Gibt es einen Vordruck dafür wenn ich ein Erbe annehmen möchte?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Eine Erbschaft gilt als angenommen, wenn nicht innerhalb von 6 Wochen nach bekanntwerden des Berufungsgrundes die Ausschlagung erklärt wird, § 1943 Halbsatz 2 BGB in Verbindung mit § 1944 Abs. 1 BGB. Nach 6 Wochen ist man also Erbe, egal ob man dem Nachlassgericht gegenüber die Annahme erklärt hat oder nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Johanna05
16.03.2012, 15:33

Danke für Deine ausführliche Antwort.

Da frag ich mich doch ob der Rechtspfleger (?) mich ein bischen ärgern will?

0

Pass bloß auf, was du unterschreibst! In Ö. ist es zumindest so, dass du ja auch Schulden des Erblassers dabei übernehmen könntest. Geh gescheiter zum Notar, der diese Erbschaft behandelt und lass dir alles erklären!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ironjustice
16.03.2012, 15:18

In Deutschland gibt es auch eine "Gesamtrechtsnachfolge", also alle Aktiva und alle Passiva des Erblassers gehen komplett auf den Erben über. Man kann also nicht mal eben die Schulden ausschlagen und die Vermögenswerte erben. Das Recht die Schulden auszuschlagen hat nur der Fiskus.

Notar würde ich in Nachlassfällen nie ansteuern, sofern kein notarielles Testament vorliegt. Beim Nachlassgericht zahlt man nämlich nicht die MwSt. auf die Gebühren und außerdem stellen nur Nachlassgerichte Erbscheine aus (Für Baden-Württemberg gelten, soweit mir bekannt, Sonderregeln). Der Notar kann lediglich alles machen um einen Erbscheinsantrag "gangbar" zu machen (sprich: Abnahme der eidesstattlichen Versicherung).

0

bein Nachlassgericht diesen beantragen - sicher ist sicher

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?