Gibt es für Eltern eine Strafe, die Kinder bekommen, um die sie sich dann nicht gut kümmern können?

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11 Antworten

  • Du hast prinzipiell leider schon recht, dass ausgerechnet jene häufiger Kinder kriegen, die weniger zum verantwortungsvollen Großziehen geeignet sind. Da das Grundrecht auf Fortpflanzung und Erziehung aber sehr fundamental ist, sehe ich keinerlei Chance, auf diesem Gebiet irgendetwas zu verbessern. Eine Vorauswahl potentieller Eltern oder gar Genehmigung zum Kinderkriegen klingen eher nach einem schlechten Science-Fiction-Roman über totalitäre Regimes.
  • Während völlige Verwahrlosung und grobe Unfähigkeit zur Sorge fürs Kindeswohl durchaus Gründe sein können, Eltern sozialrechtlich Grenzen zu setzen, die ihre Kinder vernachlässigen, ist eine derartige Kontrolle und Einflussnahme in Deutschland tatsächlich nur minimal und auch kaum einzuführen. Fast alle denkbaren Szenarien scheitern an den Grundrechten der Eltern auf Erziehung und an schlichtweg den unermesslich großen Zahlen an Kindern, die eine feinmaschige Überprüfung gar nicht möglich werden lässt.
  • Du hast aber recht, dass vor allem zwei Punkte ganz entscheidend sind: Aufklärung und Verhütung -- beides kann die Zahl ungewollter Schwangerschaften drastisch senken. Immerhin sind Verhütungsmittel bis zum 20. Lebensjahr ja schon kostenlos für Mädchen und ab 14 auch ohne Zustimmung der Eltern verschreibungsfähig, was gewiss ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung zuverlässigerer Verhütung ist. Gleichwohl könnte man Sexualaufklärung und Verhütungsmöglichkeiten sicherlich noch weiter verbessern, insbesondere auch ehrlicher die drastischen und für junge Menschen meist negativen Folgen von früher Mutterschaft beschreiben.
  • Strafen für junge Eltern kann ich mir dagegen nicht vorstellen, denn das Kind braucht ja gerade Unterstützung -- sowohl finanzielle wie auch organisatorische. Wie will man da die jungen Eltern bestrafen, ohne gleichzeitig dem Kind zu schaden? Hast du da durchdachte, zielführende Vorschläge?
  • In einem anderen Punkte bin ich mit dir uneins: Ein eigenes Zimmer ist gewiss nicht nötig, sondern allenfalls wünschenswert. So einen Luxus gibt es erst seit einigen Dutzend Jahren, Jahrtausende lang mussten und konnten sich Kinder Zimmer teilen, ja sogar ganze Großfamilien sich wenige Zimmer teilen und es ging auch. Ein erfülltes Leben hängt nicht vom Luxus ab und gewiss genügt auch eine günstige Erstaustattung einem Baby. Liebevolle, aufmerksame Erziehung ist ganz erheblich wichtiger als teures Zeugs und ein Leben im Luxus. Gerade auch sehr gut verdienende Paare, die ihr Kind mit wenigen Monaten fremderziehen lassen, halte ich für kritischer und gesellschaftlich destruktiver als liebevollen Kontakt zu den leiblichen Eltern.
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Kommentar von DBKai
05.02.2016, 09:20

. Da das Grundrecht auf Fortpflanzung und Erziehung aber sehr fundamental ist, sehe ich keinerlei Chance, auf diesem Gebiet irgendetwas zu verbessern

In China "mussten" sie ja auf die Ein-Kind-Politik umsteigen... es war notwendig geworden... Die Leute sollen schon Kinder kriegen dürfen, aber eben verantwortungsvoll... Es ist nicht in Ordnung Kinder in die Welt zu setzen, um die man sich dann nicht wirklich kümmert - nicht kümmern kann! Die man ev. sogar missbraucht. Man kann viele negativen Folgen eliminieren, wenn man hier klare Bedingungen setzt. Wie bei der Adoption - nicht jeder darf ein Kind adoptieren - es müssen bestimmte Voraussetzungen vorhanden sein und so kann man es auch mit leiblichen Kindern machen. Wenn ein Paar diese Dinge vorweisen kann, steht dem Kinderwunsch nichts mehr im Wege. Wenn ein Paar gedankenlos Sex hatte und nun ein Kind bekommt, wird es zur Rede gestellt und erneut eingehend darüber aufgeklärt, was das nun für sie, für das Kind und für den Staat bedeutet. Die Eltern sollen an diversen Schulungen teilnehmen müssen. Es sollte von Nachteil sein, ein Unfallkind zu bekommen und von Vorteil, wenn man die Dinge plant - wenn man langfristig denkt und verantwortungsvoll vorgeht!Gutes fördern und Schlechtes strafen.

Ich hol mir jetzt was zu essen und dann schau ich mir die anderen Punkte von deinem Text an.


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Kommentar von DBKai
05.02.2016, 09:30

Fast alle denkbaren Szenarien scheitern an den Grundrechten der Eltern auf Erziehung und an schlichtweg den unermesslich großen Zahlen an Kindern, die eine feinmaschige Überprüfung gar nicht möglich werden lässt.

Ich mach doch gleich weiter.

Grundrecht der Eltern? Eltern, die nicht bereit für Kinder sind, schaden sich selbst - dem Kind und dem ganzen Land wesentlich mehr, als sie damit irgendetwas Gutes tun. Das ist gemeinwohl-schädlich - es macht das Leben mehr zur Qual als zur Freude - so werden Selbstmorde gefördert. Wenn man aber gut auf ein Kind vorbereitet wird und verantwortungsvoll vorgeht, kann all das auch für alle Beteiligten sehr schön werden! Deshalb wäre es im Sinne der ganzen Welt sehr wichtig, hier Regeln einzuführen.

