Gibt es einen Namen für die Extremform von Atheismus?

...komplette Frage anzeigen

21 Antworten

Es gibt fundamentalistische Gläubige, die alle Andersgläubigen und Atheisten für ungläubig halten die sich somit gegen Gott versündigen. Der letzte Punkt ist eigentlich der Kern des Grundes, wieso sie so feindselig gegenüber andere sind. Da Atheisten an keinen Gott glauben, fehlt ihnen dieser Grund. Eventuell kann es trotzdem entsprechend feindselige Atheisten geben, weil sie quasi "allergisch" aggressiv auf religiöses Gedankengut reagieren, aber entweder liegt es daran, dass sie keine Ahnung haben, wogegen sie sind oder daran, dass sie vor allem in ihrer Kindheit gegen ihren Willen mit derartigen religiösen Lehren konfrontiert, ja ihnen diese aufgedrängt wurden - letzteres kenne ich in der Verwandtschaft und ganz ehrlich, das gehört eigentlich verboten. Jedem Menschen sollte die Freiheit und Möglichkeit schon von den Eltern her gegeben werden, frei zu entscheiden ob und welcher Religion man sich anschließen möchte, denn dann ließe sich letzterer Fall vermeiden.

Lies mal bitte meine Antwort. Du hast anscheinend ein falsches Grundverständnis von Atheismus

0
@garwain

Du hast anscheinend ein falsches Grundverständnis von Atheismus

Hast wohl eher du. Atheismus ist eine Meinung, der Atheist hat eine bestimmte Meinung zu einer bestimmten Sache. Jede Meinung kann dazu führen, dass das Individuum aggressiv, intolerant, ablehnend oder hasserfüllt gegenüber Anhängern anderer Meinung wird.

0
@germanidiot

Atheismus ist eine Meinung,

Ob Du´s jemals begreifen wirst? Das ist falsch.

Atheismus ist nur die Abwesenheit einer spezifischen Meinung, nämlich das es einen Gott geben könnte.

Der Atheismus sagt im Grunde nicht, es gibt keinen Gott, er sagt nur nicht, es gäbe einen. Das ist ein fundamentaler Unterschied.

0
@realsausi2

Atheismus ist nur die Abwesenheit einer spezifischen Meinung, nämlich das es einen Gott geben könnte.

Die Abwesenheit einer Meinung geschieht durch die Anwesenheit einer dazu gegensätzlichen Meinung. Demnach ist Atheismus auch eine Meinung.

Der Atheismus sagt im Grunde nicht, es gibt keinen Gott, er sagt nur nicht, es gäbe einen. Das ist ein fundamentaler Unterschied.

Ein Unterschied, der worin genau liegt? Die Nichtexistenz Gottes, egal wie man diese ausdrückt, wird in beiden entsprechenden Teilsätzen ausgesagt, die Du hier mit angeblichem Unterschied zitierst. Der Unterschied liegt nur an der Wahl der einzelnen Wörter, nicht aber im Sinn ihres Kontextes.

0
@JTKirk2000

Die Abwesenheit einer Meinung geschieht durch die Anwesenheit einer dazu gegensätzlichen Meinung.

Oder durch Unkenntnis. Oder durch die Meinung, eine Meinung zum Thema sei unnötig oder unmöglich (was natürlich auch eine Meinung ist).

Demnach ist Atheismus auch eine Meinung.

Der Begriff Atheismus beschreibt (in der weitesten Definition) keine Meinung, lässt sich aber mit bestimmten Meinunge verbinden und kann aus Meinungen resultieren.

Die Nichtexistenz Gottes

Ist keine für Atheisten verbindliche Annahme. Atheismus ist wie "nicht schuldig": Bezeichnet nicht, dass jemand unschuldig ist, nur, dass die Schuld nicht bewiesen ist.

0
@DarkSepia

Oder durch Unkenntnis. Oder durch die Meinung, eine Meinung zum Thema sei unnötig oder unmöglich (was natürlich auch eine Meinung ist).

und

Der Begriff Atheismus beschreibt (in der weitesten Definition) keine Meinung, lässt sich aber mit bestimmten Meinunge verbinden und kann aus Meinungen resultieren.

In beiden Punkten wird deutlich, dass es letztlich doch eine Ansichtsweise also Meinung ist, egal wie man es auch gern definieren möchte.

Ist keine für Atheisten verbindliche Annahme. Atheismus ist wie "nicht schuldig": Bezeichnet nicht, dass jemand unschuldig ist, nur, dass die Schuld nicht bewiesen ist.

Eine interessante Verbindung zwischen dem Glauben an Gott und die Einschätzung von Un-/Schuld. Wolltest Du damit mehr aussagen, als nur auf ein anderes Beispiel auszuweichen?

0

Es gibt keine Steigerung von Atheismus und auch keine Abschwächung. Atheismus ist lediglich die Aussage "Es gibt keinen Gott."

Nun mag es Menschen geben, die so dogmatisch sind und Gläubige bedrohen, die meinen, sie könnten und dürften die Religiösität unterdrücken. Diese sind aber in diesem Tun nicht als Atheisten zu benennen.

Niemand hat das Recht, jemanden vorzuschreiben, nicht zu Glauben. Niemand darf sich anmaßen, für andere hierüber eine Entscheidung zu treffen. Jeder hat das Recht, hier eine eigene Entscheidung zu treffen.

Und ich behaupte, daß Atheisten in der Regel auch nicht zu solchem Verhalten neigen.

Im Gegensatz zu Gläubigen. Die nehmen sich sehr wohl das Recht heraus, solchen Dogmatismus zu pflegen. Das geht von der Taufe über die Kommunion/Konfirmation, Beschneidung, kirchliches Arbeitsrecht bis ins Extreme mit Bombengürtel auf dem Wochenmarkt.

All das fußt darin, daß sich Gläubige anmaßen, anderen, ob nun ihren Kindern, Nachbarn oder sonst wem, ihre Religion überstülpen zu wollen.

Einen Namen hierfür habe ich nicht parat, aber ich möchte das als unfreiheitlichen Dogmatismus bezeichnen.

Mit Atheismus hat das aber allemal nichts zu tun.

Es gab solche Sachen im kommunistischen Ostblock oder während der französischen Revolution, dafür gibt's aber keine eigene Bezeichnung.

Meistens waren das Reaktionen darauf, dass die Kirche vorher die Herrschenden unterstützt hatte, und es richtete sich gegen Angehörige der religiösen Organisationen.

Das ist gar keine Form von Atheismus, weil Atheismus keine Handlungen oder Anweisungen zu solchen beinhaltet. Religiöse Leute zu verfolgen ist eine Handlung.

Was du beschreibst ist Religionsfeindlichkeit und hat mit Atheismus so viel zu tun, wie das Verbot von "entarteter Kunst" mit Wagners Musik.

Sprich nicht nur glauben das es keine Götter sind, sondern alle die eine Religion dazu zwingen damit aufzuhören oder sie sonst umzubringen.

