Gibt es eine physikalische Theorie, die ein Leben nach dem Tod erklärt?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Nein. Nur den Glauben. Wissenschaftlich kann es nicht erklärt werden. Wissenschaftlich ist man ein Körper, der im Kreislauf der Natur existierte und mit dem Tode wieder in den Kreislauf zurück geführt wird. Nichts geht verloren. Ein Leben nach dem Tode gibt es nur im Glauben. Wissenschaftlich gesehen, gibts kein Leben nach dem Tod. Tot ist Tot und bleibt tot. Man verrottet und wird wieder zu Sand und Wasser, aus dem man entstand. Nicht mehr und nicht weniger.

Gemäß Quantenmechanik könnte man evtl. auf ein ewiges Leben schließen, allerdings nicht auf ein Leben nach dem Tod, sondern auf ein ewiges davor. Die Quantenmechanik besagt nämlich, dass der Zustand jedes Teilchens (z. B. Ort, Impuls) erst entsteht, wenn dieser Zustand "gemessen" wird. Die quantenmechanische Messung "dekohäriert" die so genannte Wellenfunktion des Teilchens, welche die Aufenthaltswahrscheinlichkeit eines Teilchens beschreibt, in einen diskreten ("klassischen") Zustand, der dann "beobachtet" werden kann. Diese "Messung" muss durch einen "Beobachter" erfolgen, der über "Bewusstsein" verfügt. Man könnte also umgekehrt sagen, "Bewusstsein ist die Fähigkeit, die Wellenfunktion eines Teilchens zum Kollaps zu bringen". (Das ist schon eine ziemlich präzise Definition.) Durch den Kollaps wird der quantenmechanische Zustand des Systems in einen klassischen Zustand überführt, den der Beobachter dann wahrnehmen wird.

Wenn der Beobachter stirbt, kann er nicht länger beobachten. Ein Zustand des Bezugssystems (der "Welt"), in welchem der Beobachter tot ist, kann daher niemals "klassisch" sein. Da nur "klassische" Zustände beobachtet werden können, kann man sozusagen folgern, dass der Beobachter in seinem eigenen Bezugssystem niemals sterben kann, da die Beobachtung seines eigenen Todes durch ihn selbst ausgeschlossen ist.

Ich finde diese Vorstellung übrigens sehr beängstigend. Im Grunde bedeutet es ja, dass Du alles überleben wirst. Egal wie alt Du wirst, egal wie sehr Du verletzt wirst. Trotzdem ist es meiner Meinung nach die bisher plausibelste Erklärung in dieser Hinsicht.

Die Hirnströme erreichen nach dem Tod typischerweise die Nulllinie. Eine Aktivität der Hirnzellen ist nicht mehr möglich, da sie im Absterben ihre Funktion verlieren. Die Quantentheorie beschreibt Phänomene, die sich unterhalb der Ebene eines Atoms vollziehen.

Das Leben nach dem Tod ist eine Phantasie und Hoffnung der Menschen, die sich - mich eingeschlossen - nur sehr schwer damit abfinden können, dass ihr Leben endlich, zeitlich begrenzt ist. Wenn man sich das Ganze ein wenig von ferne anschaut, geht das Leben von Generation zu Generation weiter. Es beginnt mit den Vorstufen des Lebens über dessen Entwicklung immer weiter. Also in der Evolution mit ihren Vorstufen entwickelt sich das Leben über den Tod der einzelnen Individuen hinaus immer weiter.

vergeude nicht deine zeit damit über ein leben nach dem tode nachzudenken, lebe lieber hier und jetzt. bis zu dem zeitpunkt als ich erfuhr hiv-pos. zu sein habe ich viel zeit mit sinnlosem vergeudet und das leben war für mich mit gerade mal 40 jahren noch gefühlt sehr lang. schlagartig wurde mir klar wie zerbrechlich dieses leben ist. es ist zu wertvoll um es mit solchen gedanken zu belasten, denke nicht zuviel über vergangenes nach, auch nicht zuviel über weit entferntes. denke an jetzt und noch an morgen.

wenn gott uns ein zeichen seiner existenz geben würde oder wir erführen das wir eine wiedergeburt erwarten, so wäre das der startschuss für massenselbstmorde. niemand würde sich noch mühe mit dem leben geben, auch der wert des lebens wäre plötzlich dahin.... nein, nur weil wir es nicht wissen ist es so wertvoll...macht was draus !!

