Gibt es in Deutschland eine legale Möglichkeit, als Frau ein Kind zu gebären, wegzugeben, und sicher zu sein, dass es niemals den Namen Mutter erfahren wird??

16 Antworten

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Mit Inkrafttreten des „Gesetzes zum Ausbau der Hilfe für Schwangere – Regelung der vertraulichen Geburt“ am 1. Mai 2014, wurde die vertrauliche Geburt als rechtlich abgesichertes Unterstützungsmodell für schwangere Frauen in Deutschland etabliert.

Eine rechtliche Regelung für die anonymen Angebote, die in Deutschland nach wie vor aufrechterhalten und genutzt werden, gibt es bis heute nicht.

Das Vorgehen bei einer anonymen Geburt steht in verschiedenen Bereichen nicht in Einklang mit der deutschen Gesetzgebung (Deutscher Ethikrat 2009; Krell 2013). Es gibt, ebenso wie für Babyklappen und die anonymen Übergabe, keine rechtliche Grundlage bzw. verbindlichen Mindestanforderungen für diese Angebote – sie werden vom Staat geduldet.

https://www.socialnet.de/lexikon/Anonyme-Geburt

Ab einem Alter von 16 Jahren haben vertraulich geborene Kinder einen Anspruch darauf, den Herkunftsnachweis einzusehen, wenn die leibliche Mutter dagegen keinen Widerspruch einlegt und diesem durch ein Familiengericht stattgegeben wird. Um die Anonymität der leiblichen Mutter zu gewährleisten, soll eine Person oder Stelle als Verfahrensstandhaftende eingesetzt werden (Art. 31 Abs. 3 SchwHiAusbauG). Wie dieses Verfahren in der Praxis funktionieren soll, ist derzeit unklar (Will 2017, S. 65).

Sowohl in einer Gesetzesbegründung für die anonyme Geburt 2002 als auch in aktuellen Verlautbarungen über die vertrauliche Geburt soll durch die Angebote die Zahl der Abtreibungen reduziert werden (Bundesrat-Drucksache 506/02; Pantel 2018).

Eine solche Argumentation nimmt die Konflikte und Situationen der betroffenen Frauen nicht ernst, die häufig unter der Schwangerschaft leiden, in der Angst leben, dass diese entdeckt wird und sie und das Kind gefährdet sind.

https://www.socialnet.de/lexikon/Vertrauliche-Geburt

Alles Gute für dich!

Woher ich das weiß:Beruf – Ich bin seit über 30 Jahren Hebamme

Vielen Dank für deinen Stern!

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Die Frage ist halt ob die Abtreibungsgegner sich mit der Realität beschäftigen oder in einer Parallelwelt leben?

Adoption: Lebenslang bleibt die Angst, nicht gewollt zu ...

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article2660395/Lebenslang-bleibt-die-Angst-nicht-gewollt-zu-sein.html

Das im Heim geborene Kind heißt Gitta Liese und ist heute 49 Jahre alt. Ob sie wollte oder nicht: Ihr ganzes Leben lang musste sie damit umgehen, ein Adoptivkind zu sein, und immer wieder daran ...

Psychiatrische Störungen bei Adoptivkindern

https://d-nb.info/991196856/34

Psychiatrische Störungen bei Adoptivkindern Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der gesamten Humanmedizin Dem Fachbereich Medizin der Philipps-Universität Marburg vorgelegt von Deborah Adelsberger, geb. Kilp aus Uelzen Marburg 2008

Entwicklung adoptierter Kinder | kinder.de

https://www.kinder.de/themen/kinderwunsch/adoption/entwicklung-adoptierter-kinder/

Das Adoptivkind kämpft vielleicht mit dem Gedanken, dass es von seinen leiblichen Eltern weggegeben wurde. Es fühlt sich womöglich ungeliebt und wertlos. Bei jeglichen Vorwürfen von den Adoptiveltern verspürt es vielleicht die Angst auch von diesen wieder weggegeben zu werden. Deshalb kann es möglich sein, dass es sich vor zu engen ...

Mein fremdes Kind: Traum und Trauma | ZEIT ONLINE

https://www.zeit.de/2013/26/adoption-eltern-kinder

Auf ein Adoptivkind müssen Eltern lange warten. Doch wenn das Kind endlich da ist, fangen die Probleme oft erst an. Denn jedes Kind hat eine Geschichte. Und viele dieser Geschichten sind eine ...

