auch viele Holländer nicht so toll, wenn sich die Drogenszene aus halb Europa bei ihnen konzentriert. Daher missbilligen die meisten Holländer diese liberale Drogenpolitik inzwischen!

Das thema/die frage ist nach diskussion im forum entstanden. Es ging - und das kommt in der frage falsch rüber - darum, ob es aufgrund der legalisierung w e i c h e r drogen vermehrt zu abhängigkeit von h a r t e n drogen komme.

"Mehr Drogenabhängige gibt, bzw. gab es in Holland aber mit Sicherheit als in Deutschland; schon alleine, weil ja die ganzen Junkies da rübergemacht haben, weil sie da leichter an das Zeug gekommen sind." - Ergibt keinen sinn (wieso erhöhen vorübergehende "besucher" die zahl holl. abhängiger) und beantwortet vor allem nicht die frage nach der eventuellen, verhältnismäßig höheren zahl abhängiger von h a r t e n Drogen dort als folge der legalisierung. Also der frage, ob weiche drogen e i n s t i e g s d r o g e n sind, die zu abhängigkeit von harten drogen führen, und zwar nicht wg. drogentourismus sondern aus psych/körperlichen gründen. (Was ich zu bezweifeln wage)

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@clauzito

Im Forum entstanden? Bestimmt weiß das nicht der, der in der Ratgeber-Community auf diese Frage stößt! Warum steht da dann nicth:"Führt die Legalisierung von weichen Drogen zu einer Zunahme von Konsumenten harter Drogen"! Außerdem: nicht meine Antwort, sondern DEIN KOMMENTAR zu dieser KEINEN SINN ergibt keinen Sinn! Denn Du hast meine Aussage nicht richtig gelesen, obwohl Du mich (richtig) zitiert hast! (Das soll Dir erst mal einer nachmachen!). Lies mal das Thema der Autorin: "Gibt...IN HOLLAND mehr...harten- Drogen- Abhängigen als in Dt.?" Das schließt also auch die ein, die nicht die holländ. Staatsangehörigkeit haben, und sich als "Touristen"(auch wenn unerwünschte)IN HOLLAND aufhalten! Es geht also nicht nur um die Holländer an sich, sondern um die Zustände in diesem Land! Und da ist es Realität, dass viele Leute, auch aus Dt., aus Gründen der Drogenbeschaffung nach Holland fahren. Und: ist nicht der Drogentourismus nach Holland eine Folge der Drogenliberalisierung in diesem Land? Und nun zu den sog. "weichen" Drogen: diese, auch so unschuldig wirkendes Cannabis- Kraut, haben einen immer höheren Wirkstoffgehalt! Die Nachfrage nach immer stärkerem Zeug davon besteht; sonst würde das Zeug ja nicht vermehrt angeboten und konsumiert! Die dröhnen sich also immer härteres von dem Zeug rein. Irgendwann wirkt halt das leichte Zeug nicht mehr. Zu Deiner Aussage: Ob man aus körperl./ psychisch. Gründen dann zu immer härteren Drogen greift, weiß ich daher nicht, vermutl. aber ja (zumindest in einigen Fällen). WEnn aber z.B. die Zigarettenfirmen aufgrund von Legalisierungen als ganz normale Marke (leichtes) Cannabis (legal) anbieten würden, dann würde das evtl. wirklich den illegalen Markt (auch der "harten" Cannabis- Sorgen) auszutrocknen helfen, denn die Leute könnten dann ja (billig) das leichte Zeug rauchen.

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@Keyboardfan

Tourismus: Hast recht, worum es (auch der fragestellerin!) eigentlich geht, kann niemand wissen, der die "entstehungsgeschichte" im forum nicht kennt - sorry also. Hätt' mir gewünscht, daß die gute linda selbst das nachträgl. klargestellt, aber..na ja.

Weiche drogen: daß die schon länger soo weich garnicht mehr sind, was den wirkstoffgehalt betrifft, find ich ebenfalls schlimm. Der staat eiert da auch rum, meiner meinung nach, denn wenn er's legalisiert, muß er gefälligst darauf achten, daß das was er legalisiert, nicht schleichend zu etwas anderem mutiert.. (reinheitsgebot, sagen wir mal;-)

Sind also eigentl. garnicht so auseinander bei der frage..

