Gibt es gesunde Menschen?

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5 Antworten

Man kann sich die Ideale und Ideen zueigen machen mit denen man aufwächst, ohne Zwang. Wenn das auch manchmal weltfremd zu sein scheint habe ich festgestellt das man mit Freundlichkeit und Nächstenliebe weiter kommt als mit Egoismus. Was "menschlich" ist definiert sich dadurch wie Menschen sind und das ist nicht immer schön, man kann nur versuchen es besser zu halten und vielleicht ein Vorbild zu geben wenn man mit der eigenen Art gut fährt und andere das merken.

Naja man könnte frei nach Darwin sagen:

Es exisitieren dominante Lebensstrategien. Diese werden von Individuen bevorzugt, da ihr Überleben (d.h. auch ihr "Nutzen" ) wahrscheinlicher werden. ( biologisch: um sich Fortzupflanzen, wobei man das wohl aktuell nicht 1:1 auf den Menschen übertragen kann )

Entsprechend werden viele diese Strategien nachahmen (ohne Zwang) und so entsteht gewissermaßen eine Einheitsstrategie mit geringen Abweichungen.

Beispielhaft ließe sich sagen, dass der soziale Mensch besser überleben kann als der Isolierte, was das entstehen von gemeinschaftlichen Gruppen ( wie Herden im Tierreich ) begründen könnte.

Ohne diese Einheitsstrategie würde es wohl größere Abweichungen geben. Beispielsweise könnte dann der einzelne, unsoziale "Räuber" das Erfolgsmodell sein.

Fazit: Zwang ist das falsche Wort in meinen Augen. Passender erscheint mir Prägung. Wir lernen in der Entwicklungsphase nunmal, dass ein "normales" Leben das Erfolgsversprechendste ist. Ansonsten gilt gemeinhin ja der Mensch als einziges rationales Wesen, weshalb man theoretisch ( ohne die obigen Kriterien wie Gesellschaft und Prägung ) das beste Lebensmodell wählen würde. Dieses könnte dann eben sehr vielfältig aussehen. Von Räuber bis kleine Gemeinschaft etc.

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Die Menschen interessieren mich nicht, ich empfinde sie als nervig.

Der Mensch ist von Geburt an ein habgieriger, machtgieriger Egoist (die Bibel nennt das "Erbsünde"). Das kann man schon bei Kleinkindern im Sandkasten beobachten.

Ein wesentlicher Teil der "Erziehung" ist es, diese "Erbsünde" so weit zurückzudrängen bzw. einzugrenzen, dass der Mensch überhaupt gesellschaftsfähig wird, also sich in eine Gruppe einordnen kann. Denn nur in einer Gruppe kann der Mensch leben und überleben.

So gesehen ist jeder Mensch von Geburt an krank.

Bei einigen habe ich so  meine Zweifel. 

Irgendjemand Kluges sagte mal: Das connecting link zwischen Affe und Mensch, das sind wir.

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