Gibt es eine Möglichkeit das meine Gerichtskosten in der Ausbildung übernommen werden?

13 Antworten

Ich glaube, du hast einen miserablen Anwalt gehabt. Er hätte dafür sorgen müssen, dass du Prozesskostenhilfe bekommst, aber das war ihm vermutlich nicht lukrativ genug. Außerdem hätte er gründlichst prüfen müssen, ob tatsächlich Erfolgsaussicht besteht. Ihm ging es also vermutlich nur um sein Honorar. Jetzt hättest du das Recht auf Verfassungsbeschwerde. Das BVG hat geurteilt, dass die Eigenbedarfskündigung gegen Treu und Glauben verstößt und deshalb unzulässig ist, wenn schon bei Abschluss des Mietvertrages der Eigenbedarf vorlag oder voraussehbar war (BverfG (WuM 89, 114). Das BVG spricht von einem widersprüchlichen Verhalten, wenn der Vermieter die Wohnung auf unbestimmte Zeit vermietet, obwohl er entweder entschlossen ist oder zumindest erwägt, die Wohnung selbst in Gebrauch zu nehmen. Das alles wäre zu prüfen gewesen. Wie nun tatsächlich Klage und Urteil ausfielen, ist mir nicht bekannt. Deshalb sind das nur Überlegungen und Hinweise, die aber von Bedeutung sind.

@cyprien86 - kein beratungsschein vom amtsgericht? keine prozesskostenhilfe? kostenpunkt: alles 3500-4000 Euro? da scheint einiges schief gegangen zu sein. geh zur anwaltskammer und erzähl was passiert ist.

du hättest vor der gerichtsverhandlung beim zuständigen gericht gerichtskostenbeihilfe beantragen müssen jetzt kann es passieren das du es bezahlen musst, du kannst aber einer ratenzahlung vereinbaren ;-)

Was möchtest Du wissen?