Wie will man da die jungen Eltern bestrafen, ohne gleichzeitig dem Kind zu schaden? Hast du da durchdachte, zielführende Vorschläge?

Die Strafe der Eltern wird vor allem sein - dass sie darüber aufgeklärt werden, was dieses Kind nun für sie bedeuten wird. Sie sollen an Schulungen teilnehmen müssen, damit sie wissen, was ein Kind alles braucht und wie sie auch an ihrer Beziehung positiv arbeiten können. Bis auf das - ist ein Kind - für das man nicht bereit ist - ohnehin schon Strafe genug. Was könnte/sollte man sonst tun?

Ein eigenes Zimmer ist gewiss nicht nötig

Ja - es ist kein absolutes Muss. Aber es tut einem Menschen gut, wenn er eine Rückzugsmöglichkeit hat. Es wäre toll, wenn das einmal Standard werden würde... mit der Zeit...

Gerade auch sehr gut verdienende Paare, die ihr Kind mit wenigen Monaten fremderziehen lassen, halte ich für kritischer und gesellschaftlich destruktiver als liebevollen Kontakt zu den leiblichen Eltern.

Wenn man ein Kind bekommt, sollte auch Zeit dafür vorhanden sein. Sehe ich auch so. Es ist okay, wenn man es mal bei der Oma, dem Onkel oder bei einem Freund abliefert... aber die meiste Zeit sollte es klar mit den leiblichen Eltern verbringen können, die sich dieses Kind ja auch gewünscht haben.

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bist du der meinung, das menschen , die gebildeter und einkommensstärker sind als andere, automatisch auch bessere eltern sind?

prinzipiell hast du recht, das manch einer zweimal nachdenken sollte, bevor er sein ***** irgendwo reinsteckt,
aber die menschen, die es eh schon schwer haben, noch zu bestrafen,halte ich für falsch.
wo will man da eine grenze ziehen?

ich kenne sowohl gut situierte als auch ziemlich mies situierte menschen mit kindern. und es ist zwar so das es den einen an materiellen dingen an nichts fehlt, die anderen dafür aber z.b. in ihren sozialen kompetenzen absolut die nase vorn haben.
die schulischen leistungen unterscheiden sich auch nicht wesentlich.

und alle elternpaare würden für ihre kinder ihr letztes hemd geben.
also wonach würdest du das "sortieren" wollen?

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Kommentar von DBKai
05.02.2016, 12:51

bist du der meinung, das menschen , die gebildeter und einkommensstärker sind als andere, automatisch auch bessere eltern sind?

Dieser Meinung bin ich nicht. Ich bin aber der Meinung, dass es sowohl für Eltern, Kind und Staat besser ist, wenn die Eltern ein gutes Basiswissen haben, sowie eine einigermaßen sichere Einkommensquelle - mit der sie für sich und das Kind gut sorgen können... Während ich es als schlechten Grundstock für ein Kind sehe, wenn die Eltern zu jung sind (selber noch Kind)... wenig darüber Bescheid wissen, was ein Kind braucht... und auch nicht wissen, wovon sie im nächsten Monat leben sollen...

Auch ungebildete und arme Menschen können Kinder bekommen - aber so etwas halte ich eher für belastend... Wenn sie Kinder möchten, sollte man zuerst nach Möglichkeiten suchen, damit sie verstehen, was mit einem Kind alles auf sie zukommen wird... und damit sie es auch schaffen, finanziell im grünen Bereich zu liegen, damit der Alltag sorgenfreier/ fröhlicher ablaufen kann...

Egal ob reich oder arm - wenn man ein Kind bekommt, sollte man sich diesem auch liebevoll zuwenden können und wollen - sich darum kümmern können.

aber die menschen, die es eh schon schwer haben, noch zu bestrafen,halte ich für falsch.
wo will man da eine grenze ziehen?

Mit einem Kind, für das man kaum sorgen kann, ist man eh schon gestraft. Doch zusätzlich sollte man mit den Eltern darüber reden, wie es dazu gekommen ist... und sie sollten an Schulungen teilnehmen, damit sie lernen, was ein Kind in welchem Alter alles braucht... und was es nicht braucht...  Es soll jedenfalls nicht attraktiv sein, ungeschützten Geschlechtsverkehr zu haben und frühzeitig + unvorbereitet ein Kind zu bekommen. Dafür soll es umso attraktiver sein, wenn man sich gut auf ein Kind vorbereitet... gute Einkommensquelle... guter Bildungsstand... guter Gesundheitszustand... ein Kind braucht starke Eltern... sonst ist es arm dran...und das Leben ist mehr Qual als Freude... dabei soll es eher umgekehrt sein...

 in ihren sozialen kompetenzen absolut die nase vorn haben.

Ist das so? Müsste ich mir selber ein Bild machen...

und alle elternpaare würden für ihre kinder ihr letztes hemd geben.
also wonach würdest du das "sortieren" wollen?

Bei der Adoption ist es doch auch so, dass nicht jeder einfach ein Kind adoptieren kann... Man braucht eine gute Einkommensquelle und einen Partner...

Sortieren... perfekt vorbereitet wäre wohl ein Paar, dass finanziell im Grünen liegt... gesund ist.. und gebildet ist.. beide Wünsche sich aus tiefsten Herzen ein Kind... und wollen viel Zeit in die Aufzucht und Hege investieren... sie sind in vielen Bereichen Vorbilder - haben sich selbst gut unter Kontrolle...

