Gibt es Hunde die wie Wölfe aussehen?

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20 Antworten

Die Anschaffung eines Haustieres davon abhängig machen das es so und so aussehen musst? Hm. Das ist schwierig.

Aber einen Rat möchte ich dir geben: Lass die Finger weg von Hybriden! Das ist eine Mischung aus domestiziertem Hund und Wolf. Diese Tiere sind außerordentlich schwierig und die Haltung setzt jahrelange, intensive Erfahrung mit eben solchen voraus. Alles andere ist unverantwortlich und gefährlich.

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Schon ein kleines bisschen Träumerei.....

Groesse zirka wie eine Französische Bulldogge (also eher kleiner) und das Aussehen soll Wolfsähnlich sein...

Was würdest du denn von einem Wolfsspitz halten??Ein Lapenkiora?

Dann gibt es noch den Saarloos-Wolfhund und den Tschecheslowakischen Wolfhund. Das sind beides aber grosse Hunde welche sehr umsichtig zu führen und zu halten sind. Also wirklich nur Hunde fuer Idealisten mit sehr viel Zeit und auch Platz, sowie Hundeerfahrung.Also keine Hunde für Leute von der Drillfraktion, sondern eher etwas für Marathonläufer die einen Hund mitnehmen wollen.

Auch der Husky in seinen verschiedenen Formen ist etwas für Marathonläufer unter den Menschen welche mit einem Hund die täglichen 20 - 40 Kilometer absolvieren wollen.

Ein Wolf ist ein schönes - aber ein Wildtier. Das kann man mit einem Hund nicht vergleichen. In KEINER Hinsicht. Ebenso wenig Hund-Wolf - Mischungen (Hybriden) In den USA ist deren Haltung erlaubt und es sind jedes Jahr sehr, sehr viele welche eingeschlaefert werden - weil die Tiere zu gefährlich in der Haltung für diese Menschen werden. Also nur Träumerei zu Lasten der Tiere!

Wenn man nur nach dem optischen geht und auch darauf achtet, dass man einen Hund auch in Beschäftigung und Auslastung artgerecht halten kann kommt einfach nur Wolfspitz, Lapenkoira oder der Eurasier in Wolfsfarben in Frage.

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Hast Du mittlerweile Dich erkundigt oder evt. sogar einen Wolfhund?

Ich habe einen Saarloos Wolfhund - das ist eine zugelassene Rasse, die aussieht wie ein Wolf und wo auch Wolf drinen steckt. 1963 wurde der letzte Wolf eingekreuzt. Man merkt es auch am Verhalten (z. B. Scheuheit, Rudelverhalten etc.).

Daher würde es mich interessieren, ob es damals vor einem Jahr nur mal so eine Frage war oder ob Du mittlerweile davon komplett abgekommen bist oder Dich immer noch dafür interessierst oder einen Saarloos oder Tschechischen Wolfhund hast.

Gruß

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Kommentar von kleeblatt1999
12.06.2012, 22:02

Nein, ich habe noch immer daran gedacht und ich war sehr überrascht, dass sie noch geantwortet haben, da die Frage jetzt auch schon älter ist :)

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Es gibt einige Hunde, die sehen so sehr aus wie ein Wolf, dass man denkt, wenn so einer an einem vorbeiläuft: Wieso geht der Typ da mit einem Wolf spazieren? Meistens sind es Mischlinge, aber auch einige Rassen haben große Ähnlichkeit mit solchen Tieren: z. B. der Tschechoslowakische Wolfshund, der Wolfsspitz, und vor allem der Irish Wolshound. Das sind auch alles nicht so kleine Hunde. Aber wenn du dir einen Hund zulegen willst, solltest du eher darauf achten, dass sein Charakter und seine Bedürfnisse zu dir passen, als dass dir sein Aussehen gefällt.

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Meiner Meinung nach sind Deutsche bzw. Osteuropäische Schäferhunde sowie Huskys den Wölfen noch sehr ähnlich vom Aussehen. Bei den Deutschen Schäferhunden gibt es aufgrund von Überzüchtung jedoch oft Probleme mit den Hüften, daher eher einen Mischling oder einen Osteuropäischen Schäferhund (sind meine ich dunkler und haben einen geraderen Rücken) holen.

