Gibt es heute noch den Beruf Navigatorin?

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6 Antworten

Naivigatoren/Navigatorinnen gibt es heute noch auf großen Handelsschiffen. Siehe http://www.berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=29421. Der Weg führt gewöhnlich über ein Fachhochschulstudium zum "Nautischen Offizier"/"Nautische Offizierin".

Und was machen die kleinen Schiffe? Die fahren ständig auf Grund?

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@captjens

Nein, da macht der Kapitän das bisschen Navigation nebenher. Das technische Instrumentarium dazu wurde inzwischen stark vereinfacht für die Anwendung. Auch im Flugverkehr gibt es weltweit fast keine Navigatoren mehr. Ich persönlich dagegen bin als Autofahrer bei der Navigation leicht geistig behindert. Da werde ich auf meine alten Tage kaum noch um die Anschaffung eines Navis vorbeikommen. So ähnlich sind heute auch die meisten Kapitäne im Luft- und Schiffsverkehr ausgestattet.

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Für die Navigation sind an Bord eines Handelsschiffes die nautischen Offiziere verantwortlich. Für diesen Beruf muss man Nautik studieren und dabei ein entsprechendes Patent machen. Dann fängt man als zweiter oder dritter Offizier an und arbeitet sich hoch bis zum Kapitän. Navigation ist natürlich nur ein Bestandteil des Studium, daneben gibt es Ladung, Kommunikation, Seerecht und vieles mehr. Alternativ kann man auch eine Fachschule besuchen, das dauert nicht so lange, schließt aber nur mit einem Techniker ab, statt mit einem Diplom bzw. Master. Das Patent ist zwar das Gleiche, aber die Chancen an Land sind später schlechter.

Es gibt keinen Beruf "Navigatorin". Es gibt aber den Nautiker, der schließt das Navigieren mit ein. Du mßt entweder das Abitur machen und dann Nautik studieren. Oder du machst den SM (Schiffsmechaniker) und kannst dann studieren. Allerdings sind deutsche Nautiker nicht mehr gefragt und es gibt sehr viele Arbeitslose. Asiaten und Osteuropäer sind einfach billiger. Auf deutschen Schiffen fahren kaum noch Deutsche. Kann passieren, daß du der einzige Deutsche an Bord bist. In der Regel bist du 4-5 Monate auf See und dann 2 Monate zu Hause. Wenn du einmal eine Familie gründen willst und Kinder haben, ist dieser Berufswunsch also nicht gerade ideal. Die Bezahlung hört sich gut an. Aber du arbeitest täglich mehr als 10 Stunden und das 7 Tage die Woche. 16 Std. am Tag sind im Hafen keine Seltenheit. Und wenn du dann den Stundenlohn berechnest, verdienst du bei einem Landjob wesentlich mehr.

Jinetes Antwort ist richtig. Ja, genauso isses, leider.

Gut, dass sie/er auf die Zustände an Bord hinweist. Man sollte sich diese Berufswahl doppelt gut überlegen.Es sei denn, man macht sein Patent, um später in einem großen Hafen zu arbeiten.

Die Bezahlung ist bei den entsprechenden Stellen gut bis sehr gut; man muss z.B. in einigen Arbeisgebieten nicht mal gut lesen und schreiben können, bekommt trotzdem viel Geld durch z.B. verschiedene Zuschläge oder günstige Arbeitszeitberechnungen, und eben allgemein gutes Geld.

Seefahrt tut not - ist aber schlimm für die Beziehung oder später, für die Kinder. Gilt natürlich nicht für alle Beziehungen und Kinder.Aber wenn der eine Partner traurig ist weil der andere, jetzt losfahrend, im Märzt 2013(!) erst wiederkommt, kommen viele nicht damit zurecht.

ja sicher gibt es den Beruf den Nautikers. Dies kann man studieren und ist der typische Werdegang zum Kapitän. Verdienen kann man ganz gut Ich glaub es ist analog TVÖD 10-11 + einiges an Zulagen.

Da wird nach Navigator gefragt. Ist das nicht was anderes? ;-)

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@Kristall08

Das stimmt schon mit dem Nautiker ist auch gleichzusetzen mit Schiffsnavigator. Sollte natürlich mit dem "Navigatorin" gemeint sein ?! Ein Beruf der mit PKW Navis zu tun haben soll meine ich mal den gibt es noch nicht. MFG Rudi

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Nautik und Schiffsbetriebstechnik studieren und die Offizierslaufbahn in der Handelsmarine. Spezielle Navigation gibt es keine Ausbildung. Das ist da eingeschlossen,

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