Schlecht wäre es, wenn ein Kind entsteht, obwohl man es sich nicht wünscht... Durch einen Unfall (kann jedem passieren)... oder auch durch Gedankenlosigkeit (man ist ein unnötiges Risiko bewusst eingegangen)... auch wenn man sich ein Kind wünscht, ist dieser Wunsch oft übereilt und der Person ist nicht klar, was damit alles verbunden ist... 

Wann sollte man kein Kind bekommen?

  • Wenn man selber kaum über die Runden kommt.
  • Wenn man selber noch ein Kind ist
  • Wenn gröbere gesundheitliche Probleme hat - weswegen man für ein Kind nicht mehr fit genug ist... ev. frühzeitig stirbt und das Kind dann alleine zurück bleibt...
  • Wenn man nicht genug Zeit haben wird, dem Kind viel liebevolle Zuwendung zu geben... dem Kind viel beizubringen....

Man sollte sich einfach gut darauf vorbereiten - es sollte vorteilhaft sein, wenn man sich diese Mühe macht...! und ordentlich über alle Vor- und Nachteile informiert werden. Wenn man trotzdem ein Kind will, kann man ja daran arbeiten, dass man diverse, dafür nötige, Kriterien innerhalb eines festgelegten Zeitraum erfüllen kann...

In China haben sie ja auch die "Ein-Kind-Politik". Es kommt mir so vor, als würde die Welt "überbevölkert" werden, weil sich die Leute "unkontrolliert" fortpflanzen - oft ohne jeden Sinn und Verstand. Wir haben eben Quantität statt Qualität. Auch muss man ja nicht unbedingt ein eigenes Kind haben - es gibt genug Menschen, die Hilfe brauchen können... und um die man sich ein wenig kümmern kann... Aber viele Eltern setzen einfach Kinder in die Welt, um die sie sich dann nur mangelhaft kümmern...

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Das eigene Zimmer aber bitte nicht schon für Neugeborene, Babys und Kleinkinder.
Ich halte es für wichtig, wenn Kinder ihre Privatsphäre einfordern.
Davor ist es überflüssig. Zum einen, weil Babys nicht alleine schlafen sollten und zum anderen, weil Kleinkinder die meiste Zeit bei den Eltern sind bzw. nicht alleine im Zimmer spielen.

Einer Erwerbstätigkeit nachkommen? Also das Kind so schnell wie möglich in die Fremdbetreuung abschieben und somit wichtige Entwicklungsschritte verpassen?
Schön, das Kind soll sich in 20 oder mehr Jahren mal an die "schicke Wohnung", "die tollen Spielsachen usw." erinnern - aber ins Grübeln geraten, wenn es um "Dinge ohne Leistung oder spontanen Spaß" geht.

Vor allem aber vergisst du das Wichtigste: Die Unvorhersehbarkeit des Lebens.
Ein Job kann gekündigt werden. Das Kind (was keiner hofft) krank bzw. behindert. Ehen bzw. Partnerschaften aufgelöst werden. Todesfälle vorkommen. 

Kurz - ich finde deinen Vorschlag einfach nur an den Haaren herbei gezogen und wenn ich schon dabei bin, hoffe ich, dass du keine Kinder hast.

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Kommentar von DBKai
06.02.2016, 21:51

Das eigene Zimmer aber bitte nicht schon für Neugeborene, Babys und Kleinkinder.
Ich halte es für wichtig, wenn Kinder ihre Privatsphäre einfordern.

Jaja - Babys und Kleinkinder brauchen noch kein eigenes Zimmer - das Baby sollte ja auch immer in Hörweite sein... aber später wird eine Rückzugsmöglichkeit schon wichtig.

Einer Erwerbstätigkeit nachkommen? Also das Kind so schnell wie möglich in die Fremdbetreuung abschieben und somit wichtige Entwicklungsschritte verpassen?
Schön, das Kind soll sich in 20 oder mehr Jahren mal an die "schicke Wohnung", "die tollen Spielsachen usw." erinnern - aber ins Grübeln geraten, wenn es um "Dinge ohne Leistung oder spontanen Spaß" geht.

Ja -  zumindest einer der Eltern sollte einer Erwerbstätigkeit nachkommen - wie soll man das Kind sonst ernähren, ohne das andere dafür schuften müssen - was ja unfair wäre? Dass das Kind dafür in eine Fremdbetreuung abgeschoben werden soll, habe ich nicht geschrieben... Einer der Eltern kann ja weniger Stunden arbeiten gehen, damit mehr Zeit für das Kind ist.. und ev. können auch Oma und Opa mal gut darauf aufpassen - es muss ja nicht immer bei den Eltern sein... Die meiste Zeit soll es aber schon mit eben diesen verbringen - das finde ich auch wichtig. Spontanen Spaß schließt das ja nicht aus. Wie soll spontaner Spaß möglich werden, wenn die Eltern noch nicht einmal fähig sind, sich ihr eigenes Geld zu verdienen? Da wird sich das Kind aber schön freuen, wenn dann der Staat und andere Leute angepumpt werden sollen... Zuerst die Existenz sichern... und dann bleibt Zeit für Vergnügungen...

Die Unvorhersehbarkeit des Lebens.
Ein Job kann gekündigt werden. Das Kind (was keiner hofft) krank bzw. behindert. Ehen bzw. Partnerschaften aufgelöst werden. Todesfälle vorkommen. 