Adoption : „Ich bin nur die Bauchmama" - WELT

https://www.welt.de/vermischtes/article131136856/Ich-bin-nur-die-Bauchmama.html

Niemand weiß, dass Isabelle Mutter ist. Aus Angst vor ihrem Freund hat sie ihr Kind heimlich bekommen und es zur Adoption freigegeben. Das Protokoll einer schweren Entscheidung.

Adoption - die Auswirkungen auf die Psyche - KiJuB Berlin

https://www.kijub-berlin.de/adoption-die-auswirkungen-auf-die-psyche/

Adoption - die Auswirkungen auf die Psyche. 29. March 2019 Keine Kommentare vorhanden SiteAdmin. Mehr lesen. Wenn Kinder erwachsen werden, entwickeln sie ein positives Gefühl ihrer Identität, ein Gefühl des psychosozialen Wohlbefindens. Sie entwickeln allmählich ein Selbstkonzept (wie sie sich selbst sehen) und ein Selbstwertgefühl (wie sehr sie das, was sie sehen, mögen). Letztendlich ...

...

Ein erwachsener Adoptierter erzählt: Blut ist dicker als ...

https://www.eltern.de/familie-und-urlaub/familienleben/adoptivkind.html

Andree Niemann (Name geändert), 40, erfuhr im Alter von 29 Jahren, dass er ein Adoptivkind ist. Vier Jahre später begann er mit der Suche nach seinen leiblichen Eltern. Noch einmal sechs Jahre vergingen, bis er im Jahr 2008 seinen Vater zum ersten Mal traf.

Adoption unser Weg - Früher Verlust familiärer Wurzeln und ...

https://www.adoption-unser-weg.de/index.php?option=com_content&task=view&id=410&Itemid=63

Auch Kontakte zur Herkunftsfamilie können Pflege- und Adoptivkindern helfen, ihre Ausnahmesituation zu bewältigen. Manche annehmenden Eltern geben den Herkunftseltern einen emotionalen Platz: ›Deine schönen Haare hast du von deiner ersten Mama, deine Sportlichkeit hast du von deinem ersten Papa‹. Dies sind gute Voraussetzungen für eine ...

Leben muss doch den Vorrang haben vor Töten! All die wunderbaren Menschen, die vielleicht auch mit Problemen, als Adoptivkinder groß geworden sind, würde es einfach gar nicht geben, wenn sie abgetrieben worden wären. Im Leben gibt es keine Garantie auf Glück, z.B. auch nicht für gewollte Kinder. ABER es gibt eine Chance auf Glück - und seien es rare Momente im Leben, die keiner von uns je missen möchte.

Abtreibung ist Zerstörung von menschlichem Leben. Ohne Leben - keine Chancen!

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@AdamundEvi

Dann haben die die Abtreibungen verhindern aber auch Verantwortung.

Diese Verantwortung sollte mal jemand von denen wahrnehmen.

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@WalterMatern

Zuerst einmal liegt die Verantwortung bei jenen, die ungewollt Kinder zeugen.

Recht gebe ich Dir, dass die gesamte Gesellschaft gefragt ist: das Bildungssystem und die Eltern/Erziehenden: Wissen und Werte vermitteln, Verantwortung bewusst machen einerseits, aber auch durch ausreichende, gute und kostengünstige Kinderbetreuung, faire Beschäftigungsmöglichkeiten mit auskömmlichen Gehältern und Steuerersparnissen/-boni für Alleinerziehende, ausreichende soziale Unterstützung und gesellschaftliche Anerkennung für Erziehungsarbeit. Da kann unsere Gesellschaft noch viel besser werden.

Hier ist der Wähler gefragt. Wenn "kleine Leute" dann auch noch Parteien wählen, die Klientelpolitik für Vermögende, z.B. reiche Erben, machen, können sich genau diese Wähler nicht beschweren über unsoziale Bedingungen.

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@AdamundEvi

Zuerst einmal liegt die Verantwortung bei jenen, die ungewollt Kinder zeugen.

Eben. Abtreiben ist Verantwortung übernehmen. Gleichgültig seinem Körper gegenüber sein, und keine Entscheidung treffen ist Verantwortungslos.

