Gibt es einen Gott , Was haltet ihr hiervon?

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25 Antworten

Nur nebenbei, da du Hawking erwähnst. Hawking ist theoretischer Physiker und vertrat lange die Idee des Determinismus/Reduktionismus. Der Reduktionismus ist Voraussetzung dafür, dass sämtliche Phänomene des Universums auf ganz grundlegende Gesetze reduziert werden können. Nach diesem allergrundlegendsten Gesetz, der sogenannten Weltformel oder engl. TOE (Theorie of everything) hat Hawking lange gesucht und fabuliert darüber auch in der Kurzen Geschichte der Zeit.

Nun hat aber Ilya Prigogine in seiner Theorie Dissipativer Strukturen, für die er 1977 den Nobelpreis erhielt, gezeigt, dass es durchaus auch irreduzible Phänomene gibt, die allerdings nur fernab des thermodynamischen Gleichgewichtes auftreten. Von daher ist eine TOE überhaupt und prinzipiell gar nicht möglich.
Dementsprechend hat Prigogine die RT sowie die Quantenmechanik um den Zeitpfeil erweitert. Bei Hawking ist Zeit im deterministischen Verständnis lediglich ein geometrischer Parameter, die 4. Dimension. Prigogine hat aber gezeigt, dass der thermodynamische Zeitpfeil, den Hawking lange nicht begriffen hatte, real existiert. Prigogine hatte in seinen Veröffentlichungen Hawking direkt angegriffen und ihm seine Denkfehler nachgewiesen.
Inzwischen hat Hawking eingesehen, dass er auf dem Holzweg war und hat die Suche nach der TOE offiziell aufgegeben. Zudem hat er einzelne Thesen sowie das gesamte Kapitel zur TOE in der Kurzen Geschichte der Zeit als Irrtum zurückgezogen.

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Kommentar von ProfDrStrom
24.07.2016, 11:06

Und wo hat jetzt Gott seinen Platz in deinem Aufsatz?

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Die in der Bibel beschriebenen Wunder widersprechen den Naturgesetzen. Auch wenn irgendwann eine "Weltformel" gefunden wird, würde sich das nicht ändern. Aber genau das ist es ja, was ein Wunder ausmacht. Ein Wunder ist etwas, was eigentlich unmöglich ist. Könnte man z.B. zeigen, dass es möglich ist, Wasser in Wein zu verwandeln, wäre das zwar extrem erstaunlich, aber kein Wunder mehr. 

Und naturwissenschaftliche Theorien taugen immer nur zur Erklärung des Wie, liefern aber keine Erklärungen für das Warum. Das Warum ist etwas, was eigentlich nur in unseren Köpfen existiert und experimentell nicht zugänglich ist. Eine das Warum betreffende Erklärung zu finden, ist daher weniger der Job der Naturwissenschaften denn der Philosophie und von mir aus auch des Glaubens. Es wird also immer auch Platz für einen Gott bleiben, wenn man das denn möchte. 

 

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Hallo Marvin,

die meisten Wissenschaftler schließen Gott per se aus, da er für sie eine nicht zu erfassende und nicht zu berechnende  Größe darstellt. Das ist aber kein Grund zu meinen, dass jemand, der an Gott glaubt, den Boden der Tatsachen verlassen würde. Gerade die wissenschaftlichen Forschungen auf dem Gebiet der Naturwissenschaften haben vieles zutage gefördert, das den Glauben an einen Schöpfer eher unterstützt als ihn widerlegt.

Nachfolgend habe ich nur einmal drei Phänomene aus der Natur herausgegriffen, die deutlich machen, dass ein intelligenter Planer und Konstrukteur dahinterstehen muss.

Das Facettenauge

Das Facettenauge der Insekten gehört mit zu den faszinierenden Konstruktionen in der Natur. Das Auge der Biene oder der Libelle beispielsweise besteht aus einer großen Anzahl optischer Einheiten, von denen jede einzelne in eine bestimmte Richtung zeigt. So ist das Insekt in der Lage, ein mosaikartiges Weitwinkelbild wahrzunehmen, das ihm hilft, Bewegungen sehr schnell und präzise wahrzunehmen.

