Gibt es Gründe einen Freitod zu rechtfertigen?

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4 Antworten

Ständiges unvermeidbares Leiden wäre der einzige Rechtfertigungsgrund. Einem Tier gönnt man irgendwann einen Gnadentod, wenn man sieht, es geht einfach nicht mehr, aber von einem Menschen wird "erwartet", daß er sich jahrelang bis zum unvermeidlichen Ende quält, statt einfach Schluß zu machen. Das hängt mit alten christlichen Auffassungen zusammen, wonach Leiden, auch wenn es vermeidbar wäre, grundsätzlich etwas Gottgefälliges sei, Selbstmord dagegen grundsätzlich eine schwere Sünde.

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Schön, dass du das Leben als Geschenk ansiehst. Das tut nur auch nicht jeder. Einige sehen es auch als Gefängnis an, in das sie nie wollten. Letztendlich ist es eine individuelle Entscheidung, bei der niemand zur Rechtfertigung gezwungen werden sollte. Suizid wird aber auch nie grundlos begangen von daher gibt es immer einen Grund (zumindest aus dem Blickwinkel des betroffenen)

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Wer sollte den Freitod rechtfertigen müssen? Der Tote kann nicht mehr. Die Lebenden haben keinen Freitod gewählt.

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Unheilbare Krankheit, die mit großen Schmerzen verbunden ist. 
So wie einst Gunter Sachs, bei dem man festgestellt hatte, das er Alzheimer oder so bekam und er sich selbstbestimmt für den Freitod entschieden hatte. 

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