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@AdamundEvi

Ich fand "Leben um jeden Preis" immer schon falsch! Abtreibung ist auch eine Art Verantwortung zu übernehmen, und an menschlichem Leben mangelt es auf der Erde nun wirklich nicht, das ist kein Argument gegen Abtreibungen. Im Gegenteil, wir sind viel zu viele, und keiner, insbesondere nicht in Industrieländern, sollte mehr als ein Kind haben.

In England treten immer mehr Frauen in den Birth Strike und bekommen gar keine oder maximal 1 Kind, wegen Zukunftsängsten bezüglich Klima und Weltbevölkerung.

Diese Frauen WOLLEN Kinder, entscheiden sich aber quasi des Planeten zur Liebe dagegen.

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@AdamundEvi
Recht gebe ich Dir, dass die gesamte Gesellschaft gefragt ist: das Bildungssystem und die Eltern/Erziehenden: Wissen und Werte vermitteln, Verantwortung bewusst machen einerseits aber auch durch ausreichende, gute und kostengünstige Kinderbetreuung, faire Beschäftigungsmöglichkeiten mit auskömmlichen Gehältern und Steuerersparnissen/-boni für Alleinerziehende, ausreichende soziale Unterstützung und gesellschaftliche Anerkennung für Erziehungsarbeit. Da kann unsere Gesellschaft noch viel besser werden.

Das meiste davon ist ok, bis auf das mit der Verantwortung, denn abtreiben ist auch Verantwortung übernehmen.

Ich wäre aber dafür, vor allem auf die Prävention zu setzen. In den Niederlande gibt es z.B. für Junge Menschen kostenlose Verhütungsmittel, und nahezu jeder kann für einen Minibetrag eine Art "Verhütungsflatrate" bei der Krankenkasse abschließen.

Auch sollte man jungen Frauen die Sterilisation nicht mehr verweigern, wenn diese sie möchten. Es gibt eh zu viele Menschen, und jedes Kind weniger das entsteht, hilft der Erde.

Immer mehr Frauen könntest du nämlich alles bieten, selbst ne private vom Staat bezahlte 24h Nanny, und der/die beste Partner/in der Welt könnten viele nicht dazu bringen, Kinder zu bekommen.

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@Deamonia

Traurig, wenn dem so ist. Dann ist Verhütung angesagt ... und nicht Beseitigung von ungewollt gezeugtem Leben. Unsere Gesellschaften schrumpfen seit Jahrzehnten. Dafür leben weltweit immer mehr Menschen im westlichen Stil oder streben es an.

ABTREIBUNGEN LÖSEN GAR KEIN UMWELTPROBLEM. UND DAZU DÜRFEN ABTREIBUNGEN AUCH NICHT DURCHGEFÜHRT WERDEN! DAS WÄRE ÖKOFASCHISMUS UND HAT MIT DEN WERTEN UNSERES GRUNDGESETZES NICHTS MEHR ZU TUN.

DANN SIND WIR NICHT MEHR FERN VON EINER NEUEN EUTHANASIE WENN MENSCHLICHES LEBEN VERNICHTET WIRD AUS UMWELTGRÜNDEN. IST DIR DAS BEWUSST, DAEMONIA?

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@AdamundEvi
Dann ist Verhütung angesagt ... und nicht Beseitigung von ungewollt gezeugtem Leben.

Keine Psychisch gesunde Frau nutzt Abtreibungen als Verhütungsmethode, allein schon weil das viel zu aufwändig (und für jeden der arbeiten geht zu teuer) wäre. Allein jedes mal die ganzen Termine Wahrnehmen zu müssen o.O

Verhütung kann nun mal versagen, nicht mal eine Sterilisation ist zu 100% sicher. Die einzig sichere Methode wäre die Entfernung der Gebärmutter, was aber wiederum schlimme hormonelle Folgen haben kann.

Dein Geschrei am Ende ist einfach furchtbar, tut echt in den Augen weh, und du kannst echt dankbar sein, das ich das überhaupt bis zu ende gelesen habe.

Noch dazu weil du mich völlig zu unrecht angebrüllt hast.

Lies nochmal meinen Beitrag, und zwar ganz genau, vielleicht fällt dir dann auf, wo dein Fehler liegt. Dann kannst du dich entschuldigen, und wir können normal diskutieren, statt wutschnaubend und stampfend verbal um sich zu schlagen, wie du es getan hast.

