Gibt es einen Zusammenhang zwischen geistger Behinderung und Angststörung/Depressionen?

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7 Antworten

Hi Frietje,Angststörungen und Depression sind in Kombination sehr häufig,ob ein Dementier imstande ist,Ängste und Depression zu empfinden,ist ein anderes Problem,leicht Dementi ist sicher ein Zusammenhang gegeben,differenzialdiagnostisch eine Demenz im A fangsstadium durch aus von einer Depression zu unterscheiden,ob ein Zusammenhang bestehen könnte,waere an sich denkbar,die Demenz steht sozusagen später in Indealkonkurrenz zur Depression.Auch umgekehrt auch möglich.Die Therapien sind jedoch unterschiedlich.LG Sto

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nein, geistige Behinderungen sind, wenn kein Unfallfolgen, eine Krankheit. Depressionen und Angststörungen kann einen gesunden Menschen bewegen. Gründe gibt es viele. Es gibt auch die endogene Depression, die ist erbbedingt, kann nicht durch Therapien geheilt werden, nur mit Medikamenten erleichtert.

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Kommentar von Pilot00521
28.06.2013, 08:59

Das Konzept der endogenen und exogenen Depression ist überholt (und im ICD-10 abgeschafft). Tatsächlich konnte auch nie der Nachweis geliefert werden, dass Psychotherapie bei endogen Depr. schlechter und bei exogenen besser wirkt. Dies führte zum Paradigmenwechsel. Heute geht die Scientific Community davon aus, das Medikamente und Psychotherapie bei leichten und mittelgradigen depressiven Episoden gleich wirksam sind (mit deutlich besserer Rückfallprophylaxe bei Psychotherapie) - bei schweren depressiven Episoden gilt es als Kunstfehler, keine Medikamente zu verschreiben (hier wird dann Psychotherapie meist als "Add-on" durchgeführt, sobald der Betroffene dies leisten kann).

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Leider ja, es gibt eine Reihe von Studien dazu, die ich nicht alle aufführen kann - hier eine kleine Auswahl (bitte verzeih, dass die Angaben nicht einheitlich gestaltet sind), die du dann "googeln" kannst:

Aust N Z J Psychiatry. 2013 May 30. [Epub ahead of print] Co-occurring mental disorder and intellectual disability in a large sample of Australian prisoners.

Dias S, Ware RS, Kinner SA, Lennox NG. Prax Kinderpsychol Kinderpsychiatr. 2011;60(7):510-26. [Psychopathology in youths with intellectual disabilities--prevalence and prevention].

Psychopathology and intellectual disability. Matson JL, Shoemaker ME. Curr Opin Psychiatry. 2011 Sep;24(5):367-71

Mental ill-health and care pathways in adults with intellectual disability across different residential types. Chaplin E, Paschos D, O'Hara J, McCarthy J, Holt G, Bouras N, Tsakanikos E. Res Dev Disabil. 2010 Mar-Apr;31

uvm. Wenn du nicht alles lesen kannst: Metaanalysen gehen von einer erhöhten Prävalenz (Affektive Störungen ca. 30%; Angststörugen ca. 20%) im Vergleich zur "Normalbevölkerung" aus. Die tatsächlichen Raten dürften damit niedriger liegen!

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Ich denke schon. Ist zwiespältig..

Eine GeistigeBehinderung ist eine "Störung" im Gehirn.

Wenn du unter starken Depressionen leidest bzw. Ängsten, ist dein Gehirn teilweise auch "gestört".

Bei Depressionen/Ängsten kann man dagegen angehen, mit Medikamenten, durch Menschlichen Willen.

Geistig Behinderte Menschen kann man auch durch Training bzw. Hilfe in die normale Gesellschaft einbringen bzw. helfen so normal wie möglich zu werden.

Bei manchen ist es schlimmer und bei manchen eben nicht so schlimm, ob es eine Geistige Behinderung oder Angst Störungen sind.

Eine geistige Behinderung ist aber einfach da, oder wurde durch einen Unfall verusacht. Sozusagen durch fehlerhafte Hardware im Gehirn... Bei Störungen ist es eher die Software und die kann man leichter Kurieren.

Entscheide Selber :)