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@clauzito

Wenn es (leichtes) Cannabis legal wie Zigaretten am Kiosk zu kaufen gibt, dann müsste der Staat auch diese Kippen so kontrollieren wie normale Glimmstengel; falss "Reinheitsgebot" nicht eingehalten, gibts halt Konzessionsentzug. Bin auch gegen die Verteufelung von Cannabis im Allgemeinen; das ursprgl. leichte Zeug ist bestimmt nicht schlimmer als z.B. Alkohol (gehört eigtl. auch verboten)! Außerdem ist Cannabis ja eigtl. ne Nutzpflanze. Als medizin (Betäubungsmittel) sollte man es auf jeden Fall zulassen (gibts vermutl. ohnehin schon seit langem); die andere Medizin ist ja auch opiathaltig, o.Ä.

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@Keyboardfan

Der steigende Wirkstoffgehalt macht Gras nicht schlimmer, denn "hochprozentiges" Gras wird in geringeren Mengen geraucht als "niedrigprozentiges". Raucht man normal sein schwaches Gras in einem puren Joint, raucht man das stärkere dann mit 70% Tabak. Dadurch bleibt die Wirkstoffmenge immer sehr ähnlich. Außerdem steigen nur die Spitzenwerte. Die durchschnittlichen Werte des konfiszierten Weeds sind in den letzten 20 Jahren nahezu stagniert.

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@Slaenger

So, so. Tolle Logik hast Du da: wenn jemand also z.B. Kettenraucher von besonders Nikotinhaltigen Zigaretten ist, dann würde er von der "Lights"- Sorte immer zwei Stück auf einmal rauchen?! Die Frage bleibt nur: wie kommt jemand dazu, die harten Sachen zu stark zu konsumieren, und dann immer mehr zu nehmen! Du willst mir doch nicht weis machen, dass jemand, der mit Schnapps anfängt zu trinken, ständig nur bei z.B. 2 Gläsern bleibt, und falls kein Angebot dazu da ist, sich halt seine 5 Bierflaschen reinzieht; während der Biertrinker, der sonst nur z.B. eine Flasche trinkt, bei fehlendem Angebot an Bier plötzlilch beim Schnapps ewig nur bei einem "Pinnchen" bleibt?! Das gibt es zwar auch; erklärt aber nicht die Drogenproblematik vieler Menschen aus unserer Mitte!

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@clauzito

Ärgere mcih übrigens ncoh immer tierisch darüber, dass ich mit meinen Antworten im Prinzip jetzt doch niemandem geholfen habe, weil die Fragestellerin zu dämlich war, eine Frage verständlich zu formulieren! Ist für solche Leute vielelicht das falsche Forum?

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@clauzito

Eine Legalisierung von leichten drogen führt zumindest schon mal nicht zu einer Abnahme des konsums dieser Drogen! Wenn bei uns der Waffengebrauch/ die Waffenbeschaffung, der Zugang dazu erleichtert werden würde, dann würde es ja auch nicht weniger Leute geben, die eine Waffe besitzen, bzw. dann auch von ihr gebrauch machen würden. Dadurch würde es dann sicher nicht weniger Mord und totschlag (und Selbstmord) geben! Sieht man ja auch z.B. in den USA, von afrikanischen u. südamerikansichen Ländern mal ganz zu schweigen! Ich jedenfalls wüsste beim besten Willen nicht, wie ich an eine (tödliche) Schusswaffe ohne Waffenschein u.Ä. kommen könnte!

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@Keyboardfan

Waffen sind auch nochmal etwas gaaanz anderes, denn diese sind primär dafür da ANDERE zu verletzen oder sogar zu töten. Drogen sind primär für den Rausch und schädigen andere nur sehr indirekt und eigentlich nur einen selber. Der Vergleich hinkt hinten und vorne.