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@Deamonia

Ich sage nur: Wehret den Anfängen! Und das schreie ich zur Not, damit es vor allem jene hören, die der Öko-Begründung für die Beseitigung menschlichen Lebens auf den Leim gehen könnten. Ich hoffe, Du hast es gehört und erkennst Deinen katastrophalen Irrtum.

Ansonsten versichere ich Dir, dass ich Dich nicht angeschrien habe. Wir haben oft genug diskutiert, in der Sache hart, aber ohne Hass oder Abwertung. Das schätze ich an Dir. Aber es gibt eine rote Linie - und die habe nicht ich mir ausgedacht: Sobald eine Ideologie menschliches Leben verschlingt, ist sie falsch.

Ich traue Dir zu, Dich in diesem Punkt zu korrigieren.

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@AdamundEvi

Fett schreiben IST aber im Internet schreien, und da du deinen Fehler nicht erkannt hast (/ nicht erkennen kannst?) sage ich dir, wo du leider völlig falsch liegst:

UND DAZU DÜRFEN ABTREIBUNGEN AUCH NICHT DURCHGEFÜHRT WERDEN!
die der Öko-Begründung für die Beseitigung menschlichen Lebens auf den Leim gehen könnten. Ich hoffe, Du hast es gehört und erkennst Deinen katastrophalen Irrtum.

DAS ist bösartige oder Wahnhafte Verleumdung und glatt gelogen, denn ich schrieb:

Es gibt eh zu viele Menschen, und jedes Kind weniger das entsteht, hilft der Erde.

Wenn man abtreiben muss, ist da logischerweise schon was entstanden, ich spreche also von PRÄVENTION DURCH VERHÜTUNG

Ich traue auch dir zu, einen Fehler zu erkennen und einzugestehen.

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@Deamonia

So einfach kommst Du nicht aus der Nummer. Ich zitiere Dich aus dem Gedächtnis: "Mit jedem abgetriebenen Embryo sparen wir 56 Tonnen CO2 pro Jahr." "Es gibt sowieso zu viele Menschen auf der Erde."

Willst Du davon jetzt nichts mehr wissen? Das ändert nichts daran, dass Du genauso argumentiert hast. Diesen "Schwarzen Peter" nehme ich von Dir nicht an.

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@AdamundEvi

Versuchst du dich gerade ernsthaft rauszureden, weil du nicht ordentlich lesen kannst?

Es ist echt armseelig, irgendwelche "Gedächtniszitate" aus anderen Antworten nutzen zu wollen um sich hier raus zu winden.

Hättest ja bei diesem angeblich ach so schlimmen Post von mir gleich was schreiben können, aber wahrscheinlich ging das nicht, weil du da nichts aus dem Zusammenhang reißen konntest, so wie bei deinem "Gedächtnisszitat"

Mag sogar sein, das ich das so ähnlich geschrieben habe, irgendwo als Fakt, einfach weil es Fakt IST, aber sicher nicht als Argument für eine Abtreibung, eher als Nebeneffekt selbiger, wenn mal wieder das Argument kommt, es gäbe zu wenig Geburten, und uns gingen die Arbeitskräfte aus. Denn genauso wenig wie man aus Umweltgründen abtreiben sollte, genauso wenig sollte man Kinder bekommen, nur um "Arbeitskräfte" zu "produzieren".

Aber dreh du hier nur weiter den Leuten das Wort im Mund rum, falsche Behauptungen aufstellen, darin sind viele Abtreibungsgegner ja traurigerweise Weltmeister.

Ich hab da keine Lust mehr drauf, ich weis ja das du extrem gegen Abtreibungen bist, aber ich hatte dir ein wenig mehr Rationalität zugetraut. (Spätestens bei dem rumgeschrei hätte es mir allerdings klar sein müssen, das ich mich geirrt habe)

Alles gute dir trotzdem, ich bin hier fertig!

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@Deamonia

Ich habe mir da gar nichts ausgedacht und auch keinen Zusammenhang konstruiert. Das willst Du nun nicht mehr wissen? Das kann ich sogar gut verstehen. Immerhin, denke ich, bist Du jetzt sensibilisiert: Eine ökologische Begründung für die Beseitigung von menschlichem Leben darf und kann es nicht geben.

Alles Gute auch Dir!

