Gibt es grenzen im leben eines Rollstuhlfahrers, und welche sind das, welche Möglichkeiten gibt es dagegen?

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5 Antworten

Ein Verwandter von mir sitzt nach einem Autounfall im Rollstuhl, er ist Augenarzt, verdient viel Geld, ist verheiratet, hat eine tolle behindertengerechte Wohnung mit eigenem Aufzug, fährt jedes Jahr im Urlaub nach China, das ist sein Hobby und macht sonst auch alles, wozu er Lust hat. Es kommt immer darauf, was man aus seinem Leben macht, auch als Rollstuhlfahrer.

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Bestimmte Dinge MUSS man einfach "abhaken": Mir tut nach vierzehn Stunden im Rolli der Hintern trotz bester Sitzkissen derart weh, dass ich mich einfach hinlegen muss. Ähnlich geht es meiner lieben Nachbarin (querschnittslähmung) der zwar nicht der Hintern, aber der obere, noch funktionierende Teil, der Wirbelsäule schmerzt. Ob ich mit meinem 150.-kg schweren E-Rolli zu noch finanzierbarem Preis fliegen könnte, weiß ich nicht.. Manche Örtlichkeiten (zunehmend weniger) sind (noch?) nicht rolligerecht und ich denke ,dass es vielleicht aus Denkmalschutzgründen kaum möglich ist, sie rolligerecht umzubauen.

Vielleicht gehört das Untergeschoß des Berliner Doms dazu. Bei der Rückschau auf im Beruf, sowie privat noch ohne Rolli erlebte Ziele: Der Hradschin in Prag wäre JETZT nichts mehr für mich, auch die Kellerkneipe mit dem abendlichen Jazzkonzert bliebe mir verschlossen. Abgesehen davon, dass mich eh kaum jemand allein heben könnte, hasse ich es getragen zu werden.

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Hallo,

ein Rollstuhlfahrer hat mehrere Einschränkungen im Alltag. Ich habe mit meiner Klasse ein Experiment durchgeführt. Einige haben sich in den Rollstuhl gesetzt, um zu testen, wie hilsbereit die Leute sind.
Während dieser Aktion scheiterte es an allen möglichen Stellen, zuerst am Gehwegrand, dann der Eingang zum Bäcker, dort war eine Stufe.
Jedoch haben wir die Erfahrungen gemacht, dass die Leute sehr hilfsbereit sind und man sich auf die anderen verlassen kann.

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Liebe Grüße
Manuel20

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Es gibt einige Sportarten, die Rollstuhlfahrer nicht mehr bzw. Nur begrenzt ausüben können.  Auswegsmöglichkeiten sind natürlich dann Sportarten, die behindertengerecht gestaltet sind, sowie wie beispielsweise Basketball (gibt es a auch für Rollstuhlfahrer). Ansonsten stellen im Alltag Hürden natürlich auch Probleme dar. Hierfür gibt es zum Beispiel im Bus Rampen, also wird auf Barrierefreiheit geachtet

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Auf Parkplätzen die Behindertentoiletten . Schlüssel kann man da irgendwo besorgen, der überall passt.

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