Huskys brauchen von Natur aus viel Bewegung, noch mehr als andere Hunde, da muss man sich entsprechend drauf einstellen.

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Es gibt einen Tschechoslowakischen Wolfshund, der auch dem Wolf ziemlich ähnlich sieht.

Aber Vorsicht: seine Charakterzüge hat er z.T. auch. Das heißt, daß er nicht die hundeübliche Bindung zum Menschen in dem Ausmaße hat.

Ansonsten probiere es doch mit einem Malamut. Wobei auch der ein paar Wesensähnlichkeiten mit dem Wolf hat.

Der Irische Wolfshund ist übrigens ein großer Windhund, der für die Jagd auf Wölfe gezüchtet wurde. Für den brauchst Du jede Menge Auslauf. Und Ähnlichkeiten mit dem Wolf sind da auch nicht unbedingt vorhanden... ;o)

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Kommentar von aycawolf
21.06.2011, 03:10

Was dat denn. Der Tschechoslowakische Wolfshund und keine Bindung zum Menschen? Naja, das ist aber genau das Gegenteil. Die haben so eine starke Bindung, dass sie keine Minute alleine zu hause bleiben können, sondern vor Verlassensangst die ganze Bude demolieren. Die Bindung ist tausendmal enger als beim "normalen" Hund. Dementsprechend auch anstrengender. Das sollte man sich überlegen, ob man das will. Denn 17 Jahre an diesen Hund gekettet, das muss man mögen.

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Ich finde auch, dass Wölfe wunderschöne Tiere sind. Definitiv eines meiner Lieblingstiere, aber du hast Recht: Ein Wolf ist kein Haustier! Trotzdem bist du nicht der einzige Mensch, der fasziniert ist von Wölfen und dementsprechend gibt es einige - nicht-anerkannte - Versuche Designer-Hunde zu züchten die Wölfen ähnlich sehen sollen, damit die Leute sich ihren eigenen Sofawolf kaufen können - ohne die nervige Wildheit eines Wolfes.

Beispiele dafür sind z.B. der Thürner Wolfshund oder auch der Teutonenhund. Das sind beides keine Rassen sondern mal eben zusammengemischte Rassen (anders gesagt Mischlinge), die besonders ansprechend aussehen sollen und somit einen guten Preis erzielen. Die Bauernfängerei besteht darin, dass die Hunde angepriesen werden ohne Ende, insbesondere ihre "Ursprünglichkeit" in Kombination mit ihren super tollen Eigenschaften.

Ich persönlich möchte sowas nicht unterstützen weil mir das viel zu unsicher ist, wer garantiert mir dass Züchter die solche Konsumerorientierten Hunde züchten auf die Gesundheit der Tiere achten bzw. darauf, dass wirklich der Charakter von Bedeutung ist und nicht nur das Aussehen. Und letztlich weiß ich wirklich nicht was ich davon halten soll, dass Leute Mischlinge nach einem bestimmten Konzept züchten um damit Geld zu verdienen. Außerdem versuchen diese Züchter ja auch ihre Hunde möglichst schnell auf ein konformes Aussehen zu bringen oder anders gesagt einen "Rassestandard" zu erreichen, die Methoden hierzu kenne ich, aber hoffe mal, dass heute keiner mehr so naiv ist es so wie vor 50Jahren zu machen...

Was Wolfshunde generell angeht: Überall wo Wolfshund -mit 's' steht - steckt auch Wolf mit drin, das gilt z.B. für Saarlos Wolfshund und den tschechischen Wolfshund. Der irische Wolfhound ist eine Hunderasse. Übrigens sieht man da auch gleich was man von solchen Modezüchtungen halten kann: Der Thürner Wolfshund (man beachte das 's') beinhaltet gar keinen Wolfseinschlag. Der FCI kann so einen Hund gar nicht als Rasse anerkennen, weil allein der Rassename nicht akzeptabel ist.

