Gibt es eine Methode ,wie man sich das Schruben von Silber erspart?

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6 Antworten

Es gibt recht gute Silberputztücher, die wir für das Besteck hernehmen, man muß zwar dennoch schrubben, aber es geht recht leicht. Dann gibt die Möglichkeit, daß man eine Schale mit Alufolie auslegt, das Silber hineintut und dann Wasser drauffüllt. Dann muß man das gnaze liegen lassen und die Beläge lösen sich von selber. Aber mit den PAsten bin ich auch nicht zufrieden.

Gegenstände aus Silber, zum Beispiel Besteck, Geschirr oder Schmuck bekommen schnell eine schwarze Patina. Diese Schicht aus oxidiertem Silber wieder wegzuputzen ist mühsam. Schneller geht es, wenn Sie das Silber mit Hilfe der Physik reinigen.

Geben Sie die Silber-Gegenstand in eine Schüssel. Dazu etwa einen Teelöffel Speisesalz und ein paar Schnipsel Alufolie. Anschließend übergießen Sie das ganze mit heißem Wasser.

Jetzt können Sie zuschauen, wie sich die dunkle Schicht auf dem Silber auflöst.

Je nach Verschmutzungs-Grad des Silbers dauert das ein bis zwei Minuten. Sie sollten das Silber nicht zu lange in dem Reinigungsbad lassen, da sich sonst eine nur schwer zu entfernende Schicht darauf bildet.

Wird das Silber nicht auf Anhieb sauber, nehmen Sie es lieber heraus, waschen es ab und legen es in ein neues Bad. Denn die Reinigungskraft der Lösung ist begrenzt.

Hier erfahren Sie wie das Ganze genau funktioniert:

Für die schwarze Sicht ist Silbersulfid zuständig, das durch den Kontakt mit der Luft und Speisen entsteht. Da das Silber bei dieser Reaktion Elektronen abgibt, spricht man davon, das das Silber oxidiert wird.

Um diese Schicht zu entfernen, müssen also Elektronen angeboten werden, die die Verbindung zwischen Silber und Schwefel lösen.

Je unedler ein Metall ist, desto leichter gibt es Elektronen ab. Das machen wir uns bei diesem Trick zu nutze. Da Aluminium sehr unedel ist, gibt es viel leichter Elektronen ab, als das recht edle Silber. Gibt man also beide Metalle gleichzeitig in eine Lösung wandern Elektronen vom Aluminium zum Silber, so entsteht eine geringe Spannung.

Das Salz in der Lösung trennt sich in Ionen (geladene Teilchen) und erleichtert so den Transport der Elektronen.

Kommen die Elektronen am Silber an, trennt sich das Silber vom Schwefel und es entsteht wieder reines Silber. Genauer gesagt wird das Silber wieder reduziert und braucht daher den negativ geladenen Bindugspartner Schwefel nicht mehr.

Der Schwefel und das oxidierte Aluminium bleiben in der Lösung zurück. Da das Aluminium nicht beliebig viele Elektronen abgeben kann und die Lösung auch nicht beliebig viele der entstehenden Ionen aufnehmen kann, kommt diese Reaktion zum erliegen. Das heißt die Lösung ist verbraucht. Ist das der Fall, können sich die Ionen auch am Silber niederschlagen, was wieder zu unangenehmen Niederschlägen führt.

Übrigens: Das warme Wasser dient nur dazu, die Reaktion loszutreten und zu beschleunigen. Theoretisch geht es auch mit kaltem Wasser, dann dauert es aber deutlich länger, bis sich der schwarze Film auflöst.

Quelle: http://www.tippscout.de/haushalt-schmuck-silber-putzen-ohne-aufwand_tipp_2517.html

Generell gilt: Da gibt es eigentlich nichts. Gut ist es,z.B. Bestecke oft zu benutzen, dann laufen diese nicht an. Man kann Silber auch in Alufolie aufbewahren oder in besonderen Tüchern, im Silberwarenhandel erhältlich, aufbewahren. Bei Bestecken wohl kein Problem, aber bei Gegenständen, die man gerne anschaut wohl. Es hilft, die Gegenstände alle 14 Tage bis 3 Wochen mit einem Silberputztuch oder Handschuhen kurz abzureiben, dann entsteht keine dicke Patina. Wo geraucht wird, geht alles schneller. Es gibt viele Putzmittel, die den Vermerk tragen, "Anlaufschutz". Nein, das gibt es nicht. Hilfreich ist jedoch immer, nach Reinigung, mit Paste oder Tauchbad, immer gut nachzupolieren, je intensiver man dies tut, je länger dauert es, bis dicke Patina entsteht. Habe selbst Erfahrungen gemacht, und nahm Silberputz mit Anlaufschutz, habe nach Gebrauch nur abgetupft, und nach ein paar Tagen sah es schlimmer aus als vorher, also immer gut nachpolieren und alles Rückstände mit warmen Wasser entfernen. Es gibt Juweliere, die bieten eine Zaponlackversiegelung an. Ich möchte davon abraten. Aus Erfahrung weiß ich, wie damit behandeltes Silber nach einiger Zeit aussehen kann. Auch habe ich von vielen gehört, daß sie dies wieder hatten entfernen lassen. Von Berufs wegen habe ich viel mit Silber, besonders mit altem Silber und Versilbertem zu tun. Eine Zaponlackversiegelung hält nur gewisse Zeit, und an einigen Stellen bricht sie auf, da unter auch etwas schon unter der Versiegelung entsteht Patina, und man bekommt solche Teile an diesen Stellen nicht geputzt, da sie sich an den Rändern unter der Beschichtung befindet. Das sieht häßlich aus. Ganz schwierig ist es, leider, die ganze Versiegelung wieder zu entfernen. Bei kleinsten Flächen funktioniert es manchmal mit Aceton, aber es ist sehr schwierig, am besten ist es dann, das Teil zu "kochen" in klarem Wasser. Es ist schwierig und umständlich. Also, ab und zu leicht abreiben oder benutzen. Ein Problem kann noch auftauchen: bei versilberten Gegenständen kann man das nicht ewig machen, dann vergeht auch die Silberschicht.

Also ich habe gute Erfahrungen gemacht mit Pellkartoffelwasser. Pellkartoffel kochen,das Wasser etwas abkühlen lassen, dann das Silber damit abreiben und polieren....

Ich putze Silber mit Wiener Kalk.

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