Gibt es heutzutage noch eine Privatsphäre?

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7 Antworten

Maximale Privatsphäre hast Du nur dann, wenn Du kein Handy, kein Internt, keine Kreditkarte, kein Kabelfernsehen, kein Bankkonto und kein amtlich zugelassenes Fahrzeug hast und nie zum Arzt gehst. Dann gibt es aber noch immer einen Arbeitgeber, einen evtl. Vermieter, einen Energieversorger und das Finanzamt. - Diese "Lecks" lassen sich kaum stopfen... Du kannst aber Dir auch im "normalern" Alltag etwas mehr Privatsphäre schaffen. - Auf Facebook nur das schreiben was auch wirklich alle, auch Dein Cheff, Deine Mutter, etc. lesen dürfen, mit TOR anonym Surfen, möglichst oft bar bezahlen, etc. Du musst Dir eigentich nur bewußt machen wann Du Daten preis gibst und ob Du das in dem jeweiligen Fall wirklich willst oder ob Du nicht lieber Alternativen nutzen willst.

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Nicht überall deine Daten hinterlassen. Mich wirst du im Internet unter meinen Klarnamen nicht finden. Nur ein HInweis: Geben mal deinen Vor- und Nachnamen bei 123people.de ein. Dann bitte nicht erschrecken. Wenn du eine Reihe von Einträgen bei Facebook und Co liest. Zu Facebook: Sei dir darrüber klar, wenn du irgendwelche bestimmte Äußerungen machst, kann es dir Passieren, das bei einer USA Reise, Zwischenstop in den USA die Flaggesellschaft angewiesen wird dich nicht mitzunehmen. Facebook sitzt in den USA und dort wird der Datenschutz nicht sehr streng gehabt. Siehe dazu auch http://www.stern.de/tv/sterntv/jurastudent-max-schrems-klagt-an-facebook-speichert-auch-geloeschte-daten-1734902-video.html

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Klar - in deinen eigenen vier Wänden. Nicht nur das iNternet ist ein Problem - man dneke auch mal an diese ganzen Payback-Kärtchen, Gewinnspiel und Co., bei denen man sich mit Adresse, Namen, etc. anmelden muss. Der Trick an der Sache ist wohl schlicht und ergreifend, genau zu überlegen, wo man sich wie anmeldet - und was man von sich selbst zur Schau stellt. Und vor allen Dingen: Öfter mal die AGB's lesen - das macht nämlich so gut wie niemand und hinterher ist dann das Geschrei groß, weil man ständig Werbung bekommt, ein Abo abgeschlossen hat oder einem plötzlich das ganze Geld vom Konto abgebucht wird.

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Dieser Spruch, man habe nichts zu verbergen, rührt von einem völlig falschen Verständnis von Privatspähre. Es wird fälschlicherweise angenommen, daß jeder, der kein kriminelles Leben führt, alle Inhalte seines Lebens öffentlich machen kann. Wenn dann aber Arbeitgeber an Gesundheitsdaten kommen, suexuelle Präferenzen an Werbeunternehmen gelangen, politische Ansichten zu finanziellen Nachteilen führen und und und, dann ist das Geschrei plötzlich groß. Das perfide an der Sache ist auch, daß man gar nicht nachvollziehen kann, warum einem die Einreise in die USA verweigert wird, der Kredit nicht genehmigt, die Beförderung nicht längst passiert und die Bewerbung erfolgslos bleibt.

All das entscheiden Computer oder Menschen mit Computern anhand von Daten, die die Masse freiwillig preisgibt. Nur weiter so - wir sind 1986 noch auf die Barrikaden gegangen, weil wir uns nicht ausspähen lassen wollten, die Jungen von heute scheinen da überhaupt kein Gespür mehr zu haben, was einer wissen soll und was nicht. Aber bitte hinterher nicht jammern, wenn es Nachteile gibt.

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Bei vielen ja. Es kommt darauf an, wie du dir deine Privatsphäre selbst aufbaust und wen du alles damit einbeziehst. Gewisse Dinge sollten privat bleiben, also schütze sie gut, weil sonst bist du halt wie viele Andere einfach eine Kapitelnummer, weil alle anderen Alles über dich wissen...

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ja so ungefähr man gibt im internet so ziemlich alles preis jeder weiß so ziemlich alles über dich aber man kann es verhindern indem man bei chattrooms usw weder den richtigen namen alter adresse telefonnummer angibt

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Das liegt zum größten Teil doch auch an einem selbst, wenn man viel von sich preisgibt, gibt man auch ein Stück Privatsphäre auf.

Darum Vorsicht mit dem was man anderen sagt und mitteilt (dies gilt vor allem im Netz)!!!

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