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@Keyboardfan

Naja es ist bewiesen, dass Lightzigaretten nicht weniger schädlich sind, weil von diesen schlicht mehr geraucht werden. Also war der Vergleich eher ein Eigentor. Zu Alkohol kenne ich zwar keine Statistiken allerdings ist der Unterschied zum Weed das man mit Alkohol den Rausch stetig erhöht und dann immer unzurechnungsfähiger wird. Beim Weed merkt man auf welchem Level man sich befindet und ob man es wirklich noch erhöhen will, beim Alkohol nicht. Außerdem wirkt Weed viel schneller, nämlich geraucht so in 5-10 Minuten. Wenn man Schnaps trinkt kann man sehr schnell zu viel trinken, weil man nicht merkt wie sehr man schon drauf ist. Kurz: Beim Weed ist "Hochprozentiges" nicht gefährlicher als "Niedrigprozentiges", beim Alkohol schon.

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@Slaenger

Dann schädigst Du Dich halt nur selber! Aber auch das ist nicht in Ordnung? Schon mal was von Jugendschutzgesetz gehört? Wofür gibt es Gesetze, die DICH schützen sollen? Außerdem ist es auch nicht gut, wenn Du Dich selber schädigst? Wer macht sowas freiwillig, sich zu gefährden? Gibt ja auch z:B. Airbags, damit Dir ncihts passiert beim Autofahren! Außerdem kannst Du die Drogen ja auch an andere verkaufen/ weitergeben! - Und somit schadest Du dann doch (indirekt) Anderen! Du hast eine seltsame Argumentation, die nicht viel mit Logik zu tun hat!

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@Keyboardfan

Es geht nicht darum Drogen zu rechtfertigen sondern darum eine Drogenfreigabe zu rechtfertigen. Und der springende Punkt ist das der Konsum existiert und 100 Jahre Drogenprohibition dies NICHT geändert haben! Und in dem Sinne kann man eine Freigabe teilweise als Schadensbegrenzung verstehen. Der Schaden ist bei einem Verbot nämlich um ein vielfaches höher. Beispielsweise führt das nämlich zu Drogenkriegen mit zigtausenden Toten. Wenn jeder Staat Drogen selber verkaufen würde, wäre das Problem quasi gelöst. Zum Beispiel wurde das Alkoholverbot in den USA nach wenigen Jahren wieder abgeschafft, weil Bandenkriege sehr schnell Städte und Menschenleben verwüsteten. Die Situation hat sich nach der erneuten Erlaubnis sehr schnell wieder gebessert.

Das Jugendschutzgesetz ist dafür da, wie der Name schon sagt, die Jugend zu schützen, da diese ihre Entscheidungen oft nicht abwägen kann. Blöderweise existiert ein Jugendschutzgesetz im Hinblick auf Drogen momentan nur auf dem Papier, denn keiner kann Dealer kontrollieren, die ihre Drogen kommerziell in engen Seitengassen verkaufen. Wäre der Drogenverkauf staatlich wäre die Einhaltung von Schutzgesetzen fast automatisch mit inbegriffen.

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@Slaenger

Na, das denkst aber auch nur Du! Du bist ziemlich naiv! nach Deiner Logik müsste auch die Legalisierung von Waffen zu weniger Toten oder Problemen führen! Zumindest würde das den Waffenschmarzmarkt trockenlegen; damit hättest Du Recht! Im Übrigen: meinst Du, dass wegen leichter Drogen es Bandenkriegt usw. gibt? Wohl kaum! - Denn dafür lohnen sich keine Kriege, bzw. Gewalt! Und wenn man diese Drogen freigeben würde, würde es dann diese Kriege plötzlich nicht mehr geben? Willst Du mir etwa sagen, dass die Legalisierung von Alkohol die Probleme der Alkoholkranken und überhaupt alle Probleme, die im Zusammenhang dieses Giftes stehen, lösen? Was ist mit den jugendlichen Koma- Flatrate- Säufern? (obwohl das ja meist auch nicht erlaubt ist, weil die noch zu jung sind!). Alkohol ist verantwortlich für viele Probleme in der Gesellschaft, und fügen der Volksgesundheit großen Schaden zu, auch wenn es legal ist! Der Staat erhält viele Steuern aus dem Alkohol; aber die Kosten wegen Alkohol (z.B. über die Krankenkassen) ist dennoch über ein Vielfaches höher! Du tust gerade so, als müsste es keine Gesetze, bzw. Kontrollen mehr geben! Dann sieh Dir mal die Zustände im "Wilden Westen" an! So ist es, wenn totale Anarchie herrscht! Da gab es keine Gesetze bzw. "staatl. Regulatoren"; und dennoch gab es da "Verbrecher" ohne Ende! Nach Deiner Logik dürfte es das dann aber nicht geben! Drogenkriege mit zigtausend Toten? - Habe ich noch nichts von gehört? Welche sollen das sein? Ich habe erst von den "Opiumkriegen" in China gehört: der chinesische Staat wollte das Zeug verbieten, da es die Volksgesundheit massiv geschädigt hat; wollte die Einfuhr behindern! Die Engländer haben sich den Export nach China erkämpft; in ihrem eigenen Land wollten die das Zeug aber auch nicht haben! Tatsache ist: Drogen sind ein Geschäft! Tatsache wird wohl auch sein, dass schwache Cannabiszigaretten irgendwann sicher legalisiert werden!

