Gibt es eine wissenschaftliche Begründung für die Abweichung von Heterosexualität?

3 Antworten

Wenn man sich das Tierreich anschaut kann man mehrere Gründe vermuten, einmal die Möglichkeit dass Homosexuelle sich um verwaiste Kinder ihrer Artgenossen kümmern können und somit die Gruppe unterstützen da sie keine eigene Kinder als Priorität haben, die sie davor stellen (siehe z.B. Pinguine). Bei Löwen, Bonobons oder Giraffen wird besonders bisexuelle Verhalten damit begründet, dass sie im Rudel/Herde Bindungen stärken wollen, Streit beizulegen, Ergebenheit symbolisieren oder Spannungen abzubauen.

  1. Die Natur ist per se auf Vielfalt angelegt. Das ist zwingend, denn sie ist nicht "gesteuert", und sonst gäbe es uns auch nicht.
  2. Der Homo sapiens ist, wie andere Primaten auch, eine grundsätzlich bi-/pansexuelle Spezies. Sprich: Wenn hier irgendetwas von diesem breiten/vielfältigen Spektrum "abweicht", dann sind das die Extreme am Rand des Spektrums: Homo- und Heterosexualität.
  3. Warum manche denken, dass alles abseits der Heterosexualität eine "Abweichung" sei, liegt an heteronormativer Erziehung in monotheistisch geprägter und damit homophober Tradition. Der Natur sind kulturelle Erfindungen allerdings verständlicherweise vollkommen egal ...

Nein, eigentlich nicht. Es lässt sich wissenschaftlich nur konkret feststellen,

dass es das schon "immer" gegeben hat. Es gibt einige vage Theorien, die

spekulieren, dass Homosexualität auch zum friedlichen Zusammenleben mitgeholfen hat (da dann der Konkurrenzkampf um die "weibchen" in dem Fall entfällt oder abgeschwächt wird), aber eine solide Theorie gibt es bis dato nicht.

Jedenfalls wäre mir das neu.

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