Gibt es einen Studiengang mit dem Abschluss „Diplom-Zensor/in“, „Master of Censorhip“ oder so ähnlich?

7 Antworten

Nein, so ein Studium gibt es zu recht nicht, da es sich hier ja nur um eine einzelne (eher untergeordnete) Tätigkeit handelt und nicht um ein Berufsfeld.

Zensur gehört zur Öffentlichkeitsarbeit und hat daher eine hohe Bedeutung. Die Verantwortung hierfür kann man nicht untergeordneten Mitarbeitern überlassen.

Man kann sie vielleicht nach Richtlinien arbeiten lassen, wie: "Wenn Sie einen Beitrag lesen, der Minderheiten herabzusetzen scheint, dann leiten Sie diesen an uns weiter." Aber ein solches Zensur-System einrichten und letztlich entscheiden, müssen hochqualifizierte Profis.

Auch muss man beispielsweise über die Rangfolge der Diskriminierungen genau Bescheid wissen, nämlich dass z. B. Rassismus schwerer wiegt als Sexismus, Sexismus schwerer als Transphobie und Antisemitismus schwerer als die anderen drei zusammen.

Wo kann man all das lernen, wenn nicht in einem Studium oder zumindest einer Spezialisierung während des Studiums?

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Ich hoffe wirklich, dass ein solcher Studiengang nicht existiert... Reicht schon, dass es Menschen gibt, die dies beruflich tun. Das halte ich schon für falsch.

Nein, der "Studiengang" für Master ist mit dem Tot des letzten "Dozenten" am 01.05.1945 zu Ende gegangen ... Nein also wirklich ich weis nicht ob ich die Frage als GuteFrage ansehen soll oder als Scherz ;)

Gewisser maßen spielt es eine Untergeordnete Rolle, bei solchen riesigen Plattformen... Stichworthaltige zusammenhänge muss es erkennen.. und an einen "Moderator" wie es in Foren oder hier gibt freischalten lassen.. oder Meldefunktion und dann Sperren...

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Ich tippe auf Troll

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@timmiboy78

Die Frage, nicht der User. Zudem kann auch ein Troll, wenn er es denn permanent sein will, auch jahrelang angemeldet sein.

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Warum soll das ein Scherz sein?

Die Bedeutung der Informationskontrolle hat in den letzten Jahren massiv zugenommen und wird weiter zunehmen. Das Land ist gespalten, wie vielleicht nie zuvor.

Da kannst Du als Unternehmen oder sonstige Organisation nicht irgendwelche Amateure an die Kontrolle von Foren und sonstigen Publikationen lassen.

Und wenn es einen Studiengang "Technologie der Kosmetika und Waschmittel" gibt, warum dann nicht auch einen wie "Zensur-System Technologie" oder weiß der Teufel, wie sowas heißen kann?

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@KarstenF

Das Land ist gespalten weil Informationen vorenthalten wurden. Und weil der Michel zu bequem ist seinen Hintern von der Couch zu heben. Denn solange das Essen billig und die Gloze genügend spiele liefert ist alles gut.

Dazu kommt noch , die legalisirung von Kriminalisierten Linken Netzwerken. Und die Gender Ideologie, sprich gezieltes suggerieren im Kindesalter, und denunzieren im erw. Alter.

Das was du möchtest, ist dass, was bereits die linksterrositische AAS seit den 90er praktiziert

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@Naginata

Terroristisch?! Was hat das denn mit meiner Frage zu tun?

Es geht um die Frage, ob es einen Studiengang oder ähnliches gibt, in dem man die Einrichtung und den Betrieb professioneller Systeme zur Informationsregulierung erlernen kann.

Denn es ist doch in unserer Gesellschaft zunehmend wichtig, dass einerseits die Meinungsfreiheit gewahrt bleibt, andererseits die Verbreitung illegitimer Informationen unterbunden wird - zum Beispiel terroristischem Gedankengut oder solchem, dass möglicherweise einmal zu Terrorismus führen könnte.

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Nein, du brauchst dafür auch kein Studium. Das sind oft glaube ich auch eher Aushilfsjobs..

Aushilfsjobs? Das wäre verwunderlich, denn das Löschen - oder Nichtlöschen - problematischer Beiträgen scheint mir eine recht sensible Angelegenheit zu sein.

Ein Unternehmen möchte einerseits natürlich keine unangenehmen Posts auf seiner Seite haben, anderseits aber auch nicht den Eindruck erwecken, legitime kritische Meinungen zu unterdrücken.

So etwas von unbedarften Mitarbeitern zu erledigen, scheint mir riskant.

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@KarstenF

Dei Seite darf löschen was sie für unangemessen hält bzw was gegen die Richtlinien verstößt. Da ist nicht daran politisch.

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Nein, wieso sollte man dafür extra einen Studiengang einführen, wenn es doch Jura gibt?

Weil Jura dazu als Qualifikation nicht ausreichen würde, wie mir scheint. Die meisten gelöschten Beiträge sind rechtlich nicht zu beanstanden, können jedoch trotzdem heftige und für ein Unternehmen sehr unerwünschte Reaktionen hervorrufen.