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Viel schlimmer ist es, ein Pflegekind zu sein. Ich wäre gerne adoptiert worden, meine kranke Mutter wollte allerdings nie das Sorgerecht verlieren, dass sie sowieso nie in Anspruch genommen hat, außer, wenn sie damit drohen konnte.

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Selbst bei einer Adoption kann das Kind die Daten der Mutter einsehen. Und "dank" Sendungen wie "Vermisst" scheint das auch gar nicht so schwierig zu sein.

Ja, die Frau muss immer damit rechnen, dass das Kind vor der Haustür steht.

Ich finde es auch wichtig, dass das Kind seine Herkunft kennt, das ist vergleichbar mit den Grundrechten.

Wirklich sicher kann man sich nie sein. Dafür gibt es DNA Tests. Also selbst, wenn man sein Kind aussetzt, kann man gefunden werden.

Es gibt die Möglichkeit, das neugeborene Kind in eine Babyklappe, (größere Ortschaft) zu legen. Dort wird es bestens versorgt und nach einer gewissen Zeit (es wird eine bestimmt Zeit gewartet, ob du dich doch noch meldest), an Adoptiveltern weiter vermittelt.

Du darfst dann halt keine Angaben zu dir machen, evtl. Geburtsdatum des Kindes dazu schreiben.

Du machst wartenden Adoptiveltern eine sehr große Freude, wenn du dein Kind nicht abtreibst und es zur Adoption frei gibst. Adoptiveltern wünschen sich sehnlichst ein Kind und werden es sehr gut pflegen und erziehen, glaube mir.

Allerdings tust du deinem Kind keinen Gefallen, wenn du keine Angaben zu deiner Person machst, denn die meisten Adoptivkinder fragen irgendwann nach, wer die Eltern/Mutter sind, warum sie weggeben wurden, usw. .... und wollen in Kontakt mit der Mutter treten.

Überlege es dir gut.

Es gibt so viele Kinder, die darauf warten adoptiert zu werden... Da frage ich mich immer, warum diese denn nicht von all den lieben, wartenden adoptionswilligen Menschen aufgenommen werden?

Ach ja, stimmt... Es muss ja unbedingt ein weibliches Baby sein, am besten frisch aus dem Kreißsaal.

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@Kugelflitz

Das liegt ganz einfach daran, dass dumme Eltern ihr Kind in Pflegefamilien geben und diese dort vermodern lassen (kein Angriff auf Pflegeeltern!) und sich niemals um das Kind kümmern. Die wenigsten werden zur Adoption freigegeben.

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Auch ich kenne ein Paar, das sehr traurig war, weil der eigene Nachwuchs ausblieb. Sie haben nach einander zwei Kinder adoptiert, eines davon geistig behindert. Sie lieben die Kinder um so mehr un sind eine glückliche Familie.

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@AdamundEvi

Die können noch 12 weitere Behinderte Kinder adoptieren, das geht uns alle nichts an. Jeder trifft Entscheidungen für sein eigenes Leben. Was gut für die einen ist, ist der absolute Alptraum für andere.

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Ich bin nicht in der Situation, aber wenn, würde ich immer abtreiben, weil ich keine (eigenen) Kinder in die Welt setzen will.

Für mich wäre es nämlich bei weitem nicht mit abgeben getan, ich könnte damit niemals leben, und da ich selbst generell keine Kinder will, würde ich halt abtreiben.

Mich hat aber interessiert, ob es tatsächlich möglich ist, Anonym ein Kind zu bekommen, und das in Einklang mit dem Gesetz.

Es ist nicht möglich habe ich nun festgestellt. Es gibt zwar Möglichkeiten Anonym zu bleiben, aber keine einzige davon ist voll legal.

Du machst wartenden Adoptiveltern eine sehr große Freude, wenn du dein Kind nicht abtreibst und es zur Adoption frei gibst. Adoptiveltern wünschen sich sehnlichst ein Kind und werden es sehr gut pflegen und erziehen, glaube mir.

Glaube ich sogar, aber ein Mensch ist kein Geschenk, das man einfach so irgendeinem Unbekannten überreicht.

Damals hat mich auch einer im Internet angefleht, ich solle ihm und seiner Frau "das Kind" geben, weil sie keine Kinder bekommen kann.