Das hat mit Atheismus nichts zu tun. Dieser besteht nur in der Aussage, daß es keinen Gott gibt.

Das ist 100% gewaltfrei und eignet sich nicht für irgendeine Steigerung, schon gar nicht zum Extremismus.

Ich glaube, dass nennt man Antitheismus. Ich glaube, dass es bisher noch kaum Atheisten gab, die Gewalt gegen Theisten ausgeübt haben, liegt daran, dass der Atheismus sich erst seit Ende des zweiten Weltkriegs in der Masse der Menschen wirklich ausgebreitet hat. Aber Stalin ist, so weit ich weiß, auch mit Gewalt gegen die Kirche vorgegangen.

Aber Stalin ist, so weit ich weiß, auch mit Gewalt gegen die Kirche vorgegangen.

Stalin war zwar "Atheist" in Bezug auf die üblichen Gottesideen, begründete um sich selbst allerdings einen Personenkult, den man durchaus als "Religion" bezeichnen könnte. Sein "Atheismus" kann also nicht mit seinen Gräueltaten assoziiert werden - er ging gegen die christlichen Kirchen aus politischen und vor allem ideologischen Gründen vor.

0
@TomBombadil2010

Das Paradoxe an Ideologien, die Religionen ausrotten wollen, ist, wie Religion definiert werden soll, dass die verfolgten Religionen zwar ausgerottet werden müssten, die eigenen Ideologie hingegen nicht. Ein sehr weit ausgelegter Religionsbegriff ist der funktionalistische. Bei dem werden auch politische Überzeugungen (sic!) als Religionen gewertet. Wogegen Stalin eher vorging, war Supranaturalismus.

0

Also ich bin Antitheist.

http://doc.rhavin.de/antitheismus.html

Der Antitheismus sieht die volksverdummende und anti-aufklärerische Gefährlichkeit des Glaubens an Götter und versucht daher, den Aberglauben aktiv zu bekämpfen. GEWALT ist dabei aber keine akzeptable Lösung.

Antitheismus ist keine Religion, er spricht den Religionen lediglich das Recht ab, gleichberechtigt 'neben' der Wissenschaft eine Stimme zu haben und fordert die Beendigung ihrer Alimentation und Subvention durch öffentliche Haushalte.

Eine Bemerkung: der religiöse Glaube und der Glauben als Wahrscheinlichkeitsvermutung unterscheiden sich, zur letzteren gehört auch der Aberglauben.

Atheist-Mensch ohne Gott Antitheist-Mensch gegen Gott Sie unterscheiden sich zwar in der Bezeichnung, sie sind beide sehr wohl fähig, Theisten zu bekämpfen. Übrigens empfehle ich, Harald Lesch zu verstehen:

http://www2.evangelisch.de/themen/religion/harald-lesch-ich-bin-vom-scheitel-bis-zur-sohle-protestant9736

0

Cool, wenn ein selbsternannter "Religionsfeind" Theoreme (also religiöse Dogmen) aufsetzt, um sich gegen Dogmen zu wehren. :)

Darüber hinaus strotzen die Theoreme leider vor Widersprüchlichkeiten, dass es eigentlich nur peinlich ist. (Selbst die rhetorischen Kunstgriffe sind schlicht geführt. Leute, Sprache und Logik sind Skalpelle; keine Vorschlaghämmer! :()

Antitheismus ist keine Religion

"Religion ... prägt menschliches Verhalten, Handeln, Denken und Fühlen und beeinflusst die Wertvorstellungen normativ. Sie ... machen Aussagen über Herkunft und Zukunft des Menschen. ... Sie bezieht sich auf 'das Absolute', 'das Allumfassende'. Sie ist ein solidarisches System von Überzeugungen und Praktiken, die alle Personen vereint, die sich auf sie beziehen." (Quelle: wikipedia.de)

Rein von der Funktional-Definition ausgehend, ist auch der Antitheismus eine Religion; nicht zuletzt durch den von dir verlinkten Katechismus. ;)

fordert die Beendigung ihrer Alimentation und Subvention durch öffentliche Haushalte

Hier gehe ich aber unbestreitbar mit dir konform, rhavin. Es ist - um nur ein Beispiel aus einer langen Reihe zu nennen - nicht einzusehen, dass "Katholische Kindergärten" zu 90% von Atheisten, Moslems, Juden, Buddhisten, was-weiß-ich bezahlt und (ja, auch katholischen Christen, allerdings immer weniger davon) werden, aber dennoch nur Mitglieder der katholischen Kirchen dort arbeiten dürfen.

0
@Unsinkable2

Evtl. solltest Du dir mal anschauen, was Theorem heißt…?:

"In einer axiomatisch-deduktiven Theorie bedeutet Theorem in einem engeren Sinn „der aus den Axiomen logisch abgeleitete Satz“. Teilweise werden dann auch die Axiome als Theoreme der Theorie bezeichnet."

0
@Unsinkable2

nur der Form halber: bei Wikipedia steht gleich als erster Satz:

"... ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte[2] und damit verbundene heilige Objekte ist,[A 1] die nicht im Sinne der Wissenschaftstheorie bewiesen werden können, sondern nur im Wege individueller intuitiver Erfahrung."

Das war ein bisschen Rosinenpicken.

0

Nö dafür gibts keinen Namen. Es gibt ja auch keine atheistische Gruppierung die auf Gewalt setzt. Man könnte sie aber Fanatiker oder atheistische Fundamentalisten nennen allerdings muss man sehr sehr lange suchen bis man so einen Atheisten findet.....wenn es solche Atheisten überhaupt gibt.

Meines Wissens gibt es keinen gewalttätigen Atheismus. Allerdings gibt es einen verbal-agressiven Atheismus von Robert Dawkins. Da gibt es immer wieder Aktionen.

Hat es meines Wissens auch schon in Berlin gegeben.Dem Atheismus physisches Gewaltpotential zu unterstellen, hat allein den Zweck von einer bestimmten Baustelle, auf der alle Materialien und Werkzeuge erlaubt sind und brandgefährlich ist, abzulenken .

DER ATHEISMUS IST NICHT DAS AKTUELLE PROBLEM IN EUROPA.

Meinst du nicht vllt. Richard Dawkins?

0
@NinetiesResult

kann nicht sein, Richard Dawkins ist nicht verbal-agressiv.

Er bleibt sogar ruhig, wenn man ihm den grössten Schwachsinn erzählt (ich denke da z.B. an seine Interviews mit Wendy Wright oder Ken Ham. Ich wäre da ausgerastet...)

0

Eliminatorischer Atheismus wäre möglicherweise ein Kunstwort dafür.

Allerdings hat es so was m.W. (außer vielleicht bei den Roten Khmer) noch nicht gegeben.

Die Frage ist sehr hypothetisch. Davon, daß es gewalttätige Atheisten gibt, habe ich noch nie gehört. Aber daß es Islamisten gibt und auch andere Religionsanhänger, die vor wenig bezüglich Andersgläubigen zurückschrecken, hört man täglich.

