Gibt es eine Private Unfallversicherung, die auch bei Knochenbrüchen usw. zahlt und nicht erst bei Invalidität?

7 Antworten

Eine Absicherung sollte doch in erster Linie finanzielle Einschnitte ausgleichen, die sich im Unglücksfall ergeben können. Zusätzliche Leistungen bezahle ich i.d.R. auch mit einem zusätzlichen bzw. höheren Beitrag. Aus einem einfachen Knochenbruch ergibt sich (zumindest für einen Angestellten) kein finanzieller Nachteil. 

Man sollte deshalb die Auswahl der Unfallversicherung nicht darauf stützen. Denn es gib wesentlich wichtigere Punkte wie Eigenbewegung, Vergiftung, Haushaltshilfe, ggf. Sportarten, usw., die aus meiner Sicht sinnvoller sind.

Die private Unfallversicherung ist nach dem Baukastensystem aufgebaut.

Man kann ein Krankenhaustagegeld, Krankentagegeld, oder aber auch  ein Verletztengeld bei schwerer Verletzung einschließen.Diese Leistungen müssen aber immer im Verhältnis zu einer Unfallinvalidität stehen.

Ein reines Unfall-Tagegeld kann man nicht abschließen.

Ja, gibt es, aber das sind meist relativ teure Tarife die von den Bedingungen nicht mit den besten mithalten können oder deutlich teurer als diese sind.

z.B.: Hanse-Merkur, Generali, Conti

Dann gibt es dann also 100,- bis vielleicht 2.000,- Euro "Schmerzensgeld" welches manchmal Gipsgeld heisst. Dafür zahlst Du erheblich mehr oder musst einen Tarif nehmen der schlechte Bedingungen hat, das Ganze ist nur vordergründig sinnvoll und kontraproduktiv.

Teile Deine Ansicht nicht so ganz, aus meiner sicht sind es besonders die guten Tarife die Optional das sog. Schmerzensgeld überhaupt anbieten. Gegen einen minimalen Mehrbeitrag. Wobei der HanseMerkur tarif erstklassige Bedingungen aufweist dabei im Preisgefüge dennoch ziemlich günstig ist. Schmerzensgeld kann, muss aber nicht eingeschlossen, 5.000 Euro kosten für einen 25 Jährigen BG "A" 2 Euro und BG "B" 2,40 Euro monatsbeitrag. bis 20.000 Euro schmerzensgeld sind möglich.

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@RudiRatlos67

Widerspruch, die Bedingungen der Hanse-Merkur sind sehr gut, wenn wir über die beste Gliedertaxe und die beste Variante reden, dann aber ist sie alles andere als günstig.

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