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@Slaenger

Na, das denkst aber auch nur Du! Du bist ziemlich naiv! nach Deiner Logik müsste auch die Legalisierung von Waffen zu weniger Toten oder Problemen führen! Zumindest würde das den Waffenschmarzmarkt trockenlegen; damit hättest Du Recht! Im Übrigen: meinst Du, dass wegen leichter Drogen es Bandenkriegt usw. gibt? Wohl kaum! - Denn dafür lohnen sich keine Kriege, bzw. Gewalt! Und wenn man diese Drogen freigeben würde, würde es dann diese Kriege plötzlich nicht mehr geben? Willst Du mir etwa sagen, dass die Legalisierung von Alkohol die Probleme der Alkoholkranken und überhaupt alle Probleme, die im Zusammenhang dieses Giftes stehen, lösen? Was ist mit den jugendlichen Koma- Flatrate- Säufern? (obwohl das ja meist auch nicht erlaubt ist, weil die noch zu jung sind!). Alkohol ist verantwortlich für viele Probleme in der Gesellschaft, und fügen der Volksgesundheit großen Schaden zu, auch wenn es legal ist! Der Staat erhält viele Steuern aus dem Alkohol; aber die Kosten wegen Alkohol (z.B. über die Krankenkassen) ist dennoch über ein Vielfaches höher! Du tust gerade so, als müsste es keine Gesetze, bzw. Kontrollen mehr geben! Dann sieh Dir mal die Zustände im "Wilden Westen" an! So ist es, wenn totale Anarchie herrscht! Da gab es keine Gesetze bzw. "staatl. Regulatoren"; und dennoch gab es da "Verbrecher" ohne Ende! Nach Deiner Logik dürfte es das dann aber nicht geben! Drogenkriege mit zigtausend Toten? - Habe ich noch nichts von gehört? Welche sollen das sein? Ich habe erst von den "Opiumkriegen" in China gehört: der chinesische Staat wollte das Zeug verbieten, da es die Volksgesundheit massiv geschädigt hat; wollte die Einfuhr behindern! Die Engländer haben sich den Export nach China erkämpft; in ihrem eigenen Land wollten die das Zeug aber auch nicht haben! Tatsache ist: Drogen sind ein Geschäft! Tatsache wird wohl auch sein, dass schwache Cannabiszigaretten irgendwann sicher legalisiert werden!

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@Keyboardfan
  1. Will ich nicht nur leichte Drogen, sondern alle Drogen freigeben, was auf dich wahrscheinlich noch absurder wirkt. Dann aber würden die Drogenkriege tatsächlich aufhören oder zumindest sehr sehr viel schwächer werden. Und Drogenkriege gibt es zum Beispiel in Mexiko und da sterben jährlich sehr viele Menschen dran. Oder kleine Bauern werden von großen Drogenkartellen gezwungen in die USA zu gehen und dort Hanfplantage zu bewirtschaften, weil sonst deren Familien umgebracht werden. Dann kommt die DEA und steckt den Bauern für Jahre hinter Gitter. Ist das gerecht? (http://de.wikipedia.org/wiki/DrogenkrieginMexiko)

  2. Macht es bei Waffen leider keinen Unterschied ob sie auf dem Schwarzmarkt gekauft werden oder ob sie staatlich verkauft werden würden. In beiden Fällen sind sie nämlich gleichermaßen tödlich. Und wie du ja selber gesagt hast, wüsstest du nicht wie du an Waffen kommen solltest. Wären sie legal, wäre das leichter oder? Bei Drogen sieht das aber anders aus, denn an diese kommt jeder 11-Jährige des nachts am Hauptbahnhof.