In der Wissenschaft versucht man, das Facettenauge der Insekten nachzuahmen, um dieses dann z.B. in Kameras zu verwenden, die man im medizinischen Bereich in Gestalt einer Minisonde einsetzten könnte. Einem Team von Bauingenieuren ist es gelungen, ein künstliches Facettenauge mit etwa 8500 Linsen herzustellen. Dennoch hält es einem Vergleich zu seinem Vorbild aus der Natur nicht stand, da dieses aus 30.000 (!) Seheinheiten besteht.

Das Flagellum der Bakterien

Das Flagellum der Bakterien wird auch Geißelmotor genannt, da es sozusagen die Antriebseinheit eines Bakteriums ist und in seinem Aufbau sowie seinen Einzelelementen ziemlich genau einem Außenbordmotor gleicht. Die rotierenden Flagellen ermöglichen die Vor- und Rückwärtsbewegung des Bakteriums sowie die schnelle Richtungsänderung.

Das Gebilde ist aus etwa 40 verschiedenen Proteinen zusammengesetzt, die, wie gesagt, den einzelnen Bauteilen eines Außenbordmotors entsprechen. Und das Erstaunliche ist, dass sich alles in nur 20 Minuten von selbst zusammensetzt und zwar so, dass jedes Bauteil an der genau passenden Stelle sitzt.

In dem Buch The Evolution Controversy wird gesagt: „Das Flagellum der Bakterien verfügt über einen Rotationsmotor, der es auf 6  000 bis 17  000 U/min bringt. Damit nicht genug, kann er innerhalb einer Vierteldrehung in die Gegenrichtung umschalten und mit unverminderter Geschwindigkeit weiterlaufen.“ Und in der Zeitschrift New Scientist wird das bakterielle Flagellum als „Musterbeispiel für ein komplexes molekulares System  — eine komplizierte Nanomaschine, die das Können menschlicher Ingenieure weit übersteigt" beschrieben.

Die Honigwabe

Die Honigwabe der Biene wird wegen einiger Besonderheiten ihres Aufbaus als eine eindrucksvolle Ingenieurleistung betrachtet. Warum?

Der Honigbiene ist es gelungen, mit möglichst wenig Baumaterial viel Raum zu schaffen. Lange Zeit vermuteten Mathematiker, dass die optimale Form die der in der Honigwabe anzutreffenden Sechsecke sei. 1999 erbrachte dann Professor Thomas C. Hales den mathematischen Beweis für die Überlegenheit der Sechsecke gegenüber anderen Formen wie z.B. Quadrate o.ä.. Die sechseckigen Strukturen der Honigwaben ermöglichen es der Biene, den Platz im Bienenstock ökonomisch auszunutzen. Sie benötigt dazu nur eine kleinstmögliche Menge an Wachs und doch entsteht eine stabile Wabe, in der die Bienen die größtmögliche Menge Honig aufbewahren können. Nicht umsonst wird daher die Honigwabe auch als ein "architektonisches Meisterwerk" bezeichnet.

Diese drei Beispiele sind nur ein winziger Ausschnitt dessen, was die Natur an faszinierenden Formen und Strukturen aufzuweisen hat. Welche Schlüsse kann man daraus ziehen? Für einige sind sie lediglich das Produkt einer ungerichteten Evolution. Andere, darunter auch viele Wissenschaftler, sehen darin jedoch eindeutig die Werke einer gestalterischen und schöpferischen Macht.

Der Wissenschaftler Wolf-Ekkehard Lönnig, der bereits viele Jahre am Max-Planck-Institut in der Züchtungsforschung tätig ist, sagte dazu: "Durch meine empirischen Forschungen in der Genetik sowie durch Studien biologischer Themen wie Physiologie und Morphologie komme ich mit der enormen, oft unfassbaren Komplexität der Lebewesen unmittelbar in Berührung. Meine einschlägigen Studien haben mich in der Überzeugung bestärkt, dass Lebewesen — selbst die einfachsten  — einen intelligenten Ursprung haben müssen". Dem schließen sich viele andere Forscher ebenfalls an. Sie halten es nicht für wahrscheinlich, dass eine erste lebende Zelle in einem Urozean aus unbelebter Materie von allein entstanden ist, oder all die vielen Erscheinungsformen des Lebens allein durch natürliche Gesetzmäßigkeiten und zufällige Ereignisse entstehen konnten.

