Gibt es im Buddhismus und im Hinduismus auch Schriften wie die Bibel oder den Koran?

9 Antworten

Die heiligen Schriften des Hinduismus

10 Die ältesten Schriften sind

die Weden

,

eine Sammlung von Gebeten und Hymnen

, die als Rigweda, Samaweda, Jadschurweda und als Atharwaweda bekannt sind. Sie entstanden im Laufe mehrerer Jahrhunderte und wurden um 900 v. u. Z. vollendet. Die Weden wurden später durch andere Schriften ergänzt, einschließlich der Brahmanas und der Upanischaden.

11 Die

Brahmanas geben Anweisungen zur Ausführung von Ritualen und Opfern

, sowohl privater als öffentlicher Art, und erklären bis ins einzelne deren tiefen Sinn. Sie wurden um 300 v. u. Z. oder später abgefaßt.

Die

Upanischaden

(wörtlich: „das Sich-in-der-Nähe-Niedersetzen [bei einem Lehrer]“) sind auch als der Wedanta bekannt und wurden etwa 600—300 v. u. Z. verfaßt. Es sind Abhandlungen, die gemäß der hinduistischen Philosophie den Grund für alle Gedanken und Handlungen angeben. Diese Schriften

enthalten die Lehre vom Samsara (endloser Kreislauf von Tod und Wiedergeburt) und vom Karma

(der Glaube, daß die in einem früheren Leben vollbrachten Taten den Status im gegenwärtigen Leben bestimmen).

12 Weitere Schriften sind die

Puranas, lange allegorische Erzählungen, die viele hinduistische Mythen über Götter und Göttinnen sowie Helden enthalten.

Diese umfassende Bibliothek schließt auch die Epen Ramajana und Mahabharata ein. Im Ramajana wird das Leben des „Herrn Rama“ erzählt, den A. Parthasarathy „die herrlichste aller Gestalten der religiösen Literatur“ nennt. Das Ramajana gehört zu den beliebtesten Werken der Hindus und stammt ungefähr aus dem 4. Jahrhundert v. u. Z. Es beschreibt die Taten des Heroen Rama oder Ramatschandra, den die Hindus als einen Mustersohn, -bruder und -gatten betrachten. Er gilt als die siebte Inkarnation (Awatara) Wischnus, und man benutzt seinen Namen häufig als Gruß.

13 Über die

Bhagawadgita

(Bestandteil des Mahabharata) schreibt Bhaktivedanta Swami Prabhupĝda, Gründer der Internationalen Gesellschaft für Krischna-Bewußtsein: „Die Bhagavad-gītĝ ist die höchste Unterweisung, was Moral betrifft . . .

Die Anweisungen der Bhagavad-gītĝ sind gleichzeitig höchste Religion und höchste Moral

. . . . die letzte Unterweisung der Gītĝ ist zugleich das letzte Wort aller Moral und Religion: Hingabe zu Kṛṣṇa“ (BG).

14 Die Bhagawadgita (Gesang des Erhabenen), die von einigen als „das Kleinod Indiens religiöser Weisheit“ angesehen wird, ist ein Gespräch auf dem Schlachtfeld „zwischen dem Herrn Srī Kṛṣṇa [Krischna], dem Höchsten Persönlichen Gott, und Arjuna, seinem Geweihten und Freund, den er in der Kunst der Selbstverwirklichung belehrt“.


Quelle:

Die Suche der Menschheit nach Gott, Kapitel 5, Watchtower Library 2013

ja klar und deutlich mehr und auch bessere, kannst hier mal reinschauen, eines der wichtigsten bücher aus dem hinduismus, die bagavad gita:

http://www.prabhupada.de/bg/bg.htm

"Die Gita ist mir stets eine Quelle des Trostes gewesen. Wenn mich kein Lichtstrahl mehr erreicht, schlage ich die Gita auf, und ein Vers, den ich zufällig finde, gibt mir mein Lächeln zurück."

Mahatma Gandhi

"Das Wunderbare an der Bhagavad-gita ist, daß... in ihr eine ungelehrte, erlebte Weisheit sich als helfende Güte offenbart. Diese Schöne Offenbarung, diese Lebensweisheit, diese zu Religion erblühte Philosophie ist es, die wir suchen und brauchen."

