gibt es Hilfe, wenn die private Krankenkasse einem im Alter die Grundlage zum Leben nimmt. ?

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3 Antworten

Hallo,

du brauchst es nicht bitter bereuen, du hast sicherlich immense Beiträge gespart (und nicht zum Teil als Beitragsreduktionskomponente im Alter benutzt), denn die Gesetzliche Krankenversicherung ist nicht sicher, sie hat eine wahnsinnige Beitragserhöhung von den 70er Jahren bis heute von durchschnittlich 50€ auf ca. 600€ mit Leistungskürzungen und Minusrekorde in den Einnahmen vollzogen - war Dir das bewußt???

In der privaten Krankenversicherungen sind nur die Billigtarife aus dem Ruder gelaufen und die Versicherer haben Milliarden an Rückstellungen.

Du hast ein Recht, deinen Krankenversicherer aufzufordern, dir kostengünstigere Tarife vorzuschlagen, dass ermöglicht das VVG § 204

https://www.pkv.de/w/files/verband/tarifwechselleitfaden/leitlinientarifwechsel.pdf

Hast du dein Krankentagegeld schon ausschließen lassen, da du nicht mehr arbeitest, auch ein Krankenhaustagegeld macht dann keinen Sinn mehr, denn du hast ja Schwierigkeiten die Beiträge aufzubringen.

Bei einem Tarifwechsel solltest du dir Leistungsbeschreibungen gegenüberüber stellen, prüfe geanu auf was du verzichten kannst.

Es macht Sinn einen fachkundigen Berater auszusuchen.

Beste Grüße

Dickie59

Hoffentlich lesen das möglichst viele Leute, die jetzt vor der Entscheidung stehen, sich privat zu versichern.

Aber dir ist sicher damals auch geraten worden, das Geld, das du an den Beiträgen einsparst, WIRKLICH zu sparen. Dann hättest du dieses Problem heute nicht.

Machen kannst du jetzt eigentlich gar nichts mehr. Hoffentlich ist wenigstens deine Frau in der gesetzlichen geblieben.

Ein Wechsel zurück zur gesetzlichen KV?!? Und bei deiner Frau ist es so,das sie, nachdem das Krankengeld ausgelaufen ist, Anspruch auf ALG 1 hat.

Wie soll ein Rückwechsel im Rentenalter denn gehen?

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@DerHans

zur Not vielleicht die Versicherung kündigen, und dich bei der Frau versichern ( falls möglich), ansonsten weiß ich keinen Rat mehr.

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@Daguett

zur Not vielleicht die Versicherung kündigen

Eine Krankenversicherung kann nicht gekündigt werden, es sei denn es wird ein Nachweis der Weiterversicherung erbracht (§§ 193 VVG, 188 Abs. 4 SGB V).

  • Von privat zu freiwillig gesetzlich sieht das Gesetz nicht vor
  • Wenn er mit 35 in die PKV gewechselt ist, war er nicht mind. 90% der zweiten Hälfte seines Arbeitslebens in der GKV versichert, also keine KVdR
  • Familienversicherung scheidet aus, wenn seine Rente 405,- € im Monat übersteigt.

Ergo = er bleibt privat versichert bis ans Lebensende!

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