Die richtigen Wolfshunde sind kurz gesagt nichts für Anfänger. Ich selbst habe mich als Anfänger zwar auch an eine recht schwierige Hunderasse getraut - allerdings auch mit langer Vorbereitungszeit durch das Tierheim. An einen Wolfshund würde ich mich trotz aller Begeisterung für Wölfe trotzdem noch nicht herantrauen. Irgendwann mal vielleicht wenn so einem Hund wirklich das Leben ermöglichen könnte, dass er braucht. Aber jetzt ganz sicher nicht.

PS. Wie kommst du denn ausgerechnet auf französische Bulldogge? Das sind ja schonmal generell kleine Hunde und Wolfshunde sind mind. doppelt so hoch. Ein tschechischer Wolfshund muss mind. 60cm Widerristhöhe haben.

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Kommentar von niska
16.06.2011, 16:19

Übrigens es gibt viele nordische Hunderassen, Huskies sowie Jagdhunde wie z.B. der Jämthund, hier gilt aber dasselbe wie bei den Wolfshunden: Keine Anfängerhunde!

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Kommentar von aycawolf
21.06.2011, 03:41

Genau !!!!! DH von mir. Der Meinung bin ich auch. Lies meinen Text oben.

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Ja gibt es: Den Tschechoslowakischen Wolfshund und den Saarloos Wolfhound. Allerdings sind beide Rassen Hybriden aus Hund und Wolf und sollten keinesfalls als Anfängerhunde und nur wegen ihrem Aussehen gekauft werden! Sie sind alles andere als leicht zu händeln und haben viele Eigenschaften ihrer wilden Verwanden: sie heulen gelegentlich, sind wilder, zäher und sturer als die meisten Hunde. Sie sind quasi Halbwölfe. Man sollte es sich gründlich überlegen! Und beide Rassen sind ungefähr so groß wie ein Schäferhund, kämen also für dich nicht in Frage. Außerdem, was meinst du mit "nicht zu klein"? Französische Bulldoggen sind schon ziemlich klein, was findest du denn da normal! ICH RATE DIR DAVON AB!!! Guck lieber im Tierheim nach, da gibt´s wundervolle Hunde!

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Mischhunde. Schäfer+Husky oder sowas, meiner ist zwar braun, sieht aber richtig Wolfsähnlich aus!

Aber schaff dir keinen Hund an,nur wegen dem Aussehen, sondern vom Charakter und Wesen der zu dir passt.

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Der tschechoslowakische Wolfshund und der Saarloos Wolfhond sehen ähnlich wie Wölfe aus-** ABER es sind keine Hunde die in Anfängerhände gehören!**Du kannst aber auch schauen ob du einen grauen deutschen Schäferhund bekommst. Die sehen auch ein wenig wie Wölfe aus.

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Kommentar von YarlungTsangpo
16.06.2011, 19:01

Ja, vor allen wenn es sich um eine Hündin handelt.

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Es gibt aber noch einen, der für deinen Größenanspruch in Frage kommen würde: den Schwedischen Vallhund. Allerdings ist der ein Hütehund und nicht für die Stadt geeignet. Er hat den gleichen Zweck wie ein Welsh Corgi: er soll in er Rinderherde umherlaufen und den Tieren in die Fersen zwicken und sie so zusammenhalten. Er ist also ein Treibhund, der klein und flink sein muss, um den Tritten der Rinder ausweichen zu können. Er gilt als sehr kinderfreundlich und muss geistig wie körperlich ausgelastet werden, um ein so toller Familienhund zu sein, wie man ihm nachsagt.

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Kommentar von Eurasierfreakin
17.06.2011, 17:10

Wenn du mehr recherchieren willst, schaue unter seinen besser bekannten Namen "Westgotenspitz" und "Schwedischer Schäferspitz" nach.

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also mir würde da ein Husky einfallen - werden extrem schön wenn sie weiß sind :P.

Ansonsten probier dich mal über einen Wolfshund zu informieren. (hat ich vor geraumer Zeit mal im Fernsehen gesehen, allerdings waren das nur Grau-Braune.)

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Kommentar von Hunde4ever
16.06.2011, 15:53

Nur weil sie schön, heißt das noch LANGE nicht, dass sie zu einem passen. Alle genannten Hunde sind KEINE ANFÄNGERHUNDE!!! Die müssen konsequent erzogen und ausgelastet werden. Einem Spontankäufer wird das schnell lästig und der Hund kommt ins Heim. und solche Hunde sind schwer vermittelbar, da man vor allem in Großstädten kaum die Möglichkeit hat, solche Hunde auszulasten und artgerecht zu Halten.