Falsch - ich habe nichts vergessen. Klar kann man gekündigt werden - man kann aber auch hoffentlich wieder einen neuen Job finden. Wenn ich in einer Gesellschaft lebe, in der das nicht möglich ist, will ich in eben diese auch kein Kind setzen - wenn so eine große Unsicherheit vorhanden ist, schadet das mir und meiner Familie. Das Kind kann krank oder behindert auf die Welt kommen - aber auch das sollten werdende Eltern im Idealfall einkalkulieren... Kinder und Jugendliche sollen in Schulen schon sehr intensiv über Verhütung (sowohl Mann als auch Frau tragen hier die gleiche Verantwortung) aufgeklärt werden und auch über alle möglichen negativen Konsequenzen, die eine Schwangerschaft/ ein Kind mit sich bringen kann... wie man sich gut darauf vorbereiten kann, wenn man ein Kind haben will - damit das Zusammenleben später mehr Freude als Qual sein kann... Denn wenn es umgekehrt wäre, hätten weder die Eltern, noch das Kind, noch der Staat etwas davon - allen Parteien würde es mit der Überforderung schlecht ergehen... 

Kurz - ich finde deinen Vorschlag einfach nur an den Haaren herbei gezogen und wenn ich schon dabei bin, hoffe ich, dass du keine Kinder hast.

Ich werde ohnehin keine Kinder bekommen - wenn ich dem irgendwie entgehen kann - weil ich diese Gesellschaft/dieses System absolut nicht kindertauglich finde. Was ist an meinem Vorschlag an den Haaren herbei gezogen?

In unserer Gesellschaft laufen viele "Erwachsene" herum, die zwar körperlich groß sind - aber nie wirklich erwachsen geworden sind... viele Kinder werden vernachlässigt... Eltern sind überfordert...  So soll es ja wohl nicht sein? Die Welt ist außerdem am über bevölkern... im Ausland finden wir bestimmt genug Menschen, die sich freuen, wenn sie zu uns kommen können... auch alles große "Kinder"... da braucht man keine eigenen mehr.. gibt genug Menschen, die - wie die Kinder - Hilfe brauchen... da kann man sich erst mal um die kümmern... denen die Lebens-Basics beibringen... und sich für bessere Verhütung weltweit stark machen..  - mit dem bereits vorhandenen Material arbeiten und die Welt dadurch verbessern...

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Frau braucht Mann nur nicht ranzulassen, wenn er ein Kondommuffel ist.

Gut gebildet und gutes Einkommen ist kein Garant für liebevolle Zuwendung. Und deiner Meinung nach dürften dann Menschen mit weniger Einkommen nie Kinder bekommen. Was in meinen Augen schon arrogant ist.

Und Kinder können sich auch ein Zimmer teilen und müssen nicht alles haben oder in den Hintern geschoben bekommen.

Einzig bei der Aufklärung gehe ich mit, die lässt oft zu wünschen übrig.

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Kommentar von DBKai
05.02.2016, 09:15

Frau braucht Mann nur nicht ranzulassen, wenn er ein Kondommuffel ist.

Es wäre aber schön, wenn nicht nur die Frau verantwortungsvoll agieren soll - sondern auch der Mann. Außerdem ist es mies, wenn man einem Mann kein einziges Wort glauben kann, weil er ein zurück gebliebener Vollidiot ist, der die möglichen negativen Folgen seiner Handlungen nicht einkalkuliert (selber im Kindesalter stecken geblieben ist!). Wäre echt ein HIT, hin und wieder einem gereiften, erwachsenen Exemplar des anderen Geschlechts zu begegnen. Besonders junge Mädchen könnten dem Mann glauben und sich dadurch ihr Leben verbocken lassen. Das ist sehr schlimm und darüber sollte man die Leute intensiv warnen. Wenn man keinem mehr ein Wort glauben kann, funktioniert die Welt nicht... Über die Pille wird gesagt, dass sie zu 99 % sicher ist.?. Ich weiß es nicht, ob das stimmt... ich glaube es, dem Hersteller... und hoffe, dass man den verklagen kann, wenn das nicht stimmt...  Jedenfalls: Lieber gar kein Sex - als mit einem männlichen Kleinkind ein weiteres produzieren und sich dadurch das Leben zur Hölle machen lassen... 

Gut gebildet und gutes Einkommen ist kein Garant für liebevolle Zuwendung.

Richtig. Wenn Eltern ein Kind wollen, gehe ich aber davon aus, dass sie sich diesem auch liebevoll zuwenden werden wollen. Aus welchen Gründen produzieren sie es sonst? Andere Gründe sind eh nicht wirklich tragbar? Und ungebildet und schlechtes Einkommen sind ebenfalls sehr nachteilige Dinge für Kindeseltern...

Und deiner Meinung nach dürften dann Menschen mit weniger Einkommen nie Kinder bekommen. Was in meinen Augen schon arrogant ist.

Das hat nichts mit Arroganz zu tun. Das hat damit zu tun, dass es für Kind, Eltern und den Staat schlimm ausfällt, wenn sich Leute ein Kind gar nicht leisten können. Wenn arme Menschen ein Kind wollen, soll man sich dafür interessieren, dass diese dafür auch FIT werden... den nötigen Level erreichen... sonst kackt das Kind eh innerhalb kürzester Zeit ab... weil die Eltern es haben wollten, aber absolut unfähig sind. Von solchen Eltern will ich nicht geboren werden... und umgekehrt will ich auch kein Kind, wenn ich unvorbereitet bin... wenig Geld, etc. habe... (für dieses Leben hab ich eh schon beschlossen, dass ich - wenn möglich - kein Kind bekommen möchte - wenn überhaupt will ich adoptieren!) Wenn sich Menschen ein Kind wünschen - können sie sich ja um Bettler und Ausländer kümmern... um hilfsbedürftige Menschen... eine ehrenamtliche Arbeit leisten...das sind doch auch alles bloß große Kinder...um die man sich oft zu wenig gekümmert hat...Ich würde es nicht Arroganz nennen - ich würde es als notwendiger Schutz von Eltern, noch ungeborenem Leben und auch dem Staat - sehen. Alle drei Parteien profitieren davon, wenn man dafür eine Prophylaxe einführt. Bei sehr niedriger Lebensqualität ist das Leben mehr Qual als Freude - so kann man Selbstmorde fördern. Umgekehrt sollte es sein - das Leben sollte FREUDE bereiten und dafür braucht man einen gewissen LEVEL (Gesundheit, Bildung, Stärke, Verantwortungsbewusstsein - Reife, Ehrlichkeit...)

