Gibt es einen schmerzlosen Tod?

13 Antworten

Ob Sterben an sich wirklich schmerzlos ist, wird dir niemand sagen können. Denn all die das schonmal gemacht haben, sind bereits tot. (Manchmal ist die Welt halt pure Logik)

Erhängen kann ich mir nicht als entspannt vorstellen. Zuvor wirst du vollgeschüttet mit Adrenalin und Stresshormonen. Auch vorm Zug schmeißen nicht. Generell kann ich mir keine entspannte Art zu sterben vorstellen, sofern es bei Bewusstsein passiert. 

Ich denke auch nicht, dass sich der Tot wie schlafen anfühlt. Eher wie der Zustand vor der Geburt, bzw. Zeugung. Das „Tolle" ist ja, dass das jeder schonmal „durchgemacht" hat. Man müsste sich nur dran erinnern können.

Auch vorm Zug schmeißen nicht.

Was dabei auch noch hinzukommt: der Lokführer von dem Zug, der steckt das auch nicht einfach so weg. Auf die Art hat man mit seinem Selbstmord also noch einem anderen Menschen geschadet.

Letztes Jahr starb auch ein ehemaliger Arbeitskollege von mir, bei einem Autounfall. Es gab zwar keine offizielle Bestätigung, aber es wird Selbstmord vermutet, aus verschiedenen Gründen. Laut Zeugen fuhr er mehrere hundert Meter auf der falschen Seite, bevor er in ein anderes Auto krachte. Zum Glück haben die Leute in dem anderen überlebt, mein Kollege nicht.

Also wenn schon Selbstmord, dann sollte man es so machen, daß niemand sonst zu schaden kommt.

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@Saturnknight
Also wenn schon Selbstmord, dann sollte man es so machen, daß niemand sonst zu schaden kommt.

Das geht nicht, weil Existenz verursacht immer schaden, ganz egal wie lange sie geht oder wie sie endet. Und es nennt sich juristisch richtig Suizid, weil du kannst dich nicht ermorden. Said buddha yo.

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Ich denke auch nicht,

Ach deswegen schreibst so einen Schwachsinn. Bitte fange an zu denken, aber höre auf zu glauben.

dass sich der Tot wie schlafen anfühlt.

Der Tod fühlt sich auch nicht nach schlafen an - den fühlst du gar nicht, weil du nicht existierst.

Eher wie der Zustand vor der Geburt, bzw. Zeugung.

Der Tod ist wie die Nichtexistenz überhaupt gar kein Zustand, darum kannst du auch nichts fühlen.

Das „Tolle" ist ja, dass das jeder schonmal „durchgemacht" hat. Man müsste sich nur dran erinnern können.

vllt. erinnern sich Klaustrophobiker daran, weil deren Bewusstsein als fast Säugling/älterer Fötus zu ausgeprägt war- frag die mal.

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Ob Erfrieren schmerzlos, weiß ich nicht, aber momentan dürfte es in den USA in der Kältewelle wenigstens ganz schnell gehen, wenn man sich irgendwo in die freie Natur setzt.

Ansonsten ist Einschlafen und nicht mehr aufwachen die schönste Art, die ich mir vorstellen kann, diese Welt zu verlassen.

Witzig ist, dass gerade gestern in einem von mir abonnierten Newsletter etwas über das Thema der Nahtoderfahrungen kam, wo zum Ausdruck kam, dass das Bewusstsein lange braucht, um abzuschalten.
Zitat: Das Forscherteam vermutet, dass das Weiterbestehen des Bewusstseins darin begründet liegt, dass die Gehirnzellen erst Stunden, nachdem keine Hirnwellen mehr festgestellt werden können, absterben - und solange nimmt der Betroffene auch seine Umgebung, seinen Körper und was mit ihm geschieht wahr. ...... Was wir heute als gesichert annehmen können ist, das das Sterben kein kurzes, blitzartiges Verlöschen unseres Geistes ist, sondern ein Prozess, der mitunter sehr lange dauern kann.'

Ich befasse mich auch mit diesem Thema, aber eher im Hinblick auf Organspende, die ich für mich ablehne, da sie bei noch Lebenden vorgenommen wird, die noch empfinden und stark gestresst werden. Weswegen sonst wird bei Organentnahme in der Schweiz wenigstens noch eine Narkose gegeben?? In DE hält man das für einen unnützen Kostenfaktor. Ein riesiges Thema!

Erfahrungsberichte von fast erfrorenen Menschen gibt es ja - die berichten, dass es erst ganz fürchterlich kalt und schmerzhaft ist (kennen ja alle, die schonmal in einem Eisbad waren) und es sich dann, kurz vor Eintritt der Bewusstlosigkeit plötzlich so heiß anfühlt, dass viele all ihre Klamotten ausziehen, weswegen die meisten Skifahrer-Leichen nackt neben ihrer Kleidung im Schnee gefunden werden.

Kälteidiotie

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Ich ging lange davon aus, dass das Köpfen womöglich die schmerzloseste Art zu Sterben ist - weil es für mich Sinn macht, dass beim Gehirn keine schmerzhaften Neurosignale mehr ankommen können, wenn kein Nervensystem mehr dran hängt, das diese ans Gehirn senden könnte. Aber neulich hat jemand erzählt, dass man diese Theorie untersucht hat, wobei heraus kam, dass abgetrennte Köpfe sich noch einige Minuten bewegen können und sogar Sprechversuche unternehmen. Macht leider auch Sinn, dass der Körper sich so erbittert an sein Überleben klammert, dass es keinen schmerzfreien Tod geben kann - egal ob man voller Schmerzmittel ist, der letzte Moment in dem das Bewusstsein schließlich erlischt ist vermutlich nie angenehm. Interessant wäre, ob dieser Eindruck signifikant verkürzt wird, wenn man sich mit einer Schrotflinte gleich den ganzen Kopf zerballert. Wenn nichtmal mehr ein Gehirn vorhanden ist, können die Schmerzen ja auch von nichts mehr erfasst werden. Aber das ist schwierig zu prüfen, da man auch keine Reaktionen mehr beobachten kann, wenn alles in Stücken herumliegt. Vielleicht ist aber diese ganze Herangehensweise falsch - denn vielleicht kommen die Schmerzen gar nicht über Signale aus unserem Körper zu uns, vielleicht existiert die materielle Welt nicht so, wie wir sie sehen und vielleicht kann eine externe Instanz, die uns auch in den Zustand versetzt hat, in dem wir unser Leben als Individuum erfahren, frei darüber verfügen, wer wann welche Schmerzen hat.

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