Ob jemand aufgrund dessen, was er in der Natur beobachten kann, an Gott glaubt oder nicht, hängt letztendlich von seiner inneren Einstellung ab und davon, wie er das Beobachtbare bewertet. Eines kann man jedenfalls mit Sicherheit sagen: Bleibt man allein bei den Tatsachen, dann ist man nicht gezwungen, den Glauben an einen Schöpfer abzulehnen. Auch die langjährigen Forschungen auf dem Gebiet der Evolutionsbiologie haben nicht dazu geführt, die Entwicklung sämtlicher Lebewesen aus einer Urzelle zu beweisen. Es bleibt also weiterhin genug Raum für den Glauben an einen Gott.

LG Philipp

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Kommentar von user21011982
23.07.2016, 00:02

Nachfolgend habe ich nur einmal drei Phänomene aus der Natur herausgegriffen, die deutlich machen, dass ein intelligenter Planer und Konstrukteur dahinterstehen muss.

Ist es nicht wahrscheinlicher, dass das tatsächlich schlicht das Resultat von zufälligen Mutationen und natürlicher Selektion ist? Auch wenn die Evolutionsbiologie (noch) nicht alles lückenlos erklären kann, gibt es immerhin etliche Indizien dafür, für einen "Schöpfer" oder dergleichen eher nicht.

Bitte nicht als Angriff verstehen, aber die Vorstellung, es habe hier ein intelligentes Wesen die Finger im Spiel, welches die Erde seit Milliarden von Jahren gleichsam als Entwicklungslabor benutzt und das Lebens in bestimmte Richtungen lenkt, finde ich erst mal nicht sonderlich überzeugend, geschweige denn zwingend.

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Einstein selbst hat bei Zitaten wie "GOTT würfelt nicht" Gott als Synonym für das Universum und seine z. T noch nicht entschlüsselten Regeln verwendet. Und (entgegen den Behauptungen einiger religiöser Menschen) nicht einen Personalen Gott wie er z. B in der Bibel vorkommt.

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Ich denke, dass die Menschen keine Theorie finden werden, die alles erklärt. Zwar sind einige Menschen sicherlich der Meinung, dass schon viel herausgefunden wurde, aber es gibt auch noch viel, was nicht herausgefunden wurde. Und ob die Menschen schon heute viel herausgefunden haben, darüber kann man auch streiten.

Meine Meinung: Selbst wenn man herausfinden würde, wie das Universum entstanden ist, dann heißt das nicht, dass es Gott nicht gibt. Es heißt nur, dass man weiß, wie das Universum entstanden ist.

Ich bin Christ und glaube an Gott. Wusstest Du, dass es auch heute Wunder gibt? Wenn nicht, dann kann ich Dir dazu etwas schreiben. Wenn Du weitere Gründe haben möchtest, um an Gott zu glauben, dann kannst Du mich fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Gründe.

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Zwischen hier und dem Urknall gibt es keinen Gott, keine Chance.
Gott ist eine höchst irdische Erfindung (Glauben heißt nicht Wissen).

Je höher die die Erkenntnis je weniger Raum ist für Gott.
Was noch nichts damit zu tun hätte, dass die Erkenntnis allgemein wäre.
Die Wissenschaft sucht nichts weniger als Erkenntnis, was impliziert die Existenz Gottes zu widerlegen.

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Das was landläufig unter "Gott" verstanden wird, hilft den Menschen nicht zu verzweifeln.
Es ist die Idee eines höheren allmächtigen Wesens das "auf uns aufpasst" und alles was für uns (bzw. die Gottgläubigen) rational nicht erklärbar scheint wird "Gott" zu geschrieben (ist ja auch einfach).