  3. Will ich dir tatsächlich sagen, dass die Legalisierung von Alkohol einige Probleme "gelöst" hat. Ich denke, dass eine Alkoholprohibition, so wie es sie in den USA schonmal gab, für noch mehr Probleme sorgen würde. Blöderweise ist der Alkohol bei uns "zu legal". Denn dieser wird im Supermarkt kommerziell verkauft als wäre es nichts anderes als eine Kuchenbackmischung. Ich wäre nämlich auch dafür den Alkoholverkauf einzuschränken und ihn zu verstaatlichen und in Apotheken oder halt Drogenfachgeschäfte zu verlagern.

  4. Will ich gar keine Anarchie, sondern lediglich mein Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit, welches mir schon im GG zugesichert wird.

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@Slaenger

Hallo Slaenger! Ich nehme mal zu Deinen Aspekten gerne Stellung:

  1. Wirkt es für mich tatsächlich absurd, alle Drogen freizugeben!(am Anfang hieß es in deisem Threat nur: leichte Drogen!). Drogen sind Gift! Und Du willst das einfach so legalisieren, auch für ncihtmedizinische Zwecke!? Durch Einführung von Drogenfachgeschäften wirst Du keine sichere Kontrolle der Drogenabgabe erreichen!Was meinst Du, was da unterm Ladentisch dann an nicht "Empfangsberechtigte" abgehen würde! Du glaubst tatsächlich, dass Kriege aufhören, wenn man Drogen freigibt? Die Menschen finden dann was anderes als Drogen! Du stellst indirekt die gesamte Gesetzgebung in Frage! Ist Dir das klar, Du Anarchist? Für Dich muss es keine Regulierung geben; und wenn noch nichtmal hinsichtl. Drogen, dann wohl auch bei keiner anderen Sache! Übrigens gibt's in Mexiko so viel Krieg, weil da Armut herrscht! Das ist der Hauptgrund für politische u. rechtl. Instabilität! Im Übrigen gibt es selbst in der USA inoffizielle "rechtslose Räume", wie manche Ghettos, in die sich kein Polizist mehr reinwagt! Und das nennst Du Frieden?

  2. Wenn Waffen so einfach verkauft werden könnten: siehe USA! Wie gut, dass es hier kaum Jemand weiß, wie rankommen (weil nämlich nicht erlaubt!).Warum soll es bei Drogen leichter sein als bei Waffen, wenn beides illegal? Logik!

  3. Alkohol ist legal wie illegal ein Problem! Durch die Aufhebung der Prohibition wurde lediglich die Gewalt herabgesetzt, weil es in der Bevölkerung keinen Rückhalt für die Prohibition gab!

  4. Du willst keine Anarchie; Du verursachst sie aber! Kannst Du Dich nur selbst verwirklichen mit Drogen?

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@Keyboardfan
  1. Durch Einführung von Drogenfachgeschäften wird die Abgabe sicher kontrollierter ablaufen als momentan, denn noch unkontrollierter als grade eben geht gar nicht. Ich bin nicht so naiv zu glauben alle Kriege würden aufhören, ich sprach auch nur von Drogenkriegen. Außerdem habe ich nie behauptet keine Regulierung zu wollen. Das Gegenteil ist der Fall. Ich will möglichst viel Regulierung aber die wird man mit einer Prohibition nicht erreichen. Und die Ghettos sprechen eher für meine Einstellung als für deine, denke ich. Denn falls du es nicht bemerkt hast: In den USA sind Drogen auch verboten. Die Ghettos gibts trotzdem, nicht wahr? Hat wohl doch nicht so viel genützt, das Verbot.

  2. Bedarf es keiner Logik um zu erkennen, dass man Drogen leichter beziehen kann als Waffen. Hat man dir etwa noch nie Drogen angeboten? Hat man dir schonmal Waffen angeboten? Es ist einfach Realität, dass Drogen leichter zu beziehen sind als Waffen und keine Spekulation.