Und Kinder können sich auch ein Zimmer teilen und müssen nicht alles haben oder in den Hintern geschoben bekommen.

Als Notlösung kann man sich auch mal ein Zimmer teilen. Eine Rückzugsmöglichkeit sollte aber jeder haben... Das erklärte Ziel... Man hilft den Kindern mehr, wenn man sie zu starken, verantwortungsvollen Erwachsenen erzieht und gute Verhaltensweisen belohnt und fördert... während man schlechte bestraft... als wenn man dem Kind - für eine Null-Leistung - alles in den Hintern schiebt... So etwas macht ein Kind mehr kaputt...

Klares und erfüllbares Tagesprogramm. Wenn die tägliche Arbeit erledigt ist, hat das Kind frei und kann machen, was es möchte. Wenn eine Arbeit sehr gut ausfällt - sehr ordentlich gemacht worden ist und auf Tests eine gute Note folgt - kann man das Kind auch dafür belohnen...

Wenn die Arbeit vernachlässigt wird, sucht man nach der Ursache... war es aus Faulheit, kann es auch mal eine Strafe geben...

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Du hast schon recht, aber wie willst du das durchsetzten? Du kannst ja niemanden dazu zwingen, keinen Sex mehr zu haben. Und auch wenn man diese sehr informativen Aufklärungsstunden durchsetzten würde, würde es immer noch Menschen geben, die da nicht hingehen.
Ich denke, dass ist ein Teufelskreis, aus dem wir wohl nie rauskommen werden.

Aber eigentlich sollte die Frau doch so verantwortungsbewusst sein, dass sie dann nein sagt, wenn er ohne Kondom bzw. anderen Verhütungsmitteln Sex will. (Also nicht dass die Frau alleine an der Schwangerschaft dann schuld ist, aber ich verstehe einfach nicht wie manche das dann wirklich zulassen?)

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Kommentar von DBKai
05.02.2016, 08:51

Prüfen kann man es schon. Aufklärungsarbeit findet statt - auch darüber, dass es negative Konsequenzen für Menschen gibt, die gedankenlos Sex haben. Da gehören immer eine Frau und ein Mann dazu - im schlimmsten Falle von einer Vergewaltigung ist nur der Mann Schuld. Schwere Angelegenheit.

Jedenfalls können Paare, die bereit für ein Kind sind - zu einer Stelle gehen und das wie bei einem Adoptionsverfahren vorweisen! Wir haben die nötigen finanziellen Mittel... wir haben einen sicheren Beruf... wir sind gebildet.. und reif genug für ein Kind... handeln in vielen Bereichen vorbildlich... wir können dem Kind ein eigenes Zimmer bieten...

Wenn nun Leute ein Kind bekommen, für das sie nicht bereit sind - finden intensive Gespräche darüber statt, wie es dazu gekommen ist und wie man nun am besten vorgehen soll... die Eltern sollen an diversen Schulungen teilnehmen müssen. Konsequenz.

Aber eigentlich sollte die Frau doch so verantwortungsbewusst sein, dass sie dann nein sagt, wenn er ohne Kondom bzw. anderen Verhütungsmitteln Sex will. (Also nicht dass die Frau alleine an der Schwangerschaft dann schuld ist, aber ich verstehe einfach nicht wie manche das dann wirklich zulassen?)

Frau und Mann tragen exakt die gleiche Verantwortung. Wenn der Mann bereits weiß, dass keine Pille genommen wird (sie also eigentlich schon abgelehnt hat, weil dem eben so ist), soll er ihr auch nicht einreden, dass an unfruchtbaren Tagen garantiert nichts passieren wird. Das kann man denen ruhig mal austreiben. Ist ja ein Wahnsinn. Und nur weil es sich ohne Kondom besser anfühlt, ist es das Risiko lange nicht wert...  Manche Frauen lassen das wohl deshalb zu, weil sie dem Mann glauben! Weil sie denken, dass er schon wissen wird, wovon er da spricht! Hier liegt das Problem. Irgendjemandem muss man ja glauben... Wenn mir jemand sagt: "Die Pille ist zu 99 % sicher." Dann weiß ich das auch nicht - sondern ich glaube, dass das dann wohl stimmen wird." Wenn es dann trotzdem zu einer Schwangerschaft kommt, ist es mies. Und so ist es auch bei Männern - am besten man glaubt ihnen kein Wort und prüft alles selber nach. Die meisten sind im Kleinkind-Alter stecken geblieben, was dieses Gebiet betrifft. Selten trifft man verantwortungsvolle gereifte Exemplare.

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Lieber DBKai,

im Prinzip stimme ich dir zu. Für alles braucht man in Deutschland einen Führerschein, eine Prüfung, eine Ausbildung - nur für´s Eltern-Sein nicht! Dabei sind durch Unwissenheit der Eltern leider die hilflosesten Personen die Leidtragenden - unsere Kinder.

Und ja, eine Strafe gibt es doch schon: Das Jugendamt nimmt dir deine misshandelten Kinder weg.

