Gibt es eine Verpflichtung an einen eingeschalteten Anwalt zu schreiben?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nur wenn dieser seine Bevollmächtigung mit Originalunterschrift seines Mandanten vorgelegt hat.

Vielen Dank für die Antwort. Auf welcher Rechtsgrundlage beruht diese Verpflichtung?

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@Bundenthaler

Das ist allgemeiner Rechtsgrundsatz. Es könnte ansonsten jeder Anwalt behaupten, er sei der Anwalt der betreffenden Person.

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@albatros

Das verstehe ich nicht. Wahrscheinlich habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich möchte eigentlich wissen, auf welcher Rechtsgrundlage die Verpflichtung besteht, dass ein Nichtanwalt einem Anwalt schreiben muss(?) und nicht direkt der anderen Person schreiben darf. Ich habe bisher nirgends eine solche Verordnung, Vorschrift oder Gesetzt gefunden. Soweit ich bis jetzt informiert bin, darf ich in jedem Fall den Anwalt ignorieren. Ob das nun klug ist oder nicht, darum geht es mir im Moment nicht.

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@Bundenthaler

Eine gesetzliche Verpflichtung , dass der "Beklagte" seinen Schriftverkehr zur Sache an den Anwalt (Rechtsvertreter) des"Klägers" richten muss, gibt es mit Sicherheit nicht. Dir steht das frei auch an den Streitgegner persönlich zu schreiben und den Anwalt zu ignorieren. Etwas anders sieht es für den Mandanten des RA, deinen Vermieter, aus. Er hat den RA mit der Wahrnehmung seiner Interessen beauftragt. Demzufolge wickelt der RA allen Schriftverkehr für ihn ab. Rechtskraft haben zunächst für dich die Schreiben des RA nicht. Erst wenn du vom Gericht Post bekämst, müsstest du diesem antworten (gegebenfalls dein Anwalt). Zunächst gibt es noch keine Klage, also steht dir frei, wem und was und ob überhaupt du auf den Schriftsatz des RA anwortest. RÄte drohen oft gerne und sind in der Wortwahl unsachlich, das dürfen die (leider) und dürfen sogar lügen (im Interesse ihres Mandanten). Vor Gericht wärst du dann gehalten, den Beweis anzutreten, dass die Tatsachen bzw.die Wahrheit den Behauptungen entgegen stehen.

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@albatros

Herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. Hat mir sehr geholfen!!!

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Alles läuft über seinen Anwalt,der Vermieter hat nichts mehr auf Eure eventuellen Briefe an Ihn,zu antworten,dafür hat Er ja den Anwalt beauftragt . Wenn Ihr wie Du schreibst,alle Regeln eingehalten habt und die Miete angemessen gekürzt habt,würde ich alles auf mich zukommen lassen . Da hilft dem Vermieter auch sein Anwalt nichts . Solltet Ihr allerdings die Miete unangemessen gekürzt haben,würde ich mir auch einen Anwalt nehmen,alleine werdet Ihr das dann nicht bewältigen können .

Herzlichen Dank für die vielen Antworten. Die verschiedenen Ratschläge sind sicher gut gemeint und haben auch durchaus Ihre Berechtigung. Mir geht es aber hier nicht darum, ob die Miete denn nun gerechtfertigt gekürzt wurde oder um sonstige Fragen des Mietrechtes. Mir geht es einfach nur darum, ob jemand definitiv weiß, ob es eine Rechtsvorschrift gibt, die den von einem Anwalt angeschriebenen verpflichtet auch diesem Anwalt zu schreiben und ob es diese Rechtsvorschrift, sofern es sie gibt, verbietet, dem Vermieter direkt zu schreiben. Nur darauf zielt meine Frage.

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Eher Gegner ist der Vermieter. Solange der Vermieteroder Anwalt Euch keine Erklärung vorlegt,die er mit dem Anwalt getroffen hat.Fordert eine Kopie davon vom Anwalt oder Vermieter an.Über die Anwaltsprache würde ich einfach hinwegsehen.Das ist die von,, oben herab inkasso sprache ". Antwortet einfach genauso frech.

... ach "@eiermeier", ich hoffe Du weißt wer am kürzeren Hebel sitzt. Genauso frech antworten ist nicht der beste Ratschlag !!!

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@frugi

Ich habe mir Deinen Kram durchgelesen ,,ach frugi". Du bist nicht objektiv und wahrscheinlich selbst ein Vermieter oder eine Vermietergattin oder ein Mietanwalt oder dessen Gattin.(!!!)

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Wie kann man am frühen Morgen nur so einen unqualifizierten Blödsinn ablassen, eiermaier?

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@Saarland60

Bitte erläutere mir mit §§ und Verordnungen ,was der Blödsinn ist,denn ich möchte nicht dumm sterben.

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@eiermaier

Dummbub!

Es gibt hier keinen Gegner und keine gegnerische Partei, weil kein Verfahren anhängig ist. Bisher gibt es nur einen Mieter, der einen Mangel an der Mietsache behauptet, und einen Vermieter, der das bestreitet.

Es gibt auch keine "Erklärung" des Vermieters gegenüber seinem Anwalt. Dass der Anwalt ein Mandat hat, ist konkludent. Zum einen teilt jeder Anwalt in seinem Erstschreiben ausnahmslos mit, dass er die rechtlichen Interessen seines Mandanten vertritt, zum anderen hätte der Anwalt ohne Mandant überhaupt keine Informationen über den Mieter und seine Mängelbehauptung und könnte diesen Brief gar nicht schreiben.

Anwälte haben auch keine "Inkassosprache" und sie sind nicht "von oben herab". Anwälte sind Volljuristen mit zwei juristischen Staatsexamen, die Mandanten rechtlich vertreten. Sie verfolgen die Interessen ihrer Mandantschaft, und sonst nichts. Dafür werden sie bezahlt.

Und das "Antwortet einfach genauso frech" ist das Dümmlichste, was ich heute hier gelesen habe. Aber der Tag ist ja noch lang.

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