Die Menschen brauchen etwas an das sie "glauben" können. Das war schon in der Antike so, ob Inkas, Mayas, die alten Ägyter, Griechen oder wer auch immer. Sie hatten ihren Gott bzw. ihre Götter.


Wer will sich den anmaßen zu sagen welcher Gott oder Götter jetzt tatsächlich existent ist/ sind? Das führt zu den bekannten Glaubenskriegen.


Gott/ Götter ist/ sind eine Glaubensfrage.


So lange "Gott" nicht zu einem Streit/ Krieg führt und mich nicht in meinem Leben beeinträchtigt, darf jeder alles glauben.

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Kommentar von Konstamoc
26.07.2016, 12:37

Hi ProfDrStrom.

Tut mir leid , dass es so lange gedauert haben bis ich mich zu ihrer Antwort einen Kommentar schreiben konnte.

Das was landläufig unter "Gott" verstanden wird, hilft den Menschen nicht zu verzweifeln.
Es ist die Idee eines höheren allmächtigen Wesens das "auf uns aufpasst" und alles was für uns (bzw. die Gottgläubigen) rational nicht erklärbar scheint wird "Gott" zu geschrieben (ist ja auch einfach).

Eine Kerneigenschaft des Mensch ist das er verzweifeln kann sich aber aufgrund des Selbsterhaltungstriebes(Überlebenswillen) davon in fast allen fällen erholen und sein Leben fort führen.

Die frage die ich mir in ihrem Beispiel stelle ist eher ob es klug ist einen Gottesgedanken so zu missbrauchen und ob diese ein erwachsener und guter umgang mit Problem ist einen nicht vorhandenen Sinn in persönlichen Fehlern und Niederlagen zu suchen.

Für mich ist es keinesfalls hilfreich die eigenen probleme auf eine höhere Instanz auszulagern und diese dort vieleicht sogar wachsen zu lassen!

Ein kluger und reifer Mensch sollte sich mit seinen Problemen und seinen Niederlagen auseinander setzen und diese mit eigener Kraft überwinden.

Das ist find ich die nachhaltigste möglichkeit in Leben nicht unwiederruflich zu verzweifeln.

Die Menschen brauchen etwas an das sie "glauben" können. Das war schon in der Antike so, ob Inkas, Mayas, die alten Ägyter, Griechen oder wer auch immer. Sie hatten ihren Gott bzw. ihre Götter.

Das halte ich für einen gefährlichen Trugschluss den sie da formuliert haben.

Der Mensch braucht Luft zu atmen , Wasser zum trinken , Nahrung zum essen und einen möglichkeit der Fortpflanzung.

Alle anderen sachen sind Optional und mehr Luxus als eigentlich zum Leben notwendig ist.

Zudem ist es falsch , dass der Mensch den Glauben benötigt!

Ich halte "Glauben" für nicht erstrebenwert und sogar für sehr hinderlich in der Entwicklung eines Menschens.

Klar müssen wir manche sachen Glauben weil einfach nicht die Ressourcen da sind um alles zu wissen.

Aber für mich galt schon immer wissen > glauben und da eins das andere ausschließt ist der Glaube find ich vernachlässigbar und nicht sonderlich von belangen.

Wer will sich den anmaßen zu sagen welcher Gott oder Götter jetzt tatsächlich existent ist/ sind? Das führt zu den bekannten
Glaubenskriegen.


Gott/ Götter ist/ sind eine Glaubensfrage.

So lange "Gott" nicht zu einem Streit/ Krieg führt und mich nicht in meinem Leben beeinträchtigt, darf jeder alles glauben.

Ich gebe ihnen im ersten Punkt recht.

Es wäre wirklich anmaßend von einem Menschen zu behaupten welcher Gott der wahre und welche die falschen sein.

Allerdings tuhen dies fast alle Menschen der Glaubensgemeinschaften dieses Planeten.

Der Glaube verliert in dem moment seine glaubwürdigkeit wenn er nicht konsequent gelebt wird.

