Gibt es eine maximale Gehirnkapazität?

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8 Antworten

Es entstehen nur an ganz wenigen Stellen im Gehirn neue Gehirnzellen, zum Beispiel Zellen, die dann durchs Gehirn zur Nase wandern um dort kaputte zu ersetzen... aber das sind beim Mensch so wenige, daß man sich lange gestritten hat ob es überhaupt so ist.

Wie das Gedächtnis und Lernen funktioniert ist nicht abschließend geklärt, aber am ehesten durch Netzwerke die neue Verknüpfungen machen oder bestehende Verknüpfungen verstärken oder abbauen. Diese Verknüpfungen sind nur grob festgelegt innerhalb des Gehirns (also welche Zone mit welcher Zone verknüpft ist läßt sich nicht ändern) aber wie stark die Verknüpfungen sind ist dynamisch. Das ändert sich ständig.

Trainierst Du etwas immer und immer wieder, aktivierst Du die dafür zuständigen Verknüpfungen und verstärkst / festigst sie. Benutzt Du was sehr lange nicht, gehen die immer mehr verloren.

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Menschen für jede Erfahrung neue Gehirnzellen gebildet.

Ganz sicher nicht. Wenn dem so wäre, würden wir nie etwas dazulernen.

Das Gehirn hat so etwas wie einen "Speicherraum" (über dessen Kapazität niemand etwas genaues weiß) und unter anderem ist das Kurzzeitgedächtnis mit dafür verantwortlich, ob etwas Neues des Aufhebens Wert ist.

Dabei spielen eine Vielzahl von Faktoren (nicht zuletzt unsere Emotionen) eine Rolle, ob wir uns etwas merken (in den Langzeitspeicher verschieben) und wie wir darauf wieder zugreifen können.

dass irgendwann so viele Informationen im Gehirn abgespeichert sind, dass nichts neues mehr hinzugelernt werden kann

Sicherlich ist das, was wir aufnehmen können, zwangsweise begrenzt.

Zu einem Problem wird das aber wahrscheinlich nie werden, weil unser Gehirn, ohne uns zu fragen :-), entscheidet, ob und wann etwas weg kann und diese Bereiche ähnlich wie bei einer Festplatte überschreibt.

Vermissen kann man in diesem Fall nichts, weil es keinerlei Hinweis auf diese Verluste gibt.

Daher wäre es keine gute Idee, zu behaupten, man könne nichts mehr aufnehmen, weil das Hirn voll ist.

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Erstens:
Was Vasektomie sagt.

Zweitens:
Ich habe in den 80ern mal von einer Theorie gehört, dass das menschliche Gehirn ein Fassungsvermögen von etwa 300-350 Jahre haben soll. Ob das stimmt habe ich nie weiter verfolgt und mir sind auch keine weiteren Informationen dazu bisher unter gekommen.

Es macht aber durchaus Sinn, dass irgendwann Schluss sein muss.

Zum Einen sterben Zellen – auch Hirnzellen – irgendwann ab. Da das Gehirn keine neuen Zellen bildet, wäre dies schon mal ein wichtigere Punkt.

Zum Andern hat das Schädelinnere nur begrenzten Platz und selbst wenn Die Gehirnzellen nicht sterben würden und auch die Nervenverbindungen dauerhaft bestehen könnten, müsste dennoch genügend Platz für neue Verbindungen bleiben, um auch neues Wissen aufnehmen zu können. Aber schon bevor es eng werden kann, passieren bereits Übertragungsfehler, denn die Impulse in den Verbindungen würden sich irgendwann gegenseitig beeinflussen und zu "Störsignalen" führen.

Also irgendwann ist auf jeden Fall Schluss. So oder so.

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Das müsstest du wohl einen Facharzt fragen, aber ich denke das wissen ist deshalb unbegrenzt weil der Mensch in der lage ist unwichtiges zu vergessen.
Von daher denke ich die Kapazität ist zwar irgendwo begrenzt wird aber vom Köper insofern gelöst das man vergisst wenn es unwichtig ist.

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Neue Zellen werden nicht gebildet, sondern nur die Verknüpfungen untereinander. Und da ist so enormes Potenzial, dass es niemals ausgeschöpft werden könnte.