Hermann Hesse

"Das Buch, das mich in meinem ganzen Leben am meisten erleuchtet hat."

Johann Wolfgang von Goethe

"Das Tiefste und Erhabenste, was die Welt aufzuweisen hat."

Wilhelm von Humboldt

"Es ist die belehrendste und erhabenste Lektüre, die auf der Welt möglich ist."

Arthur Schopenhauer

"Wenn ich die Bhagavad-gita lese, frage ich mich, wie Gott das Universum erschaffen hat; alles andere erscheint überflüssig."

Albert Einstein

"Die Bhagavad-gita hat schon immer zu den wichtigsten Büchern der Welt gezählt, und nun ist sie, dank der meisterhaften Arbeit von A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada, der ganzen Welt in einer authentischen Übersetzung zugänglich."

Dr. Karl Brademann, Dozent für Romanistik, Universität Heidelberg

"Die Gita kann als wichtigster literarischer Stützpfeiler der religiösen Zivilisation Indiens, der ältesten lebenden Kultur der Welt, angesehen werden... Die vorliegende kommentierte Übersetzung ist ein weiterer Beweis für den ungebrochenen, lebendigen Einfluß der Gita. Swami Bhaktivedanta weist den Westen mahnend darauf hin, daß unsere moderne Leistungsgesellschaft in einer Krise steckt, die zur Selbstzerstörung führen kann, da es ihr an der inneren Tiefe eines authentischen metaphysischen Bewußtseins mangelt. Ohne solche Tiefe sind unsere moralischen und politischen Proteste nichts als hohle Worte."

Thomas Merton, kath. Theologe, Mönch, Schriftsteller

"Es ist ein tiefempfundenes, fein durchdachtes und wunderbar erklärtes Werk... Ich kenne keine Abhandlung über die Gita, die dieser Ausgabe in Format und Aussage nahe kommt. Dieses Werk ist über alle Zweifel erhaben. Ich habe dieses Buch allen Studenten, die sich für Sanskrit und die indische Kultur interessieren, nachdrücklich empfohlen. Es wird im intellektuellen und ethischen Leben des Menschen für lange Zeit eine bedeutende Rolle spielen."

Dr. Shaligram Shukla, Lehrbeauftragter für Linguistik, Georgetown University

"Kein Werk der gesamten indischen Literatur wird im Westen mehr zitiert, weil keines mehr geliebt wird, als dieBhagavad-gita. Die Übersetzung eines solchen Werkes verlangt nicht nur Sanskrit-Kentnisse, sondern eine innere Sympathie zu dem Thema und verbale Kunstfertigkeit. Denn das Gedicht ist eine Symphonie, in der Gott in allen Dingen gesehen wird... Der Swami tut den Studenten einen echten Dienst, indem er das beliebte indischen Epos mit frischer Bedeutung ausstattet. Was auch unsere Anschauung sein mag, wir sollten alle für die Arbeit dankbar sein, die zu diesem erleuchtenden Werk geführt hat."

Dr. Geddes MacGregor, Professor der Philosophie, Universität von Südkalifornien

"Ich bin hoch beeindruckt von A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupadas gelehrten und autoritativen Edition derBhagavad-gita. Es ist ein höchst wertvolles Werk sowohl für den Gelehrten als auch den Laien und ist von großem Nutzen sowohl als Referenz als auch als Lesebuch. Ich habe diese Edition unverzüglich meinen Studenten empfohlen. Das Buch ist wunderbar gemacht."

Dr. Samuel D. Atkins, Professor für Sanskrit, Princeton Universität

0
@balarama108

Nun - dieser Vers daraus 

Wenn wir es lernen, Krishna zu lieben, ist es sehr einfach, sogleich und gleichzeitig jedes andere Lebewesen zu lieben."

ist genau das Gegenteil dessen was die Botschaft Jesu verkündet. Im NT heißt es:

"Wie könnt ihr Gott lieben, den ihr nicht kennt, wenn ihr die nicht liebt, welche bei euch sind"

Letzteres ist logisch, obiges Unsinnig. Man kann ein "gedachtes Wesen", ob Krishna oder Gott nicht "lieben", Gebot ! hin oder her.