Überzeugte Atheisten habe in der Regel einen hohen Bildungsgrad und neigen daher weniger zu Gewalt als religiöse Fanatiker.

Überzeugte Atheisten nennt man Antitheisten. Denn Zum Atheismus kann mian nicht überzeugt sein, weil dieser passiv ist.

0
@garwain

Du solltest keine Dogmen aufstellen, die im praktischen Leben doch nicht eingehalten werden. Atheisten sind nicht "passiv". Sehr viele klären bei passenden Gelegenheiten bei ihren Mitmenschen auf. Viele schreiben Bücher, viele halten Vorträge. Weiterhin gibts häufig Großveranstaltungen, Kongresse usw.

Den Unterschied zum "Anti-theismus" zu treffen lohnt sich wohl nicht - es verwirrt mehr als daß es nützt. Auch Wikipedia ist nicht überzeugt, daß man da unterscheiden kann und sollte.

0
@fragator

fragator - Tante Wiki ist micht maßgebend.

Es gibt sehr wohl klar definierte Unterschiede zwischen Atheisten und Anti-Theisten:

0

Davon, daß es gewalttätige Atheisten gibt, habe ich noch nie gehört.

Achso, also müssten deiner Meinung nach jeder Verbrecher auf der Welt religiös sein.Und alle friedlichen Menschen Atheisten...

Das ich da noch nicht selbst drauf gekommen bin...

0
@Raziel256

@ Raziel256

Du verdrehst die Dinge völlig unnötig, Deine Unterstellungen schaffen nur Verwirrung.

Der thread hier bezieht sich auf die Frage, ob es Atheisten gibt, die ihre Überzeugung mit Gewalt verbreiten und ob die einen besonderen Namen haben.

Meine Aussage darauf, daß ich trotz viel Lebenserfahrung und Studien noch nie davon gehört habe, ist absolut passend. Mit dieser Feststellung wird keineswegs behauptet, daß alle Verbrecher religiös seien.

Verbrechen geschehen in der Regel aus egostischen Motiven. D.h. jemand will sich widerrechtlich persönliche Vorteile verschaffen. D.h. bei einem Bankraub spielt keine Rolle, ob und welcher Religionsgemeinschaft einer zugehört.

Allerdings sprechen gerade die Islamisten teils hochverächtlich von den "Christenhunden". Sie behaupten noch im Jahr 2012 (!), die kämen alle in die Hölle und Ungläubige zu belügen, zu betrügen usw. sei keine Sünde. Da ist der 11. September nicht mehr weit.

0
@fragator

Mit dieser Feststellung wird keineswegs behauptet, daß alle Verbrecher religiös seien.

Na dann ist ja gut ;)

0

Es könnte eine gewisse Spielart des Satanismus sein...

Aber eigentlich gibts dafür kein Wort, wohl auch, weil es sowas glaub nicht gibt.

Lo, Satanismus. Ich lach mich weg. Warum gibt es in bezug auf Religion eigentlich so viel Unwissenheit und schlechte Allgemeinbildung, wenn doch so viele behaupten religiös/gläubig zu sein? Ist mir völlig unverständlich ....

0
@garwain

es wird schnell peinlich, wenn man mit halbwissen überheblich tut. es gibt etliche zum Teil sehr verschiedene Weltbilder, die sich alle satanismus nennen. eine davon, die hier passen würde, wäre die, in der man nur an sich selbst glaubt, und alle anderen dinge, die wichtigkeit beanspruchen, sich dem unterzuordnen haben.

0

"Satanismus" ist genauso eine Religion wie das Christentum.

0

ja gibts. darf ich vorstellen: Die anderen Irren ;)

man droht mit dem mord einer gruppe oder mit sonstiger gewalt - also terroristen. ob man das nun mit atheismus verbinden kann? wohl kaum. Atheisten wollen ja ihre "ruhe" haben und keinen anderen großartig überzeugen, schon gar nicht mit gewalt.

solche irre oder möchte gern terroristen findest du in örtlichen irrenhäusern fein abgefüllt mit sedierenden medikamenten.

Nein kann man nicht, denn Atheismus ist immer passiv. Man entscheidet sich nicht dazu Ahteist zu werden, entweder man ist es oder nicht.

Atheismus bedeute einfach nur die Abwesenheit von Glauben.

Jeder Mensch ist von Geburt an Atheist. Denn Glauben entwickelt man erst, indem man diesen beigebracht bekommt. Glauben ist ein künstliche Konstrukt das versucht mit Phantasie Dinge zu erklären, mit deren realen Erklärungen man nicht klarkommt, die man nicht akzeptieren will oder die NOCH keiner erklären kann. Glauben ist Wissensersatz.

Atheismus dagegen ist eigentlich gar nichts. Es ist eigentlich quatsch dafür einen Begriff zu prägen. Genauo könnte man jeden Menschen als "Nicht-Tennis-Profi" bezeichnen, weil kein Mensch von Geburt an Tennis spielen kann und nur wenige sich dazu entscheiden.

Hat man sich dazu entschieden, gege Glaubensmuster zu sein, dann ist man Antitheist. Man hat dann bewusst die Entscheidung getroffen - nachdem man bereits über Glauben informiert ist - das Glauben für einen keine Rolle spielt.

GANZ WICHTIG: Atheismus ist nicht organisiert!

Man darf nicht von DEN Atheisten sprechen, weil es eben keine Ideologie und schon gar keine Glaubensrichtung ist. Deswegen kann es auch keinen Begriff für solche Menschen gben die du anführst bzw. kann man das nicht mit Atheismus betiteln. Vielleicht gibt es dazu einen BEgriff, aber dann halt einen anderen. Aber es ist sehr unwahrscheinlich. Mir ist solche eine gruppierung übrigens nicht bekannt.

Denn Glauben entwickelt man erst, indem man diesen beigebracht bekommt

Nein, der Glaube entwickelt sich automatisch, was durch die Evolution bedingt ist.

Nein kann man nicht, denn Atheismus ist immer passiv

Ist ein Atheist, der jede Form von Glauben hasst, und militant dagegen Vorgeht, und diesen zerstören will, passiv? Ist der Atheismus dieses Menschen passiv? Nein, denn nur Atheismus, der nicht aktiv ausgeübt und gezeigt wird, ist passiv. Wenn dieser Atheismus zum Einsatz gegen Religion führt, ist er aktiv. Etwas negatives ist er deswegen nicht.

0
@germanidiot

Nein, der Glaube entwickelt sich automatisch, was durch die Evolution bedingt ist.

Das hast Du falsch verstanden. Die Evolution hat im Menschen das Potential zum Glauben geschaffen, zur Religiösität.

Die Entwicklung dieser Anlage zur konkreten Ausformung ist aber immer ein kultureller Vorgang.

Jeder Mensch hat von der Evolution das Vermögen bekommen, Sprechen zu können. Die Anatomie sowie das Sprachzentrum sind dafür angelegt.