Allerdings muss das Wissen immer aufgefrischt und erinnert werden, sonst verblasst es. Und dafür ist die Tagesdauer/Freizeit/Lebenszeit und vor allem Lust der limitierende Faktor.

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Kommentar von martinzuhause
21.02.2017, 07:40

das niemals ausgeschöpft ist sicher immer ansichtssache.

es gab auch mal jemand der sagte "kein computer wird jemals mehr als 640kB arbeitsspeicher brauchen". das war auch eine tatsache

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auf die frage muss ich ein jein geben, da man selbst nur 20% seines hirns benutzen kann. so kann man immer lernen. ein durchschnittlicher mensch kann sich zwar viel merken und neue dinge lernen, aber die dinge die man seit längerem nicht mehr abgerufen hat werden sozusagen vorerst in den Papierkorb verschoben und entweder wieder entnommen oder gelöscht

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Ungenutzte Gehirnkapazität

Im Gehirn haben Millionen und Abermillionen von Zellen und Neuronen die Aufgabe, unser Denken, unsere Emotionen und Wahrnehmungen zu steuern. Millionen von Verbindungen befähigen uns wahrzunehmen, zu empfinden, zu denken, Neues Wissen aufzunehmen, zu sondieren und zu verarbeiten.

Allerdings werden schon unsere Kleinsten in der Kindheit zunehmend auf eine ganz bestimmte Art der Wahrnehmung und des Erkenntnisgewinns getrimmt. Intuitionen, Träume, tiefe Emotionen und außersinnliche Wahrnehmungen werden immer noch als nicht so ganz ernst zu nehmend behandelt. Die Erkenntnis und alle Erkenntnis wird auf einen nahezu rein rationalen Prozess reduziert.

wir nutzen 10 Prozent unserer Gehirnkapazität

Die Wissenschaft, speziell die Gehirnforschung weisen heute nach, dass der Mensch auf diese Weise nur höchstens zehn Prozent seiner Gehirnkapazitäten nutzt, während 90 Prozent der Gehirnkapazitäten nach wie vor brach liegen und ihrer Entfaltung harren. Bewusstseinserweiternd wirken jedoch weniger Drogen.

Zumindest chemisch hergestellte Drogen sollten dafür nicht genommen werden. Viel wichtiger ist zu lernen, seine Träume zu hinterfragen, sie zu analysieren und ihren Sinn zu ergründen. Der hochbegabte Stones Gitarrist Richard Keith zum Beispiel meinte, er habe sich immer gewünscht, eine Komposition zu träumen. Das wäre dann der Höhepunkt.

Aber um kreativ zu sein ist es vor allem wichtig, in seine Emotionen hinein zu horchen, Dinge und Aufgaben intuitiv zu erfassen, auf das Bauchgefühl zu lauschen.

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Kommentar von mrDoctor
21.02.2017, 07:45

Der Film Lucy ist keine Dokumentation.

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Kommentar von matmatmat
21.02.2017, 07:53

Vom Babyalter an lernt unser Gehirn seine Umwelt zu verstehen. Was am Anfang verschwommene Flecken sind wird zu Gesichtern, wir lernen Gesichter zu erkennen und auch Emotionen aus ihnen zu lesen. Helle Punkte die uns faszinieren werden zu Lichtquellen und wir lernen Deckenlampen, Autolampen und Sterne zu unterscheiden. Das ist gut so, nur mit einem rationalen Prozess können wir unsere Umwelt wirklich verstehen, denn unser erster Eindruck ist leider ein sehr einfacher Denkmechanismus für wenns mal schnell gehen muß und der macht fürchterlich viele Fehler.

Das wir nur 10% unseres Gehirns nutzen ist Unsinn: https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn-Prozent-Mythos

An Intuition und Träumen wird durchaus sehr aktiv geforscht, aber was soll "außersinnliche Wahrnehmung" sein?

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theoretisch, aber nicht Praktisch. und du hast irgendwas Falsch verstanden! wenn du eine neue information bekommst, bildet sich eine neue "Verbindung" zwischen 2 verbindungen..

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