Gibt es eine Maßnahme vom Jugendamt bei der Teenanger für 6 Monate nach Polen geschickt werden?

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3 Antworten

Ja. Gibt es. Ist dann kurz vor Kinderknast oder Zwangstherapie Drogen. Das Jugendamt hat wenige dieser teuren Therapieplätze parat. Die bekommen aber blos Einzelfälle, da reicht eine schmale Akte bei Jugendamt nicht. Da reichen bei Jugendliche auch nicht kleine Raubserien, Drogen und ein gelegentlicher Selbstmordversuch. Dafür sind die Kassen der Ämter zu leer. Wenn jemand damit noch angibt, kann man das als verzweifelten Hilferuf um Aufmerksamkeit verstehen. Verbiete Deiner Tochter diesen Umgang. Harte Drogen, Mißbrauch und Selbstgefährdung sind eine Welt am anderen Ufer, die kannst Du nicht verstehen. Leider. Traurig. Gefährlich.

Danke, das hat mich interessiert. Das Mädchen tut mir wirklich leid. Sie ist die Tochter eines ehemaligen Arbeitskollegen meines Mannes. Gott sei dank keine gute Freundin meiner Tochter. Sie hat eben das Pech einen stinkfaulen Vater zu haben, der schon seit über 10 Jahren zu faul ist arbeiten zu gehen (und in diesem Fall stimmt es wirklich) und dadurch die Familie kaputt gemacht hat. Es ist wirklich traurig!

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Nee, oder! Was soll das den Jugendlichen bringen? Und wieso nach Polen? Mir wird gerade richtig schlecht, oder hat es Jugendlichen tatsächlich schon geholfen. Will wirklich näheres darüber wissen!

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@urlifri

Leider finde ich im Internet dazu nichts, hat mich aber sehr interessiert und ich kann ja schlecht die Eltern des Mädchens anrufen und danach fragen ;(

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...das gibt´s durchaus.

Sofern das Jugendamt es als wichtig erachtet, dass dieses Mädchen nicht nur "ambulant" oder "teilstationär" betreut wird (und vor allem: das ganz fernab von zuhause, von ihrem alltäglichen Lebensmittelpunkt sozusagen, stattfindet), wird so eine Hilfe "einberaumt" (im Beamten-Deutsch...).

Die kommt zum Spargelstechen.

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