Liebe hat immer etwas mit Zuwendung zu tun, mit Erbarmen in der Not und Mitgefühl mit den Bedürfnissen des Anderen. In dem Sinne kann man überhaupt keinen Gott lieben, wenn man nicht geübt ist in der Liebe zum Nächsten.

1
@Viktor1

du hast wahrscheinlich nie die Bhagavad Gita gelesen!!!!!!!!!!!! noch scheinst du viel ahnung zu besitzen weder von der Bhagavadgita und anscheinend auch nicht von der Bibel!!!

0
@Viktor1
 mit Erbarmen in der Not und Mitgefühl mit den Bedürfnissen des Anderen. In dem Sinne kann man überhaupt keinen Gott lieben, wenn man nicht geübt ist in der Liebe zum Nächsten.

... dann bringe das doch mal in den Kontext des AT der Bibel... Dort findet man wirklich rein garnichts, was man irgendwie auch nur im Ansatz mit Nächtenliebe oder gar Feindesliebe in Verbindung bringen könnte.

Letzteres ist logisch, obiges Unsinnig. Man kann ein "gedachtes Wesen", ob Krishna oder Gott nicht "lieben", Gebot ! hin oder her.

Dann ist es auch logisch, dass man seinen Nächsten (wer soll das genau sein?), den man ggf. nichtmal im Ansatz kennt, ebenfalls nicht "lieben" kann (siehe deine Definition oben bzgl. "Erbarmen", "Mitgefühl" etc.) 

2
@balarama108

Man kann leicht sagen "ich liebe den unsichtbaren Gott". Allerdings ist es schwer den gleichen Satz zu Menschen zu "sagen". Weil alle sehen ob ich den Menschen wirklich liebe.

Es ist zwar so dass die Liebe zu Gott der Schlüssel zur Liebe seinen Geschöpfen gegenüber ist. Jedoch sind wir Menschen auch gleichzeitig Meister im Lügen. Daher bedürfen wir der Prüfung an den Menschen.

0
@Hyperhaes

... dann bringe das doch mal in den Kontext des AT der Bibel... Dort findet man wirklich rein garnichts, was man irgendwie auch nur im Ansatz mit Nächtenliebe oder gar Feindesliebe in Verbindung bringen könnte.

Dummes Vorurteil.

3.Ms 19,18 Räche dich nicht an deinem Mitmenschen und trage niemand etwas nach. Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst. Ich bin der Herr!

In der Lutherbibel steht da was von "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Sp 25,21 Wenn dein Feind hungrig ist, dann gib ihm zu essen, und wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken.

22 Dann wird es ihm bald Leid tun, dein Feind zu sein,4 und der Herr wird dich belohnen.

Klar, das hat auch nicht mal Ansatzweise was mit Nächsten- und Feindesliebe zu tun ... ;)

0
@Hyperhaes

Dann ist es auch logisch, dass man seinen Nächsten (wer soll das genau sein?), den man ggf. nichtmal im Ansatz kennt

Jeder kann den Nächsten sehen (Blinde o.ä. mal ausgenommen), sonst wärs ja nicht der Nächste. und natürlich kann mensch den Nächsten lieben (womit ja, wenn im Gr. agape steht, keine Gefühle, sondern Taten gemeint sind).

0

Hallo Markus 281200,

in beiden Religionen gibt es Schiften, die in ihrer Aussagekraft jedoch weit hinter der Bibel zurückbleiben.

Bei Wikipedia werden genannt - Buddhismus:

Im 3. Jahrhundert v. Chr. trat in (heute Patna), unter der Schirmherrschaft des Königs und dem Vorsitz des Mönchs Moggaliputta Tissa, das 3. Konzil zusammen. Ziel der Versammlung war es, sich wieder auf eine einheitliche buddhistische Lehre zu einigen. Insbesondere sollten aus der Gemeinschaft ausgeschlossen und falsche Lehren widerlegt werden.

Im Verlauf des Konzils wurde zu diesem Zweck

das Buch Kathavatthu

verfasst, das die philosophischen und scholastischen Abhandlungen zusammenfasste. Dieser Text wurde zum Kernstück des , einer philosophischen Textsammlung. Zusammen mit dem , den

niedergeschriebenen Lehrreden des Buddha,

 und dem ,

der Sammlung der Ordensregeln, bildet es das in verfasste (: Tripitaka, deutsch: „Dreikorb“, auch Pali-Kanon), die älteste große Zusammenfassung buddhistischen Schriftgutes.