Ich glaube aber auch, dass dennoch das Problem vielschichtiger ist, als dass man es durch Verallgemeinerungen, Verbote und Überwachung beheben könnte!

Bei einer Fortbildung vom Jugendamt zum Thema Kindesmissbrauch und Kindeswohlgefährdung habe ich die Frage gestellt, warum denn das Jugendamt erst so frurchtbar spät, manchmal zu spät, eingreift und Maßnahmen zum Wohle des Kindes (JUGENDamt!) ergreift. Die Antwort war, dass man als Jugendamt berücksichtigt, dass Eltern auch Rechte haben. Und dass man aus der Nazi-Zeit und dem DDR Regime gelernt hat, dass man Eltern, die ihr Bestes geben, auch wenn es nicht immer viel ist, nicht einfach so mal eben entrechten darf! Elternrecht geht erst mal vor Staatsrecht. Und irgendwie habe ich dieses Argument dann AUCH verstanden...

Versetze DU dich doch mal in die Lage eines Betroffenen: Nur weil du vielleicht lediglich einen Hauptschulabschluss hast, wenig Geld verdienen und deinem Kind weniger Materielles als andere Eltern bieten können wirst - nur darum will man dir verbieten, jemals Kinder zu bekommen? Für etwas, was vielleicht mal sein wird? Und eine gesunde, liebevolle, intakte Familienstruktur zählt dann gar nicht? Dann fragst du dich auch: Mit welchem Recht verbieten die mir das?!

Es gibt ja schon gute Ansätze von Schulen, die jungen Mädchen zeigen, dass ihre romantische Vorstellung vom "ein niedliches Baby haben" vielleicht in der Realität doch etwas anders aussieht: Mit diesen Baby-Puppen, die die jungen Mädchen pflegen müssen, und hinterher kann man an einem Chip auslesen, wie gut es ihnen gelungen ist. Diese Puppen schreien natürlich, wie auch echte Babys, Tag und Nacht zu den unpassendsten Zeiten. Und lassen die Mädchen kaum zur Ruhe kommen. Denn der Chip iom Innern dieser Puppen ist von Hunger- und Schreiverhalten eines echten Babys übernommen....

Spätestens nach DIESER Erfahrung werden DIESE Mädchen automatisch auf einem Kondom bestehen... Und zwar freiwillig. Ohne Verbote. Weil sie es jetzt wirklich aus eigener Überzeugung wollen. Ich denke, das ist schon mal ein guter Ansatz...

Zusätzlich würde ich persönlich dafür plädieren, dass Eltern freiwillig eine Art Elternschule oder Seminar besuchen können, um dort etwas über eigene Impulskontrolle (gegen Schütteltrauma und Tod des Babys), Hilfangebote bei Überforderung sowie Erziehung in den wichtigsten Grundlagen zu lernen. Auf freiwilliger Basis. Sicher wirst du damit nicht unbedingt diejenigen Eltern erreichen, die es eigentlich nötig hätten. Aber es wäre ein Anfang. Und zwar ein demokratischer!

LG, deine Tagesmutter

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Kommentar von DBKai
06.02.2016, 10:52

Einen "Eltern-Schein" würde ich gar nicht so schlecht finden. :P

Das Jugendamt nimmt die Kinder weg... ja - ok... arme Kinder...

Verallgemeinerungen, Verbote und Überwachung beheben könnte!

Hab ich verallgemeinert? Ein Verbot will ich nicht unbedingt - solange Mann und Frau freiwillig Sex haben und sich einig sind, dass sie auf Verhütung verzichten wollen - ist es schon ok. Nur negative Gewalthandlungen gehören verboten - will ja wohl keiner - muss man sich ja wehren. Überwachung will ich auch nicht. Aber gute Aufklärungsarbeit über Verhütungsmethoden und darüber, dass sowohl Mann als auch Frau darauf achten/bestehen sollen. Sowie über alle möglichen negativen Konsequenzen, die es mit sich bringt, wenn man nicht aufpasst - wenn man sich nicht gut vorbereitet! Und wenn jemand durch Gedankenlosigkeit zu einem Kind kommt, um das er sich kaum gut kümmern kann - soll die Person an Schulungen teilnehmen, damit es zumindest ein wenig darüber Bescheid weiß, was ein Kind alles braucht... Das Kind, dass so ein Paar bekommt - obwohl es sich kaum gut darum kümmern kann - ist Strafe genug... Mit der Zeit werden hoffentlich immer mehr Leute verstehen, dass man lieber kein Kind bekommt, wenn man selber kaum gut über die Runden kommen kann... 

Eltern, die ihr Bestes geben, auch wenn es nicht immer viel ist, nicht einfach so mal eben entrechten darf!

 Was besagt das Elternrecht? Jeder kann nur so viel tun, wie in seiner Macht liegt... wenn sich Eltern bemühen, passt es eh - dann kann man sie auch gut unterstützen. Bei Eltern, die ihre Kinder missbrauchen - sich gar nicht darum kümmern und auch keine Hilfe von außen annehmen wollen - muss man eben eingreifen und ev. auch darauf bestehen, dass diese dazu Stellung beziehen. Diese Leute können nicht ständig neue Kinder in die Welt setzen, und es auf die gleiche Weise ablaufen lassen... Andere Leute müssen sich dann um deren Kinder kümmern (Familien, die einen Kinderwunsch haben und keine Kinder kriegen können - freuen sich zwar darüber... aber nicht immer findet man solche Leute)...