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ein schäferhund spitz mix so ein hat meine freundin und die hat mich verarscht und hat gesagt die haben jetzt einen wolf gefunden und haben den mit der hand augezogen und dann kam der raus ich habe mich so erschrocken total echt sah der aus !!!!

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Ist ja toll, dass du dir einen Hund nur nach dem Aussehhen aussuchst! Jede Hunderasse hat bestimmt Chraktereigenschaften, da sie so gezüchtet wurde, weiß nicht ob du schonmal was davon gehört hast. Es wäre gut, wenn du deinen Hund danach aussuchen würdest, damit er auch zu dir und deinem Leben passt. Das Ausserdem sollte zweitranging sein! Aber bei deinem Auswahlkreterium solltest du es lieber ganz sein lassen !

Ja es gibt so eine Rasse. Diese sind aber nich unkompliziert und alles andere, als geeignet für Anfänger. Du würdest den Hund und dich nur unglücklich machen!

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Kaufe dir einen Wolf und die Sache ist geklärt.

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Ja es gibt Tschechoslowakische Wolfshunde und auch sog. Hybride (Mischung aus Hund und Wolf), die sind allerdings nicht ohne. Ich rate dir DRINGEND von solchen Hunden ab !!! Das ist NICHTS für Anfänger und für das Leben in der Stadt ABSOLUT UNGEEIGNET.

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Kommentar von Hunde4ever
16.06.2011, 15:50

Noch was: Einen Hund sucht man NIE NIE NIE NIE nach seinem Aussehen aus, sondern nach seinem Charakter. Da du null Ahnung von Hunden hast, wird das von Anfang an hinten los gehen, selbst wenn du dir einen einfacheren hund anschaffst. Mach dir ersteinmal über Hunde schlau, sammel Erfahrungen und überlege dir dann die Anschaffung GANZ GENAU.

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Kommentar von aycawolf
21.06.2011, 03:38

Sehr gut !!!!! DH von mir. Wir haben uns unwissender Weise so einen Hund angeschaftt und hatten immerhin auch 20 Jahre Hundeerfahrung. Aber nee, nichts für die Wohnung, nichts für zu hause, nichts für den Zwinger. Das sind keine Hunde, die müssen in den Wald und sonst nichts. Naja, mit viiiiiiiiel Mühe, Tränen, Kraft und Geduld (ich kannte das Wort vorher gar nicht) sind wir zusammen gewachsen und natürlich jetzt unzertrennlich. Aber ich rate auch allen von diesem Hund ab. Denn Schönheit allein macht noch keinen Hund glücklich.

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Hände weg vom Wolfsmischling. Der Saarlos wird schon gar nicht mehr gezüchtet, weil der Wolf sich so durchgesetzt hat und beim Tschechoslowakischen Wolfshund wird das auch bald der Fall sein. Wir haben eine Hündin. Die ist jetzt dazu verdammt, den Rest des Lebens an der Schleppleine zu laufen, weil sie in der großen Freiheit sofort nach nem Partner sucht. und wenn sie ihn gefunden hat, dann will sie jedes Weibchen eliminieren. Kein Spruch, echt. Im großen eingezäunten Bereich geht das noch, aber auch unter Aufsicht. Während der Läufigkeit bzw. Ranzzeit geht gar nichts. Voll aggressiv anderen Hündinnen gegenüber.

Beides keine Hunde für den Hausgebrauch, auch nicht von erfahrenen Hundehaltern. Das sind keine Hunde mehr sondern m.E. Wölfe, die sehr darunter leiden, dass sie nicht im Wald leben dürfen, sondern in der Bude oder im Zwinger.

Die Züchter verharmlosen das alles. Im Züchterforum wolfdog.org werden alle Besitzer von den Züchtern beschimpft und beleidigt, die mit ihrem Problem sich ans Forum wenden, wenn sie nicht weiter wissen. Meist trifft man da aber Gott sei Dank noch auf Leute, die per PN dann antworten und die Wahrheit sagen und einem auch helfen.

