Gibt es im Krankenhaus immer einen psychologischen Notdienst?

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4 Antworten

JEDES größere Krankenhaus hat einen sozialpsychologischen Dienst, den es auch in allen deutschen Großstädten und Landkreisen gibt. Davon abgesehen werden Patienten bei denen eine dauerhafte Behinderung diagnostiziert wird, in entsprechende Fachkrankenhäuser oder Reha-kliniken überwiesen, in denen man sich genau mit DIESEN Behinderungen auskennt, sowie auch weiß, wie solche Patienten, deren Lebensplanung nun völlig "im Eimer" ist, am besten zu behandeln sind. Das KANN (wie bei mir) dazu führen, dass der Patient entgegen aller Vernunft die Maßnahmen der Therapien, die er absolvieren soll, völlig ablehnt und so die Aufnahme eines "neuen Lebens" unnötig verzögert. MEIN aha-ERLEBNIS" nach Schlaganfall und mehrwöchigem Koma begann damit, dass ich mit ENORMEM Harndrang aufstehen wollte, um zur Toilette zu gehen: Ein Pfleger drückte mich zurück  ins Bett, fragte, wohin ich denn wollte und er erwiderte, dass ich überhaupt nicht mehr gehen könnte, weil ich halbseitig gelähmt sei. Erst als ich selbst feststellen mußte, dass auch mein linker Arm und die zugehörige Hand nicht mehr auf mich "hörten", glaubte ich auch, dass das mit dem nicht mehr gehen können, wohl stimmen mußte.


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Nein, einen psychologischen Notdienst gibt es nicht in jedem Krankenhaus, jeder Arzt und auch das nichtärztliche Fachpersonal haben aber während der Ausbildung die entsprechenden Maßnahmen erlernt. Zudem können sie auch entsprechende Beruhigungsmittel verabreichen. Ich gehe aber davon aus, das Psychologen in Bereitschaft stehen, also jederzeit angerufen werden können und dann ins Krankenhaus kommen. 

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das wird auf der notfall-intensivstation anders gehandhabt.

da stehen die patienten 24 stunden unter geräte- und sichtüberwachung. auf station kommen die patienten erst, wenn sie nicht nur physisch, sondern auch psychisch stabil sind.

patienten mit schwerstverletzungen werden auch oftmals erst mal in ein künstliches koma versetzt, damit durch unbedachte bewegungen die verletzungen nicht noch schlimmer werden.

und psychologische notfallbetreuung ist natürlich auch da. die intensivschwestern und -pfleger sind entsprechend geschult, selbst zu intervenieren, aber auch sehr schnell zu erkennen, ob und welche ärzte notwendig sind. 

in kliniken, die notfallstationen zum verbleib von schwerstverletzten haben, ist immer ein entsprechender diensthabender arzt in der klinik. 24 stunden am tag, 7 tage die woche, 365 tage im jahr.

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So was müsste auf jeden fall geben schon allein für die Mitarbeiter kann es aber leider nicht zu 100% sagen

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