Wozu sich an Regeln halten oder seinen Glauben ausleben wenn man eh selbst weiß das er zu >99,99% warscheinlich kompletter Quatsch ist und die chance bei <00,01% liegt das man die richtige erwischt hat ?

Ab diesem Punkt führt ihre Argumentation sich selbst ababsurdum.

Zudem ist der Glaube nicht eine Zufällig aufkommende erscheinung wie sie es gern hätten sondern regional sehr abhängig!

Wäre dem nicht so würden in arabischen Ländern zum Beispiel ca. anähernd die gleichen anteile an allen Religionen vorhanden sein.

Dem zu folge wäre dies auch in allen anderen Ländern der Welt genau der selbe Fall.

Religion und Götterglaube hat mit dem Umfeld und dessen Traditionen zu tun.

Ein Arabar ist warscheinlicher ein Moslem als ein Christ.

Leider ist es seit der erfindung der Götter der Fall , dass sich Menschen enweder für die richtigkeit ihrer eigenen Religion bekriegen um diese zu verbreiten oder das der Glaube dazu benutzt wird um die hemmschwelle für kriegerisches treiben zu verringern.

Aus militärischer Sicht war die erfindung der Götter die größte Errungenschaft vor der Atombombe

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Ich hoffe sie können bei Zeiten sich die "Wall of text" die ich dort verfasst habe analysieren und mir ihre Meinung dazu mitteilen.

Mit freundlichen Grüßen Konstamoc

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Jedwede Handlung, egal ob die eines Obdachlosen, eines Bankräubers, einer Hausfrau, eines Erdogans oder eines Professors der theoretischen Physik ist Ausdruck der Suche/Sehnsucht nach Gott. Ja, auch die Wissenschaft ist meines Erachtens eine Bewegung in Richtung auf Gott. Bloß sie würde das selber von sich nie behaupten.

Gott steht außerhalb allem Erklärbaren. Aber die Mystiker und Theologen waren nicht faul in den letzen Jahren. So wie die Wissenschaft den Zusammenhängen in der Welt näher kommt, gibt es auch im religös mystischen Bereich immer bessere zum Teil auch vollkommen profane Erklärungen.

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Das kann man so sehen, schließlich ist es nur eine Sache der Formulierung, aber ich persönlich finde, dass man dann einfach mal von diesem ganzen Gottes-Zeug loslassen sollte. Ich meine, das gibt es jetzt einfach schon zu lange! Und manche Menschen ruinieren ihr ganzes Leben, nur weil in irgendeinen alten Buch irgendetwas drin steht, und manche Leute das einfach falsch verstehen und (auch wenn man die Wissenschaft Gotteslehre oder so etwas nennen würde) es wird immer irgendwelche Leute geben, die von einem Männlein oben in den Wolken faseln. Wenn du jetzt, als angehender Physiker, irgendeine uralte Formel findest, von der dir keine bekannte Quelle vergewissern kann, ob sie richtig oder falsch ist. Was machst du dann? Du überprüfst sie. Und wenn man dann eben einmal auf das Ergebnis gekommen ist, dass es unmöglich ist, dass ein Mensche etwas von vor seiner "Schöpfung" wissen kann (Gott erschuf die Welt in 7 Tagen bla bla bla...) und es in den letzten paar tausend Jahren keine "Offenbarung" Gottes gab, dann ist die am Naheliegendste Schlussfolgerung eben, dass das alles metaphorisch gemeint war (bzw. Fabeln in der Bibel erzählt wurden) 
Persönlich glaube ich, dass wenn man anstatt so etwas wie die Bibel eine Formelsammlung in die Welt gesetzt hätte, oder einfach mehr Leuten das lesen beigebracht hätte, wären wir heute viel weiter. (Sowohl im Philosophischen aus auch im Theoretischen Sinn) 
Sorry wenn ich etwas übertrieben habe, da ich in einer Ländlichen Region lebe, kann man so etwas hier nicht frei aussprechen, ohne gleich einen Mob mit Mistgabeln und brennenden Fackeln vor der Haustür stehen zu haben. Das musste jetzt einfach mal raus ^^ 

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Kommentar von DerMarvin2000
21.07.2016, 23:50

Du hast nichts Übertrieben :) . Danke für deine Meinung, ich werde mal darüber Nachdenken :D

Das mit dem Mob kenne ich, komme auch vom Land :D

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Ich habe deine "Theorie" jetzt 10 Mal gelesen aber immer noch nicht verstanden, wo da der logische Zusammenhang besteht.