Nur diese Schriften wurden vom Konzil als authentische Grundlagen der buddhistischen Lehre anerkannt, was die Spaltung der Mönchsgemeinschaft besiegelte. Während der Theravada, die Lehre der Älteren, sich auf die unveränderte Übernahme der ursprünglichen Lehren und Regeln einigte, legte die keinen festgelegten Kanon von Schriften fest und nahm auch Schriften auf, deren Herkunft von Buddha nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte.

----------------------------------

Der Hinduismus ist mit fast 1,1 Milliarden Anhängern (etwa 15% der Weltbevölkerung) nach dem (rund 31%) und dem (rund 23%) die drittgrößte der Erde. Seinen Ursprung hat er in . Anhänger dieser Weltanschauung werden Hindus genannt. Die meisten Gläubigen gehen davon aus, dass Leben und Tod ein sich ständig wiederholender Kreislauf () sind, und glauben an eine .

Genau genommen besteht der Hinduismus aus verschiedenen Religionen,

die sich teilweise mit gemeinsamen Traditionen überlagern und gegenseitig beeinflussen,

in heiligen Schriften, Glaubenslehren, der Götterwelt und Ritualen aber Unterschiede aufweisen.

VERZEIHUNG bitte, wegen der Wikipedia-Kopien.

2

in beiden Religionen gibt es Schiften, die in ihrer Aussagekraft jedoch weit hinter der Bibel zurückbleiben.

Aha... hast du diese denn genau so intensiv wie die Bibel gelesen und "untersucht"?



2
@Hyperhaes

Nein: Aber so wichtig ist Deine Frage, ob kdd1945 die buddhistischen und hinduistischen Schriften gründlich durchstudiert hat, nicht, dass Du gleich so fett schreiben musst. Was soll das?

1
@kdd1945

Um ehrlich zu sein weiss ich nicht wieso das so fett geworden ist, könnte aber daran liegen, dass durch das Kopieren des fett geschriebenen Teils auch der Rest so vorformatiert wurde (in meiner Vorschau sah es nicht so aus).

Allerdings frage ich mich erstens wieso du jetzt über dich selbst in der 3. Person sprichst und zweitens wieso du dann selber eine Aussage fett schreibst, über die du ja garnichts weisst und du dir somit auch nicht ein solches Urteil erlauben kannst. Wie war das doch gleich... "prüfet alles"... also auch die Frage an dich:

Was soll das?



1
@Hyperhaes

Jehovas Zeugen haben bereits seit 1990 das Taschenbuch:

"Die Menschheit auf der Suche nach Gott"

Es informiert gut über die verschiedenen Religionen der Welt. Außerdem hast Du doch gesehen, dass ich relevante Informationen bei Wikipedia und anderswo im www einzuholen verstehe. Bitte komm von den persönlichen Angriffen herunter.

0
@kdd1945

Wo habe ich dich persönlich angegriffen?

Bzgl. dem "Taschenbuch"

Also wenn du dich mit einem "Taschenbuch" über eine Religion informierst ist das für dich ok aber gleichzeitig redest du häufig davon man solle die Bibel genaustens lesen um sich ein Urteil bilden zu können? 

2
@kdd1945

Noch kurz dazu:

Es informiert gut über die verschiedenen Religionen der Welt. 

Es informiert nicht "gut" sondern ist ideologisch teils massivst auf die Lehre der ZJ geprägt... Mit echter Information hat das kaum was zu tun. 

Ich zitiere mal zum Thema Buddhismus:

"Das Ergebnis dieser egozentrischen und unabhängigen Denkweise ist ein wahrhaftes Labyrinth von Legenden, Traditionen, komplizierten Lehren" - "offensichtlich führt also die Suche nach Erleuchtung ohne Gott nicht zum Erfolg"

... das soll "gute" Information sein? Teilweise sind die Grundinfos ja brauchbar, aber sicherlich nicht geeignet sich ein unvoreingenommenes Bild über eine Religion zu machen... 

1
@Hyperhaes

Da freu ich mich, dass Du mal in das Buch geschaut hast. Nur weiter so!

2

Was möchtest Du wissen?