Gibt es einen der genauso denkt wie ich (Die Welle)?

8 Antworten

Es gab in der Menschheitsgeschichte immer mal wieder weise Führer. Aber die Menschheit hat die Erfahrung gemacht, dass es zu riskant ist, einem einzelnen Menschen absolute Macht zu geben, weil das immer wieder zu Leid, Elend, Unterdrückung, Gewalt etc. führt. Deshalb haben sie eine Möglichkeit erfunden, wie sie ihre Führer ohne Blutvergießen wieder loswerden können: Demokratie.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Autodidaktisches Studium, Bundestagskandidatur, NGO

Zur Mobilisierung eignen sich schon Instrtumente wie Symbol, Feindbild. Feindgruppe. Das haben uch Protestbewegungen wie Occuupy Wallstreet z.B. auch gehabt.

Dann kommen aber Elemente des Fanatismus dazu und Gewalt als Mittel zum Zweck, insofern denke ich nicht, dass man damit Gutes ohne Opfer erreichen kann.

Es gibt auch noch ander Bewegungen außer Diktaturen, andere Anführen, die Menschen in Gruppen manipuliert haben. Revolutionäre oder Sektenanführer und immer war dann doch Fanatismus im Spiel.

Die Ziele, die du nennst sind übrigens sehr komplex.

Such mal nach Sherif- Experiment, das ist auch ein ähliches Phänomen in Gruppen.

Wenn du den Film gesehen hast und vllt auch das Buch gelesen hast ist dir sicher bewusst, dass der Film/ das Buch auf wahren Begebenheiten beruht. Das Experiment war glaube ich in den USA von einem Lehrer gestartet worden.

Du sagst, man hätte gute Sachen ändern können.

Im Film siehst du doch was die Schüler teilweise tun, ohne das ihnen der Lehrer das jemals gesagt hätte. Es ist ja nicht so, als hätte der Lehrer das im Griff. Auch wenn das System darauf beruht, dass es einen Anführer gibt führt der Anführer nie wirklich an. Die Dinge werden immer durch die Menge getragen. Der Anführer kann Richtungen vorzeigen, aber was auf dem Weg passiert oder wo man genau ankommt. Das weiß niemand vorher.

Sekten sind ja grundsätzlich auch ein gutes Beispiel. Im Extrem ist mal die Mansonfamily zu nennen. Da haben die Anhänger innerhalb kürzester Zeit gemordet.

Ich verstehe nicht ganz, was du möchtest, aber:

Es war keine Projektwoche! Allerdings könnte man es ProjektUnterricht nennen, weil J. Vogel etwas jenseits des Lehrplans ausprobiert, um den Schülern etwas zu demonstrieren.

Er demonstriert es ihnen, ohne Ankündigung, weil sie bezweifeln, dass so eine Manipulation, wie im 3. Reich, heute noch funktionieren würde!

Das funktioniert so gut, dass er nicht nur Anhänger jenseits der Klasse gewinnt, diese entwickeln auch unkontrolliert eigene Regeln und das ganze wird zum unkontrollierten Selbstläufer!

So trivial das klingt: Mit Macht kommt auch Verantwortung! Und viele nutzen diese aus und statt, wie Du andenkst, 'Gutes zu tun', zeigen sie ihren wahren und teilweise schlimmen Charakter, den man vorher nicht sehen konnte!

Kann es sein, dass du vom Buch redest? Den habe ich nie gelesen, ich meinte den Film aber dennoch danke

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@ddosprotection

Hmm, sie sprechen tatsächlich von Projektwoche und meine Beschreibung passt tatsäxhlich eher zum Buch (das nichtnsehr dick ist!) Sry!

Aber die erste Stunde (vom 1. Tag) sieht trotzdem sehr nach FrontalUnterricht aus und die Schüler gehen gleich wieder (wie am Ende einer Stunde).

Da hat Dennis wohl keine ProWo bei uns mitgemacht GG!

.oO(Szenen aus TV und Kino von Schulunterricht sehen immer dermaßen unrealistisch aus, das geht auf keine Kuhhaut!)

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Genau. Bisher gab es nicht solche Diktaturen, aber solche Diktaturen können schon existieren. Und wenn wir die Diktatur mit einer Monarchie vergleichen, denn gab muss man sagen, dass es schön Könige gab die nur Gutes getan haben!

LG

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich verfasste teils erfolgreiche Schriftwerke.

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