Gibt es heute wirklich noch Menschen die glauben der Papst sei der Stellvertreter Gottes auf Erden?

17 Antworten

Der biblischen Überlieferung ist jeder Mensch (männlich wie weiblich) ein Stellvertreter ("Ebenbild") Gottes. Warum also nicht auch der Papst?

Diese Stellvertretung/Ebenbildlichkeit ist übrigens nicht abhängig von einer besonderen Leistung oder moralischen Überlegenheit dieser Ebenbilder.

Wo also ist das Problem?

"Stellvertreter Christi" ist ein Titel und nicht ein Glaubenssatz. 

Auch wenn frühere Päpste "rumgehurt" haben, glaube ich, dass der Papst - gerade heute - eine wichtige Funktion hat. Es geht nicht um die persönliche Rechtschaffenheit von ihm - sondern um sein Zeigen auf Jesus Christus - und das ist so was von biblisch!

http://www.katholisch.de/kirche/vatikan/der-stellvertreter-christi

Hei, Golem999, ja, ungefähr eine Milliarde Katholiken ~~~ und dass die Kirche Menschenwerk ist, dürfte allgemein bekannt sein, und auch, dass Menschen fehlen = Fehler begehen können, gilt als Binsenweisheit. Davon sind und waren (!) mehr als 100 000 "Diener Gottes" nicht ausgenommen. Und so. Grüße!

Ist die Meinung der Kirche zu Homosexuellen nicht eigentlich Menschen verachtend und müsste entsprechend kritisiert werden, warum stört das die Mitglieder nich?

Hab das dazu gerade auf Wiki gefunden. Ist das nicht menschenverachtend bzw. warum stört das die Mitglieder der Kirche nicht?

Aus der Finalität (Zeugung) erhalte der Akt der leiblichen Hingabe seine Würde und ohne diese stehe Homosexualität im Widerspruch zur Funktion der Sexualität in der natürlichen Ordnung, wie sie die Kirche in der Naturrechtslehre des Thomas von Aquin lehrt. Daher seien „homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung“ und ihre Akzeptanz widerspreche der kirchlichen Lehre und der Moral. Konstitutiv gehöre zur natürlichen Ordnung die Verschiedenheit der Geschlechter. Die Geschlechtslust sei dann ungeordnet, „wenn sie um ihrer selbst willen angestrebt und dabei von ihrer inneren Hinordnung auf Weitergabe des Lebens und auf liebende Vereinigung losgelöst wird.“ Danach finde die Sexualität ihren Sinn und ihre Würde nur in der Ehe und nur dann, wenn sie grundsätzlich auf Fortpflanzung ausgerichtet ist.

Im Schreiben der Kongregation für die Glaubenslehre an die Bischöfe der katholischen Kirche Über die Seelsorge für homosexuelle Personen von 1986 wies Joseph Ratzinger darauf hin, dass die Beschreibung homosexueller Handlungen als intrinsisch ungeordnet („in sich nicht in Ordnung“) teilweise missinterpretiert wurde, dass damit homosexuelle Neigungen als „indifferent oder sogar gut“ hingestellt würden. Dies sei jedoch eine „über die Maßen wohlwollende Auslegung“ und er stellt klar, dass bereits eine homosexuelle Neigung „objektiv ungeordnet“ sei. Diese Formulierung wurde auch im Katechismus[8übernommen.[16

O.O

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Ich verstehe nicht so genau weshalb die Evangelische Frauen kritisch zu der Aussage stehen, dass das Menschenbild sich auf die Hirnfunktion beschränkt. Wenn "Die Beziehung zu Gottes" uns zu Menschen macht, was heißt es dann für die Organspende?

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