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Also theoretisch könnte es einen "Gott" geben.

Nur was mit sicherheit schon lange festeht ist , dass es kein von Menschen erfundener Gott wie aus der Bibel oder dem Koran sein kann.

Dies hat einfach die Geschichte und die starken markel in den Schriften und Büchern die angeblich von oder über Götter geschrieben wurden gezeigt.

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Was möglich wäre ist , dass "Gott" ein Impulsgeber war aber mehr auch nicht.

Bisher wurde noch nie ein göttliches eingreifen oder etwas parra-Normales dokumentiert somit dürfte dieser Gott keinen einfluss in das vergangende und derzeitige Weltgeschehen gehabt haben.

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Eine ander möglichkeit wäre , dass das Wort "Gott" bisher vllt einfach nur einen noch nicht entdeckten Prozess beschrieben hat der die entstehung und die des Universums aufschlüsselt.

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Alles in allem kann man aber eigentlich aufhören sich ab diesem Punkt wirklich Gedanken über Gott zu machen , weil diese beiden möglichkeiten nicht die klassische Idee eines Gottes wiederspiegeln.

Dies klassische Idee eines Gottes hätte schon vor langer Zeit gestorben sein sollen.

Leider hält sich diese Idee aufgrund von Angst , Ideologien und unwissenheit hartnäckig.

Jeder Mensch der versucht einen Gott zu beweisen ist ein kompletter Idiot!

Freundlicher kann ich das leider nicht ausdrücken , weil schon ätliche Menschen ihre Leben damit verschwendet haben auf der Suche nach einem Götterwesen was Menschliche Züge annimmt aber keiner konnte jeh den kleinsten Beweis für einen Gott ähnliches Wesen finde.

Jeder der meint Gott wäre bewiesen weil man ihn nicht Beweisen kann begeht einen groben logischen fehler den jedem normal und logisch denkenden Menschen sofort aufallen sollte und auf den ich hir nicht weiter eingehen will.


Falls noch Fragen oder Anmerkungen im Raum stehen bin ich sehr gerne bereit darüber zu diskutieren.

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Kommentar von ProfDrStrom
22.07.2016, 05:25

Ich habe den Kommentar in eine eigene Antwort geschrieben.

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Es ist ein Thema mit dem du mit mir stundenlang diskutieren könntest.

Aber rein biologisch gesehen ist es Unsinn. Die Geschichte mit Adam und Eva, rein zur Folge wären wir alle Inzuchten.

Dann noch das ewige Leben. Möchtest du wirklich ein ewiges Leben haben indem du jeden Tag das selbe tust bis in die Unendlichkeit? 

Ich glaube das der Glaube auf allen Welten etwas mentales und nichts reales ist. Was nach dem Tod passiert weiß niemand, und die Geschichte des ewigen Lebens... naja...

Der Glaube kann Menschen kraft geben aber ich bin mir ziemlich sicher das wenn Menschen nicht daran glauben, es ihnen nichts bringen wird. 

Gott ist etwas persönliches was in euren Köpfen vorgeht und keine physische Gestalt die während der Heiligen Messe plötzlich reinstürmt und Party macht. 

Aber das musst schließlich du wissen ob es für DICH einen Gott gibt.


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Kommentar von Moltik
21.07.2016, 23:50

Der Einzige Makel an einem Gottesglauben ist eben der Fanatismus, und Leute, die nicht wissen, dass es keine bärtige Männer, die auf Wolken umherfliegen gibt. Die Bibel bildlich zu sehen ist Schwachsinn! Das sind schlussendlich eben Fabeln, die einen lehren, du sollst nicht stehlen, nicht deinen Bruder umbringen und und ... 

