Gibt es Freundschaften, die deshalb in die Brüche gingen, weil sich Freunde heftig stritten wegen der Existenz oder Nichtexistenz eines Gottes?

3 Antworten

Weiß ich nicht. Ich bin selbst gläubig und habe sowohl gläubige als auch atheistische Freunde und bei denen, die atheistisch sind, ist zwischen ihnen und mir Religion kein Thema, bei den gläubigen Freunden hin und wieder schon, aber nicht als Streitthema, sondern zur gegenseitigen Erbauung und Inspiration.

Selbst als ich mit einer jeweiligen Freundin zusammen war, war Religion nie ein problematisches Thema, weder während, noch am Ende oder nach der jeweiligen Beziehung. Mit den meisten dieser Beziehungen ging es eigentlich immer im Guten auseinander, außer eben bei zweien, die wohl nicht viel von Treue gehalten haben.

Beziehungen gehen aus den unterschiedlichsten Gründen in die Brüche. Auch gerechtfertigt und verständlich, wenn einer der Partner an Gott glaubt und der andere nicht. Doch bei Freundschaften, echten Freundschaften sieht das etwas anders aus: Kann jeder glauben oder nicht glauben, was er will. Hauptsache man steht zueinander in guten wie auch schlechten Zeiten.

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@PESHEVA

In der Tat. Eine Bekannte von mir ist übrigens gläubig, ja sogar aktiv in einer Kirchengemeinde und glücklich verheiratet mit jemanden, der nicht gläubig ist. Vermutlich ist das auch eine Art Spagat, aber sie sind offenbar dennoch in ihrer Ehe glücklich. Mittlerweile ist es sogar so, dass obwohl ihr Mann früher recht ablehnend gegenüber der Kirche war, seit Jahren kein Problem mehr damit hat, selbst wenn mal Besuch von anderen Gemeindemitgliedern bei ihnen zuhause stattfindet. Ich weiß es, weil ich selbst mehrmals aus entsprechendem Grund bei ihnen war, als ihr Mann nichts mehr dagegen hatte. Allerdings war ich mit ihrem Mann auch vorher bereits befreundet, wobei ich ihn erst nach ihr kennen lernte.

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@JTKirk2000

Gilt das sogar bei unterschiedlichen Religiösen. Kenne ich einen Fall, wo der eine Bub ein dunkelhäutiger türkischer Moslem und der andere ein hellhäutiger deutscher Christ war. Waren beide so gut befreundet: Nichts hätte ihre Freundschaft gefährden können. Sogar ein weltweiter Religionskrieg zwischen Christen und Moslems nicht

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@JTKirk2000

Gegenseitige Besuche im Elternhaus war für sie natürlich selbstverständlich. Wie ihre Eltern daraufhin reagierten, weiss ich nicht. Denke aber, es war ihnen Recht.

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Sowas gibt es sicherlich. Freundschaften und Beziehungen scheitern oft an den banalsten Dingen.

Natürlich. Auch Beziehungen.

Beide dann aber von gleicher Naivität, will sagen Dummheit, heimgesucht. Und eine echte Freundschaft kann niemand aufkündigen. Ehen lassen sich aufkündigen, echte Freundschaften nie

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@PESHEVA

Man sollte das Thema dann einfach lassen, anstatt unnötig darüber zu diskutieren, finde ich.

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@Timilein45

Man sollte dieses, man sollte jenes. Alles Bevormundungen und Manipulationen. Garnichts sollte man

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