Aber kein Mensch würde, ohne es gelehrt zu bekommen, anfangen zu Sprechen. Ebenso wenig würde ein Mensch von sich aus religiös werden.

Die Anlagen sind evolutionär vorhanden, die Ausformung bedarf zwingend der kulturellen Prägung.

Ist ein Atheist, der jede Form von Glauben hasst, und militant dagegen Vorgeht, und diesen zerstören will, passiv?

Ich habe niemals von solchen Atheisten gehört. Hast Du dafür Beispiele?

0
@realsausi2

Ich habe niemals von solchen Atheisten gehört. Hast Du dafür Beispiele?

Vielleicht Ultrarationalisten, die an allem zweifeln. Aber dafür fällt mir kein Beispiel ein. Selbst Descartes, der es sich für seine Meditationen vorgenommen hat, wird voreingenommen, sobald es um das Thema Gottesbeweis geht. Dann "weiß" er plötzlich unhinterfragt.

0
@germanidiot

Ist ein Atheist, der jede Form von Glauben hasst, und militant dagegen Vorgeht, und diesen zerstören will, passiv?

Ist ein Atheist gleich Atheismus? Nein.

0
@germanidiot

Hier laufen genug herum.

Stimmt.Garwain ist doch auch einer der nicht nur Atheist ist, sondern behauptet von sich, dass er weiß das Gott nicht existiert.

Das habe ich bis jetzt nur von ihm gehört.Und sein Hobby ist es, Gläubige von seiner "Realität" zu überzeugen.

0
@germanidiot

Du hast vielleicht eine unklare Vorstellung, was der Begriff "militant" bedeutet. Es ist schier unmöglich, hier auf GF militant zu agieren. Und ich glaube nicht, daß irgendein hier schreibender Atheist kundgetan hätte, er wäre militant im RL.

Wie kommst Du nur auf so komische Ansichten?

0
@germanidiot

Ist ein Atheist, der jede Form von Glauben hasst, und militant dagegen Vorgeht, und diesen zerstören will, passiv? Ist der Atheismus dieses Menschen passiv? Nein, denn nur Atheismus, der nicht aktiv ausgeübt und gezeigt wird, ist passiv. Wenn dieser Atheismus zum Einsatz gegen Religion führt, ist er aktiv. Etwas negatives ist er deswegen nicht.

Dann ist das ANTItheismus, aber kein Atheismus!

Atheismus ist einfach nur die Abwesenheit von Glauben, mehr nicht.

0
@Raziel256

Stimmt.Garwain ist doch auch einer der nicht nur Atheist ist, sondern behauptet von sich, dass er weiß das Gott nicht existiert.

Ich behaupte nichts, sondern führe nur Fakten an, die jeder in öffentlichen Bibliotheken selbst nachforschen kann ....

Das habe ich bis jetzt nur von ihm gehört.Und sein Hobby ist es, Gläubige von seiner "Realität" zu überzeugen.

Ich will niemanden überzeugen, muss ich auch nicht. Wer an Götter glaubt, der glaubt Märchen. Was soll ich das überzeugen? Wenn jemand nichts mit der Realität zu tun haben will, dann soll er das eben so leben. Nur wenn jemand seine eigene Phantasie/Glaube als Wahrheit tituliert, dann gebe ich ihm als Antwort, dass seine erfundene Welt nicht existiert. Dazu gibt es nunmal unleugbare Beweise. ICH kann daran nichts ändern!

0

garwain >>>GANZ WICHTIG: Atheismus ist nicht organisiert!

Das stimmt gar nicht. Es gibt sehr viele Atheisten-Vereinigungen, z.B. www.junge-atheisten.de   Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) , atheistische Weltkonferenzen usw.

0
@fragator

Es gibt sehr viele Atheisten-Vereinigungen

Jedoch nur als Antwort auf organisierte Religionen, die mit ihren Doktrinen gesellschaftlichen/politischen Einfluss nehmen wollen.

Ohne Theismus gäbe es auch keinen Atheismus. Ohne Religionen gäbe es keine Vereinigungen von Atheisten, die sich gegen den Einfluss der Religionen wehren müssen.

0
@TomBombadil2010

Nein kann man nicht, denn Atheismus ist immer passiv

Dein Atheismus ist alles andere als passiv.Hast du mir ja schon selbst gesagt was du ehrenamtlich tust...

Passiv sieht für mich anders aus...

Ohne Religionen gäbe es keine Vereinigungen von Atheisten, die sich gegen den Einfluss der Religionen wehren müssen.

Genau und Gläubige müssen sich gegen Atheisten wehren da sie von denen nicht in Ruhe gelassen werden.

0
@Raziel256

Dein Atheismus ist alles andere als passiv.Hast du mir ja schon selbst gesagt was du ehrenamtlich tust...

Passiv sieht für mich anders aus...

Ich bin ja auch nicht nur ein Atheist sondern ein Antitheist!

Genau und Gläubige müssen sich gegen Atheisten wehren da sie von denen nicht in Ruhe gelassen werden.

Lol, genau da liegt der Fehler. Religion ist es, die erst den "Unglauben" geschaffen hat. Gäbe es keine Religion, so müsste auch niemand dagegen angehen. Denn Religion ist schlecht für den MEnschen in jeder Hinsicht.

Interessant ist, dass Gläubige aktiv gegen "ungläubige" also Atheisten, Antitheisten, Agnostiker etc. angehen. Antitheisten wehren sich nur! Denn leider beherrscht die Religion immer noch viele Menschen, wenn auch nicht durch deren Organisationen sondern eher durch deren Ideologien. Man muss sich gegen diese Lügen wehren, weil sie die Menschheit zerstören.

Würde es keine Religion geben, so gäbe es zb keinen Grund sich um ein Stück Land in der Wüste (Israel) zu streiten und sich die Köpfe einzuschlagen ....

Warum müssen sich Gläubige wehren? Sind sie es nicht die aggressiv vorgehen, weil sie keine Argumente haben? Atheismus bzw. Antitheismus ist dagegen nur selten aggressiv, sondern möchte aufklären und den Menschen die Realität zeigen.

0
@garwain

Ich bin ja auch nicht nur ein Atheist sondern ein Antitheist!

Achso du bist Antitheist, das erklärt doch alles , du kannst also garnicht anders.Sag das doch gleich.

Jetzt verstehe ich auch wieso du von deiner "Realität" so überzeugt sein musst und einen Blick über den Tellerand nicht zulassen kannst...

0
@Raziel256

Somit müssen wir auch nicht weiter diskuteren.Es ist alles geklärt.Erfreue dich an deiner "Realität", solang sie noch existiert... ;)

0
@Raziel256

Ich kanns ehr wohl über den Tellerrand sehen. Früher war ich Agnostiker, aber dann habe ich nach Gott gesucht. Um so mehr ich ihn gesucht habe um so klarer wurde mir das ich einer Seifenblase folge ...

