Gibt es einen Vertrauensschadenersatzanspruch?

6 Antworten

kommt mir mehr als unglaubwürdig vor.

und Ansprechpartner sollte der Notar sein, und nicht die Gemeinschaft die den Vertrag und den Schriftwechsel dazu nicht gelesen hat. 

Der Notar stellt übrigens keine extra Rechnung, es ist seine Aufgabe, die Ordnungsgemässe Übergabe sicherzustellen. 

Im Kaufvertrag steht sicher genau, wann und unter welchen Voraussetzung das Geld fliesst. Beide Parteien haben sich dazu verpflichtet und jeder Vertragsverstoss kann zu Extrakosten führen.

Es gilt ausschliesslich was im Vertrag steht, im Gegensatz zu anderen Geschäften des täglichen Lebens sind Verträge über Immobilien nur gültig, wenn schriftlich und notariell beglaubigt. 

Wenn da also steht: du zahlst das Geld, nachdem die Voraussetzungen erfüllt sind und der Notar dir dies mitteilt, dann darfst und musst du genau dann zahlen. Wenn die Verkäuferin ein anderes Vorgehen will, hat sie ein Problem .. aber Problemlöser müsste aber der Notar sein, der ihr den Vertrag und das Vorgehen nochmal erläutern müsste.

Leider haben Sie sich nicht an den Vertragstext gehalten. Ohne Fälligkeitsvoraussetzungen kein Geld und somit keine Übergabe. Die Anzahlung steht im Widerspruch zum notariellen Abwicklungsmodus. Dass die Verwalterzustimmung erst auf den letzten Drücker eintrifft, ist leider nicht ungewöhnlich. Das eigentliche Problem liegt darin, dass Sie mit Ihren Vorbereitungen - wenn auch im guten Glauben - nicht warten wollten.

.... ich kenne keinen Eigentümer, der so einen aberwitzigen Vertrag unterzeichnet.

Und ein Verwalter hat nun wirklich nichts mit einem Kaufvertrag am Hut. Da kann also etwas nicht stimmen. Zudem bist Du noch gar kein Mitglied in dieser WEG.

Viel Glück, denn so wie geplant wird es nichts.

Oha, noch nie etwas verkauft und dadurch mitbekommen, dass es per Teilungserklärung durchaus von Nöten sein kann, eine Verwalterzustimmung einzuholen?

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@AchIchBins

.... laut Frage geht es nicht um eine Zustimmung und in die Vertragsverhandlung eines ET wurde ich noch nie eingebunden.

Ich bekomme immer nur mit, wenn denn der alte und der neue ET immer behaupten, sie seinen Mitglied der WEG und deshalb bekommen beide ein Abrechnungsguthaben.

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