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Das wäre ein völliger Fehlschluss.

Das ist als würdest du behaupten, die Theorie, welche erklärt warum wir nicht von der Erdkugel nach unten fallen, wäre Gott.

Weiters wird es nie eine einzige Theorie geben, die absolut alles erklärt, was daran liegt das "alles" zu viele Themengebiete umfasst und sich eine Theorie nur auf ein einziges Gebiet beschränkt.

Das Zusammenspiel von Theorien erklärt wie die Dinge laufen.

Was die Bibel betrifft, die ist schon lange geklärt. Es handelt sich um erfundene Geschichten. Märchen und Mythen, nichts weiter.

Es hat weder Jesus noch Gott jemals gegeben.

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Kommentar von Flohrianus
21.07.2016, 23:34

Das ist als würdest du behaupten, die Theorie, welche erklärt warum wir nicht von der Erdkugel nach unten fallen, wäre Gott.

Falsch. Es bedeutet zu sagen wir fallen aufgrund der Gravitation nicht von der Erde. -> Gravitation ist ein Werkzeug Gottes

Weiters wird es nie eine einzige Theorie geben, die absolut alles
erklärt, was daran liegt das "alles" zu viele Themengebiete umfasst und sich eine Theorie nur auf ein einziges Gebiet beschränkt.

Erkläre das doch bitte dem MaxPlanck-Institut und anderen dummen Wissenschaftlern die nach einer Einheitlichen Theorie suchen. (oder besser gesagt nach dem nächsten Schritt in diese Richtung)

http://www.aei.mpg.de/176769/03_Quantum_Gravity_and_Unified_Theories

Was die Bibel

Ist eine persönliche Entscheidung

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Kommentar von DerMarvin2000
21.07.2016, 23:35

Ich denke schon des es eine Theorie gibt die eine Erklärung für alles liefert, da alles im Universum miteinander zu tun hat. Jedem seine meinung doch ich empfehle dir das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" von Stephen Hawking

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Marwin, ich sehe das anders als du. Es wird niemals eine Theorie geben, die erklärt, warum du an Musik,  Sport, oder was weiß ich, soviel Freude hast. Man wird Phänomene wie Liebe, Sehnsucht, Selbstlosgkeit, nie erklären können. Es gibt eben außerhalb der materiellen Schöpfung noch große, wunderbare Geheimnisse. Niemals werden wir in der Lage sein, JHWH, unseren Schöpfer zu erfassen oder gar zu erklären. Wir sind weiter nichts als ein Tropfen an einem Eimer, oder Grashüpfer im Vergleich zu den Wundern des Universums. Es fällt mir gar nicht schwer, das einfach zu akzeptieren, verstehst du?

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Wisst ihr, meine persöhnliche Meinung dazu ist, ich habe keinen Gott, und wisst ihr warum? Jede Religion könnte wahr sein, es könnte der Budhismus wahr sein oder auch das Evangelium.. Wisst ihr wenn ich mich für etwas entscheide und es das falsche ist kann keiner später sagen das ich das falsche gewählt habe, da ich keines von allem genommen habe. ^^

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Kommentar von Flohrianus
21.07.2016, 23:24

Die Frage war, ob Wissenschaft als die Suche nach Gott verstanden werden kann.

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Kommentar von DerMarvin2000
21.07.2016, 23:25

Auch eine Sichtweise :)

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Kommentar von 0b3rp3d0
21.07.2016, 23:29

Floh, was ich eigentlich meine, ist das verschiedene Religionen verschiedene Ansichten haben wie die Welt und ähnliches entstanden ist. Deswegen vertrete ich keine Ansicht, ich glaube auch nicht an einen Urknall, könnte genauso wahr sein aber da ich es nicht weis wähle ich keine Ansicht und lasse es auf sich beruhen. :)

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Kommentar von ferdinand12354
21.07.2016, 23:31

So wie es Jesus uns vorgelebt hat, so hat es bisher keiner getan. Er hat gezeigt, mit seinen Worten und vor allem mit seinem Leben, dass er der Sohn des wahrhaftigen Gottes ist:

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. - Johannes 14,6

Ich hoffe du verstehst was ich meine?