Ich kann nur raten, Finger weg von diesen Hunden, wenn du nicht mindestens 12 Stunden Zeit hast, dich mit denen zu beschäftigen. Das heißt nicht nur joggen gehen sondern auch Beschäftigung fürs Gehirn. Da die aber super schlau sind, mußt du dir immer neue Spiele einfallen lassen. Die Hundespiele aus dem Buch kannst du schon mal vergessen, das machen die sowieso. Also die ersten 4 Jahre, dann werden sie erwachsen, Beschäftigung nonstop. Keinesfalls sind die mit anderen Hunden wie zBsp. Schäferhund, zu vergleichen. Also das Optische allein sollte es nicht sein. Ehrlich. Bitte überleg dir das genau. Vom Züchter wird dir auf keinem Fall alles so erzählt wie es wirklich ist.

Unsere Züchterin hatte noch nicht mal soviel Ahnung, weil die Mutter unserer Hündin gerade mal 2 Jahre alt war. Nun bedenke man, dass die mit 4 erst erwachsen sind. Also die erste Läufigkeit wurde gleich zum Züchten genutzt. Die Mutter war dann so aggressiv geworden (und sah bei unserem Besuch auch ganz traurig aus), dass die Züchterin selbst nicht mehr klar kam und sie ins Ausland geschafft hat. Vorher aber noch ein Junges vom nächsten Wurf, ein Jahr später, zum weiter Züchten behalten hat. Wir hatten damals keine Ahnung, naja woher auch, wenn einem das keiner sagt. Deshalb haben wir jetzt eine Hündin, die zwar wirklich süß und lieb ist, aber wie gesagt eben kein Stubenhund oder mal so zum spazieren gehen. Es ist viel Arbeit ohne Witz. Bitte denk genau darüber nach. Wenn du in diesem Leben noch arbeiten mußt nebenbei, dann tu dir und dem Hund den Gefallen und lass es lieber sein. Ihr werdet beide nicht besonders glücklich.

Sollte es eines Tages die Möglichkeit geben, alle Wolfsmischlinge aus dem Verkehr zu ziehen, also nicht mehr züchten zu dürfen, ich helfe gern dabei. Es ist für die armen Tiere echt das beste. Denn glückliche Tiere ist was anderes.

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Kommentar von YarlungTsangpo
21.06.2011, 08:13

DH!!! Eine kleine Anmerkung dazu:Diese zwei Hunderassen welche als Wolfshybriden entstanden sind und es durch verstärkte Inzucht (Genetik) SIND (!) aber auch andere Wolfsähnliche Hunderassen aus Asien ( Tamaskan, Shikoku ) und andere aus der Gruppe Nordische, Urhunde sowie alle direkten Wolfhybriden zeigen eine hohe Problemloesungs-Intelligenz welche mit grosser Neugierde gekoppelt ist. Diese Form der Intelligenz ist mit "Spielen mit dem Hund" und "Ausbildung" nicht zu befriedigen oder sicher zu kontrollieren!Alles was ein solcher "Hund" lernt wird er zu seinen eigenen Gunsten ausschliesslich einsetzen.

Solche Hunde können niemals freilaufend spazieren geführt werden!!Zum Beispiel auch - Basenji, Neuguinea Singing Dog, Akita Inu, Shiba Inu u.v.m.

Im Bezug auf oben genannte Wolfhybriden, Wolfsähnliche Hunderassen & Auch einiger Urhunderassen ist eine für diese "Hunde" geeignete Haltung ein genügend grosses "Gehege und eine artgerechte Mehrhundehaltung (gleicher Bedürfnisse) notwendig. Dann nur reichen ausgedehnte Spaziergänge - an der Leine aus.

Solche Haltungsbedingungen solcher Rassen nennt ein Züchter meist nicht dem Interessenten der Rasse.

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Kommentar von shark1940
13.06.2012, 11:53

Ich lese per Zufall erst heute diese Antwort und bin total schockiert.

Wie kommst Du auf solche teilweise haltlose und total falsche Behauptungen was den Saarloos Wolfhund angelangt?

