Gibt es einen Gott ernsthaft?

26 Antworten

Hallo 71628181,

ich glaube nicht (mehr), dass es eine Persönlichkeit Gott gibt. Ich denke eher, dass dies eine Vorstellung war, die Menschen seit der Bronzezeit zumindest im Mittelmeerraum hatten. Die Vorstellung mag sich später - mit Jesus - verfeinert haben: in dem was sich mit Gott verbinden würde.

Jesus hatte oft von Liebe gesprochen - und so wollte ich wissen, was dahinter steckt. Zunächst hatte ich Gott noch als Persönlichkeit irgendwie jenseits unserer Raumzeit wahrgenommen. Damit mussten die Eigenschaften Gottes selbst raumzeitlos sein.

Liebe ließ sich damit - wegen der Zeit- und in der Folge Prozesslosigkeit, als Methodik, wo von Gott immer nur etwas ausgehen, etwas aber auch Gott in der Umkehrung erreichen kann. Die Einheit mit Gott, von der Jesus gesprochen hatte, ergibt sich aus der Raumlosigkeit und bildete diese Methodik auch auf den Menschen ab.

Im menschlichen raumzeitlichen Leben gibt es Prozesse, die Liebe mit allen möglichen Inhalten füllen können. Dabei gilt die Liebe allen Menschen gleichermaßen. Die Inhalte können sich abhängig von den jeweiligen Menschen unterschiedlich und unterschiedlich intensiv ausprägen.

Da war der "Link" zu Gott hin: die Einheit, die jeglichen Glauben ersetzt hatte. Doch - mit weiterem Nachdenken ließ sich Gott nicht mehr als reale Persönlichkeit annehmen. Es verblieb eine Lebenseinstellung, die ich heute als Göttlich bezeichne.

Der eigene "Anteil" an diesem "Jenseits" der Raumzeit ließ sich mit der Frage nach der eigenen Identität darstellen. Die Frage lässt sich mit Mitteln der Raumzeit nicht mehr beantworten. Somit ergibt sich dieser "Anteil" als ein raumzeitloses Sein.

Wohin aber war Gott, den ich doch die ganzen Jahre über so gut kannte, verschwunden? In der eigenen Göttlichkeit, die sich in meiner Gedankenwelt in der Persönlichkeit Gott manifestiert hatte. Das "Weltbild" war wieder geradegerückt.

Diese Wahrnehmung Gottes ist nicht zwingend. Es gibt sehr viele Menschen, die Gott ganz anders wahrnehmen.

Wir können keine Verantwortung mehr auf Gott als Persönlichkeit abwälzen. Wir können auch Gott nicht mehr als einen Schöpfer sehen (das führt anderweitig auf eine Absurdität). Die Raumzeit - alle Universein - sind einfach da.

Das alles ist eine Modellbildung, die doch sehr viel beschreiben kann. Sie ist keine Wahrheit - und so bleibt offen, wie das wirklich alles ist. Wir können das alles (noch) nicht vollständig denken - letztlich auch nicht, was unsere Identität ist: warum gerade genau wir?

Mit vielen lieben Grüßen
EarthCitizen

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich persönlich bin zwar Christ, jedoch ist mein Glaube nicht besonders ausgeprägt. Ich denke, vieles Menschen erhoffen sich durch Gott eine Stütze in ihrem Leben und nach meiner Erfahrung haben viele Menschen auch genau das gefunden. Und immer wenn ich selbst hinterfrage, ob es einen Gott gibt, dann komme ich immer bei der selben Frage heraus: Irgendwie muss irgendwann jemand für den Urknall gesorgt haben. Oder etwas. Denn ich glaube nicht, dass aus reinem Zufall all das hier, das gesamte Universum so entstanden ist. Ich weiß leider nicht mehr, wer es war, aber mein Relilehrer nannt mir einmal ein Zitat irgendeines Physikers, dessen Namen ich wieder vergaß:"Der erste Schluck aus dem Getränk dee Wissenschaft macht atheistisch, aber wenn man alles aufgetrunken hat, dan erkennt man auf dem Grund des Glases, dass hinter all dem etwas götlliches stecken muss". Und so bin ich selbst überzeugt, dass es irgendwie einen Gott o.ä. geben muss, zumindest kann ich mir all diese glücklichen Zufälle sonst nicht erklären.

Die meisten Menschen suchen im Leben nach antworten, wie entstand die Erde und das Weltall zum Beispiel. Da die Menschen früher einfach garkeine Idee hatten haben sie einfach angefangen sich irg eine SCHEIße auszudenken und es in ein Buch zu schreiben, Die Bibel. Dort sagen die dann dass es einen Gott gibt der alles erschaffen hat und somit ist ihre eigentliche Frage beantwortet.