 Nur weil du vielleicht lediglich einen Hauptschulabschluss hast, wenig Geld verdienen und deinem Kind weniger Materielles als andere Eltern bieten können wirst - nur darum will man dir verbieten, jemals Kinder zu bekommen? Für etwas, was vielleicht mal sein wird? Und eine gesunde, liebevolle, intakte Familienstruktur zählt dann gar nicht? Dann fragst du dich auch: Mit welchem Recht verbieten die mir das?!

Jemals Kinder zu bekommen... Es muss ja nicht so bleiben, dass ich immer auf Sparflamme leben muss... in einem guten System sollte es in der eigenen Hand liegen, in welcher Position man arbeitet - ist man bereit viel zu leisten und viel dazu zu lernen und kann dann viel - soll man auch mehr verdienen als jemand, der wenig leistet und wenig kann. Gemeinwohl-nützliche Eigenschaften fördern - davon profitieren alle Menschen und Gemeinwohl-schädliche Eigenschaften strafen... das mindert das Wohl aller Menschen in einem Land. Jeder Mensch sollte im Idealfall so leben, dass er zumindest eine neutrale Bilanz erreicht... keine positive aber auch keine negative Auswirkung auf das Gemeinwohl -toll ist es, wenn man im Plus ist, und mehr tut als nötig wäre... und wenn man mehr nimmt als man selber wieder "reinbringt", muss sich der Staat dafür etwas einfallen lassen, damit auch diese Person nach und nach einen neutraleren Level erreichen kann!

Ansonsten ist es so, dass ich ohnehin keine Kinder will, wenn ich kaum Geld habe... Der Alltag wäre mehr Qual als Freude.. immer auf Sparflamme leben... das will ich weder für mich, noch für mein Kind. Gesund kann man so ein Leben auch nicht nennen... - wenn man ev. sogar hungern muss... sich nicht satt essen kann... und die liebevolle, intakte Familienstruktur wird unter diesen Verhältnissen auch leiden... Verbieten muss man es nicht - hab ich das gesagt? - aber gut darüber aufklären - über Verhütung - dass sowohl Mann und Frau darauf bestehen sollen ... und über alle negativen Konsequenzen, die so ein Kind - um das man sich kaum gut kümmern kann - mitbringen wird... und bei Leuten, die eben kaum eine Ahnung von Kindern haben, sollte man ev. auf eine Schulung bestehen - damit diese das Kind nicht missbrauchen... verwahrlosen lassen... - dies wäre dann ja auch eine Straftat.  - gute Eltern werden Hilfe freiwillig in Anspruch nehmen wollen, wenn sie merken, dass sie überfordert sind und sich leichter tun wollen...

Die Aktion mit dem Prototyp eines Babys finde ich sehr gut.



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Kommentar von DBKai
06.02.2016, 21:36

Meine Tagesmutter? :D

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"Auch soll es Strafen geben, wenn ein Paar ein Kind bekommt, für das es nicht bereit ist -"

das ist rechtlich nicht durchzusetzen. du kannst keinen daran hindern sex zu haben. oder wie soll das "überwacht" werden?

was ist wenn da beide ein super einkommen haben und plötzlich auf der strasse stehen?

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Kommentar von Ashuna
05.02.2016, 07:59

Kameras in jeder Wohnung in DE.

Gruß Ashuna

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Kommentar von DBKai
05.02.2016, 08:40

das ist rechtlich nicht durchzusetzen. du kannst keinen daran hindern sex zu haben. oder wie soll das "überwacht" werden?

Das stimmt wohl. Aber man kann Himmel und Hölle in Bewegung setzen um die Leute über Verhütung aufzuklären - genau so über die negativen Konsequenzen, wenn man das nicht macht. Wenn nun Leute ein Kind bekommen wollen - könnten sie zu einem Amt gehen - wie beim adoptieren auch - und sollen vorweisen können, dass sie dafür bereit sind... sie haben also die finanziellen Mittel... und sind auch gebildet... und einigermaßen erwachsen... Vorbilder in vielen Bereichen...

Wenn nun jemand ein Kind aus Gedankenlosigkeit bekommt - wird der Fall genau untersucht. Sowohl der Mann als auch die Frau tragen dann die Schuld - es sei denn, es kam durch eine Vergewaltigung dazu. Die Leute werden aufgeklärt, was das nun bedeutet und sollen Schulungen in Anspruch nehmen müssen. Tun sie es nicht, sind Geldstrafen die Folge... Immerhin hat es negativen Auswirkungen für die Eltern, für das Kind und für den Staat, wenn so etwas vorkommt.

was ist wenn da beide ein super einkommen haben und plötzlich auf der strasse stehen?

Das wäre dann eine Ausnahme. Wenn zwei Leute einen sicheren Job haben... einigermaßen gesund und fit sind... und auch ein gutes Einkommen und eine Bleibe haben... dann ist es unwahrscheinlich, dass plötzlich beide gleichzeitig aus dem "Rennen" sind... wenn schon hat eher einer mal eine Pechsträhne, um die man sich kümmern muss... landen beide auf der Straße ist das wirklich außergewöhnlich und man muss sich etwas für diesen Sonderfall einfallen lassen.

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Kommentar von SuMe3016
05.02.2016, 16:23

Die viel interessantere Frage ist ja, was ist in deiner Kindheit schiefgelafen, dass du jetzt Forderungen stellst, die sehr an Überwachungsstaat erinnern? "Der Fall wird untersucht"... alles klar. Sonst noch was?

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Ich persönlich denke, kein Sex vor  der Hochzeit! Ist nicht sehr modern, ich weiß. Aber es  ist der beste Schutz für die Kinder, und die sind die schwächsten und schutzbedürftigsten.