Natürlich wird dieser gezüchtet und es gab und gibt auch keinerlei Gedanken, diese zugelassene Rasse nicht weiter zu züchten.

Ich habe einen Saarloos, der jetzt 2 Jahre alt ist. Ich kenne sehr viele Saarloos und ich kenne auch einige Züchter, die dieses Jahr bereits Welpen hatten/haben und auch weitere dieses Jahr planen.

Mein Saarloos hat im März 2012 die Zuchtzulassung erhalten.

Es ist also komplett falsch. Bitte keine falschen Behauptungen aufstellen !!!

Beim Tschechen halte ich mich raus und sag auch nichts dazu. Aber hier wird Saarloos und Tscheche in einen Topf geschmissen und das ist ebenfalls falsch. Sie sehen sich sehr ähnlich und in beiden steckt ein Wolf - aber vom Wesen her sind es zwei komplett unterschiedliche Hunde. Und der Saarloos ist mehr Hund als Wolf. Er ist sicher nicht einfach und auch nicht für Anfänger geeignet. Aber nicht haltbar - das ist völlig falsch. Man braucht auch keine 12 Stunden am Tag - auch das ist falsch. Und ich gehe da nicht nur von meinem Saarloos aus (er ist ja erst 2 Jahre, er kann noch schwierig werden) sondern auch von denen, die ich kenne und ich kenne auch 4jährig, 6jährige und noch ältere Saarloos. Das was hier steht, stimmt einfach nicht.

Ich bin auch der Meinung, dass man sich zweimal überlegen muß, ob man sich einen Saarloos zulegt und sich vorher ganz genau informiert. Am besten so viele Saarloos kennen lernt etc.

Aber man sollte bei der Wahrheit bleiben. Und wenn Du Dich mit Saarloos nicht auskennst, dann schreib einfach nichts dazu - so wie ich es beim Tschechen mache. Aber nicht einfach so viel falsches Zeug schreiben.

Danke

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Kommentar von TheLadyWithTWH
27.08.2012, 18:38

Uff... so viel Blödsinn, wie hier über Tschechoslowakische Wolfhunde geschrieben wurde, geht ja auf keine Kuhhaut!

Punkt 1: TWH sind weder Halbwölfe noch Wolfshybriden (die Haltung von F1 - F4 ist in D ohne CITES-Bescheinigung gar nicht zulässig). Sie sind Hunde und seit 1989 sogar vom FCI als Hunderasse anerkannt. Ja, die Rasse entstand aus der Kreuzung von Schäferhund und Wolf, aber die letzte Wolfseinkreuzung liegt mittlerweile einige Generationen zurück.

Punkt 2: Keine Ahnung, an welche Züchter Du geraten bist, aycawolf. Mein Kontakt zu Züchtern bestand und besteht aus vielen informativen Gesprächen, bei denen gerade alle Schwierigkeiten, die auftreten können, auf den Tisch gepackt wurden. Ja, es ist richtig, dass unter den TWH-Leuten bisweilen ein rauher Umgangston herrscht, aber seien wir mal ehrlich - viele Fragen sind so oft gestellt worden, dass man sie sich von alleine beantworten kann, wenn man sich einfach mal durch das wolfdog-Forum arbeitet. Ich für meinen Teil halte wolfdog.org für eine sehr informative Seite, auf der ich häufig fündig wurde - und ich bin keine Züchterin. Außerdem haben auch sehr viele Züchter informative Seiten und weil das selten ausreicht, greift man zum Telefon und löchert! Mein erstes Gespräch mit einem TWH-Züchter ging über vier Stunden und das war lange nicht das letzte!

Für mich liest es sich Dein Beitrag eher wie: nicht ausreichend im Vorfeld informiert, keine Züchterin, sondern eine "Vermehrerin" kontaktiert (aus welchen Gründen auch immer... ein paar Euros gespart, ...wohnt gleich um die Ecke, ...) Ich bin für meinen reinrassigen Welpen 1200 km hin und zurück gefahren, habe ihn dafür von einer Top-Züchterin, die ihr Handwerk versteht und er hat einen Stammbaum und Papiere (FCI) - ich kann also nachvollziehen, was drin steckt - was mir von Anfang an sehr wichtig war.