Meines Wissens nicht. Biologisch ist es so, dass sich einige Minuten nach dem Tod die Synapsen lösen und damit die spezifischen Informationen (Gedächtnis usw.) gelöscht sind. Man müßte physikalisch schon sehr weit ausholen, z.B., dass die Informationen in einem Paralluniversum gespeichert werden. Es ist jedenfalls nicht zu erkennen, wie die Informationen gespeichert sein könnten, da ja die Natur kein Backup des Gehirns durchführt und die Emmision von Photonen oder Elementarteilchen allenfalls zu einer rudimentären Konservierung führen könnte. Die Natur handelt frei nach dem Motto von Mephisto: "Alles was entsteht ist Wert, dass es zugrunde geht".

Die meisten Religionen nehmen aber an, dass die Informationen nicht verloren gehen, sondern umgewandelt werden. Dies trifft natürlich im besonderen Maße für das Christentum zu, da bezeugt ist, dass Jesus mit einem überirdischen Leib den Tod überwunden hat.

nein, es gibt allerdings auch keine die ein Leben nach dem Tod ausschließen würde, dafür wissen wir noch viel zu wenig über unser Universum, wissenstechnisch kratzen wir gerade mal an der Oberfläche

keine Sorge, wir werden es höchstwahrscheinlich in den nächsten was weiß ich 1000 jahren nicht rausfinden, also bleibt es erstmal dir überlassen was danach kommt :)

Meiner Meinungnach sollten man nicht den Maßstab des Lebens an der Wissernschaft o.ä messen. Bevor man bei C anfängt, sollte man erstmals bei A anfangen.

Sich mit verschiedenen Religionen ausseinandersetzen, der Quran z.B liefert die gute Argumente. Natürlich soll man so eine Sache auch ohne Vorrurteile angehen, Sei es die Bibel oder der Quran.

Wer meiner Meinung ist teilt sie, wer nicht kämpft gegen sie. Ich bin Gläubig, ich bin zufrieden damit, ich schade keinem Menschen.

Doch um deine Frage zu beantworten: Nein es gibt keine physikalische Theorie, also man kann es keine Theorie nennen. Das ist ein Thema wo vllt. jeder Physiker seine eigenen Vorstelleung hat aber kein zutreffendes Argument dafür findet.

Ich als Muslim glaube nicht nur, dass das Leben nach dem Tod nicht vorbei ist, sondern es ist eine religiöse Pflicht daran zu glauben, dass es einen Jüngsten Tag geben wird, wo alle Geschöpfe wieder auferstehen werden, und nicht nur unser geist.

sure 75: 1 Nein doch! Ich schwöre beim Tag der Auferstehung,
2 ich schwöre bei jeder reumütigen Seele
3 Meint (denn) der Mensch wir würden (dereinst) seine Knochen nicht zusammensetzen (und ihn wieder zum Leben erwecken)?
4 Aber ja! Wir sind (sogar) imstande, seinen Finger (wieder zurecht) zu formen.

Das bedeutet, nach dem Tod eines Mernschen muss bzw. kann erstmal physikalisch nichts erklärt werden, da die eigentliche auferstehung noch nicht stattgefunden hat

außerdem würde man wissenschaftliche Entdeckungen gemäß deiner Fragen machen können, wäre dann der Glaube an einen Gott nicht zu einfach gewesen? bzw. würde es dann Sinn machen?

0

Das einzige was es gibt sind Nahtoderfahrungen und der Glaube an ein Leben nach dem Tod. Ich glaub auch dran.

Hast Du denn Ansätze für eine Theorie?

Was möchtest Du wissen?