Gibt es einen Stoff, der wie Gülle stinkt, aber keine Gülle ist?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Einzelstoff Skatol.

Gemisch zB US Government Standard Bathroom Malodor. Das ist sozusagen eine vom US Militär entwickelte Stinkbombe.

Das klingt interessant. Da schau ich mal nach, ob es das ist, was wir hier suchen.

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Gefahrstoffkennzeichnung "reizend" - nicht wirklich giftig, aber vermutlich auch nicht das, was der Fragesteller ("lebenmitteltechnisch neutral oder zumindest ungiftig") sucht.

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@TomRichter

Das kommt auf die Menge drauf an, immerhin ist zB Vanillin oder das Himbeerketon ebenfalls als Reizend definiert, aber trotzdem für Lebensmittel zugelassen.

Angeblich ist Skatol vom Geschmack und Geruch so penetrant, dass man hier kaum zu höheren Dosen, als zB Vanillin für ein Vanillearoma benötigt.

Allerdings fehlt mir zu Skatol die Medizinische Bedenklichkeit, kann also durchaus sein, dass es noch anders mit dem Körper wechselwirkt und nicht nur über die Agressivität, bei dem Geruch, ist man aber so ein Gericht ohnehin nicht.

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@TomRichter

Also beim Vergleich der Toxizität bietet Wikipedia gleich auch Relationen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gift#LD50-Tabelle

Skatol ist in etwa doppelt so toxisch wie Harnstoff, halb so toxisch wie Paracetamol und liegt damit etwas unterhalb der Toxizität von Kochsalz.

Ich würde sagen, dass das in vernünftigen Mengen kein Problem sein dürfte.

Was allerdings ein Problem ist, ist die Herstellung. Da würde es wohl deutlich einfacher und evtl. auch günstiger werden, das Zeug gleich fertig zu kaufen. Außerdem sollen es ja auch nur geringste Test-Mengen sein und nicht gleich den ganzen Stadtteil zum K0tzen bringen ;oP

Vielleicht kann mein Apotheker mich ja auch einfach nur mal schnuppern lassen.
Also ich meine schon den richtigen Apotheker. Nicht dass hier jemand auf dumme Gedanken kommt …

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@MarkusGenervt

Ich hab in dem Sinne nicht die Giftigkeit gemeint, sondern eventuelle Leberschäden oder ob der Stoff Krebserregend etc ist, eben alle Effekte welche mit der LD50 nicht angegeben werden können.

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@PeterKremsner

Das ist ein Argument.

Du hast mich neugierig gemacht und ich habe mal etwas über relationale Toxizitäten recherchiert.

Wenn ich mir nun auch mal Nicotin mit einer 300-fachen, Natriumfluorid mit einer 66-fachen, Koffein mit einer 18-fachen und sogar Pökelsalz mit einer 19-fach stärkeren Toxizität anschaue, dann würde ich sagen, dass die Langzeitfolgen einer gelegentlichen Skatol-Aufnahme eher die geringsten unserer Probleme sein sollten.

In meiner Auflistung sind schon genug Stoffe, die wir täglich zu uns nehmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand bei einer letalen Dosis durch Herz-Kreislauf-Versagen oder einen Leber-Tumor stirbt. Tot ist tot.

  • Kochsalz (alle verarbeiteten Lebensmittel) und Koffein schädigen nachhaltig das Herz-Kreislauf-System.
  • Pökelsalz (alle verarbeiteten Fleischwaren und Konserven) und Nicotin erhöhen mit jeder Dosis das Risiko an Krebs zu erkranken.
  • Natriumfluorid (Zahnpasta) führt zu bleibenden Nervenschäden.

(Fast) keiner der Stoffe lässt sich in unserem Alltag vermeiden und die meisten Menschen werden damit trotzdem ziemlich alt. 

Es gibt einfach zu viele Giftstoffe, denen wir täglich ausgesetzt sind und deren Toxizität um ein vielfaches höher ist, als bei Skatol. Da muss man nur mal auf dem Fahrrad im Stadtverkehr unterwegs sein.

Ich schätze mal, dass bei einer vergleichbaren Menge Skatol jeder normale Mensch gleich k0tzen müsste, wenn das wirklich so extrem stinkt.

Und dann – nachdem ich mir die Mühe mit der ganzen Recherche gemacht habe – fiel mir ein:

Es geht bei den ganzen Vergleichen um die orale Aufnahme.
Das ist dann doch ein ganz andere Nummer, als die olfaktorische Wahrnehmung.