Klar tun die Leute mir leid, aber deswegen werde ich sicher nicht zur Babyfabrik für Fremde. Zumal man NIE sicher sein kann, wie das Kind zukünftig behandelt würde. Jeder versteht was anderes unter "Liebevoll"

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@Deamonia

Die Babyklappe oder die Möglichkeit, das Kind zur Adoption frei zu geben ist auch nur für Mütter in außergewöhnlichen Notlagen gedacht.

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@Volkerfant

Klang in deiner Antwort halt so, als ob du empfehlen würdest, ein Kind auszutragen und dann dort abzugeben, statt abzutreiben, hab ich das falsch verstanden?

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Man kann im Grunde das Kind abgeben und in dessen Akten vermerkten lassen daß man keinen Kontakt wünscht.

Daß sich das Kind eventuell nicht dran hält ist halt ein "Problem", um das man sich erst kümmern kann wenn es soweit ist.

Und nicht jeder Hinz und Kunz bekommt ne Auskunft beim Einwohnermeldeamt über Deine aktuelle Adresse. Zumindest nicht wenn Du sie wegen Gefahr für Leib und Leben und Gesundheit sperren lässt:

https://www.finanzfrage.net/g/frage/kann-ich-ohne-begruendung-meine-adresse-fuer-die-oeffentlichkeit-beim-einwohnermeldeamt-sperren-lassen

Ist halt nur die Frage, ob dieser Grund hier greifen könnte. Ist ja Definitionssache was an einer Kontaktaufnahme (und vor allem für wen) gefährlich sein kann...

Ansonsten einfach mehrmals umziehen und alte Kontakte abbrechen. Wenn keiner mehr so wirklich weiß wo Du jetzt lebst wird es schwierig, einfach mal so bei irgendeiner Gemeinde danach zu fragen, ob die Dich kennen... Du hast ja nur Meldepflicht beim Amt, nicht bei Kumpels... Und der Planet ist groß...

Mit dem Namen alleine kann man da ja nicht so wirklich was anfangen. Außer der ist so ungewöhnlich daß es nur einen einzigen Menschen auf der ganzen Welt gibt der diesen Namen trägt...

Theoretisch kann man dem Kind auch ne Abschiedsbox mitgeben. Da sollten Fotos drin sein und die wichtigsten Fragen beantwortet werden die Kinder in solchen Situationen eben stellen.

Dann haben sie keinen Grund Dir nachzulaufen weil sie schon wissen woher sie stammen und warum man sie nicht haben wollte...

Also am besten vorausschauend handeln wenn Abtreibung vermieden werden soll/muss.

Kein Kind ist ungewollt. Irgendwer liebt es sicherlich. Und ein Kind zu gebären statt zu töten ist mit Abstand liebevoller als ihm von vornherein eben das Leben zu verweigern nur weil man ein egoistischer Mensch ist der nur an sich selbst zu denken vermag...

Ein Kind zu töten ist absolut herzlos.

warehouse14

Also wenn dem so wäre, das es letzlich an mir liegt, ich mehrfach umziehen müsste und Kontakte abbrechen müsste um Spuren zu verwischen.. Nein. Würde Ich nicht machen. Sofort abtreiben.

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@warehouse14

Ne, ich hab lieber Sex und treibe im Falle einer Schwangerschaft lieber hinterher ab. Jeder wie er mag.

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@warehouse14

Vögeln ist aber gesund und macht spaß, kostet nichts, hält fit, und belastet noch dazu die Umwelt nicht. (Im Gegensatz zu Aktivitäten wo man erst hinfahren muss zumindest)

Wer das Bedürfniss nach Sex krampfhaft ignoriert, bekommt meist irgendwann Psychische Probleme, und ist auch körperlich kränker als jemand mit dem selben Lebensstil, aber einem gesunden Sexualverhalten.

Lieber sollten Ärzte endlich mal einsehen, das Frauen auch in jungen Jahren oft schon ganz genau wissen, das sie keine Kinder wollen, und sie auf verlangen sterilisieren. Aber selbst nach erfolgter Abtreibung erzählen einem die Herren in weiß man bräuchte ja nur den richtigen Mann, dann würde ja jede Frau Kinder wollen, und das in einem Tonfall als wäre man 3 Jahre alt...

