Gibt es Fahrer-Jobs (PKW) bei denen man gut verdienen kann?

14 Antworten

Hi,

das ist durchaus verständlich, dass man sich umorientieren möchte, wenn man sich nicht vollkommen "wohl" in seiner derzeitigen beruflichen Situation fühlt. Dir sollte allerdings bewusst sein, dass man (z.B bei Jobs hinterm Steuer) auf etwas Gehalt verzichten muss.
Ein beruflicher Wechsel geht oftmals mit Kompromissen und einfach mit "Veränderungen" einher - die sich halt auf viele Ebenen auswirken können und in der Branche ist es leider das Gehalt.
Was ich Dir erstmal raten würde ist: Nimm Dir ggf. Urlaub. Komm etwas runter von Deinem Job. Wenn es unbedingt ein Fahrer-Job sein soll, dann kannst Du ja auch einen Taxi-Schein erstmal machen und ein Paar Mal am Wochenende fahren - als Aushilfe, um zu schauen, wie das so ist. Ansonsten könntest Du Dich auch mit anderen Taxifahrern austauschen, was die so zu berichten haben.
Alternativ gibt es auch Jobs, die in der "Branche" etwas höherwertiger sind. Zum Beispiel Fahrer, die wichtige Unterlagen / Sachen von A nach B zügig transportieren müssen. Die sind dann oft in Limousinen unterwegs und düsen z.B von Berlin nach Köln (als Beispiel). Jemand sagte mir mal, dass er jemanden kennen würde - der würde für eine Behörde / Amt mehrmals in der Woche wichtige Unterlagen von A nach B fahren - das wären sehr wichtige Unterlagen, die eilig eintrefen sollen. Das Gehalt würde dort auch super sein - vielleicht könntest Du Dich in die Richtung mal erkundigen.
Ansonsten gibt es bei großen Autovermietern relativ gute Jobs. Zum Beispiel als "Stationsleiter". Man hat unter Umständen auch mehrere Stationen. Klar bist Du dort nicht mit dem Auto dauerhaft unterwegs - Du hast aber einen engen Kontakt in dem Bereich.
Wie gesagt: Versuch erstmal das tolle Wetter mitzunehmen und Dir etwas darüber Gedanken zu machen :-)
LG und alles Gute!

Das ist eigentlich ne gute Idee. So als Kurier durch die Gegend zu fahren, triffts doch ziemlich gut, was er haben wollte.

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Mit fahren verdient man eher nicht so gut. Es sein denn du hast ein Unternehmen, das solche Leute beschäftigt. Da könntest du durchaus auch die eine oder andere Fahrt selbst machen. Ich denke da so an Fahrzeugüberführungen, Transport, etc. Ich kenne auch Leute die sind so eine Art Vertreter (keine ahnung wie sich das genau nennt), aber die fahren mit Mustern zu verschiedenen Textilgroßhändlern und stellen da die neuen Kleidungsstücke vor, um sie denen zu verkaufen. Da fahren die auch schon mal von München nach Hamburg oder so.

Hi,

ich hoffe, diese Entscheidung ist gut überlegt...

Wenn man mit seinem Beruf unzufrieden ist, ist es auch aus meiner Sicht die logische Konsequenz, diesen zu wechseln.

Mit einem Studium stehen dir natürlich fast immer entsprechende Positionen offen, die - je nach Unternehmen - auch wirkliche Alternativen zu deiner jetzigen Tätigkeit darstellen. Ich finde, die sollte man nicht grundsätzlich außer Acht lassen.

Ich liebe autofahren und würde gerne beruflich in diese Branche wechseln.

Ganz ehrlich: das klingt für mich sehr stark nach "Fernfahrerromantik", die es in dieser Form einfach jahrzehntelang nicht mehr gibt (Eltern hatten eine Spedition, daher die Erfahrung). Im PKW-Bereich ist das ganze noch extremer.

Permanent auf Achse sein, Zeitdruck und dem Chef im Nacken ist zwar keine Führungsverantwortung, aber dennoch eine Form von permanenten Stress. Deine Arbeit kannst Du dir nicht raussuchen - sie wird dir zugeteilt. Das heißt auch durchaus am Wochenende, an Feiertagen und nachts arbeiten.

Gehaltstechnisch muss ich höchstwahrscheinlich Abstriche machen im Vergleich zu meiner jetzigen Stelle - das wäre aber auch ok, denn Geld ist mir nicht so wichtig wie Zufriedenheit.

Drücken wir es weniger euphemistisch aus: Du kannst davon ausgehen, dass sich dein Gehalt halbiert. Wir alle haben einen - mehr oder weniger - an unser Gehalt angepassten Lebensstandard, den Du so definitiv nicht halten kannst.

Also nicht nur starke Abstriche beim Gehalt, sondern gleichzeitig auch beim Lebensstandard.

In welchem Beruf lässt sich denn als Fahrer (PKW, kein LKW) trotzdem einigermaßen gut verdienen, ohne am Mindestlohn zu kratzen?

Fahrertätigkeiten im PKW-Bereich, wie z.B. Kurierfahrer, Zusteller (ohne Fachkräfte) etc. werden als "Hilfsarbeitertätigkeiten" angesehen und eben auch dementsprechend (schlecht) bezahlt. Zu einem nicht unerheblichen Anteil gibt es in diesem Bereich 450-€-Jobber.

Daher würde ich tendenziell eher zu einer anderen Tätigkeit im Außendienst raten - der Verdienst ist besser, es gibt Aufstiegschancen und es ist vor allem nicht so monoton wie Tag ein, Tag aus Dinge durch die Gegend zu kutschieren.

LG

Geh mal davon aus dass die guten Jobs alle vergeben sind.Taxifahrer krebsen an der Mindestlohngrenze rum. Ebenso die meisten Chauffeure. PKWs werden heutzutage nicht mehr auf eigener Achse überführt sondern gesammelt und verladen, das ist billiger und geht nicht auf die Kilometerleistung der Autos.

Und die paar Chauffersjobs für Luxuskarossen-----------denke mal da ist schwer ranzukommen.

Also tu dir die Ruhe an, such fleissig und mach so lange deine Arbeit weiter, es wird dauern bis die gebratene Taube geflogen kommt.

Mit selber Fahren verdienst Du nur in der Formel1 oder der DTM gutes Geld. Ansonsten musst Du Fahren lassen (siehe Uber, Flixbus, DHL, Hermes, ... ).

Ja, da hast du vermutlich Recht 😅

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