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Wenn die Theorie gefunden wird die alles erklärt ist ja, so denken viele kein platz mehr für Gott.

Das wäre zu kurz gedacht.

Wenn Du genau erklären kannst, wie Dein Auto funktioniert, ist das dann ein Beweis dafür, daß es nicht bewußt gebaut wurde oder keinen Konstrukteur dafür gab?

Die Wissenschaft verläßt sich auf die Naturgesetze - und zwar so sehr, daß Sie auf deren Grundlage nicht nur Autos, sondern sogar Raumschiffe baut und ins All schickt. Wann wäre ein Gesetzeswerk je durch Zufall oder beispielsweise eine Explosion in einer Druckerei entstanden?

Hier habe ich ein paar Gründe aufgelistet, warum ich an Gott glaube:

https://www.gutefrage.net/frage/frage-an-glaeubigewarum-glaubt-ihr-an-einen-gott?foundIn=list-answers-by-user#answer-212712259

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Kommentar von Ente222
22.07.2016, 14:16

Deine Veranschaulichung mit dem von anderen konstruierten Auto ist sehr gut! Danke und DH für diese ausgezeichnete Antwort

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Meine Meinungen zu Gott ist, dass er unmöglich existieren kann, da Bewusstsein nur auf Kohlenstoffbasis möglich ist.

Und außerdem gibt es so viel sinnvolleres, als an mittelalterliches Zeug noch zu glauben...

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Ja, es gibt einen Gott, glaube ich. Und dieser Gott wohnt in uns selbst, so wie es die Bibel beschreibt.

http://ww.bibleserver.com/text/GNB/Johannes14%2C23

Das heißt, Gott existiert nicht nur als Schöpfer der materiellen naturwissenschaftlich erforschbaren Welt, sondern immer auch in der psychologischen Welt.

Gott als die Liebe in Person, als immer und überall verfügbarer vertrauensvoller Gesprächspartner ("Psychotherapeut??") steht im Vordergrund.

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Kommentar von DerMarvin2000
21.07.2016, 23:53

Eine schöne sicht der Dinge :D

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Kommentar von WeicheBirne
22.07.2016, 01:02

Das heißt, Gott existiert nicht nur als Schöpfer der materiellen naturwissenschaftlich erforschbaren Welt, sondern immer auch in der psychologischen Welt.

Na ja, die psychologische Welt ist aber naturwissenschaftlich erforschbar und es sieht auch immer mehr danach aus als wäre sie materiell. Da gibt es zum Beispiel das nette Gebiet der Neurospychologie.

Als Beispiel hier mal ein naturwissenschaftlicher Forschungsbericht, der Liebesgefühle mit neuronaler Aktivität im Gehirn erklärt

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4327739/

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Bevor man über ein derart vieldeutiges Thema (wie "Gott") überhaupt reden kann, muß einer sagen, was er damit überhaupt meint.

Die Gottesvorstellung ist ja bei unterschiedlichen Religionen vollkommen unterschiedlich, Zudem variiert sie bei einzelnen Sekten, und dann noch individuell ganz erheblich.

Nehmen wir einmal den Gott des Christentums. Die Lehre Christi hat in ihrer Dreifaltigkeitslehre, einzigartig unter allen Religionen, den GEIST, das geistige Prinzip in dieser Welt, das Bewußtsein als identisch mit "Gott" festgelegt. Füpr den Christen, der sein Bekenntnis versteht, ist also GOTT=GEIST. Deshalb braucht der Christ nicht auf die Naturwissenschaft zu warten. Denn der Mensch hat Anteil am Geist, und ihm ist evident, daß es Geist und Bewußtsein gibt.

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Da diese Theorie alle Wunder in der Bibel, Jesus und alle was noch passiert ist erklären Würde

Hierzu braucht es keine besondere Theorie sondern nur gesunden Menschenverstand.

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