Aber das ist auch egal. Du argumentierst hier ad hominem. Aber das zieht nicht. Du bringst keine Beweise für deinen Märchengott vor, also bist DU diskussionsunfähig. NUr weil du meinst mich schlecht machen zu müssen, ändert das nichts an den Realitäten.

Götter sind Erfindungen von Menschen. punkt. Beweis mir das Gegenteil oder schweig. Denn sonst machst du dich lächerlich.

Natürlich bin ich Antitheist, denn sobald man sich eingehend mit der Thematik beschäftigt kommt man unweigerlich zu dem Ergebnis das es keine Götter gibt. Ist man nicht zu dem Ergebnis gekommen, so hatte man entweder Vorurteile oder nicht weit genug geforscht, sondern nur oberflächlich.

Ahteist ist JEDER Mensch von Geburt an, habe ich dir ja auch schon genug erklärt. Nur wird halt vielen die Sicht auf die Realität durch Religion versperrt und ein Phantasiebild namens Glauben erzeugt. Hat man genügend Weitsicht um dies zu durchdringen, muss man unweigerlich zum Antitheisten werden. Denn wer diese Lügen erkannt hat, der darf eigentlich nicht nur still da hocken und andere ins Verderben rennen lassen. Meines Empfindens nach wäre das unterlassene Hilfeleistung.

Religion schadet dem Menschen!

Aber lieber Raziel256, wenn du in deiner Phantasiewelt leben willst, weil du dich damit besser fühlst, dann tu das ruhig. Nur bitte sei doch so tolerant und intelligent indem du es unterläßt DEINE PERSÖNLICHE PHANTASIE als einzig richtige Sichtweise zu deklarieren und Realisten zu beleidigen. Wenn du wirklich der MEinung bist die Realität zu kennen, dann teile sie uns mit oder schweig. Bisher kann ich über dich nämlich nur schmunzeln, weil du nur leere Aussagen machst, und andererseit machst du mich traurig, weil so viel Ignoranz, Arroganz und Lernunwilligkeit schon sehr traurig ist. Genau durch diese Art Menschen schaffen es Betrüger in der Welt Fuß zu fassen und die Menschen von den wirklich wichtigen Dingen abzulenken ...

0
@garwain

Nur bitte sei doch so tolerant und intelligent indem du es unterläßt DEINE PERSÖNLICHE PHANTASIE als einzig richtige Sichtweise zu deklarieren und Realisten zu beleidigen.

Ja, dasselbe wollte ich dir auch schon schreiben.Halte dich einfach nur an deiner Bitte und alles ist gut ;)

Denn das was du von anderen erwartest, sollte man doch auch von dir erwarten können oder etwa nicht...? ;)

0
@Raziel256

Natürlich kannst du da, deswegen habe ich meine persönliche Meinung und meine Phantasie hier auch nicht preis gegeben, sondern nur von nachweisbaren Fakten gesprochen ;)

0
@garwain

sondern nur von nachweisbaren Fakten gesprochen ;)

Nein hast du nicht.Aber egal jetzt, mit dir zu diskutieren wird langsam langweilig.Also belasse ich es hiermit dabei.

0
@Raziel256

Ja, sobald man auf Fakten zu sprechen kommt, sind sie ganz flugs untergetaucht, unsere Erleuchteten.

0
@realsausi2

Ja, sobald man auf Fakten zu sprechen kommt, sind sie ganz flugs untergetaucht, unsere Erleuchteten.

Ne, mir ist nur meine Zeit zu schade sich mit Menschen zu beschäftigen, die anders denkende nur lächerlich machen wollen, um sich Bestätigung für ihre Weltanschauung zu holen.Ich habe wichtigeres zu tun...

0
@Raziel256

Also meidest du dich selbst Raziel? ;)

Wo bitte möchte ich andere lächerlich machen? Ich zeige dir nur die Realität. Was du damit machst ist deine Sache. Und ich bitte dich darum, DEINE PHANTASIE nicht als Realität zu deklarieren. Wenn du immer mit den Worten beginnst: "ICH glaube, denke, vermute ....", dann ist alles gut. Aber du deklarierst DEINE PERSÖNLICHEN HYPOTHESEN als Realitäten, obwohl sie dies nachweislich nicht sind.

Auch will ich mir keine Bestätigung holen, weil ich diese schon habe.

Aber ich wundere mich nicht über deinen Rückzug. Was sollst du auch sonst tun,wenn du keine Beweise liefern kannst, die diesen Hypothesen stützen könnten .....

0
@garwain

Garwain du irrst dich gewaltigt.Du tust mir echt leid.

Du bist gefangen in deiner "Realität" und merkst es nicht.Naja da kann man leider nichts mehr machen.Wenn du es selbst nicht erkennst....

0
@Raziel256

DU erkennst die Realität nicht. Denn Religion ist nur Opium fürs Volk, mehr nicht. Du hast nicht ausreichend geforscht und die Hintergründe analysiert, sonst würdest du anders sprechen. Das dem so ist, beweist du ja eindruckvoll mit deinen widersprüchlichen Aussagen, Zirkelschlüssen und nachgeplapperten Ausreden, die Gläubige schon lange benutzten, obwohl sie bereits der Lächerlichkeit preis gegeben wurden.

Ich wünsche dir, dass auch du irgendwann wach wirst und die Realität erkennst. Es gibt keinen Grund um an Götter zu glauben und noch weniger um sein Leben nach ihnen zu richten. Denn damit unterliegst du veralteten menschlichen Regeln, die einzig dazu gedacht waren, dass ungebildete Volk zu verwirren, ihnen Angst zu machen und sie damit zu unterdrücken.

Das sich heute noch Menschen an diese Dinge halten, zaubert mir immer wieder ein amüsantes Lächeln, zeitgleich aber auch eine Träne ins Gesicht. Denn ich habe Mitleid mit den Ungebildeten, die ihr Leben damit vergeuden Geistern nachzujagen und sich unnötige Gedanken machen über ihr Tun. Mitleid habe ich vor allem, wenn ich sehe wie Menschen entgegen ihrer Natur handeln und sich verbiegen um religiöse Regeln einzuhalten. Noch schlimmer sind diejenigen, die mit ihrer Religion prahlen, sich aber selbst nicht daran halten.

Und wenn jemand sich so herausstellt und behauptet das diese Dinge real wären, dann macht mich das sauer. Denn ich verabscheue nichts mehr als Lügen, Heuchelei und Arroganz.

0
@garwain

Denn ich verabscheue nichts mehr als Lügen, Heuchelei und Arroganz.

Genauso wie ich...

0

Unglaublich, es ist ja fast alles falsch was Du schreibst!

- Man ist nicht Atheist von Geburt an.

Eher das Gegenteil! Hast schon mal mit kleinen Kindern zu tun gehabt? Klar, kannst auch sagen, man ist von Geburt an Nichtdenker, Nichtredner. Wenn man dem Menschen jede Form von Denken und Organisation entzieht, verkümmert und stirbt er bekanntlich.