Gruß, Nazuga

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Ich durfte gerade erleben, wie die Schilddrüse bei mir beides verursacht hat..gottseidank reversibel. Frauen sollen ja bei Vitamin D Mangel im mittleren Alter ein höheres Risiko auf Demenz oder Alzheimer im Alter haben. Nun ich hatte starken Vitamin D-Mangel mit 49 und wurde von einer geistig eher überdurchschnittlich bemittelten zu einem unter- bis unbemittelten Zombie...wußte gar nicht, wer die über 4000 Bücher in meinen Regalen je gelesen haben sollte, da ich nicht mehr in der Lage war meiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen. Außerdem wurde ich plötzlich suizidgefährdet depressiv! Ich habe eine autoimmuner Schilddrüsenerkrankung, Hashimoto, die gerade in Deutschland krass zunimmt und vor allen Dingen Frauen getrifft, da deren Körper jeden Monat hormonelle Höchstleistungen vollbringen müssen, ziemlich einzigartig in der Natur der Säuger´. Die schwache Schilddrüsenleistung verringert das Vermögen Vitamin D aus der Nahrung zu resorbieren UND selber bei Sonnenesxposition (unsere Hauptquelle) zu synthetisieren drastisch (bereits weit vor dem hohen Alter, wo wir es als normal ansehen/hinnehmen). Frauen werden deshalb oft in den Wechseljahren kurzzeitig dement..und wenn keiner die Ursache erkennt..bleiben sie es bzw werden in Bälde geistig behindet sein. Parallel hat auch die Leistung der anderen Sonne abgenommen, das Hör- udn Seh, udn Riech- udn Schmeckvermögen. Die Eindrucksbewältigung wird strak verlangsamt, was bald Autofahren unmöglich macht..und nach und nach alle Kommunikation zu schilddrüsengesunden Menschen erschwert. Diesen fällt auf dass man nicht mehr Normal ist, vergeßlich, ägstlich, depressib wird..und ab und an aus Panik hysterisch reagiert. Mehr wütend, aggresssiv auf andere Menschen reagiert..wie wir es so nett als Altersgrant bezeichnen.

Kürzlich ist mir aufgefallen, dass Menschen mit Down Syndrom einige weitere Symptome der Schilddrüsenunterfunktion aufweisen. Ich schätze, dass auch sie unter einem erhöhten TSH leiden. ein gesunder TSH liegt bei 1, ziemlich exakt. Ich vermute, dass unsere Medizin auch diesen Umstand wie auch bei unseren Alten als "normal" abtut..und sich keine weiteren Gedanken darüber macht...sind ja mongoloid, sind ja alt, sind ja unattraktiv. Genauso hoch liegt unser TSH wirklich natürlicherweise korrekt wenn wir noch Babies sind. Das macht den Unterschied zwischen Nestflüchter udn Nesthocker...wir Menschen sind als Babys Nesthocker. wenn usnere Medizin einne höheren TSH als 1+/-0,5 im Alter für normal hält, dann werden wir automatisch wieder zu Nasthockern, machen wieder in die Windel, werden geistig dement, werden unfähig uns selber zu versorgen, ja unfähig uns selber den Po anzuwischen. Dieser Zustand wäre bei vielen Menschen reversibel, würde man die schilddrüse als Organ endlich mal wirklich wahrnehmen wollen und ihre Schlüsselrolle verstehen. In dieser Situation ist es als würde die seele vom Körper getrennt...man ist nur noch eine sabbernde Hülle. Besser ist es zu sterben, WENN man zuvor als normaler Mensch gelebt hat. Erst Ärzte die selber einmal diese Schilddrüsen-Insuffizienz am eigenen leib miterlebt haben, können das nachvollziehen.In den Standard-Lehrbüchern zur inneren Medizin wird das Thema (insbesondere der autoimmunen) Schilddrüsenerkankungen immer wieter gekürzt. Bald streicht man auch den passus dass man mit der richtigen Einstelung mit Schilddrüsenhormonen ALLES wieder rückgängig machen kann, genau wie man schon die Toxizität von Jod aus dem Pschyrembel entfernt hat...das wird alles unter NORMAL eingestuft...ist normal dass wir als Babys, als Meshcve mit Down Syndrom, als Menschen mit "Latenter" "leichter" "grenzwertiger" Schilddrüsenunterfunktion, als Frau in den wechseljahren udn als ALTE geistig behindert sind.

Da werden Milliarden für die Altersforschung ausgegegeben, dabei sind die Schlüssel beriets lange bekannt..nur keiner registriert es. Mesnchen mit Schilddrüsneunterfunktion sind biologisch älter als ihre Schilddrüsengesunden Altersgenossen...ab und an (selten) erleben sie es wie eine bessere Dosierung mit Schilddrüsenhormonen sie einmal für Monate oder gar Jahre wieder so jung macht wie sie an Jahren sind..bis dann wieder das immer weniger werdende Schulmedizinsiche (Un)Wissen siegt und sie auf einen höheren TSH eingestellt werden als 1 +/-0,5. Und wenn dann der Körper irgendwann die TSH produktion ganz einstellt (reversibel oder irreversibel) dann kann man mit normalen schulmedizinischen Methoden dem Patienten gar nicht mehr helfen.

ich würde gern eine Studien machen TSH-Wert bei Down Syndrom, Sonne bei Down Syndrom, Vitamin D bei Down Syndrom. Genau wie man bei Schülern mit Lernsschwäche auch immer den TSH und Vitamin D Spiegel im Auge behalten sollte.

Mit schwacher Schilddrüsenleistung schläft das Gehirn ein und man wird ängstlich und depressiv. Vitamin D und Sonne verbessert sowohl geistige Leistungsfähigkeit wie die Stimmung. Im Sommer hatte ich als Pubertierende immer 2 Noten besser als im Winter.

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Kommentar von Nunuhueper
28.06.2013, 19:43

Immer muss die Schilddrüse als Ursache für alle möglichen Störungen herhalten bei Schnabelwal.

Wir haben es ja verstanden...

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Bei Demenz ist eine Angststörung möglich, aber nicht zwingend.

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