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Kommentar von martinzuhause
05.02.2016, 08:05

ist für die kinder überhaupt kein schutz. auch dann können sie vernachlässigt, verprügelt usw werden. irgendein zettel vom standesamt ändert überhaupt nichts

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Kommentar von SuMe3016
05.02.2016, 08:11

Toll, die Eltern, die das Kind missbrauchen, sind nun verheiratet. Das ändert natürlich wirklich alles. Kriegst ne Medaille.

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Kommentar von DBKai
05.02.2016, 08:54

Lieber kein Sex - stattdessen Petting... oder Onanie... zumindest gute Verhütung... - bevor dann noch mehr Kinder daher kommen, um die sich dann kein Schwein jemals kümmert.

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Kommentar von Viowow
05.02.2016, 11:26

"kein sex vor der hochzeit". nee, man kauft doch auch kein auto, ohne probefahrt...

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nein, leider gibts noch keinen "Elternführerschein".

Obwohl das manchmal nicht schlecht wäre .-) 

Weißt Du, Fortpflanzung ist eben ein fundamentale biologische Funktion eines jeden Einzelnen. Die kannst DU nicht reglementieren. Das wäre fast wie wenn Du jedem vorschreiben dürftest was er essen muß. Manches kann man nicht gesetzlich regeln !!!

Auch wenns schön wär .. !

:-)

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Kommentar von DBKai
06.02.2016, 22:01

Sex können die Leute ja ruhig haben - nur sollten sie besser verstehen lernen, warum Verhütung so wichtig ist (das sowohl Mann als auch Frau gleichermaßen daran denken sollen).. auf welche Weise man verhüten kann... was besonders sichere Verhütungsmethoden sind und was schwache Methoden sind... auch über die negativen Konsequenzen von einem Baby, auf das man nicht vorbereitet ist, sollten die Leute Bescheid wissen... Wenn dann alle überfordert sind - hat keiner was davon... deshalb sollte man sich schon gut informieren und gut vorbereiten, wenn man wirklich ein Kind möchte.

Gesetzlich regeln... Man kann feststellen, was schädlich für das Gemeinwohl ist und was sich positiv auf das Gemeinwohl auswirkt - so wie man festlegen kann, wann man im neutralen Bereich ist.

Wenn man herausfindet, dass bestimmte Nahrungsmittel - eine bestimmte Ernährungsweise die Entstehung von Krebs und vielen anderen Krankheiten fördert... und es dafür eindeutige Belege gibt... Langzeitstudien... dann sollte ein Land auf jeden Fall die Lebensmittel und die Ernährungsweise fördern, die weniger Krankheiten verursacht... denn auch Krankheiten sorgen für die Entstehung von Kosten... außerdem fühlt sich kein Mensch damit gut.

Bei Eltern, die unvorbereitet Kinder kriegen - ist es ähnlich. Die Eltern sind überfordert... dem Kind geht es nicht gut und der Staat muss ev. eingreifen und unterstützen... Wirkt sich also eher negativ aus... alle sind gestraft... deshalb muss man sich auch da wieder dafür einsetzen, dass die Leute sich besser auf ein Kind vorbereiten... bzw. vermeiden welche zu bekommen, wenn sie einfach noch nicht so weit sind...

Gemeinwohl-gute Dinge fördern... Gemeinwohl-schlechte Dinge bearbeiten, damit sie weniger werden...

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Willkommen im neuen Überwachunsstaat. Dem kinderärmsten Land der Welt. Und du bist der Präsident.

Ist ja nett, dass du an die Kinder denkst, aber deine Vorstellungen sind alles andere als rechtsstaatlich. Bitte geh nicht in die Politik. Werd lieber Philosoph.

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Kommentar von DBKai
05.02.2016, 08:35

Überwachungsstaat - was soll man tun, wenn bei jeder Möglichkeit - zum Schaden einer anderen Person - geflunkert wird?

Immerhin sind wir ein Land der 1. Welt - und das ist wahrscheinlich auch durch Ausbeutung so geworden... Mensch ist Mensch und auch Leute aus anderen Ländern können alles erlernen, was Inländer können... also braucht man eigentlich gar keine eigenen Kinder mehr - da sind genug Leute draußen, die zwar "groß" sind, aber nicht erwachsen geworden sind.

Wieso ist es nicht rechtsstaatlich? Was ist daran verkehrt?

Ich komm eh nicht in die Politik - das kann ich mir nicht vorstellen, wie ich das machen soll...

Hobby-Philosoph bin ich wohl schon - ich löse Hobby-mäßig in meiner Freizeit diverse Probleme - beziehungsweise SUCHE ich nach Lösungen, indem ich mich mit anderen Leuten darüber unterhalte... und mich etwas informiere...

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....und du glaubst das Strafbewehrung etwas ändert?

Sicher nicht!

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Kommentar von DBKai
05.02.2016, 08:43

Sicher doch! Es ist sehr einfach!!!

Ein Land muss nur gute Dinge fördern - an jeder Ecke - wo es nur kann... dann wird es auch mehr gute Eigenschaften geben... denn es lohnt sich ja... wenn man gebildet ist... wenn man gut verhütet... wenn man fleißig ist... wenn man auf die eigene Gesundheit achtet!

Umgekehrt hat es viele Nachteile, wenn man sich gar nicht für die eigene Gesundheit interessiert... wenn man sich nicht weiter bildet... wenn man nicht selbstständig denkt... wenn man nicht verhütet... und wenn man faul ist...

Wenn ein Schüler konstant gute Noten schreibt, bekommt er ein gratis Kino-Ticket... oder einen Ausflug geschenkt...

Wenn ein Schüler aber konstant schlechte Noten hat, dann muss er an Nachhilfe-Stunden teilnehmen.

So zum Beispiel.

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