Gibt es einen begrenzten "speicher" im gehirn?

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6 Antworten

Nein, es gibt keine begrenzte ,,Speicherkapazität" deines Gehirns. Alles was du siehst, lernst wird gespeichert. Dein Hirn sortiert allerdings- in Wichtig, schnell abrufbar- oder nicht so wichtig, da musst du schon länger graben- oder ganz unwichtig, da brauchst du schon ziemlich genaue Reize um das dann abzurufen. Stell dir ein Schrank mit Schubläden vor. In der obersten Lade sind die Dinge gelagert, die dir wichtig sind, in der unteren die, die dich nicht so interessieren. Es ist und bleibt aber immer da.

Um etwas als wichtig und interessant zu speicher, hat auch etwas mit der Art und Weise zu tun, wie du lernst. Macht dir das Lernen eines Stoffes Freude, ist die Lehrkraft in der lage den Stoff Interessant und lebendig zu vermitteln, ist dir die Lehrkraft symphatisch? Dann wirst du auch in Bereichen lernen, die dir nicht so liegen. Die Art und Weise wie gelehrt wird, ist ausschlaggebener als Talent und Neigung zum Lehrstoff. Alles was du unter Druck, mit Unwillen lernst, wird vom Gehirn et Acta gelegt- als unwichtig. Das du keine noten kannst, kann zum einen daran liegen, das du schlechte Erfahrung beim Lernen gemacht hast- genauso kann es sein, das dir das lernen der Tastenkombination mehr liegt- dir mehr Spaß macht. Viele bekannte Musikgenies konnten und können keine Noten. Sie haben sich die Musik Autodidaktisch beigebracht. Einfach weil sie die Musik im ,,Ohr" haben. Mach weiter so. Vieleicht lernst du irgendwann Noten und wenn nicht? Wen juckt es?

Hier ein Link, leider weiß ich den Autor eines sehr guten Berichts nicht, aber dieser Artikel ist auch sehr gut. http://www.welt.de/debatte/article13309602/Nur-mit-Begeisterung-lernen-wir-wirklich-gut.html

Es gibt einen sehr guten Spruch...

Sag es mir und ich werde es vergessen.

Zeig es mir und ich werde mich erinnern

Beteilige mich und ich werde verstehen. Joseph Cornell

Eine Speichergrenze wird nicht relevant sein - zudem holt sich das Hirn zusätzlichen Speicher, wenn es in einem bestimmten Bereich eng wird:A us der Perspektive künstlicher neuronaler Netze ergibt sich eine rechnerische Grenze. Aufgrund der Einblicke in synaptische Vorgänge vermutet man, dass Dein gesamtes Wissen in den Synapsenstärken sitzt. Einzelne Synapsen sind dabei in die Repräsentation mehrer Ereignisse eingebunden. Aus dieser Perspektive ergibt sich eine kombinatorische Grenze, die allerdings aufgrund der hohen Synapsenzahl recht hoch ist. Durch viele spezifische Erfahrungen/Lernen kommt es (nachgewiesen für motorisches und einige Arten von kognitivem Lernen) in kleinen Grenzen zu Vergrößerungen der Hirnbereiche und auch zu Veränderungen in der Dichte neuronale Netzwerke, die im Zusammenhang mit hohe Synapsenzahl und starke dendritische Verästelung stehen. Überspitzt formuliert holt sich so das Gehirn zusätzlichen Speicherplatz! Das Problem hierbei ist, dass alles was Du lernst, durch eine kleine Hirnregion, den Hippokampus (HC), muss. Und dieses Areal schreibt sozusagen Infos in Deinen Kortex. Was im Hippokampus rein kommt, bestimmen Dopaminneuronen - wenn die feuern, wird langfristig gespeichert. Der HC hat ne Verarbeitungsgrenze und die Dopaminneurone machen auch ab und zu Pause. Somit ist dies der Flaschehals - zudem brauchen beiden auch noch den Schlaf, dass der HC alles was er kurzzeitig gelernt hat, in den Kortex überschreiben kann. Aus der Perspektive kannst Du pro Zeiteinheit nur unter einer Inputgrenze bleiben und somit ist die Aufnahme begrenzt...

Nein, das Gehirn ist ein absolut unbegrenzter Speicher. Jedoch können manche Erinnerungen "verblassen". Das heißt das Gehirn kruschtelt rum, aber alle Bruchteile aufzufinden ist sehr schwer. Es hat auch viel mit Psyche zu tun, manche Erinnerungen werden auch verdrängt, weil das Gehirn sie für nicht wichtig hält, deshalb ist es immer wichtig sich klar zu machen, dass eine Informationen wichtig ist. Wenn du viele Piano-Stücke können willst, musst du sie selbstverständlich immer wieder spielen, sonst frägst du dich irgendwann welche Note noch mal nach Note X kam.

Es gibt keinen genauen begrenzten Speicher im Gehirn! (schätzungen wären 5 Petabyte oder so, die frage ist nur für was genau...) Wenn doch: dann wird einfach "neuer Speicher" erschaffen.

Das Gehirn passt sich an die Situation an, mit der man am besten klar kommt.

Übt man Klavire = kann man besser Klavier spielen

Übt man Mathe = kann man besser Mathe

Übt man Klavier & Mathe = kann man beides besser!

Lernstoff, den man besser mag bleibt natürlich logischerweise besser im Kopf hängen als lernstoff, den man nicht besser mag.

Kurz und Knapp: Da gibt es keine Begrenzung, das Gehirn passt sich nur besser an. Falls es doch eine Begrenzung gibt, wirst du sie schon merken und eine Pause einlegen, die jedoch aller wahrscheinlichkeit nach nichts mit "voller Speicher" zu tun hat! ;)

Lern besser, Noten zu lesen, das ist viel einfacher und macht auch mehr spaß, weil du dann viel ehr lieder auf anhieb spielen kannst ;)

frag ich mich auch:D glaub aber nich weil du dich ja auch weiterbilden und deine Gehirnleistung optimieren kannst

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