Stell Dir vor, Du würdest hier die Frage einstellen: "Sind Schwarze wirklich so intelligent wie Weiße? Es gibt doch so wenige schwarze Nobelpreisträger." Die wäre rechtlich wohl unproblematisch. Aber faktisch wäre sie durchaus problematisch. Gleichzeitig ist sie, wenn sie z. B. von einem unerfahrenen Schüler kommt, völlig legitim. Wie verhält man sich als Moderator?

Denkbar wäre allerdings, das man eine solche Zensoren-Ausbildung als Spezialisierungsmöglichkeit für Jura-Studenten anbietet, falls es die noch nicht gibt.

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@hydrahydra

Warum nutzt Du nicht die Gelegenheit und klärst mich und alle anderen, die gerade hier lesen, auf, was Du unter Zensur verstehst?

Allerdings ist die Bezeichnung hier unerheblich. Nenne es meinetwegen Informationskontrolle, "Moderation" oder anders. Es geht darum, dass ein Unternehmen oder eine sonstige Organisation Äußerungen löscht oder abändert, weil die Äußerungen in irgendeiner Form "Anstößig" sein könnten.

Das ist eine heikle Angelegenheit, deren Bedeutung in den letzten Jahren massiv zugenommen hat und weiter zunehmen wird, und deshalb meine Frage, ob es auf diesem Gebiet mittlerweile einen Studiengang gibt.

Es gibt einen Studiengang "Technologie der Kosmetika und Waschmittel". Warum soll es nicht einen Studiengang "Zensorik" oder so ähnlich geben?

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@KarstenF

Nein, immer noch nicht... Dazu braucht es keinen eigenen Studiengang, weil es 1. unter juristischen Gesichtspunkten geklärt werden kann, wenn es um strafbare Inhalte geht, oder 2. nach Marketing-Aspekten. Es ist ganz simpel, und du fasst es deutlich komplizierter auf, als es ist.

"Warum nutzt Du nicht die Gelegenheit und klärst mich und alle anderen, die gerade hier lesen, auf, was Du unter Zensur verstehst?" - Weil Zensur nicht dadurch definiert ist, was ich darunter verstehe.

"Warum soll es nicht einen Studiengang "Zensorik" oder so ähnlich geben?" - Wegen des Grundgesetzes, Artikel 5, Abschnitt 1

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_5.html

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

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@hydrahydra

Der Begriff ist, wie gesagt, unerheblich:

Allerdings ist die Bezeichnung hier unerheblich. Nenne es meinetwegen Informationskontrolle, "Moderation" oder anders. Es geht darum, dass ein Unternehmen oder eine sonstige Organisation Äußerungen löscht oder abändert, weil die Äußerungen in irgendeiner Form "anstößig" sein könnten.


Dann heißt der Studiengang eben nicht "Zensorik" sondern anders, meinetwegen "Informationskontroll-System-Technologie", oder such Dir etwas passenderes aus.

Simpel ist die Angelegenheit ganz und gar nicht. Du musst bei der Informationskontrolle äußerst sensibel vorgehen. Lässt Du zu viel zu, kann Dein Unternehmen vom Shitstorm weggeblasen werden. Lässt Du zu wenig zu, wirst Du der Unterdrückung der Meinungsfreiheit bezichtigt.

Da braucht es Profis, die Kenntnisse aus den verschiedensten Bereichen haben, z. B. Recht, Psychologie, Kulturwissenschaft, neue Medien und sicherlich einiges mehr.

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@KarstenF

"Simpel ist die Angelegenheit ganz und gar nicht." - Doch, ist sie. Deine Auffassung davon ist es, die kompliziert ist.

"Lässt Du zu wenig zu, wirst Du der Unterdrückung der Meinungsfreiheit bezichtigt." - Ja und? Es ist nicht Aufgabe eines Unternehmens, Foren oder anderweitig Platz zur Meinungsäußerung zu bieten. Wenn Kunden keinen Schimmer davon haben, was Meinungsfreiheit bedeutet - und vor allem, was sie NICHT bedeutet - ist das nicht die Schuld eines Unternehmens.

Und abgesehen davon geht es heir immer noch um Marketingkommunikation. Kein Grund, einen ganz eigenen Studiengang zu etablieren.

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@hydrahydra
"Lässt Du zu wenig zu, wirst Du der Unterdrückung der Meinungsfreiheit bezichtigt." - Ja und?

 
Und was ist die Folge einer solchen restriktiven Kommunikations-Politik? Dann schreien die Leute "Lügenpresse, Lügenpresse!", oder ähnliches (wenn es sich um Medien handelt).

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@KarstenF

Unternehmen sind keine Politiker. Und dann schreien sie halt 'Lügenpresse'... Als ob solche rechten Fuzzis irgendwas davon abhalten könnte.

An deinem mangelnden Verständnis von Zensur und Meinungsfreiheit und deiner überkomplizierten Auffassung davon, wie man ein Forum moderiert, ändert das immer noch nichts.

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