  3. Alkohol ist legal wie illegal ein Problem! So wie alle Drogen. Aber du sagst doch selber, dass durch die Legalisierung die Gewalt herabgesetzt wurde. Ist Gewalt etwa kein Problem?

  4. Denkst du ernsthaft, dass eine Drogenfreigabe die Anarchie bedeuten würde? Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.

Drogen haben mit meiner Selbstverwirklichung relativ wenig zu tun. Und es geht auch nicht um mich, oder? Ich will keine Drogenfreigabe für mich persönlich. Die brauche ich auch nicht. Ich will sie, weil ich sie für die beste Lösung für unsere trotz (bzw. wegen) der Prohibition bestehenden Drogenprobleme halte.

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@Slaenger

@ slaenger (1): Redest Du eigentlich nur an mir vorbei, oder passiert mir das auch bei DIr? Denn so langsam wird es anstrengend!

Zu Deinen Kommentaren:

  1. "Drogenfachgeschäfte": die Drogen werden immer härter! Durch diese Geschäfte wird die Nachfrage nach neuen, besonders harten Drogen sicherlich höher, weil man inzwischen ohnehin schon das stärkere Zeug konsumiert! Und warum hat das kein Land bisher gemacht mit diesen Geschäften, warum wollte das keine Land verantworten? Es geht doch nicht darum, dass irgendeiner was konsumieren will, sondern darum,d ass damit Geschäfte gemacht werden, und unter welchen Bedingungen! Und die werden vermutl. genauso mit dem ganz harten Zeug noch gemacht werden, auch wenn das "Leichtere" in Geschäften relativ freiwillig erhältllich wäre! Und: wer soll kontrollieren, dass das Zeug auch wirkl. nur an die "Berechtigten" verteilt wird?! Du willst möglichst viel Regulation! - Dann akzwptierst Du auch viel mehr Bürokratie!

  2. Mir wurden noch keine Drogen offen angeboten, zu kaufen (nur mitzukonsumieren; was ich allerdings abgelehnt habe!)! Waffen zwar auch noch nicht. Aber ich hätte mehr Verständnis für leichterern Zugang zu Waffen, als für Drogen! Siehste doch, was durch den Opiumkrieg in China alles los war! Sieh Dir mal die Zustände im "Goldenen Dreieck" an! (inzwischen versuchen die Regierungen ja vestärkt diesen Sumpf trocken zu legen!). Wo das Zeug freier erhältlich ist als woanders, da konzentrieren sich die Junkies! WIllst Du sowas in Deiner Nähe haben?

  3. Natürlich ist Gewalt ein Problem! Aber glaubst Du wirklich, dass Gewalt mit MEHR Drogen gelöst wird? In wie vielen Fällen hat schon ein Kerl unter Drogen seine Freundin tot geschlagen?! Wo Drogen sind, ist auch Gewalt! Die Hemmschwelle für Gewalt wird bei den Umnebelten drastisch nach unten gesetzt!

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@Keyboardfan

@ slaenger (2) (Fortsetzung): (noch Kommentare:)

  1. Wenn die Polizei schon nicht mehr ins Drogenmilieu eingreifen soll, und schon jetzt Probleme hat, in den Slums durchzukommen, dann könnte das in der Tat zu anarchischen Zuständen führen! In diesen Milieus ist auch Gewald und Selbstjustiz und Kriminalität. Und wenn die Polizei/ J ustiz da nichts mehr machen soll, was soll sie denn sonst noch kontrollieren? Den Verkehr? Es gibt durchaus gute Gründe, warum es den Kids verboten wird zu rauchen, bzw. warum man harten Alk erst mit 18 konsumieren sollte!

Du redest den Junkies das Wort! Keine Gruppe würde Dir so sehr zustimmen, wie die Kiffer und die Junkies! Die Anderen sind da vorsichtiger.

Aber warum regen mich Deine Ansichten überhaupt auf? Es gibt immer noch genug Möglichkeiten, auszuwandern, und unser schönes Deutschland den Junkies zu überlassen!

In dem Punkt stimme ich Dir zu, dass man das Problem nciht ausschließl. durch Polizeigewalt und harte Gesetze lösen kann! Und man kann es schon gar nicht lösen, indem man mit Milliarden von Kosten z.B. die Opiumfelder der armen Bauern in Afghanistan oder Kolumbien zerstört! Das ist eine Folge von ARmut und Verzweiflung! Gib den Leuten ne Perspektive und die arbeiten lieber mit dem Gesetz zusammen! Die Geschäftemacher wollen natürl. weiterhin ihre Geschäfte machen, und werden sich immer wieder was neues einfallen lassen!