Stell dir mal ganz einfach die Frage:

Wenn es einen Gott gibt, wieso lässt er zu das soviel Leid auf dieser Welt existiert.

Menschen werden zunehmend Depressiver und das wird nicht besser mit unserer Gesellschaft.

Gläubige würden auf diese Frage so antworten: Gottes Wege sind unergründbar.

Oder beim Islam:

Gott will uns auf der Erde testen und danach können wir in den Himmel kommen.

Ich selbst wurde christlich erzogen und musste immer Sonntags in die Kirche, im alter von 12 Jahren habe ich dann aber begriffen das es ganz einfach keinen Gott gibt.

ABER WENN ES EINEN GOTT GIBT, dann ist er der Teufel.

Außerdem , die Bibel soll Gottes Wort sein und Gott ist perfekt.

Problem ist nur dass in der Bibel mehrere wiedersprüche auftauchen.

Zb. soll Judas in den Tempel gegangen sein und nachdem er Jesus verrraten hat und wollte seine Schuld begleichen indem er mit Silber bezahlt oder so. Die Leute da wollten das nicht annehmen und darauf hin soll er sich selbst die Kehle aufgeschlitz haben. In einem anderen Buch steht aber dass er sich von der Silberlingen ein Feld gekauft hat und da jetzt ganz einfach lebt.

Im Koran steht noch VIEEEEL mehr scheiße drinn und ist viel grausamer als die Bibel.

Es gibt soviel Leid auf der Erde, weil keiner Gott suchen möchte, wenn wir alle Gott suchen würden und so leben wie Gott möchte.. Dann würden wir alle im Frieden leben. deswegen gibt es auch ein Himmel, wo dort nur gute Menschen kommen, und da soll der Paradis sein, kein Leid, keine kriege, nichttss, Da ist einfach Perfekt

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@Dateman

Ich bin ungläubig, ich lebe aber in Frieden mit den Leuten in meiner Nähe von denen auch keiner gläubig ist. Man braucht kein Buch oder einen Gott der dir sagt dass töten falsch ist, dass verletzen falsch ist, dass Diebstahl falsch ist. Das ist einfach nur logisches denken. Dummerweise können das immer weniger Menschen.

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@Dateman

Du möchtest also sagen, dass Kinder, die als Sexsklaven leben, einfach Gott nicht gut gründlich genug suchen?

Und denkst du nicht eher, dass gerade die leidenden, verhungern Menschen Gott um jeden Preis finden möchten?

Das alles ist nicht genug für einen "barmherzigen und gnädigen" Gott?

Auch wenn ich die Existenz Gottes nicht zu 100% zu wiederlegen versuche, ist der Gott, wie er im Christentum beschrieben wird absoluter Bullshit.

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Es gibt eine höhere Macht... die uns erschaffen hat... aber sie ist nicht, wie alle ihn sich vorstellen... ihm ist es egal, wie wir uns fühlen...

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Ich glaube schon, dass da irgendwas ist. Prinzipiell glaube ich an Gott auch wenn ich nicht wirklich religiös bin. Mein Glaube alleine reicht mir aus um zu wissen, dass da etwas ist.

Aber Glaube ist nicht Wissen.

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@71628181

Ich sagte auch, dass es mir ausreicht. Alles andere bleibt jedem selbst überlassen

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@71628181

du solltest aufpassen wie du mit dem Begriff Wissen umgehst. Die Wissenschaft beruht größten teils aus Theorien. Klar sind Theorien etwas verschiedenes als Hypothesen, dennoch ist Wissen etwas kostbares und etwas das du durch stützende Beweise, beweisen kannst. Die Existenz Gottes lässt sich durch die Erde, das Universum, der Mensch usw. beweisen. Gläubige sind sich sicher das dies alles nicht aus Zufall entstanden sein kann.

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An 71628181.

Wissen kann nur der, der die Gnade bekommen hat, seinen Innengeist/Gottesfunken von 3. Dimension auf mindestens 8. Dimension hoch erschaffen, sich hoch gedient hat, wie Jesus allen half. Ab 8. Dim. sind wie Wunder und heilen normal, das sind die spirituellen Dimensionen. Menschen mit Egoich sind 3. Dim. Es ist erwachen und wachsen auf die 5. Dimension. Durch viel Wahrheit und helfen, statt Eigenvorteil suchen kann ein Mensch Quantensprünge machen, erlangt Nirvana und ist auf 8. Dim. Das ist aber selten. Und die sagen nix, weil sie nur von denen auf 3. Dimension ausgelacht und verspottet werden. Aber die auf 8. Dim. wissen, weil sie heilen und manifestieren können.

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Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

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