Punkt 3: Ja, TWH sind in ihrem Verhalten ausgeprägter als andere Hunde. Wie schon in einem vorherigen Post geschrieben wurde: sie arbeiten extrem problemlösungsorientiert - in allen Bereichen. Wenn man sich als Halter nicht darauf einstellen kann und/oder will, kommt es logischerweise zu Schwierigkeiten.

Ich selber bin seit 18 Monaten Besitzerin eines mittlerweile 20 Monate alten TWH-Rüden, der mit mir und bei mir im Haus lebt, denn sie sind keine Zwingerhunde und brauchen die Nähe zu ihrem "Rudel". Meine Hundeerfahrung hielt sich bis dato übrigens ziemlich in Grenzen. In der Welpenzeit war von himmelhochjauchzend bis kurz vor der Verzweiflung alles drin an bescherten Emotionen. Da ich aber alle Horror-Geschichten schon im Vorfeld kannte, konnte ich mich darauf einstellen und mich darüber freuen, wenn sie nicht eintraten. Und den größten Teil seiner "Dummheiten" habe ich meiner eigenen Schusseligkeit zu verdanken. Ich muss ihn auch nicht 12 Stunden am Tag beschäftigen, er liegt auch sehr gerne mal auf seinem Sofa oder im Garten und beobachtet, was außerhalb des Grundstückes passiert. Ganz im Gegenteil, wer seinen Hund nonstop beschäftigt, trägt selber die Schuld daran, wenn er sich einen Bewegungsjunky heranzieht. Und wenn ein Hund lernt, dass jedes Mal auf seine Spielaufforderungen eingegangen wird, Herrchen/Frauchen also immer für ihn parat stehen, läuft da etwas ganz gehörig falsch. Nur alleine bleiben kann meiner nicht, was aber nicht heißt, dass alle TWH damit Probleme haben oder man sie durch Training nicht dahin bringen kann. Da ich ihn aber so weit wie möglich überall hin mitgenommen habe, kann ich mit ihm im Wald und in der Stadt spazieren gehen, auch mal mit ins Eiscafe nehmen stellt kein Problem dar.

Heute habe ich genau das, was ich wollte: einen tollen, sensiblen, intelligenten, anhänglichen Hund mit eigenem Kopf, der sich manchmal für eine zu groß geratene Schmusekatze hält - aber auch bltzschnell eine Schwäche auszunutzen weiß. Von Aggressionen bislang keine Spur, weder Menschen noch anderen Hunden gegenüber, auch jetzt in der Pubertät nicht. Manchmal ist er noch recht tollpatschig, aber er ist noch längst nicht erwachsen (TWH sind es mit 3 Jahren, nicht mit 4) und ich bin gespannt, wie er sich weiter entwickeln wird. Ich will nicht behaupten, dass der TWH ein Anfängerhund ist, andererseits sind auch viele erfahrenere Hundehalter an deren Haltung gescheitert. Ergo behaupte ich, es kommt immer ganz auf den Halter an - vor allem muss er sich im Klaren darüber sein, was für eine Art Hund er sich mit einem TWH ins Haus holt. Ich wollte keinen Hund, der sich schon beim Versuch, mir zu gefallen, ins Fell macht. Ich habe mich bewusst für einen TWH entschieden und bin froh darüber, nicht vom Verhalten "einfacherer" Hunde geprägt zu sein.

Übrigens werden die Hündinnen gemeinhin einmal im Jahr läufig (in seltenen Fällen zwei Mal) und sind nicht das ganze Jahr über auf Partnersuche. Daran kann ihr Verhalten also nicht liegen. Aus meiner eigenen Erfahrung würde ich sagen, guckt euch bitte mal eure Hund-Halter-Bindung genauer an - oder lasst mal danach gucken.

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tschechisch-slowakischer Wolfshund, einfach mal googlen

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Kommentar von aycawolf
21.06.2011, 03:47

Was'n Tipp. ;-((

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Saarloos Wolfshund-sind aber keine Anfängerhunde!!

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Kommentar von YarlungTsangpo
16.06.2011, 17:17

Nur wegen dem Aussehen sollte man sich keinen Saarloos Wolfhund anschaffen.

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