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@Slaenger

@ slaenger (3) (weiter Fortsetzung):

Aber die "Dämme einreißen für die Drogenschwemme" wäre best. keine Lösung! Das kann zu leicht außer Kontrolle geraten! Das ist für mich nur mangelnde Verantwortung der Behörden und Gesellschaft! Man "resigniert" vor den Problemen, anstatt sie zu bekämpfen! Denn Tatsache ist: Drogen sind KEINE Lösung! Das haben ja selbst schon berühmte Junkies wie John Lennon gesungen: "Drugs don't work!"

Besser daher die Kinder früh mit Präventivmaßnahmen versorgen! Und sich Ideen einfallen lassen, wie man den wirkl. ausstiegswilligen Junkies helfen könnte, anstatt sich von diesen raffinierten Typen immer wieder vearschen zu lassen, so dass massenhaft Steuergelder und gutgemeinte Hilfe "verpuffen"!

Im Übrigen bin ich auch dafür, dass man den Junkies helfen soll, wenn sie ehrlich Hilfe wollen! Aber wer von denen ist schon ehrlich!? (kennst DU welche?)

Ein anderes Problem ist die Ansiedlg. gewerbl. Prostitution! Da ist man inzwischen so weit, dass man weiß, dass man sich mit dem legalen und lizenzieren Puff ins Dorf oder die Kleinstadt auch Zuhälter, Gewalt und vor allem Drogen und das ganze MIlieu reinholt!

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@Keyboardfan

Naja gut. Ich denke tatsächlich, dass wir mehr oder weniger aneinander vorbeireden. Vor allem drehen wir uns im Kreis. Da wir beide nur spekulieren können, in welche Richtung es laufen wird falls Drogen freigegeben würden sollten wir diese Diskussion vielleicht hier abbrechen. Wir können beide keine Fakten für unsere Standpunkte vorzeigen und so wie es aussieht bist weder du noch ich bereit ohne solche Fakten sich von der Sichtweise des anderen überzeugen zu lassen. Wir haben ja auch eigentlich die gleichen Ziele, die wir allerdings beide unterschiedlich erreichen zu können glauben.

Eines möchte ich nur noch klar stellen: Ich will KEINE Straffreiheit für Gangster und Dealer und sonstigen Banausen. Ich möchte genau diesen Leuten den Nährboden entziehen, indem ich dem Staat das Drogenmonopol übergeben würde. Wir könnten jetzt noch ewig diskutieren ob das mit einer Freigabe möglich ist oder nicht und deshalb ist es wohl das beste hier damit aufzuhören.

War nett mit dir zu diskutieren aber es lohnt sich wohl nicht mehr wirklich...

MFG Slaenger

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ich denke nicht, weil bei vielen sicher der reiz des verbotenen eine rolle spielt und wenns legal ist muss...in deutschland denken die menschen darüber ganz anders. jugendliche denken es ist cool, erwachsene sagen sich, ist doch nicht schlimm. in holland wissen die leute auch was sie kaufen und konsumieren. deutsche können nicht mit absoluters icherheit sagen, was in ihrem stoff drin ist und wo es her kommt. wird ja nichts überwacht.

Der "Reiz des Verbotenen" wäre dann bei den Kids das richtig harte Zeug, das keine Regierung so einfach freigeben würde!

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In den Niederlanden sind "harte" Drogen auch verboten (mit Ausnahme von Alkohol). Lediglich der Verkauf "weicher" Drogen ist legal. Dadurch entsteht eine sogenannte Markttrennung, denn jetzt muss der Cannabiskonsument nicht mehr zum nächsten Dealer um sein Gras zu kaufen, sondern geht in den nächsten Coffe Shop, welcher im Gegensatz zu den Dealern keine "harten" Drogen führt. Damit wird verhindert, dass ein einfacher Kiffer durch einen Dealer zu "harten" Drogen überredet wird.

IN diesem Punkt hast DU natürl. Recht!

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