:-'

Aber ich lerne gerne neu Dinge, also war das alles nicht ganz umsonst ;-)

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@MarkusGenervt

Naja wenn du Unbedenklichkeit von Skatol gut recherchiert hast sollte es kein Problem sein.

Wenn ich mir nun auch mal Nicotin mit einer 300-fachen, Natriumfluorid mit einer 66-fachen, Koffein mit einer 18-fachen und sogar Pökelsalz mit einer 19-fach stärkeren Toxizität anschaue, dann würde ich sagen, dass die Langzeitfolgen einer gelegentlichen Skatol-Aufnahme eher die geringsten unserer Probleme sein sollten.

Das an sich sagt aber noch nichts über die Langzeitwirkungen aus.

Wenn du dir zB Dimethylnitrosamin ansiehst, dann ist der Stoff selbst zwar selbst giftig, aber eben erst ab Dosen im mg bereich.

Man sollte jetzt also meinen, dass eine Aufnahme von ein paar µg ungefährlich sind, dem ist aber nicht so.

Nitrosamin Verbindungen schädigen die Leber und sind stark Krebserregend somit kann die einmalige Gabe einer Nitrosamin Verbindung bereits zu Leberschäden und in weiterer Folge zu Krebs führen, obwohl die Dosis weit unter der lethalen Dosis war.

Die Toxizität sagt also nichts über die Langzeitwirkung auf den Körper aus.

Nehmen wir zB Kochsalz bei einer zu hohen Aufnahme ist es mehr oder minder schädlich (weil relativ schnell über die Nieren abgebaut), es ist aber Lebensnotwendig und ohne die Aufnahme von Kochsalz stirbst du.

Kochsalz ist natürlich in sehr hohen Dosen auch akut gifitg.

Kochsalz ist also in den Richtigen Dosen komplett unbedenklich und Lebensnotwendig.

Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand bei einer letalen Dosis durch Herz-Kreislauf-Versagen oder einen Leber-Tumor stirbt. Tot ist tot.

Ich glaube du verstehst den Begriff der letalen Dosis nicht ganz...

Die letale Dosis ist akut giftig, also wenn du diese Menge einnimmst stirbst du innerhalb von wenigen Stunden bis Tagen, weil der Stoff Körperfunktionen stört.

Wie bereits bei den Nitrosaminen angemerkt können aber gaben von Krebserregenden Stoffen weit unter der Letalen Dosis zu Krebs und Langzeitschäden führen.

Wenn du also wissen willst ob Skatol schädlich ist wirst du irgendwo eine Langzeitstudie finden müssen, welche das Testet und ich glaube kaum dass es so etwas gibt. 

Generell würd ich sagen, als Stinkbombe geeignet aber ich würds jetzt niemanden ins Essen mischen, sofern davon auszugehen ist, dass der jenige das dann auch wirklich isst.

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  1. Es gibt mindestens ein (1) pflanzliches Aroma, das dem sehr nahe kommt.
  2. Auch künstliche Mischungen (aus H2S und NH3 frei setzenden Verbindungen, quarternären Ammoniumbasen und speziellen Abbauprodukten stickstoffhaltiger Substanzen) liegen da gut im Rennen. Am besten kommt immer das "Bierschiss"-Aroma (besonders, wenn es mit einem Abbauprodukt des Urins "verfeinert" wurde), in dessen Komposition ich dich aber nicht einweihen werde.

… in dessen Komposition ich dich aber nicht einweihen werde.

Ooohhhh, wie Schade … ;)

Stimmt ja, Stickstoff-Verbindungen! Damit wäre das Aroma schon etwas runder. Allerdings müsste man dann ziemlich viel herum experimentieren, bis man die richten Mischungsverhältnisse hat.

Mein olfaktorisches Gedächtnis sagt mir aber, dass da noch irgend etwas fehlt.

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Vom Geruch her dürfte Ammoniumsulfid passen - aber absolut nicht lebensmitteltauglich.

Essbar ist die

https://de.wikipedia.org/wiki/Durian

man muss da keine Pflanzen züchten, man kann die fertigen Früchte kaufen, der Geruch scheint aber nur manchen Menschen abstoßend zu sein.

Ebenfalls essbar

https://de.wikipedia.org/wiki/Surstr%C3%B6mming

dabei geben auch die begeisterten Feinschmecker zu, dass der Fisch stinkt.

Das klingt ja noch besser :)

Das Surströmming kannte ich noch gar nicht.

Ist dann auch nicht so teuer wie die Durian-Frucht, die zudem dann auch noch anscheinend nur in großen Mengen gekauft werden kann. Zu viel, nur um es zu testen.

Vielen Dank! Wieder etwas völlig Neues gelernt :))

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