Gibt es in Deutschland eine gesetzliche Grundlage zum Thema Porto - und Rücksendekosten?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

auch wenn der Warenwert von 40€ bei innerdeutscher Lieferung überschritten ist, kann der Käufer zum Zahlen der Versandkosten gezwungen sein, wenn er noch keine Form der Gegenleistung (Anzahlung) erbracht hat. (Sollte in den AGB stehen)

§ 357 Absatz 2 BGB:

(2) Der Verbraucher ist bei Ausübung des Widerrufsrechts zur Rücksendung verpflichtet, wenn die Sache durch Paket versandt werden kann. Kosten und Gefahr der Rücksendung trägt bei Widerruf und Rückgabe der Unternehmer. Wenn ein Widerrufsrecht nach § 312d Abs. 1 Satz 1 besteht, dürfen dem Verbraucher die regelmäßigen Kosten der Rücksendung vertraglich auferlegt werden, wenn der Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag von 40 Euro nicht übersteigt oder wenn bei einem höheren Preis der Sache der Verbraucher die Gegenleistung oder eine Teilzahlung zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht erbracht hat, es sei denn, dass die gelieferte Ware nicht der bestellten entspricht.

der innereuropäische Fernabsatz ist nicht direkt gesetzlich geregelt, aber bis dato folgen Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes eigentlich der deutschen Regelung.

wo ist das problem? wenn die engländer sowas nicht schicken musste die kosten wohl selbst tragen. in deutschland gibt es zwar retouren scheine, daran muss sich aber niocht ein englisches unternehmen halten, denn du hast ja in england bestellt und nicht in deutschland

PetiteSorciere 26.03.2012, 13:08

Ich habe es über Amazon bestellt...das ist für mich in Deutschland bestellt.

0

Ja . Ins Ausland funktionnieren Rücksendekleber nicht.

und der Verkäufer hat dir versichert, dass dieses Kleid passen wird oder warum willst du die Versandkosten auf ihn abwälzen?

Was möchtest Du wissen?