- Atheismus wäre nicht organisiert.

Wir leben hier in einem organisierten Atheismus-Land. Die Naturwissenschaft ist atheistisch und materialistisch aufgestellt. Wäre sie das nicht, würde man die Beweisführungen beispielsweise der Homöopathie längst anerkennen und sie nicht immer selbst falsch ausführen.

Atheismus wäre keine Ideologie und immer passiv.

Mir begegnen so viele Atheisten die meinen, andere missionieren zu müssen und ihnen den Glauben absprechen zu müssen, ohne Alternative!

Atheismus wäre keine Glaubensrichtung.

Da machst Du es Dir aber einfach, was ist es denn dann? Wäre die Nichtexistenz Gottes bewiesen, dann könnte ich dem zustimmen, ist es aber nicht, also ist der Atheismus ein Glaube!

"Nein, Atheismus ist der Glaube, es existiere kein Gott!"

0
@Cantoclass

Hallo Cantoclass,

Unglaublich, es ist ja fast alles falsch was Du schreibst!

Nein, dies trifft leider auf dich zu.

Man ist nicht Atheist von Geburt an.

Nicht im Sinne von "Antitheist", also positiver Atheist, aber im Sinne von religionslos. Zur Religion wird man erst erzogen, deshalb halten sich so viele verschiedene und gegenseitig widersprüchliche Religionen in den jeweiligen Kulturkreisen. So simple Logik..

Wir leben hier in einem organisierten Atheismus-Land

Unsinn, wir leben in einem Land, das (leider) noch stark von den christlichen Kirchen beherrscht wird. Nicht umsonst heißt die momentan noch stärkste Regierungspartei CDU = Christlich Demokratische Union.

Die Naturwissenschaft ist atheistisch und materialistisch aufgestellt

Du demonstrierst eindrucksvoll, dass deine Bildung nicht einmal an ein basales Verständnis von Wissenschaft und ihren Prinzipien heranreicht. Diesen Krampf zu lesen, tut mir in der Seele weh.

Wäre sie das nicht, würde man die Beweisführungen beispielsweise der Homöopathie längst anerkennen und sie nicht immer selbst falsch ausführen.

Und Wunderheilung und Voodoo dann wahrscheinlich auch? Nicht alles, was sich Menschen ausdenken, hat einen Bezug zur Realität - ganz im Gegenteil. Und um so einen Bezug zur Realität zu überprüfen, gibt es die Wissenschaft, welche von grundauf nichts anderes tut als dies: Hypothesen überprüfen.

Atheismus wäre keine Ideologie und immer passiv.

Hängt von der Definition ab: Positiver Atheismus oder Antitheismus sind sehr aktiv, Atheismus selbst von Grund auf passiv. Wieder fehlt es dir am Verständnis der Sache, die du angreifst.

"Nein, Atheismus ist der Glaube, es existiere kein Gott!"

Nein: Atheismus ist das Nichtvorhandensein eines Glaubens an einen oder mehrere Götter - ein gewaltiger Unterschied zu dem, was du da schreibst. Nicht an den Weihnachtsmann zu glauben ist in sich selbst beispielsweise auch kein Glaube - ebenso verhält es auch mit Atheismus.

Ich hoffe, du siehst nun klarer.

0

Solche Leute nennt man Kriminelle, weil sie sich unter anderem Verbrechen gegen die Menschenrechte, des Mordes oder sonstigen Verbrechen schuldig machen :D

Man kann sie natürlich auch einfach "intolerant" nennen^^

Das ist sehr interessant. Viele dieser Kriminellen fallen mir da spontan ein, die sich als Diktatoren herausstellten, sowohl in diesem als auch im letzten Jahrhundert. Manchmal gaben sie sogar vor gläubig zu sein.

Es gibt auch ein wesentlich älteres Beispiel für entsprechende Feindseligkeiten, nämlich die römisch-katholische Kirche, die vorgab christlich zu sein, aber eigentlich nur aus weltlichen Gründen nämlich Machtgier Kriege im Namen Gottes ausrief, und Querdenker und in Verruf geratene Personen folterte und öffentlich hinrichtete. Bedenkt man, was eigentlich christliche Eigenschaften sind, so waren diese Beispiele das Gegenteil von christlich und zwar jedes für sich allein schon eher antichristlich.

0
@JTKirk2000

JTKirk2000, die Katholische Kirche IST das Christentum! Sie sind die Begründer dieser Religion. Alle anderen sind nur Trittbrettfahrer bzw. Rebellen, die bereits vor der Gründung des Christentums der BAsisideologie gefolgt sind, die in Rom kursierte.

Der ZWECK des Christentums war: MACHT! Religion ist Politik, die erste Form davon. Sie ist nur geschaffen worden um über andere Menschen herrschen zu können.

Ja, die Kirchen handeln entgegen vieler Bibelpassagen. Aber das tut nichts zur Sache, weil der eigentliche Inhalt der Bibel nie relevant war. Man baute darauf auf, aber die Hauptlehren der Christen waren ganz andere. Die Trinitätslehre war nur die in einen neuen Mantel gehüllte römische Göttertriade, der Satan war eine Weiterentwicklung des Hades und nicht des jüdischen Teufels (der nicht personifiziert wurde bei den Juden), sie unsterbliche Seele ist auch "heidnischen" Ursprungs , Weihnachten ist ein römisch/germanisches Fest genauso wie Ostern. Geburtstage, Sylvester, Heiligenverehrung, Kindstaufe, Zölibat, ... und und und, sind alles unbiblische Lehren bilden aber die Grundlage für die Christenheit.

Die biblische Lehre verschwand sehr schnell aus dem Christentum! Man versteckte die BIbel später und lies sie nicht übersetzen, damit eben niemand sie lesen konnte um zu sehen das das alels nicht stimmt was die Kirche erzählt. Aber selbst das ist egal, weil heute die Menschen diesen Quatsch immer noch glauben OBWOHL sie Zugriff auf die Bibel haben. Auch heute ist die Bibel egal. Es gibt keine religion die sich an dessen Lehren hält. Schon aus dem Grund das dies gar nicht möglich ist, da die Bibel so voller Interpretationsmöglichkeiten ist ....

0
@garwain

JTKirk2000, die Katholische Kirche IST das Christentum! Sie sind die Begründer dieser Religion. Alle anderen sind nur Trittbrettfahrer bzw. Rebellen, die bereits vor der Gründung des Christentums der BAsisideologie gefolgt sind, die in Rom kursierte.

Falsch. Jesus Christus ist der Begründer des neuen Weges gegenüber dem Judentum. Die römisch-katholische Kirche wurde erst 4 Jahrhunderte später gegründet.

Das Christentum selbst hat nichts mit Macht zu tun, sondern mit Nächstenliebe. Lies mal das Neue Testament, insbesondere der Evangelien der Apostel, dann wirst Du es vielleicht verstehen. Was die römisch-katholische Kirche daraus gemacht hatte, das hatte als Kerninteresse die Gier nach Macht.

