Gibt es Fälle in denen Suizid gerechtfertigt wäre?

14 Antworten

Ich finde Suizid ist eine Sache die jeder für sich entscheiden sollte, aber niemand sollte sagen, dass er welchen begehen will, ohne vorher drüber nachgedacht zu haben.

Sich wirklich zu denken,

Wie werden die anderen davon betroffen sein?

Gibt es keinen anderen Weg?(Es gibt meistens einen anderen Weg)

Was werde ich verpassen?

Warum das ganze?

Kann ich mich nicht anders wehren?

Aber Suizid ist heutzutage negativ betrachtet, klar kann man auch verstehen. Denn es gibt viele , gerade jüngere Leute, die Stress haben oder unter Mobbing etc. leiden. Aber es gibt immer Auswege bei so etwas, oftmals trauen sich diese Personen nicht mit anderen darüber zu sprechen, weil sie Angst davor haben für verrückt erklärt zu werden. Aber sie wollen nur , dass es aufhört, aber das geht auch anders.

In Japan war damals Suizid bei den Samurai sehr hoch angesehen, denn wenn ein Krieg verloren wurde und der König gestorben ist, haben die Krieger, weil sie in Schande leben würden weil sie ihren König nicht beschützen konnten, Suizid mit dem eigenen Schwert begannen. Es war eine Sache der Ehre, den Ruf der Familie wieder herzustellen.

Doch wie gesagt ist es Heute keine Ehre die antreibt, es ist Verzweiflung. Es ist die Angst, und darum finde ich es in solchen Situationen , egal wie stressig, sollte man sich immer an jemanden wenden, der einem zuhört und hilft.

Es gibt Extremsituationen wo ich es als gerechtfertigt ansehen kann Suizid zu begehen, zb wenn man ein Kriegsgefangener wäre und immerzu versucht wird irgendwelche Informationen aus einem raus zu quetschen und man weiß nachdem man ihnen alles gesagt hat sie einen umbringen würden.

Klar ist so ein Szenario etwas zu dick aufgelegt, aber das wäre etwas wo ich sagen würde, ok. Sachen wo man dem Tod unausweichlich ins Auge blicken muss.

Ich hoffe ich konnte dir mit meiner Meinung helfen, das war jetzt relativ ausführlich. ^^

Ein Suizid ist die endgültigste Form, eine Bindung abzubrechen und sich allen weiteren Verpflichtungen, Verantwortung und Bedürfnissen zu entziehen. Der Schock bei den Hinterbliebenen tritt sofort ein und dauert unterschiedlich lange, von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen. Seine schützende Funktion hilft, den Schrecken so lange zu verdrängen, bis äußerlich und innerlich Bedingungen geschaffen sind, die ein Bewusstwerden des Verlustes ermöglichen. Es geht nicht darum, dass die Hinterbliebenen einverstanden mit einem Suizid sind, wichtig ist, ob sie es ertragen können, dass ein vertrauter Mensch einverstanden mit dem eigenen Tod war und ihn dem Weiterleben vorgezogen hat. Eine der verworrensten Aspekte an Schuld ist die Beobachtung, dass sich Menschen, die ein Verbrechen begangen haben, nur selten schuldig fühlen. Doch bei Menschen, die ein Unrecht erlitten haben, sind Schuldgefühle beinahe etwas Normales. Schuldgefühle bilden sich stark und langanhaltend bei Menschen, die sich als ganz und gar ausgeliefert und ohnmächtig erlebt haben. Diese Menschen, die keinerlei Schuld auf sich geladen haben, sondern zum Opfer wurden, an dem Andere sich schuldig gemacht haben, zermartern sich das Hirn bei der Suche nach Gründen, warum ausgerechnet ihnen so etwas Schreckliches zugestoßen ist. Das Bewusstsein, völlig ausgeliefert zu sein und keinerlei Einfluss auf eine Situation zu haben, lässt uns den Verstand verlieren. Wer sich für den Tod entscheidet, hat einen Tunnelblick und sieht keine Chance mehr für eine Besserung des momentanen Unglücks!

Viele sagen hier,dass der selbstmörderdas selbst für sich entscheiden muss....Leider ist  es nicht immer gegeben,dass ein suizid gefärdeter,klar beisinnen ist.   Ich kann jtz nicht viel mehr dazu sagen,aber das sollte man immer im hinter kopf behalten

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