Gibt es heutzutage noch die "wahre liebe"? Kann man noch richtige Beziehungen führen?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich sehe das genau so.

Meine Eltern (81 und 87 J.) dürfen nächste Woche Diamanthochzeit feiern. 😊

Die Gründe für schwierige Partnerschaften sehe ich in beziehungsloser Erziehung und ständigem Wechsel von Bezugspersonen, aber auch im „Wegwerfdenken“.

Einige wollen sich nicht binden (Nä, bloß nicht heiraten! Scheidungen sind teuer.) und für‘s Leben erst recht nicht. Wenn‘s nicht funktioniert, trennt man sich wieder. An einer Beziehung zu arbeiten ist anstrengend und eben nicht gewollt.

Sind dann Kinder da, verlieren sie einen Elternteil, sehen ihn nur ab und zu und bekommen schlimmstenfalls die Folgen des Beziehungskrieges mit. Sie erleben, wie Eltern Beziehung leben- und reagieren später ähnlich.

FZ

"Einige wollen sich nicht binden (Nä, bloß nicht heiraten! Scheidungen sind teuer.)" in 96% aller Scheidungsfälle für den Mann. Männer sind eher rational, so wie ich. Kosten/Nutzen Rechnung.

Beziehungen waren schön und gut, alles perfekt, aber die einfache Kosten-Nutzen Rechnung (Drama, Nerven, Einschränkungen, Hypergamie der Frau) zeigt mir einfach rational, dass es sich nicht lohnt. Da brauch ich auch keine Disnep-Fantasie von Liebe und Hochzeit.

Warum sollte man sich auch den Staat in die Beziehung holen? Völliger Unfug und längst überholt. Gott sei Dank laufen die Statistiken in die richtige Richtung.

Wenn eine Frau etwas ernsthaftes mit mir will, dann braucht Sie keinen Vertrag.

Abgesehen davon, dass ich keine Beziehungen mehr möchte, da Sie, wie erwähnt, sich nicht lohnen.

Nicht finanziell, nicht emotional, nicht anderweitig.

Pump n Dump.

Mal ne Frage: Was bringt mir eine Frau eigentlich? Was habe ich für exklusive Vorteile die eine Beziehung attraktiv machen?

EDIT: Frauen reagieren vermehrt auf dieses "Rückziehen aus dem Dating Markt" mit Shaming oder irrationalen Argumenten. Keine Ahnung warum es so schlimm angesehen wird, wenn ein Mann einfach nur seinen eigenen Weg gehen will.

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Es war schon immer schwer Beziehungen zu führen, nur früher hatten die Menschen selten einen andere Wahl. Die 1. Scheidungswelle schwappte ab 1971 über Deutschland, damals immer zum Nachteil der Frau.

ja, das stimmt. Aber in den 70ern war es zumindest schon so, daß eine unschuldig geschiedene Frau nicht mehr so schief angesehen wurde. Und, da das Schuldprinzip noch galt, hatte die Unschuldige dann viele Rechte.

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Ja ist es auch.

Heutzutage holen sich einige einen Partner nur um nicht alleine zu sein und empfinden dann oft nicht genug Liebe für diesen. Klar das man dadurch unglücklich in der Beziehung ist. Es ist schwer die wahre Liebe zu finden, also nimmt man einfach den Nächstbesten.

Dann fehlt es vielen, sehr vielen, an der Kommunikation. Anstatt anzusprechen was einem fehlt, geht man lieber fremd. ODER man spricht es an, aber sieht nur die Schuld am anderen, anstatt dann einen gemeinsamen Kompromiss zu finden. Es müssen BEIDE daran arbeiten wollen.

Es wäre so viel leichter die wahre Liebe heute zu finden, wenn sich alle Menschen anfangen würden zu ändern, sich selbst Grenzen setzen und niemanden mehr belügen oder betrügen. Dann hätten alle Menschen wieder zu Menschen Vertrauen und niemand muss noch mehr leiden, wenn er bereits leidet. Das ist leider nur meine Vorstellung von Weltfrieden aber Menschen haben es mit schummeln eben leichter. :/

jemanden zu finden, der auch bereit ist Zeit und Kraft in eine Beziehung zu investieren ist tatsächlich schwerer geworden. Viele machen es sich heutzutage sehr leicht und ändern lieber ihren Partner, als Problemen gegenüberzustehen.

Aber unmöglich ist es nicht ;)

Danke für deine Antwort. Ich finde es auch echt traurig dass die meisten Partner einfach wie Unterwäsche getauscht werden :/

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