Aber das tut nichts zur Sache, weil der eigentliche Inhalt der Bibel nie relevant war.

Sorry, aber entweder ist das der größte Blödsinn überhaupt, oder eine Kirche, die per Definition christlich sein müsste, hat entweder nicht das recht, sich als solche zu bezeichnen, denn sie ist offensichtlich nicht christlich, denn christlich ist, was Christus lehrte und vorlebte.

Die Trinitätslehre war nur die in einen neuen Mantel gehüllte römische Göttertriade, der Satan war eine Weiterentwicklung des Hades und nicht des jüdischen Teufels (der nicht personifiziert wurde bei den Juden),

Auch das zeigt wieder, dass Du vielleicht die Bibel noch einmal lesen solltest, anstatt sie einfach nur vorzuverurteilen. In Bezug auf die Trinität geht aus der Bibel klar hervor (und das bei mehreren Ereignissen aus mehreren Perspektiven aufgrund verschiedener Zeugen), dass der Vater, der Sohn und der heilige Geist zwar einig sind, aber nicht eins im Sinne von ein und demselben Wesen.

Weihnachten ist ein römisch/germanisches Fest genauso wie Ostern

Was Weihnachten angeht, so muss ich Dir zum Teil, aber auch nur zum Teil recht geben. An Weihnachten wird zwar die Geburt Christi gefeiert, aber eigentlich wurde deren Zeit im Jahr verändert, um dieses Fest als Ersatz für die Feier der Wintersonnenwende einzusetzen und somit den Heiden die Konvertierung zum Christentum zu erleichtern.

Bezüglich dem Osterfest wüsste ich momentan nicht, was vorher stattdessen als heidnisches Fest gefeiert wurde, aber soweit ich mich recht entsinne, war es in der Nähe des jüdischen Pascha-Festes (aber da mag ich mich auch täuschen).

Ich wüsste nicht, dass Geburtstage als angeblich christliche Feiertage angesehen werden. Auch Atheisten feiern Geburtstage. Soviel also dazu.

Die biblische Lehre verschwand sehr schnell aus dem Christentum!

Sicher, aber dann war es kein Christentum mehr, sondern nur noch ein "Christentum" wobei die Anführungszeichen die Angeblichkeit darstellen sollen.

Aber selbst das ist egal, weil heute die Menschen diesen Quatsch immer noch glauben OBWOHL sie Zugriff auf die Bibel haben.

Die Aussagen der Bibel mögen für Dich Quatsch sein, aber diese Äußerung ist dennoch in höchstem Maße provokativ und unangemessen beleidigend für jeden Christen. Nicht nur das. Würdest Du die Bibel selbst gelesen und verstanden haben, dann wüsstest Du, dass diverse Kernaussagen tatsächlich beispielsweise moralische Werte vermittelt wurden, die damals ebenso wichtig waren, wie sie es auch heute sind. Beispielsweise die Eigenschaften der Liebe und die Wichtigkeit der Vermeidung des Ehebruchs, der nicht erst mit der Tat beginnt, sondern schon in den Gedanken vermieden werden sollte. Würden die Menschen daran denken, wäre die Welt viel besser dran, denn die Gesellschaft ist auf Familien begründet und wenn die Familie in ihren moralischen Grundlagen versagt, dann versagt langfristig auch die Stabilität der Wirtschaft.

0
@JTKirk2000

Das Christentum selbst hat nichts mit Macht zu tun, sondern mit Nächstenliebe.

und dem Judenhass, der Verachtung der Frau und dem befuehrworten der Sklaverei hattest du noch vergessen. Beispiele gefaellig?

Was sagt die Bibel denn so ueber unsere Nachsten die Juden:

  • (Röm 2,9): "Trübsal und Angst über alle Seelen der Menschen, die Böses tun, zuerst der Juden und ebenso der Griechen."
  • (Titus 1,10-11): "Denn es gibt viele Freche, unnütze Schwätzer und Verführer, besonders die aus den Juden, denen man das Maul stopfen muss, weil sie ganze Häuser verwirren und lehren."
  • (1. Thess 2,14-16): "Die (Juden) haben den Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind allen Menschen feind. Und um das Maß ihrer Sünden allewege voll zu machen, wehren sie uns, den Heiden zu predigen zu ihrem Heil. Aber der Zorn Gottes ist schon in vollem Maß über sie gekommen."

Alles Zitate aus dem NT. Die letzten 2 Zitate stammen uebrigens von Paulus. Gehen wir zu den Frauen:

  • (1. Kor 11,9) Und der Mann ist nicht geschaffen um des Weibes willen, sondern das Weib um des Mannes willen.
  • (1. Kor 14,33-34): "Wie in allen Gemeinden der Heiligen sollen die Frauen schweigen in der Gemeinde- versammlung; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt."
  • (1. Kor 14,35): "Wollen sie aber etwas lernen, so sollen sie daheim ihre Männer fragen. Es steht der Frau schlecht an, in der Gemeinde zu reden."
  • (1. Kor 7,26 und 1. Kor 11,10): "Darum soll die Frau eine Macht (Schleier) auf dem Haupt haben um der Engel willen."
  • (1. Kor 11,7): "Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, denn er ist Gottes Bild und Abglanz."

Das geht jetzt noch so weiter ich hoehr hier mal auf. Gehen wir mal zur Sklaverei ueber

  • (Kol 3,22) "Ihr Sklaven, seid gehorsam in allen Dingen euren irdischen Herren!"
  • (1 Tim 6,1): "Alle, die als Sklaven unter dem Joch sind, sollen ihre Herren aller Ehre wert halten."
  • (1. Petr 2,18): "Ihr Sklaven, ordnet euch in aller Furcht den Herren unter, nicht allein den gütigen und freundlichen, sondern auch den wunderlichen."
  • (1. Petr 2, 20-21): "Denn was ist das für ein Ruhm, wenn ihr um schlechter Taten willen geschlagen werdet und es geduldig ertragt? Aber wenn ihr um guter Taten willen leidet und es ertragt, das ist Gnade bei Gott. Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch."

Teilweise wurden in neueren Uebersetzungen Sklave mit Knecht uebersetzt wie das immer so war mit unliebsammen Textpassagen. Aber in der Bibel wird schon ein Unterschied zwischen Knechten und Sklaven gemacht.

0
@Belaruss

und dem Judenhass, der Verachtung der Frau und dem befuehrworten der Sklaverei hattest du noch vergessen. Beispiele gefaellig?

In vieler Hinsicht sind frühere Haltungen veraltet. So viel zu Gleichsetzung zwischen Mann und Frau. In dieser Hinsicht sind beispielsweise diverse Passagen der paulinischen Briefe auch in meiner Sichtweise nicht das non-plus-ultra, aber man muss zum einen die Umstände von damals betrachten, wie damals die Stellung der Frau gegenüber dem Mann allgemein gesehen wurde und andererseits war Paulus erst später ein Apostel geworden. Er ist Christus ja nie wirklich begegnet.