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Ansonsten einfach mehrmals umziehen und alte Kontakte abbrechen. Wenn keiner mehr so wirklich weiß wo Du jetzt lebst wird es schwierig, einfach mal so bei irgendeiner Gemeinde danach zu fragen, ob die Dich kennen... Du hast ja nur Meldepflicht beim Amt, nicht bei Kumpels... Und der Planet ist groß...

Frau soll also ihr komplettes Leben aufgeben, Freunde und Familie verängstigen, weil die nicht wissen warum/wohin man verschwunden ist, und ein Leben in Angst und auf der Flucht führen, NUR um nicht abzutreiben?

Daß sich das Kind eventuell nicht dran hält ist halt ein "Problem", um das man sich erst kümmern kann wenn es soweit ist.

Oder man kümmert sich noch während der SS darum, und treibt ab, dann gibt es kein Problem mehr.

Theoretisch kann man dem Kind auch ne Abschiedsbox mitgeben. Da sollten Fotos drin sein und die wichtigsten Fragen beantwortet werden die Kinder in solchen Situationen eben stellen.

Aaah ja, jemand der niemals das Kind auch nur sehen will, soll sowas machen? Etwa so?

Ich wollte dich nie, mit deinem Vater hatte ich nur Sex, keine Beziehung. Aber ich hab dich halt ausgetragen weil Abtreibungen was schlechtes sind, und alle mir eingeredet haben, ich würde dich Lieben sobald du da wärst. War nicht der Fall, daher liest du nun diesen Brief, und ich bitte dich, mich niemals zu suchen oder zu versuchen mich zu kontaktieren, ich wollte dich nie, und will auch jetzt im Grunde nicht das du existierst.

In der Familie gibt es die und die Erbkrankheiten...

Gruß deine Gebärerin

Dazu dann ein paar Anonymisierte Fotos, denn welchen Sinn macht es, um die halbe Welt zu fliehen, wenn man der Person vor der man flieht, noch Fotos von einem gibt?

Ich weis, das ist überspitzt geschrieben, aber was sollte man einem Kind denn bitte schreiben, das man WIRKLICH nicht gewollt hätte, was man NIEMALS sehen will, und das man NUR aus Gesellschaftlichem Druck ausgetragen hat?

Dann haben sie keinen Grund Dir nachzulaufen weil sie schon wissen woher sie stammen und warum man sie nicht haben wollte...

Dein Ernst? Du glaubst echt das reicht aus? Das Kind könnte wissen wollen, ob es z.B. später noch (gewollt oder ungewollt) Geschwister bekommen hat, ob die Mutter überhaupt noch lebt, ob die Mutter ihre Meinung geändert hat usw.

Also am besten vorausschauend handeln wenn Abtreibung vermieden werden soll/muss.

Verhütungspannen kann man nie ganz Verhindern, Leben ist, was passiert während wir Pläne machen.

Kein Kind ist ungewollt. Irgendwer liebt es sicherlich.

Sag das mal all den Babys die jährlich in Kühltruhen gefunden werden, die zu Tode geschüttelt werden, die allein gelassen werden, bis sie verhungern, die vernachlässigt oder gar aktiv gequält werden usw.
Außerdem kann selbst die liebevollste Pflegefamilie es nicht wieder gut machen, wenn die Schwangere die Schwangerschaft und den Fötus innerlich abgelehnt hat, einfach weil ihm lebenslang Hormone fehlen würden.

Und ein Kind zu gebären statt zu töten ist mit Abstand liebevoller als ihm von vornherein eben das Leben zu verweigern nur weil man ein egoistischer Mensch ist der nur an sich selbst zu denken vermag...

Die Mütter der Kühltruhenbabys sind deiner Meinung nach also mit ABSTAND liebevoller, als eine (in deinen Augen egoistische) alleinerziehende Dreifachmutter (die natürlich nur an sich denkt) und ihre vierte Schwangerschaft abbricht, denn die Kühltruhenbabymütter haben gebärt, und nur das zählt???

Überleg mal was du da sagst!

Ein Kind zu töten ist absolut herzlos.

Stimmt, ein Kind einfach so zu töten ist absolut herzlos, und wäre noch dazu Mord, aber zum Glück ist das in Deutschland ganz klar ein Verbrechen, das sofern es nachgewiesen wird, immer mit Gefängniss bestraft wird, im Gegensatz zu straffreien harmlosen Abtreibungen nach Beratung.

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