Der entsprechend gelebte Judenhass wurde auch nicht vom Christentum eingeführt, sondern eher durch die römisch-katholische Kirche durch die wirtschaftliche Verdrängung der Juden überhaupt erst provoziert. Was die Schriftstelle beispielsweeise in Titus angeht, so muss man das im Kontext sehen (es spricht sogar sehr gegen die Seriösität eines Beispiels als Argument, wenn man es absichtlich aus dem Kontext reißt). Du hast zwar geschrieben, dass Du Dich auf Titus 1:10-11 beziehst, aber ganz ehrlich habe ich da bei Dir nichts vom Vers 11 gefunden - im Gegensatz zu meiner Bibel.

Alles Zitate aus dem NT. Die letzten 2 Zitate stammen uebrigens von Paulus.

Vielen Dank für den Hinweis, aber wie ich schon schrieb, halte ich im Vergleich zu den Aposteln, die Christus während der Zeit seines Wirkens auf Erden begleiteten, nicht sehr viel von Paulus. Einzig im ersten Korintherbrief, insbesondere um das Kapitel 12 und 13 ist ihm ein Geniestreich gelungen, den ich vorbehaltlos akzeptiere.

Bezüglich der Knechtschaft, brauche ich wohl nicht erst betonen, dass auch hier die vergangenen 2000 Jahre letztlich eine ganze Menge verändert haben.

Somit sind wohl die meisten Deiner Argumente hinfällig, ohne dass ich auch nur eine Bibelstelle zitieren brauchte.

0
@JTKirk2000

Pudding, Pudding an der Wand - wer ist der dehnbarste im ganzen Land.

0

Aus welchem Grund stellst du diese Frage?

Das kambodschanische atheistische Pol-Pot-Regime ließ alle Kirchen, Moscheen und buddhistische Klöster zerstören, verbot die Religionsausübung von 1975-1979. 1, 4 Millionen Leichen wurden gezählt.

Einen eigenen Namen gibt es für solche Verbrechen : Völkermord

Einen eigenen Namen gibt es für solche Verbrechen : Völkermord

Das einzige, was an deiner Beschreibung der Definition von Völerkmord gerecht wird, ist das:

1, 4 Millionen Leichen wurden gezählt.

Der Rest kann mit dem Begriff nicht beschrieben werden.

0
@DarkSepia

Was für ein Rest? Ist die Anzahl der Leichen Dir nicht hoch genug? Dieser Pol-Pot-Steinzeitkommunismus oder besser Steinzeitatheismus als faschistoide Ideologie hat mit seinen Morden bewiesen, dass so etwas 20 Jahre nach dem Holocaust immer wieder möglich ist.

0
@Nunuhueper

Ist die Anzahl der Leichen Dir nicht hoch genug?

Wie gesagt ist mir die Anzahl der Leichen hoch genug, um sie als Völkermord zu sehen. Aber der Rest, wie Zerstörung von Gebäuden ist etwas anderes, als Völkermord.

oder besser Steinzeitatheismus

Nein,da ist Steinzeitkommunismus besser. Der beschreibt die Ideologie und nicht nur eins der Ideale.

0
@Nunuhueper

Nein, Atheismus ist Skeptizismus gegenüber oder Ablehnung einer bestimmten Behauptung, nämlich Theismus.

0
@Nunuhueper

Japp, denn dies definiert eine Zielvorstellung, auch wenn sie absurd ist.

Atheismus hingegen hat keinerlei Zielvorstellungen. Daher ist Atheismus keine Ideologie.

0

Ich zitiere mal aus einem Buch von Russell Blackford:

zu Pol Pot:

"[..] While we do not doubt that religious people were often targeted as enemies of all these regimes’ grandiose plans, this was usually because churches and other religious authorities (such as those related to Confucian tradition in China) were seen as actual or potential sources of resistance."

und (in diesem Fall zu Stalin):

"[...] While all this is a horrible indictment of the Soviet leadership and perhaps the ideology that the leaders embraced, little of it relates to atheism as such. Indeed, the Soviet Union did not have a uniformly antagonistic relationship to religion, and the Moscow Patriarchate of the Russian Orthodox Church supported the regime’s military initiatives, ..."

und (zu beiden):

"None of this follows from mere atheism, and instead far more comprehensive political and economic ideologies were relied upon. These bear little resemblance to the views of most thinkers in the rationalist tradition that dates back to ancient Greece, and they are remote from anything found in the thinking of high-profile atheists involved in current debates – ‘‘celebrity atheists,’’ to use Abramovich’s trivializing expression – who tend to be political liberals and pluralists. Indeed, con- temporary atheists tend to oppose comprehensive, apocalyptic ideologies such as Nazism, Stalinism, and Pol Pot’s agrarian socialism, partly because these imitate so many of the features of monotheistic religion – aspects of religion that contributed historically to pogroms, witch hunts, and inquisitions."

Atheisten in Zusammenhang zu bringen, oder gar Atheismus ursächlich dafür Verantwortlich zu machen ist zumindest genauso illegitim wie zu sagen, alle Christen sind Mörder.

Es gibt Mörder die sind Atheisten, es gibt Mörder die sind Christen usw.

0

Was ist denn deiner Meinung nach die Extremform von Atheismus?? Entweder glaubt man an Gott oder nicht. Ein Atheist glaubt nicht an Gott, das charakterisiert ihn. Nicht mehr und nicht weniger.

Es gibt keine Steigerung von "nicht an etwas glauben", ob du jetzt "extrem nicht an Gott glaubst" oder "nicht an Gott glaubst-"

die Steigerung von "extrem": "extremst" ;-D

0

Ja, das sind die vielen Typen, die sich in die Luft sprengen und dabei rufen:

"ES GIBT KEINEN GOTT!!!"

Noch nie davon gehört? Genau, so etwas gibt es nämlich nicht.

Dein Ausruf ist unvollständig, "Es gibt keinen Gott, außer Allah" so heißt er.

0
@Nunuhueper

"Es gibt keinen Gott, außer Allah" so heißt er.

Blödsinn. Der heißt Karl.

0
@realsausi2

Leute! Wenn jemand ruft:

"es gibt keine Götter, außer Karl, Erwin oder Allah!",

dann ist er aber kein Atheist!

Dann ist er ein Hirnprinz, der sich für drei verschiedene Götter zum agnostischen Märtyrer machen will.

0

Militant-fanatischer Extrem-Anti-Theismus?

Tolle Wortschöpfung, nur leider in sich selbst unlogisch ;)

0
@garwain

garwain - bitte Erklärung zu der scheinbaren "Unlogik" in meiner Satire, die Du offensichtlich ernst nimmst!

0
@BigTumbler

Was ist, garwain? Kein Bock auf Kommunikation??? Oder keine Ahnung?

Schade!

0

Was möchtest Du wissen?